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  1. #141
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Franz,das gibt es nicht nur auf italienischen Fähren. Ich war mit der Fähre nach Newcastle unterwegs als es nachts in der Kabine fürchterlich anfing zu stinken.Ein Blick reichte um zu sehen das die Sch... in der Toilette fast bis zum Deckel stand. Also angezogen und zur Rezeption,dort Auskunft das erst am Morgen was gemacht werden könnte.Kurz entschlossen ging ich rauf zur Brücke und verlangte den wachhabenden Offizier zu sprechen,zufällig war der XO auf der Brücke.Er entschuldigte sich und binnen 30 Minuten war ein Mechaniker zur Stelle der den Fehler in der Absauganlage der Vakuumtoilette lokalisierte und dafür sorgte das alles wieder funktionierte.Als Entschuldigung bekam ich für meine Partnerin und mich einen Gutschein für ein Frühstück.

    Gruß Arno
    Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil

    Bekennender SP und Wackenverweigerer

  2. #142
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Na ja,
    unter den Einweisern auf Fähren gibts schon große Hanswurschten, sie haben Macht und das verdirbt mitunter den Charakter. Das ständige Fuchteln mit den Armen und das Anbrüllen von Passagieren bringt doch nichts. Auf den Fähren nach Norwegen gehts ja noch einigermaßen friedlich zu, ganz anders aber wenn man z.B. mit der Grandi Navi Veloce von Genua nach Palermo und wieder zurück fährt. Die ganzen Einweiser produzieren da bei der Einschiffung eine Hektik, mitunter ein Chaos, warum eigentlich ?
    Ich habe bis heute keine Ahnung warum ich bei der Einschiffung in Palermo von so einem Heini genötigt wurde im Rückwärtsgang auf die Fähre zu fahren. Ich war nicht der einzige und hatte kein Problem rückwärts die Rampe hochzufahren, manch anderer kam schon ins Schwitzen.
    Auf der Rückfahrt gönnten wir uns in einem Speisesaal ein Mittagessen, zusammen mit 2 anderen Paaren an einem Tisch. Am Nebentisch wollte eine 4-köpfige Familie Platz nehmen um da zu speisen. Der Kellner bedeutete ihnen sie solten sich an einen anderen Tisch setzen den er ihnen zuwies. Das Familienoberhaupt widersetzte sich dem Ansinnen des Kellners, einen für mich erkennbaren Grund für die Zuweisung eines anderen Tisches gab es nicht. Kurzum: Der Kellner bediente diese Familie nicht, sie verließen alle 4 das Lokal.
    Kaum hat einer eine Uniform an........

    Wenn der das bei mir gemacht hätte wäre ich zum XO oder zum Kapitän gegangen,ich bin mir sicher das der Typ dann richtig eins "auf die Mütze" bekommen hätte.


    Gruß Arno
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    Bekennender SP und Wackenverweigerer

  3. #143
    Stammgast   Avatar von Capricorn-CH
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Wenn ich mit dem Anhänger dran auf eine Fähre fahr, dann wird's immer spannend in Italien. Da rufen mind. 10 Mann in der Gegend rum, fuchteln wie schon beschrieben mit den Armen und geben Kommandos. Ich hab da nur einen einzigen Einweiser und das ist Herzdame - ohne grosses Rumgeschreie, mit trainierten Handzeichen die aus der Militärzeit "mitgenommen" habe manövriert sie mich in jede Lücke und sei sie noch so eng. Das geht so lautlos und schnell, dass auf Plätzen immer mal wieder die Zuschauer von uns die Zeichen gezeigt bekommen wollen.....

    Da wollte also in Salerno mal einer meiner Frau das "Kommando" wegnehmen und sie wegweisen - da ich Italienisch spreche, hab ich ihm dann gesagt, wie das ab sofort funktioniert. Wenn 10 Mann schreien "va bene", dann ist noch lange nicht alles "bene" - so wie beim Verlassen der Fähre - ein Wohnmobils hat sich das ganze Heck verzogen, weil er zu stark aufgesetzt hat - die Heckstützen haben sich verklemmt und der Schaden war unübersehbar, echt gross.... Der darauf folgende Wohnwagen erlitt noch grösseren Schaden - dem riss es gleich einige Teile vom Unterboden ab....Von denen die "va bene" gerufen haben, hat vermutlich keiner den Schaden übernommen........
    Ich hab mir das alles angeschaut um zu wissen, was da auf mich zukommen würde, wenn ich an der Reihe war (ich war einer der letzten bei der Ausfahrt) und merkte schnell, dass beide Übergänge - der am Schiff, wie auch der an Land fast unüberwindbar waren mit Anhänger, ich würde 2x komplett aufsetzen. Also ich hab mir wieder den "Capo" geschnappt, der meine Frau bei der Einfahrt "ersetzen" wollte und hab ihm gesagt, dass er für mich die Bast-Seile und Matten die da überall rumlagen auf die Rampe zu legen hätte, was er erstaunlicherweise sofort veranlasst hat. Danach fuhr ich, dem Kommando von Herzdame folgend gaaaanz langsam - also wirklich gaaaanz langsam - die Rampe Runter bis das Heck FAST aufsetzte, dann wurden von der Crew widerwillig die Matten unter Anhängerkupplung und Heck des Anhängers gelegt und ich habe - wieder gaaaaanz langsam aufgesetzt und sorgfältig gezogen - wie vorherzusehen setzte zuerst das Heck des Anhängers auf (da hab ich nie viel Reserven) denn die Rampe war echt steil geworden, weil die Fähre schon fast leer war. Dann - unten angekommen kam der Knick und das WoMo mit Kupplung sass komplett auf den Matten - die ganze Fuhre rutschte nun mit den Matten über die Rampe weiter und mit mehreren Kontroll-Unterbrüchen meiner Frau ging die Prozedur in absoluter Ruhe (und nach aussen Stressless) unsererseits über die Bühne. Als wir ohne Schaden festen Boden unter den Rädern hatten, bekamen wir von allen Seiten Applaus - es hatte sich eine Riesen Menschenmenge versammelt um dem Spektakel zuzuschauen. Von der Crew kamen 3 Mann und gaben mir die Hand (die fettigen, schmutzigen...) und beglückwünschten mich zu meinen ruhigen, unaufgeregten Manövern (zuerst quer links, dann Wechsel auf quer recht's) und als ich ihnen sagte, dass ich diese Ruhe von ihnen, von den Italienern abgeschaut habe, hatte ich absolut alle für uns gewonnen. Bei der Rückfahrt von der Insel kannten uns noch alle und keiner hat meiner Frau dreingeredet - sie haben sofort geschaut, dass Anhänger Gespanne nicht am Anfang oder am Ende auf's Schiff kommen - die Gewichtsverhältnisse a.d. Fähre waren somit anders und so war die Rampe diesmal überhaupt kein Problem....
    mit besten Grüssen
    Adrian


    "Ich mag keine Menschen, die überall was suchen, was sie stört. Ich mag Menschen, die überall was finden, was sie fasziniert"

  4. #144
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Eine Geschichte zu Fähren hätte ich noch.

    Wir sind seinerzeit mit der neu gegründeten Superfast Ferries (die erste Superfast I) gefahren, COB. Wie üblich gestresste Einweiser "look at me, look at me" einer stand hinten, einer vorne, ich wurde auf Zentimeter eingewiesen. Puh, endlich standen wir, Motor aus. Pustekuchen, kurze Zeit später mussten wir erneut rangieren, da ein LKW nicht vorbei kam. Wieder das einweisen, wieder standen zwei Einweiser und dirigierten. Nur diesmal war eine Mülltonne im Weg, die übersehen wurde. Zack, der fast neue Hymer mit Riffelblech hatte eine ca. 25 cm lange und tiefe Delle. Aufregung...
    Später kam ein dekorierter Offizier, machte ein Polaroid Foto (das waren noch Zeiten ) und schrieb ein Protokoll in griechischen Hieroglyphen, das ich unterschreiben musste. Ich hätte genauso gut drei Waschmaschinen bestellen können. Wir bekamen eine Telefonnummer, wo wir uns in Griechenland melden sollten, zwecks Vermittlung einer Werkstatt. Ha Ha... dachte ich mir. Zweimal dort angerufen, niemand wusste Bescheid.

    Zuhause meine Rechtsschutz Versicherung angerufen, Griechenland lachte der Mitarbeiter, vergessen sie es, er hat mir immerhin einen Rechtsanwalt in Athen genannt. Ich hatte ja eine Durchschritt des Schadensprotokoll.

    Der Hymer Händer meinte, dass lässt sich wegen dem Riffelblech nicht ordentlich reparieren. Ich bekam einen Kostenvoranschlag über den Austausch der kompletten Seitenwand, um die 10.000 DM. Ein Begleitschreiben auf Englisch gebastelt, ab an die Reederei. Keine zwei Wochen später kam die Antwort, die Verwunderung über die hohen Kosten wurde ausgedrückt. Wieder ein Schreiben, erklärt und einen Vergleich angeboten, wenn die Materialkosten von ca. 3.600 DM übernommen werden, würde ich die Arbeiten selbst übernehmen. Ha Ha... Außerdem bat ich um ein Gratisticket für das nächste Jahr. Tatsächlich wurde darauf eingegangen, wenig später wurde der Beitrag überwiesen und ein Gutschein über eine Fährfahrt kam auch, den wir in der folgenden Hauptsaison eingelöst haben.

    Übrigens, die Delle wurde mit einem auf Maß angefertigten Edelstahl Lamellengitter kaschiert. Ist mit 25 Jahren verjährt...

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (18.07.2020 um 14:57 Uhr) Grund: Korrektur
    www.mobilloewe.de

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  5. #145
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Ein Scheißtag in jeder Hinsicht
    Ich war mit meinem Cousin,seiner Frau und meiner Partnerin in Norwegen unterwegs,mein Cousin mit einem Leihfahrzeug,ich mit meinem Womo.Es schüttete in Strömen als wir auf dem Dovre Fjell ankamen und versuchten mit Ferngläsern Moschusochsen zu sehen die es dort gibt.Mein Cousin ging ins Auto um die Toilette zu benutzen,plötzlich laute Flüche und gepolter,mein Cousin hatte den Schieber an der Toilette voll geöffnet,da dieses Leihfahrzeug aber keine Toilettenentlüftung besaß kam ihm der Inhalt der Cassette plötzlich entgegen.....es war wirklich ein Scheißtag.....nicht mal die Ochsen ließen sich sehen.

    Gruß Arno
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  6. #146
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Arno, genau das ist mir vor einiger Zeit mit einem Leihmobil passiert. Solchermaßen traumatisiert, ist es mir unmöglich, auch nur an eine dieser Toiletten zu denken. Nachdem ich mich gereinigt hatte, gab es noch von der Frau eins auf die Mütze, weil meine Wortwahl nicht kleinkindgerecht war.

  7. #147
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Auf einem CP kurz vor Spokane: Ich habe zum ersten mal nach der Übernahme des Leihmobils entsorgt,bekanntlich haben ja die US Wohnmobile Tank/Schlauch Systeme.Also Schauch angeschlossen und den Schieber für Fäkalien geöffnet,was ich nicht wußte war das der Schlauch einen gut 20 cm langen Riß hatte,leider stand ich direkt daneben und bekam einiges von der Brühe ab.Meine Partnerin fand meine anschließende Wortwahl trotz allem "sehr unpassend".

    Gruß Arno
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  8. #148
    Ist öfter hier   Avatar von nass01
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Bei unserer Fährüberfahrt nach Sardinien hatten wir auch eine Überraschung, wie wir am Morgen der Ankuft ein Negerkind im Hubbett vorfanden, schwarz nichts als schwarz, nur noch die Augen hatten einen weißen Hitergrund. Bei näherer Betrachtung sahen wir wie auch das Bettzeug schwarz war.
    Wir standen beim Campin on Board seher nahe an den Auspuffrohren der Fähre und durch die offene Dachluke hat es die Rußflocken reingeweht.
    Zu Gllück wurde nur das Kind und das Bettzeug in Mitleidenschaft gezogen also Bettzeug weggeworfen und Kind behalten und gewaschen.
    Gruß aus Solingen

    Frank

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