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  1. #11
    Ist öfter hier   Avatar von mefor
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    Standard AW: Werkstattvorlauf...was bloß tun, wenn mal was richtig kaputt geht?

    Da wir gerade dabei sind uns längerfristig ein neues Womo anzuschaffen klappern wir die Händler in der näheren und weiteren Umgebung. Dabei frage ich auch immer nach den Vorlaufzeiten in der Werkstatt. So 3 bis 4 Monate sind es immer. Wenn man das Fahrzeug dort gekauft hat und eine dringende Reparatur hat, wird man zwischengeschoben (lt. Aussage).
    Die Wertstätten sind einfach voll und der Laden brummt.
    Gruß, Lars

  2. #12
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Werkstattvorlauf...was bloß tun, wenn mal was richtig kaputt geht?

    Wenn die Werkstatt gut und ein bisschen vorausschauend geführt ist, werden Termine so geplant, daß rund 80 % (+/- nach Erfahrung) der Kapazität fest vergeben werden und ein gewisser Rest für unvorhergesehene Dinge frei bleibt. Das braucht man immer.

    Man sollte meinen, daß sei Standard, aber auch heute noch werden Werkstätten nach dem Chaosprinzip geplant (bzw. eben nicht) und wer am Lautesten schreit (oder auch das meiste Trinkgeld gibt etc.) der kommt zum Zuge.

    Das muss man als Kunde erkennen und damit spielen. Funktioniert oft.


    Gruß

    Frank


    PS: Auf Aussagen wie "gute Kunden werden nötigenfalls dazwischengeschoben" etc. würde ich nichts geben. Es gibt immer etwas mit höherer Priorität.

  3. #13
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Werkstattvorlauf...was bloß tun, wenn mal was richtig kaputt geht?

    Unser Händler hat sich Mitarbeiter von Firmen ausgeliehen die weniger zu tun haben.
    Der findet auch kurzfristig einen Termin zumindest für seine Stammkunden.
    Die lässt er nicht hängen.

  4. #14
    Ist öfter hier   Avatar von nass01
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    Standard AW: Werkstattvorlauf...was bloß tun, wenn mal was richtig kaputt geht?

    Leerzeiten kosten Geld und da ist eine hohe Auslastung auch eine hohe Rendite.
    An schönsten finde ich, dass sich das Handwerk in der jetzigen Zeit von den wenigen Archlochkunden befreien kann.
    Damit meine ich die Dauernörgeler, erst nach 3 Mahnung Zahler , Mängelsuchenden Kunden und Du bekomme Teppich von mir.
    Gruß aus Solingen

    Frank

  5. #15
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Werkstattvorlauf...was bloß tun, wenn mal was richtig kaputt geht?

    Zitat Zitat von nass01 Beitrag anzeigen
    Leerzeiten kosten Geld und da ist eine hohe Auslastung auch eine hohe Rendite.
    ...
    Nicht immer. Manchmal ist es erstaunlich.

    Ich wurde mal zu einem Händler (Kfz.) gerufen, der in erhebliche Liquiditätsschwierigkeiten geraten war. Die Werkstatt platzte aus allen Nähten und war komplett überlastet. Die fehlenden Mittel wurden auch nicht durch den NW- bzw. GW-Verkauf verursacht.

    Das Problem war, daß in den Schubläden der Serviceberater nicht abgerechnete Werkstattaufträge in Höhe von ca. 200.000,-- EUR schlummerten. Das zusammen- und abzurechnen dauerte 1 Woche. Ungefähr 1 Viertel war uneinbringbar.

    Also Führungsproblem.

    SOP´s (Standard Operation Procedures / sprich klare Prozesse, die auch durchgesetzt werden) sind nötig. Von der Annahme über die Planung bis hin zum Forderungsmanagement.

    Es gibt aber sicher Künstler, die ohne sowas auskommen. Die kann ich nur bewundern. Ich habe halt keine Ahnung.

    Sorry für O.T.

    Gruß

    Frank

  6. #16
    Ist öfter hier   Avatar von nass01
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    Standard AW: Werkstattvorlauf...was bloß tun, wenn mal was richtig kaputt geht?

    Gute Handwerker sind noch lage keine guten Kaufleute.
    Wir haben auch Kollegen die sind begnadete Handwerker und wissen nicht vor Arbei wohin aber bekommen finanziell nicht auf die Reihe.
    Erst wenn es beim Großhändler keine Material mehr gibt werden Rechnungen geschrieben.
    Das Schlimmste ist das diese Handwerker teilweise unter Preis arbeiten.
    Es gibt auch Handwerker da ist der Betrieb fast pleite aber der Porsche bar bezahlt, der wird bei der nächsten Betriebsprüfung verkauft werden müssen.
    Gruß aus Solingen

    Frank

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