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  1. #61
    Stammgast  
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Kennt einer die
    LiFePO4 MLB-12200 vom MOBILELEKTRO ?

    die LiFePO4 200Ah 12V Lithium Versorgungsbatterie mit BMS wird gerade für 1.200 Euro angeboten.
    Schöne Grüße
    Volker

  2. #62
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von dereurafahrer Beitrag anzeigen
    .... gegen die neue Batterietechnik wettern die sie nicht haben und auch eher grundsätzlich ablehnen. ....

    Gruß Timo
    Timo, das kann man so nicht sagen. Oder??
    Im Umkehrschluss würde das ja dann auch bedeuten, dass diejenigen die sie haben den Rest wie AGM/GEL ablehnen... ?

    Ich denke die Wahrheit liegt wie so üblich irgendwo in der Mitte...

    Befürworter haben mit Sicherheit in einigen Punkten recht (und sind mit Marketingäußerungen einer Meinung)

    Pro Lithium:
    Höhere Energiedichte (Ah pro Volumeneinheit)
    Höhere Zyklenfestigkeit
    Höhere nutzbare Kapazität
    Bessere Nutzung des Ladestromes (Wirkungsgrad)
    Niedrigeres Gewicht
    Höhere Dauerbelastbarkeit

    Contra Lithium
    Hoher Anschaffungspreis (den man sich über die angegebene Zyklenfestigkeit von 2000, 3000 Zyklen runter rechnen kann - zumindest theoretisch)
    Bei angenommenen 100 Ladezyklen wären das 20 - 30 Jahre theoretische Nutzung - wenn die kalendarische Alterung nicht wäre (Es lohnt mal ein Blick z.B. auf Mähroboter und die dortige Alterung der verbauten Lithium-Akkus)
    Je nach Nutzerprofil Probleme bei Temperaturen unter +5°C durch überdurchschnittliche Alterung
    Je nach Fahrzeug unzureichende Verkabelung die den Ladestrom zustark einschränkt und ggfs. Booster erforderlich macht
    Je nach Fahrzeug Booster als Strombegrenzer notwendig da das EBL nicht mitspielt
    Nicht immer triviale Verkabelung des Boosters je nach verwendetem EBL
    Je nach Nutzerprofil und verwendetem Lithium Typ Einschränkung der Ladung unterhalb von +5°C, oftmals keine Ladung unter 0°C
    Inbetriebnahme nicht immer einfach, da Zellen unzureichend balanciert und z.B. ein OVP ausgelöst wird
    Optimale Ladung im mittleren Bereich bei Langzeitlagerung oftmals nicht automatisiert möglich, erfordert zusätzlichen Eingriff und Schaltmöglichkeit

    Es gibt also nicht nur schwarz oder weiß, sondern eine Menge an Grautönen. Da werden Punkte dabei sein die auf bestimmte Fahrzeuge oder Nutzer nicht zutreffen, andere aber sehr wohl betreffen.

    Für MEIN Nutzerprofil kommen z.B. LiFePO4 Akkus nicht wirklich in Frage, es müssten LiFeYPO4 Akkus sein, da die Akkus unter 0°C ladbar sein müssen. Gleichzeitig habe ich aber zuwenig Elektronikkenntnisse um das aus Einzelkomponenten vernünftig zu verbauen. Zudem steht man vor dem Problem, dass die üblichen verfügbaren Zellen in der korrekten Einbaulage nicht mehr unter den Sitz passen. Andere Stellen stehen aber nicht wirklich zur Verfügung. Wenn man jetzt der Werbung vertraut und sich eine Lösung mit einer eingeschränkten Ladefähigkeit bis -10°C beschafft stellt sich die Frage ob man wie ein Forumskollege bereits bei -1,7°C eine Abschaltung des System wegen LT bekommt. Heizbare Lösungen gibt es natürlich auch - aber ich sehe wenig Sinn darin gespeicherte Energie für die Heizung zu verbrauchen und nach mehrtägiger Nichtnutzung mit einem fast leeren Akku dazustehen.

    Bisher ist es mir zumindest noch nicht gelungen die Quadratur des Kreises hinzubekommen. Also quäle ich meine ehemals 190 Ah AGM weiter und hoffe dass es mal vernünftige "Plug und Play" Lösungen gibt und das nicht unbedingt zu Preisen von runden 3000 € für das Komplettpaket.

  3. #63
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Warum sollte das mit den "Alt-Batterien" erforderlich sein? Ich habe noch nicht einmal einen Batteriecomputer, wofür auch? Ich kenne meinen Strombedarf, wenn mal einige Tage die Sonne nicht scheint, dann zuckt schonmal der Finger zur Anzeige.

    Ich habe nichts gegen LifePO4 Batterien, unter gewissen Umständen würde ich sie mir auch zulegen. Aber derzeit sind sie für mich weder notwendig, noch wirtschaftlich. Aber unter dem Aspekt haben wollen...

    Gruß Bernd
    Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass es schon Leute gibt, die wissen, was die Batterien noch hergeben. Dich speziell hab ich ja nicht gemeint. Deshalb auch der Vergleich mit der Dreikommafünftonnenfraktion. Die Leute wissen ja scheinbar recht genau, was noch geht. Und jedes volle Marmeladeglas zählt.

    Was man nicht braucht, muss man ja nicht kaufen. Wobei es ja ein Hobby ist, das muss nicht wirtschaftlich sein.

    Grüße
    Ebi

  4. #64
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Ich denke die Wahrheit liegt wie so üblich irgendwo in der Mitte...
    Die Wahrheit liegt, so wie du sie beschreibst, sehr weit ausserhalb der Mitte. Bei den Vorteilen hast du ein paar wichtige weggelassen, wie die Reparaturfreundlichkeit durch Tausch von Komponenten. Und bei den "Nachteilen" hast du - neben dem Anschaffungspreis - wieder die komplette Märchenstunde bemüht, nur Bluetooth hast du vergessen. Hast du Erfahrung mit Lithium? Nein. Kennst du jemand oder hast mal von jemand gehört, der beides kennt und sich dann doch für Blei entscheidet? Ich nicht. Man braucht: Vier LFP-Zellen, Verbinder. Sonst nix. Ich persönlich empfehle immer noch eine Sicherung an + und passive Balancer, dann hat man eine Anlage, die immer zuverlässig funktioniert. Wer mag, kann sich noch BMS, Bluetooth-Gedöns, Batteriecomputer und Kameraüberwachung dranlöten, aber wenn ich so argumentiere, dann brauche ich bei Blei eine Füllstands-, Druck- und Säuredichteüberwachung pro Zelle. Und immer einen Sack mit Granulat griffbereit, um die Säure neutralisieren zu können.

    Und Mähroboter werden normalerweise keine LFP-Zellen haben ...

    Gruss Manfred
    http://www.mobildomizil.de - meine Seiten für Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer, vornehmlich solche, die auch gern mal Werkzeug in die Hand nehmen.

  5. #65
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    habe gerade 2x230Ah AGM für je 290,- gekauft. Warum sollte ich für die 2 Jahre die ich den Wagen vielleicht fahre viel mehr Geld ausgeben? Selbst wenn ich den Wagen noch 10 Jahre fahren wollte, würde ich mir Exide Gel kaufen, die dann 390,-/Stück kosten würden.
    Ich habe nichts gegen Lithium, aber für mich stellt der Mehrpreis aber keinen Mehrwert da und da werde ich mich hüten Geld zu verschleudern!
    Gruß Thomas

  6. #66
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zu ManfredK

    1.Im Umkehrschluss würde das ja dann auch bedeuten, dass diejenigen die sie haben den Rest wie AGM/GEL ablehnen... ?



    2.Für MEIN Nutzerprofil kommen z.B. LiFePO4 Akkus nicht wirklich in Frage, es müssten LiFeYPO4 Akkus sein, da die Akkus unter 0°C ladbar sein



    Zum ersten,ich sag mal das 99 Prozent vorher eine andere Batterieart hatten,da die meisten ja tauschen

    Zum zweiten,warum unter 0 Grad laden? Angenommen es hat unter null Grad und du willst mit dem Mobil weg. Also fängst du an zu heizen,die Batterie ist ja voll,zumindest etwas. Nun steigt die Temperatur,die Batterie wird sicherlich so lange den für die Heizung bzw. das Gebläse benötigten Strom liefern bis es im Mobil und somit an der Batterie Plusgrade hat. Ab da kann sie wieder geladen werden....wo ist das Problem?

    Aber wie ich bereits geschrieben habe, jeder wie er mag.

    Gruß Timo

  7. #67
    Stammgast   Avatar von Saju
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Nur noch einmal für Dummies. Die 0 oder 5 Grad beziehen sich doch auf die Umgebungstemperaturen und nicht auf die Außentemperatur. Sprich wenn ich normal heize bzw. die Heizung anwerfe, dann ist es ziemlich zügig wieder möglich zu laden, oder. Im WoMo selbst hatte ich bisher selten minustemperaturen.
    Juppi - die schwerere Hälfte von SaJu

  8. #68
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von Saju Beitrag anzeigen
    Nur noch einmal für Dummies. Die 0 oder 5 Grad beziehen sich doch auf die Umgebungstemperaturen und nicht auf die Außentemperatur. Sprich wenn ich normal heize bzw. die Heizung anwerfe, dann ist es ziemlich zügig wieder möglich zu laden, oder. Im WoMo selbst hatte ich bisher selten minustemperaturen.
    Eben,mein Reden

    Gruß Timo

  9. #69
    Stammgast   Avatar von M846
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von Saju Beitrag anzeigen
    Nur noch einmal für Dummies. Die 0 oder 5 Grad beziehen sich doch auf die Umgebungstemperaturen und nicht auf die Außentemperatur. Sprich wenn ich normal heize bzw. die Heizung anwerfe, dann ist es ziemlich zügig wieder möglich zu laden, oder. Im WoMo selbst hatte ich bisher selten minustemperaturen.
    Unser altes Womo hatte keinen beheizten Batteriekasten.
    Da waren dann auch -10Grad im Batteriekasten. Den AGM Batterien hat es nicht geschadet.

    Was ist mit einem Womo was im Winter ungeheizt draußen steht? Beim Händler oder ähnliches.
    Klingt so als wenn alle ohne LiFe Dummies sind

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    habe gerade 2x230Ah AGM für je 290,- gekauft. Warum sollte ich für die 2 Jahre die ich den Wagen vielleicht fahre viel mehr Geld ausgeben?
    ....... für mich stellt der Mehrpreis aber keinen Mehrwert da und da werde ich mich hüten Geld zu verschleudern!
    So seh ich das auch.
    Geändert von M846 (02.07.2020 um 19:16 Uhr)
    Gruß Marko

  10. #70
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von Saju Beitrag anzeigen
    Nur noch einmal für Dummies. Die 0 oder 5 Grad beziehen sich doch auf die Umgebungstemperaturen
    Nur indirekt - direkt bezieht sich die Temperatur auf die Zelltemperatur. Der Akku bzw. dessen Zellentemperatur ist das kritische. Ich hatte das mal bei einer Blei-Säure-Batterie gemessen wie lange es dauert um die Batteriesäure von -10°C auf +10°C zu erwärmen wenn die Batterie bei einer Umgebungstemperatur von 20°C steht. Das waren lockere 3h.

    Jetzt ist das natürlich ein anderes Material und eine andere Masse wenn es um Lithium geht, aber es wird wohl mehr als 1h dauern bevor die Zelltemperatur den kritischen Bereich verlassen hat.

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