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  1. #1
    Kennt sich schon aus  
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    Standard Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Mein Ruhestand rückt immer näher und ein neues Mobil soll her. Ich weiß eigentlich, was ich will. Das Modell ist ausgesucht, nur bei der Stromversorgung bin ich zunehmend verunsichert.

    Seit 21 Jahren sind wir mit unserem alten Mobil unterwegs. Entsprechend konservativ ist die Technik. Zwei Aufbaubatterien á 100 AH, ein Ladegerät (24 Jahre alt) und seit ein paar Jahren noch ein mobiles 100 Watt Modul von Solarswiss. Das war´s.
    Die beiden Batterien sind sogenannte "Taxibatterien", also Bleisäurebatterien mit etwas höherer Zyklenfestigkeit. Ich habe sie 2005 (!) eingebaut. Einziger Wartungsaufwand: hin und wieder etwas Aquadest auffüllen.
    Und dabei sind wir sogar bekennende Freisteher. Ich komme damit locker 5 bis 6 Tage aus. Heizung und Kühlschrank laufen auf Gas und einen TV haben wir nicht. Laptop reicht, das ich hin und wieder ans Bordnetz anschließe.

    Probleme: seit 21 Jahren keine

    Da wir mit dem neuen Mobil zukünftig langfristiger unterwegs sein wollen, frage ich mich, ob ich mich dem LiFePO4-Hype anschließen soll. Den AGM-Hype habe ich wegen der Langlebigkeit meiner alten Batterien schon verschlafen. Interessiert verfolge ich daher die einschlägigen Threads, gerade hier einen, der es innerhalb von nur 2 Tagen auf 9 Seiten gebracht hat. Und es geht immer nur um (teure) Probleme mit der LiFePO-Stromversorgung. Dabei habe ich auch den Eindruck gewonnen, dass ohne Elektrotechnikstudium gar nichts geht, allein schon um die ganzen Begrifflichkeiten zu kennen.

    Ich bin daher an ehrlichen Erfahrungen interessiert: Lohnt sich der Aufwand oder schaffe ich mir da nur ein ziemlich teures Problem, wenn ich mein zukünftiges Mobil mit dieser neuen Technik ausstatten lasse?
    Geändert von Consigliere (23.05.2020 um 10:33 Uhr)

  2. #2
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Wenn es richtig gemacht wird, ist die neue Technik genial. Hab ich, und auch keine alternative Möglichkeit im Mobil. Ich hab nur Strom, weil ich Gas abgrundtief hasse. Hatte 2x Probleme, jeweils, als ich am Landstrom hing, der alles andere als konstant ist. Seither gehe ich nicht mehr an Landstrom, und es war auch nichts mehr. Die Probleme konnte ich selbst beheben, einfach Inverter aus und wieder an.

    Selbst einbauen würde ich das nicht wollen, dazu fehlt mir das Wissen. Und einen Krattler würde ich auch nicht ran lassen.

    Grüße
    Ebi

  3. #3
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Ehrliche Meinungen? Schaun wir mal...

    Offensichtlich bist du kein Technikfreak, du willst dich nicht ständig mit deinen Batterien beschäftigen. Du brauchst auch keine App um regelmäßig irgendwelche Daten auszuwerten. Du willst einfach nur genug Strom haben. Dann hast du in den letzten 21 Jahren nichts falsch gemacht, sogar ohne Batteriecomputer?

    Ich bin mit meinen beiden 150 Ah AGM Batterien ebenfalls bestens ausgestattet. Es funktioniert ohne ständig auf irgendwelche Anzeigen zu schauen. Das ist für mich der entscheidende Punkt. Wenn das Gewicht keine Rolle spielt, dann kannst du viel Geld sparen.

    Nachtrag: https://www-promobil-de.cdn.ampproje...r-vergleich%2F

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (23.05.2020 um 11:35 Uhr) Grund: Nachtrag
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  4. #4
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Ich habe keine App, es interessiert mich auch nicht die Bohne, was die App an Funktionen hat und anzeigen würde. Und Anzeigen schaue ich mir keine an, welche Anzeigen denn? Ich hab nur eine, die den Ladezustand anzeigt. Das ist genauso wie früher, als ich noch andere Batterien hatte. Ich nutze das Zeug halt, und spiele nicht mit herum. Kann sein, dass die Art der Nutzung der Zuverlässigkeit nicht unbedingt abträglich ist.

  5. #5
    Ist öfter hier   Avatar von Doraemon
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Wow, 15 Jahre mit den selben Batterien ist schon eine gute Bilanz, es gibt genügend Leute die auch heute noch lieber Blei Säure Batterien nutzen und teilweise sogar Anlasserbatterien für den Aufbau nehmen. Vorteil, wenn da mal eine defekt wird ,dann bekomme ich dafür überall auf der Welt ganz einfach Ersatz.

    Lipos haben ihre Vorteile, weniger Gewicht, bis zu 90% Entladung möglich und für Wechselrichter besser geeignet als Blei Batterien.

    Ich würde mir wieder Blei reinmachen, wie du schon sagtest, man braucht kein “Elektrostudium”, was auch mich etwas davon abhält zu wechseln.

    Was du bedenken solltest ist, das dein neues Wohnmobil eventuell mehr Strom verbraucht da mehr Technik verbaut ist. Wenn ich unser erstes Womo Bj89 und das jetzige Vergleiche, ist da schon ein gewaltiger Unterschied.
    ___________________________________________

    saludos

    Christian

  6. #6
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Worum geht es Dir?

    Wenn Du Lust am Basteln, Auswerten, Verstehen und ständiger Beschäftigung mit der Technik Deines Mobil`s hast, dann versuche, immer auf dem "Stand der Technik" zu sein. Das ist dann aber eine Lebensaufgabe, die einen großen Teil Deiner Freizeit in Anspruch nimmt.

    Willst Du einfach nur genug Strom (Akkukapazität etc.) haben, mach´s wie Bernd (und ich):

    1 x investiert in konventionelle, bewährte und wartungsarme bzw. -freie Technik, die, ohne daß Du es bemerkst, still vor sich hin funktioniert und Du kannst Dich mit anderen Dingen beschäftigen, die Dich evtl. mehr interessieren. Das ist auch noch weniger kostenaufwendig auf Dauer.


    Gruß

    Frank


    PS: Bitte nicht als Wertung auffassen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

  7. #7
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Zitat Zitat von Consigliere Beitrag anzeigen
    Ich bin daher an ehrlichen Erfahrungen interessiert: Lohnt sich der Aufwand oder schaffe ich mir da nur ein ziemlich teures Problem, wenn ich mein zukünftiges Mobil mit dieser neuen Technik ausstatten lasse?
    1. Ändert sich mit dem neuen Modell auch der Energiebedarf?
    2. Gibt es in dem neuen Modell ein Gewichtsproblem?
    3. Wird das Fahrzeug auch im Winteralltag genutzt?
    4. Wärest du genervt, wenn die neuen OEM Batterien (AGM/GEL) nach 4, 5 Jahren wegen Kapazitätsverlust ersetzt werden müssen?
    5. Wie viele Ladezyklen/Jahr sind denn in dem neuen Mobil zu erwarten (Kapazität im neuen Modell / Energieverbrauch pro Tag * Nutzungstage pro Jahr)

    Je nach deinen Antworten kann sich Lithium lohnen aber auch völlig überflüssig sein...

  8. #8
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Wenn dein neues Womo keine Probleme mir Gewicht und Abmessungen von bleihaltigen Akkus hat, dann verwende diese weiter.

    Musst du etwas auf das Gewicht achten nimm LiFePO4 Akkus. Willst du dann auch bei tiefen Temperaturen - Batteriefach hat unter 0°C - das Womo nutzen, dann nimm LiFeYPO4 Akkus.
    Auch wenn es oft so aussieht als müsste man bei LiFe(Y)PO4 regelmäßig per irgendwas das System kontrollieren, kann ich dir nur sagen: nein, muss man nicht (man kann es, wenn man es gerne möchte).
    Akku mit passender Ladeperipherie (Landstrom, Solar, eventuell Booster) und Verkabelung einbauen und das Womoleben wie zu den Bleizeiten genießen. Das System ist absolut wartungsfrei.

    Gruß

    Holger
    Gruß, Holger

    Erste Reise mit Adria TWIN 640 SLX nach Südnorwegen, zweite Reise mit Elnagh Baron 73 entlang der Mosel, zukünftige Reisen mit eigenem Knaus Van TI Platinum Selection 650 MEG

  9. #9
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Ich glaube, der TE wollte Erfahrungen. Und nicht die Wiederholung einer schon x-fach geführten Diskussion.

    Edit: gibt es hier Leute, die die neue Technik haben und damit unzufrieden sind? Oder wird nur über was theoretisiert, was man nicht hat, aber mal gehört hat? Die Vor- und Nachteile wurden ja schon sehr oft theoretisch behandelt, vielleicht wären praktische Erfahrungen ja wirklich mal nützlich.
    Geändert von Ebi2 (23.05.2020 um 11:28 Uhr)

  10. #10
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Zitat Zitat von Ebi2 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, der TE wollte Erfahrungen. Und nicht die Wiederholung einer schon x-fach geführten Diskussion.

    Edit: gibt es hier Leute, die die neue Technik haben und damit unzufrieden sind? Oder wird nur über was theoretisiert, was man nicht hat, aber mal gehört hat? Die Vor- und Nachteile wurden ja schon sehr oft theoretisch behandelt, vielleicht wären praktische Erfahrungen ja wirklich mal nützlich.
    Meine Erfahrung mit LiFePO4 ist, dass sie die im Original verbaute AGM optimal ersetzt hat.
    Bei nahezu gleicher Baugröße stehen mir jetzt 150Ah (nutzbar davon max. 95%) zu Verfügung. Bei der AGM waren es 80Ah (nutzbar davon maximal 60%).
    Sicher, zusammen mit dem Umbau der Ladetechnik war die Maßnahme nicht gerade billig aber preiswert.
    Bei der Auswahl meines LiFePO4 habe ich einen Hersteller/Lieferanten ausgesucht, der mir auf den Akku 5 Jahre Garantie gibt.
    Eine Langzeiterfahrung kann ich nicht geben. Nach nun knapp einem Jahr läuft die Anlage ohne Probleme.

    Gruß

    Holger
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