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  1. #41
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Zitat Zitat von walter7149 Beitrag anzeigen
    Hallo, bei solchen Themen kann ich immer wieder amüsiert mitlesen und von meinen ESY-Batterien hab ich bisher noch nie geträumt.

    Alles funktioniert seit Sept.2016 zu meiner vollsten Zufriedenheit.
    Da äußert sich nun ein „Pionier“. Länger als 4 Jahre werden die Erfahrungen selten sein.

  2. #42
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Es ist bestimmt schon alles gesagt, aber noch nicht von allen, darum will ich auch noch

    Aber mir geht es eher um deine Verunsicherung. Bei jedem Thema, bei dem man nicht Fachmann ist, löst bei den beschriebenen Diskussionen Verunsicherung aus.
    Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. 1. Man steigt selber tief ein. Das heißt aber auch, stundenlange, tagelange, wochenlange Beschäftigung mit dem Thema. Wenn man das nicht möchte, dann die 2. Möglichkeit: Man zieht aus den Diskussionen genau die Antworten auf die Fragen raus, die man gestellt hat. Für alles andere beauftragt man jemanden, der sich damit auskennt.

    Wenn ich dich richtig einschätze, möchtest du im Moment eigentlich erst einmal Möglichkeit 2 nutzen. Deine Fragen waren: a) Lohnt sich die neue Technik und b) sind die Erfahrungen positiv.

    Zu a) hast du je viele sinnvolle Antworten gewürzt mit Nachfragen gekommen. Jetzt bist du wieder dran. Du musst für dich entscheiden, ob du den Bedarf für die neue Technik überhaupt hast.
    Zu b) Mit deinen Blei Batterien Erfahrungen kann keiner mithalten. Aber die Lithium Technik ist mittlerweile schon eine Weile aus den Kinderschuhen raus und Erfahrungen von Jahren sagen offenbar, sie ist zuverlässig. Selbst Wohnmobilhersteller bauen Lithium Batterien als Option ein.

    Womit wir wieder bei a) wären.

    Zum Abschluss noch meine persönliche Meinung. Ich habe gerade ein neues Wohnmobil gekauft und es mit 200Ah Lithium Batterien, Solaranlage und Wechselrichter ausgestattet. Diese habe ich einbauen lassen. Was waren die Gründe.
    1. Auch wenn ich Technikfreak bin, ich will mir auch ohne Landstrom keine Gedanken um die Stromversorgung machen müssen.
    2. Ich habe Laptop, 2 Tablets, 2 Smartphones, 2 E-bikes, TV, Radio zum versorgen. Kaffeemaschine und Akkusauger kommen noch.
    3. Bei unseren Testurlauben hat es tierisch genervt immer so zu stehen, dass man an Strom ran kommt. Kabel ziehen ist doof.
    4. Es gibt Stellplätze bei denen man schönere Plätze findet, wenn man nicht auf Strom angewiesen ist.
    5. 200Ah entsprechen etwa 360Ah Bleibatterie. Habe ich gar keinen Platz für. (vom Gewicht mal abgesehen.)

    Ist das vielleicht trotzdem überdimensioniert? Kann sein, aber siehe 1. Ich will mir keine Gedanken über genug Strom machen.
    Und was moderne Technik im Allgemeinen betrifft. Man muß sicher nicht immer der erste sein, da ist man dann häufig Tester und nicht Nutzer. Und das muß man schon wollen. Lithium ist aber mittlerweile bewährt und was auch zukünftige Nutzung betrifft zukunftssicher.

    Gruß
    Andi
    Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  3. #43
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Und: Es macht eben einen riesigen Unterschied ob man selbst ein auen will,dann musss man sich damit beschäftigen. Oder ob man einbauen lässt, dann muss man sich null Gedanken machen und nutzt einfach nur die Technik. Denn wie die bisherige Erfahrung von diversen usern zeigt müssen diese sich um nix mehr Sorgen wenn alles mal installiert ist

    Gruß Timo

  4. #44
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Zitat Zitat von Ebi2 Beitrag anzeigen
    Da äußert sich nun ein „Pionier“. Länger als 4 Jahre werden die Erfahrungen selten sein.
    So möchte ich mich eigentlich nicht bezeichnen, denn es gibt auch hier User, die schon viel länger mit der neuen Batterietechnologie herumfahren

    und jeden Winter eine Langzeittour zum Wintersport in Skandinavien machen.

    Wenn ich mich richtig erinnere hat Biauwe seit 2010 schon Li-Batterien im Womo.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  5. #45
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Es ist nicht mehr wie früher, wo eine Truma noch mit Piezozündung ging und auch der Kühlschrank mit Gas durch manuelle Zündung ansprang und man ein Wochenende Wintercamping mal mit Kerzenschein verbringen konnte bis am Montag ATU wieder auf hatte um eine Batterie zu kaufen.

    Es hängt alles zusammen und mehr und mehr erhält CAN BUS auch Einzug in den Aufbau.

    Ich bin kein Bastler, meine Mobile müssen für mein Nutzungsverhalten herhalten und ich möchte auch die Möglichkeit haben ein paar Tage zu jeder Jahreszeit autark zu stehen. Dazu ist mir Fernsehen wichtig. Nicht unbedingt was drin ist, das einer läuft, gehört zu meiner Wohlfühlatmosphäre.
    Die digitalen Paneel über der Tür verunsichern meist. Was bei mir gut klappt, sind zwei 100AH Gelis und alle vier Tage mal ein Stellplatz mit Steckdose. Und dies im Winter mit Heizung und zwei LED Fernsehern.
    Ich habe eher im Sommer das Problem länger autark Zu stehen, weil meine E-Bikes geladen werden müssen und ich die Standklima laufen lassen möchte, weil ich bei Wärme nicht schlafen kann.
    Es gibt heute vielfältige, gute Technik damit man lange autark stehen kannund anders wie in den USA sind Stromerzeuger hier nicht gern gesehen. So würde ich alles ordern, was meine Ansprüche erfordert. Jeder Verzicht auf den gewohnten häuslichen Luxus ist ein unbefriedigender Kompromiss auf Dauer. Das einzige, was man unterwegs nicht wie zuhause haben kann, ist Raum.

    LG
    Sven
    Elektroautofahren ist wie Durchfall.
    Es ist nie ganz sicher, ob man es noch bis nachhause schafft.

  6. #46
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Wenn du wieder 21 Jahre fahren willst, würde ich mehr nicht die Technik von vor 21 Jahren wählen

    LG
    Dietmar
    Ein Wohnmobil ohne Hecksitzgruppe ist kaputt

  7. #47
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Zitat Zitat von fernweh007 Beitrag anzeigen
    Wenn du wieder 21 Jahre fahren willst, würde ich mehr nicht die Technik von vor 21 Jahren wählen

    LG
    Dietmar
    Hmm ... abgesehen davon, dass ich mich bei dem neuen Mobil kaum aktueller Technik entziehen kann behaupte ich mal, dass die alte mich auch nach 42 Jahren kaum im Stich lassen würde. Ich habe noch einen 7,5 Tonner DB 814, den ich einmal im Jahr für den Transport unseres Bootes an die Adria benötige. Der ist heuer 30 geworden und läuft immer, weil da einfach nichts dran ist, was kaputt gehen könnte.

    Aber darum geht es mir ja gar nicht. Ich mag natürlich auch Komfort und verweigere mich ja gar nicht. Mir geht es deshalb auch nur um die Umrüstung auf Lithiumtechnik. Weiter nichts. Ich nenne ein einfaches Beispiel: Im Gegensatz zu meinen Aufbaubatterien haben mich die Starterbatterien schon zweimal im Stich gelassen. Und da wir gerne freistehen und obendrein in Ländern unterwegs sind, deren Sprache wir nicht so sehr mächtig sind, traf es uns beide Male abseits jeglicher Zivilisation. Das war aber nicht weiter schlimm, weil ich einfach eine der beiden Aufbaubatterien gegen die Starterbatterie ausgetauscht habe und weiter ging's. Kann ich das auch mit der Lithium-Batterie machen oder geht die Verbundtechnik mittlerweile so weit, dass ich mit einer Schaltung überbrücken kann? Bei meiner Sealine ging das schon 1993 serienmäßig auf Knopfdruck, bei Wohnmobilen war zu dieser Zeit noch gar nicht dran zu denken.

  8. #48
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Zitat Zitat von FrankNStein Beitrag anzeigen
    Worum geht es Dir?

    Wenn Du Lust am Basteln, Auswerten, Verstehen und ständiger Beschäftigung mit der Technik Deines Mobil`s hast, dann versuche, immer auf dem "Stand der Technik" zu sein. Das ist dann aber eine Lebensaufgabe, die einen großen Teil Deiner Freizeit in Anspruch nimmt.

    Willst Du einfach nur genug Strom (Akkukapazität etc.) haben, mach´s wie Bernd (und ich):

    1 x investiert in konventionelle, bewährte und wartungsarme bzw. -freie Technik, die, ohne daß Du es bemerkst, still vor sich hin funktioniert und Du kannst Dich mit anderen Dingen beschäftigen, die Dich evtl. mehr interessieren. Das ist auch noch weniger kostenaufwendig auf Dauer.


    Gruß

    Frank


    PS: Bitte nicht als Wertung auffassen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

    Wir sind mit 240Ah Gel ohne Solar und anderem Gedöns voll zufrieden, ich lasse allg. anderen Mitbürgern sehr gerne den Vortritt wenn es um innovative, teure, komplizierte Technik geht.
    lg
    olly

  9. #49
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Na dann nimm doch deine 15 Jahre alten, topfitten, bewährten "Taxibatterien" mit ins neue Wohnmobil und mach den Test wie lange sie noch

    aushalten.

    Deine Langzeiterfahrungen kannst du uns ja hier mitteilen.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  10. #50
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Hightech vs. proven technology oder: sind Innovationen ein Muss?

    Zitat Zitat von dodo66 Beitrag anzeigen
    Wir sind mit 240Ah Gel ohne Solar und anderem Gedöns voll zufrieden, ich lasse allg. anderen Mitbürgern sehr gerne den Vortritt wenn es um innovative, teure, komplizierte Technik geht.
    lg
    olly
    Ja Olly,
    das sehe ich genauso, mir ist mein Geld zu schade für die "Batteriebastler" oder sind es Hersteller, das Versuchskaninchen zu spielen was die Test auch noch bezahlt. Ich bin von diesen Brandbeschleuniger noch nicht überzeugt und vertraue lieber auf bewerte Technik welche sich zur Not überall schnell austauschen läßt. Auch habe ich keine Lust meine Freizeit mit solchen Themen zu verbringen
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

    Betreibe nur noch Marathon laufen gucken, ansonsten nur noch Spaß

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