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  1. #1
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard LiFePO4 Pro und Contra

    Mike - bevor du jetzt merkst es passt nicht zusammen und losläufst um zwei neue Bleibatterien zu kaufen, soltest du die Option eines LiFePO4-Akkus prüfen. Da würde dann auch einer reichen, da die Kapazität fast voll nutzbar ist. Heutige Solarregler haben eigentlich immer auch eine Ladeeinstellung für Li. Das Bordladegerät auf AGM/Wet einstellen und gut ist. Den Rest sollte das Batt-Mgmt-Syst. eines guten Akkus regeln. Bei mir funktioniert das nun seit drei Jahren problemlos.

    Gruß
    Steffen

    Hallo zusammen,

    ich habe diesen Beitrag genommen um ein neues Thema zu starten, da sich eine intensive Diskussion entwickelt hat. Wir haben zwar schon einige LifePO4 Threads, aber das Thema scheint immer wieder zu interessieren.

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (02.07.2020 um 10:21 Uhr) Grund: Info von der Moderation hinzugefügt
    Hymer Exsis-I 564 "final edition" mit BMI 3,5

    Was immer du vorhast, tu es gleich! Es gibt nicht endlos viele Morgen. (Martin Luther)

  2. #2
    Stammgast   Avatar von M846
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Wenn du nicht so viel Geld aus dem Fenster schmeißen willst dann lass dir vom Händler einfach die passende zweite Batterie einbauen.
    Die schon verbaut ist einfach noch einmal.
    Da euer Fahrzeug noch neu ist wären beide Batterien auch noch im ähnlichen Alter und Zustand.

    Eine LiFe kostet viel Geld und gibt dir auch nur Strom.
    Seit Jahren fahren Womo' s mit Säure, AGM oder Gel Batterien und alles funktioniert.ganz normal.
    Und du hast auch schon eine Batterie verbaut, die wäre dann über.

    Es muss kein Carthago sein. Mit einem Carado kann man auch in den Urlaub fahren.
    Gruß Marko

  3. #3
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Zitat Zitat von M846 Beitrag anzeigen
    Eine LiFe kostet viel Geld und gibt dir auch nur Strom.
    Stimmt schon, aber ist nur von einer Seite "beleuchtet".
    1) LiFe kostet deutlich mehr, hält aber auch erheblich länger.
    2) LiFe kostet unterm Strich nach Jahren weniger pro geliefertem Strom als Blei.
    3) LiFe wiegt nur rund als die Hälfte bei gleicher lieferbaren Ah Leistung, was bei 3.5t wichtig sein kann.
    4) 100Ah LiFe liefert ungefähr so viel wie 180-200Ah Blei.

    Aber: Geht dir eine LiFe kurz nach der Garantie kaputt, hast du auch viel Geld kaputt gemacht.

    Beides kann Sinn machen, Blei und LiFe. Man sollte nicht nur gegen oder für das eine argumentieren.

    Zum TE: Gehe zu einem Bosch-Dienst, zeige ihm deinen Batteriekasten und er wird dich kompetent beraten. Allemal besser als übers Internet 50€ gespart und dann doch das falsche gemacht,

    Gruß Georg
    Geändert von raidy (30.06.2020 um 17:54 Uhr)
    Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Konto, eine in der Scheune und eine auf dem Acker.

  4. #4
    Stammgast   Avatar von M846
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Es handelt sich um ein neues Fahrzeug was beim Händler steht da bringt es nichts zum Bosch Dienst zu fahren außer man hat zu viel Geld.
    Eine Batterie ist verbaut und eine zweite kommt vom Händler dazu. Wird vom Händler eingebaut.
    Steht in dem Vorstellungsthread.

    De LiFe wird immer teurer sein weil seine kostet um die 130€ und dann hätte er 220Ah
    Was kostet eine gute LiFe die so eine Leistung hat?
    Ca. das 4-5 fache
    Dafür hält die dann 15 Jahre und seine Blei nur 10Jahre
    Und selbst wenn eine Blei vorher Schrott geht kosten beide neu ca. 260€
    Immer noch günstiger.

    2 AGM würden Sinn machen.
    Leistung, günstig und lange nutzbar. (Aber beide müssten neu)

    Hier ein Vergleich wo eher die AGM gewinnt.
    https://www.promobil.de/zubehoer/lit...r-vergleich/#5
    Geändert von M846 (30.06.2020 um 18:38 Uhr)
    Gruß Marko

  5. #5
    Stammgast  
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Denn auch noch mal mein Senf dazu.
    LiFe hat viele Vorteile (Gewicht, Stromentnahme, Lebenszeit)
    aber auch Nachteile (Preis, Ladetechnik, Überwachung, Minustemperaturen)

    Für mich war immer die Frage, wie lange will ich das Mobil fahren, drei - 5 - 10 Jahre oder länger und lohnt sich dann eine Batterie für >1000 Euro?

    Ich fahre mit 230Ah AGM für ~500 Euro jetzt im 8. Jahr, sollten die mal das Zeitliche segnen und ich das Mobil immer noch fahre, kommen da wohl wieder zwei AGM für 500-600 Euro rein.
    Und da ich von März bis Oktober überwiegend ohne Landstrom unterwegs bin, werden die Batterien fast ausschließlich über die Solaranlage (240 Wp) immer schön auf 14,7V geladen.

    Alternativ währe für mich noch eine Gel Batterie denkbar, mehr Geld würde ich dafür aber nicht ausgeben wollen.
    Schöne Grüße
    Volker

  6. #6
    Stammgast   Avatar von M846
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Stimmt dass das LiFe besser bei 50% gehalten werden sollten?
    Dann hätte man ja immer nur die Hälfte der Leistung zur Verfügung.
    Gruß Marko

  7. #7
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Zitat Zitat von M846 Beitrag anzeigen
    Stimmt dass das LiFe besser bei 50% gehalten werden sollten?
    Dann hätte man ja immer nur die Hälfte der Leistung zur Verfügung.
    LiFe = LifePO4? Nein, das stimmt nicht. Trifft aber grundsätzlich für Gel und AGM Batterien zu, sie nicht unter 50% zu entladen.

    Gruß Bernd
    www.mobilloewe.de

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  8. #8
    Stammgast   Avatar von womooli
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Moin Mike wenn ich das richtig verstehe ist schon eine Batterie verbaut und bei der Solar wir die 2te Intact mit verbaut.
    Diese sollte wie weiter oben von anderen schon geschrieben zu der verbauten passen.

    Wenn das passen sollte hättest du 110ah die du verbrauchen könntest da bei blei ja nur die Hälfte entnommen werden soll.
    Ich persönlich würde allein schon deshalb die verbaute Blei rausschmeißen und eine Lifepo4 in der Größenordnung um 150Ah einbauen.
    Gruß
    Oliver


    Unser neues rollendes Heim. Bürstner Argos 747-2

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Trailwild
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Da wir vor kurzem in der selben Situation waren schildere ich dir mal was so unsere Überlegungen waren:

    Autark bzw. nicht immer gleich einen Stecker brauchen war auch unsere Idee. Im neuen Mobil war jetzt eine 95 AH von Banner... das reicht im Sommer für zwei Tage im Winter für einen, so unsere Erfahrung beim Mietmobil.

    Ich hab ein paar mal mit Stefan Isheim von Fullsol telefoniert (ein ganz netter, sehr hilfsbereiter Mensch) der uns jetzt 300 WP Solar aufs Dach baut.

    Ursprünglich wollten wir auch eine LiFePo.... die ist aber nicht nur teuer, sondern da muss man im Winter auch mit Kälte aufpassen, das war zum einen schon nicht so ganz geheuer, dazu werde ich den Stefan wenn er das Solar verbaut nochmal genauer befragen, wenn er auch mal einen Blick ins Versorgungsfach geworfen hat.

    Desweiteren war die 95 AH AGM ja nun schon mal drin.... wir haben 4t. müssen also nicht so aufs Gewicht achten, da haben wir uns dann eben für die zweite AGM entschieden, die wurde heute eingebaut und wenn die irgendwann dann mal das zeitl. segnen können wir uns immer noch überlegen ob es nicht eine LiFePo 4 werden soll. Ausserdem hat der Geldesel grade auch Verstopfung
    Gruß Anne
    Mit Knaus SUN TI 650 MEG Platinum Selection unterwegs

  10. #10
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: 2. Batterie kompatibel ?

    Zitat Zitat von Trailwild Beitrag anzeigen
    ...Ursprünglich wollten wir auch eine LiFePo.... die ist aber nicht nur teuer, sondern da muss man im Winter auch mit Kälte aufpassen, das war zum einen schon nicht so ganz geheuer...
    Zum Thema Lithium-Ferrit-Akkus und Temperaturen unter 0°C gibt es folgendes zu wissen:
    Dieser Akku-Typ kann ohne Probleme auch bei Minusgraden entladen werden. Dabei gibt es keine Probleme.
    Die Unterschiede liegen beim Laden, dabei kann LiFeYPO4 bei Temperaturen unter 0°C ohne Probleme geladen werden.
    LiFePO4 (ohne Y) sollen unter 0°C nicht mit vollem Ladestrom geladen werden. Bei den meisten dieser Akkus regelt das das integrierte BMS.

    Bei der Verwendung von LiFePO4 sollte man aber auch berücksichtigen ob denn die Temperatur am Einbauort wirklich unter 0°C fällt und der Akku unbedingt geladen werden muss.
    Bei meinem Knaus Van TI sitzt der Akku unter dem Fahrersitz. Wenn ich also im Winter das Fahrzeug in Betrieb nehme hat er einen SOC so von ca. 80%. Dann werfe ich paar Stunden die Heizung an und schon ist er wärmer als 0°C und das Komplettladen kann beginnen.
    Es ist also nicht zwingend notwendig einen LiFeYPO4 einzusetzen.
    Gruß, Holger

    Erste Reise mit Adria TWIN 640 SLX nach Südnorwegen, zweite Reise mit Elnagh Baron 73 entlang der Mosel, zukünftige Reisen mit eigenem Knaus Van TI Platinum Selection 650 MEG

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