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  1. #1
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    Standard Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Moin,
    ich lebe seit knapp 3 Jahren im WoMo. Auf dem Weg von der Bretagne Richtung Deutschland holte mich dann die Corona-Krise ein. Wie alle ja wissen, überschlugen sich die Horrormeldungen über Ausgehsperren und Stellplatzschließungen. Die Camping-Car-Park-Organisation in Frankreich hat dafür eine sehr pragmatische Lösung: Ich wurde per Mail angeschrieben und über die Schließungen informiert. In derselben Mail war eine Erklärung beigefügt, dass es für Personen, deren einziger Wohnsitz das Wohnmobil ist, eine Ausnahmeregelung gibt. Die habe ich dann ausgefüllt und abgeschickt. Nun ist der aktuelle Stellplatz für mich eine Art Notunterkunft. Warum können die viel gelobten Deutschen so etwas nicht???
    Da die Ausgangssperre inzwischen verlängert wurde, hat man mich erneut angeschrieben. Ich kann meinen Aufenthalt hier bis zum 11. Mai verlängern, oder eben, so lange es dauert. Eine Rückkehr nach Deutschland ist ohnehin kaum möglich, da alle Stellplätze auf dem Weg dahin dicht sind.
    Ich sitze zwar jetzt hier allein am hübschen Hintern der Welt, aber der örtliche Supermarkt in 4 km Entfernung verfügt über Waschmaschine und Trockner, Gas kann ich dort auch kaufen, und die Leute im Dorf sind freundlich, kommen sogar manchmal vorbei, um nach mir zu schauen, natürlich mit dem korrekten Abstand.

    Gruß aus dem Exil
    Birgit

  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Hallo Birgit,

    du bist zwar schon einige Zeit anmeldet, jetzt dein erster Beitrag. Daher zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum der promobil.

    Du bist ja gut aufgehoben. Aber grundsätzlich wären auch in Deutschland Übernachtungen möglich, da Du ja Dein Mobil nicht vorrangig zu touristischen Zwecken nutzt. Nicht alle Stellplätze sind gesperrt, aber Transparenz welche das sind, gibt es leider nicht.

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (20.04.2020 um 23:10 Uhr) Grund: Korrektur
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.

    Mit 4.319 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (20.05.2020 um 15:39 Uhr).

  3. #3
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    wir haben auch einen dauergast, seit dem 17. märz!
    so weit - so gut!
    Hartmut von Dem Reisemobilstellplatz im unteren Jagsttal!

  4. #4
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Hallo Bernd,
    fünf Wochen totale Isolation ist nicht unbedingt das, was ich wollte, aber so richtig meckern kann ich eigentlich auch nicht. Immerhin kann ich so gesund bleiben.
    Danke für Deinen Willkommensgruß!

    Ja, das mit der Transparenz ist schwierig. Das wäre doch mal einen Aufruf wert. Von hier bis nach Kiel ist ziemlich weit. Ohne Pausen ist das nich zu machen.

    Gruß
    Birgit

  5. #5
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    [QUOTE=Birgit A.;620235] Warum können die viel gelobten Deutschen so etwas nicht???[QUOTE]

    Naja, weil man nicht 80.000.000 Menschen persönlich pampern kann. Deutschland hat extrem viel getan, um Landsleute nach Hause zu holen. Und auch in vielen anderen Bereichen tut Deutschland mehr, als die allermeisten anderen Länder. Frankreich z.B. hat nur wenige Infizierte mehr als DE, dafür aber 4x so viele Tote. Wenn die Franzosen fragen würden, warum das in einem Land wie Frankreich so sein muss, würde ich das verstehen.

    Ein gestrandeter Camper ist nun mal nicht der Nabel der Welt. Zumal man in F ja noch gut aufgehoben ist, wie du selbst betonst.

    Grüße
    Ebi

  6. #6
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Moin Ebi,
    danke für Deinen freundlichen und hilfreichen Kommentar. Ich will gar nicht gepampert werden. Das kann ich eigentlich schon selbst. Aber vielleicht hast Du eine Idee, wie ich in absehbarer Zeit wieder in die Nähe meiner Familie kommen kann, wenn ich nach der Einreise in Deutschland eine 14-tägige Quarantäne ohne Ver/Entsorgung und Lebensmittel am Straßenrand realisieren soll?
    Zitat aus der Anordnung der Bundesregierung:"EU-Bürger, Bürger eines Schengen-assoziierten Staates oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen sowie deren Familien dürfen einreisen, um an ihren Wohnort zurückkehren. Nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt wird grundsätzlich eine verbindliche 14-tägige Quarantäne angeordnet. Das gilt auch für Deutsche."

    Wenn Dir dazu noch etwas einfällt, nur zu...

    Ich wünsche einen gesunden Tag!
    Birgit

  7. #7
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Birgit, das kann ich nicht schreiben, wenn ich das mache, gibt´s hier Geschrei. Freunde haben das aber hinbekommen, zugegeben, etwas kreativ, aber immerhin erfolgreich.

    Kannst ja auch in F bleiben, eigentlich kam das, was wir nun haben, nicht extrem überraschend. Es gibt schon auch Leute, die rechtzeitig heim sind.

    Meine Gedanken und Sorgen sind bei Freunden / Bekannten, die in Marokko, Äthiopien, Kenia, Südafrika und Namibia festsitzen. Da mach ich mir Sorgen, weil die ja nicht mal Corona bekommen müssen. Irgendeine andere Sache, und schon gibt es sie nicht mehr.

    Grüße
    Ebi

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Deine „Lebensweise“ gilt offiziell als Grauzone, den aber mittlerweile sehr viele Menschen praktizieren und den ich auch zukünftig anstrebe.
    Nimm Kontakt zum Gesundheitsamt in dem Gebiet auf, wo du aufschlagen willst. Auch haben einige Stellplätze für Ausnahmereisende weiter geöffnet.
    Xanten zum Beispiel lässt beruflich Reisende und Besucher des Krankenhauses sowie Einmalübernachter zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit auf ihren Platz.
    Dies handhaben mehrere Plätze so.
    Du könntest Kontakt aufnehmen und in Verbindung mit dem dort zuständigen Gesundheitsamt eine gültige Quarantäne durchführen.
    Alternativ für die Zeit eine Messewohnung anmieten. Da herrscht zur Zeit großer Leerstand, so das du da bestimmt fündig wirst.

    LG
    Sven
    Elektroautofahren ist wie Durchfall.
    Es ist nie ganz sicher, ob man es noch bis nachhause schafft.

  9. #9
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Herzlich Willkommen im Forum Birgit. Viel Spaß beim Lesen und schreiben.

    Ich weiß nicht genau wo du steckst, aber von Rennes als Beispei, sind es etwa 1500km nach Kiel, wenn man über Saarbrücken fährt.
    Nach Saarbrücken etwa 740km, dann wärst du in Deutschland.
    Sagen wir mal 3 Tage, dann brauchst du unterwegs keine Entsorgungsstation und kannst irgendwo auf der Autobahn übernachten.

    Gruß
    Andi
    Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  10. #10
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Es geht auch anders -Wohnmobil-Nomaden und Corona

    Hallo Birgit, auch von mir ein herzliches Willkommen (als Schreiber(in) ) im Forum.

    Wie Andi schon geschrieben hat: "wo ein Wille, da ist ein Weg". Und wenn Du - wie Du schreibst - Familie in D hast - kannst Du dort nicht bleiben / in Quarantäne gehen ?

    Grüsse Jürgen

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