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  1. #11
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...

    Zitat Zitat von walter7149
    Schöne Steilvorlage ! Kommts´s noch besser ?
    Auf Zypern die gleichen Tierchen:







    Nicht alle Engel haben Flügel - manche haben auch Barthaare. [ wie mein Kätzchen ]

  2. #12
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...

    Erstmal: frohe Ostern!

    Und dann, liebe Kinder, bitte nicht nachmachen.

    Wenn wir es schon von Tieren haben... Die Echse hatte nen Bau unter unserem Mobil. Hab ihr ein Ei gegeben. Soll man nicht, ist mir klar. Wurde auch bestraft. Man sieht es mit dem Auge nicht, wenn man die Lautsprecher an hat, hört man es aber. Das Tier erweist sich als undankbar und zieht mir mit dem Schwanz einen Streifen auf die Wade, der auch noch nach Wochen gut sichtbar ist.


  3. #13
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...

    Hallo zusammen,

    einer unserer ersten längeren Reisen mit einem schicken Westfalia VW-Bus führte uns 1979 nach Portugal. Unterwegs in Spanien, eine Rast am Strand wäre doch wunderbar? Gesagt getan, bei nächster Gelegenheit ab zum Strand, eine Rampe runter. Zack, der Bus steckte fest. Der Pilot in großer Gelassenheit, dafür haben wir ja vor einiger Zeit einen Klappspaten (den haben wir heute noch) auf dem Flohmarkt an der Porte de Clignancourt in Paris gekauft. Gewühlt, versucht, wieder versucht, Pustekuchen, der Bus wollte nicht. In der Zwischenzeit zog meckernd eine Ziegenherde vorbei, der Eindruck entstand, kam das Wasser näher? Was nun?

    Plötzlich tauchte ein Range Roover der Guardia Civil auf, zwei Polizisten, freundlich, ohne lang zu fackeln, wurde ein Abschleppseil eingehängt. Ein einzelner Mann hat geholfen, wo der herkam, keine Ahnung. Trotz vorsichtiger motorischer Unterstützung des Busses, die Reifen des Roover drehten immer wieder durch. Die Polizisten gaben ratlos auf, gingen zum Wagen und setzten ihre beeindruckenden Diensthüte (wie hießen eigentlich die Dinger?) auf. Oh dachte ich, jetzt wird es ernst. Nee, sie drückten uns einen Zettel mit einer Telefonnummer in die Hand, dort würde uns geholfen. Super, kein Ort mit einer Telefonzelle in Sicht, die ersten Handys kamen erst in drei Jahren auf den Markt. Alleine weiter den Klappspaten bemüht, ohne Erfolg.

    Nach einiger Zeit tauchte eine Gruppe von Männern auf, mit Händen und Füßen verständigt, nochmal gemeinsam die Räder frei geschaufelt. Dann Motor an, Rückwärtsgang eingelegt und sechs Männer schaukelten im Rhythmus den Bus aus der Kule. Puh war ich froh, wieder festen Boden unter den Pneus. Kühlschrank auf und Getränke angeboten, lachend und dankend wurde das abgelehnt. Verstanden haben wir nichts, aber vielleicht war da "que tengas un buen viaje" oder so ähnlich dabei? Ich weiß es nicht mehr so ganz genau, aber nach 3 oder 4 Stunden konnten wir erleichtert die Fahrt fortsetzen.

    Die Beifahrerin griff zur Kamera, so sind diese inzwischen digitalisierten Dias überliefert.

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    Gruß Bernd
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    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  4. #14
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...

    1988 - mit dem T2 nach Alaska

    Teer gab es damals wenig, der Stewart - Cassiar - Highway war eine Schotterstraße, die, wenn sie nass war, und das war sie fast immer, richtig glitschig war. Kurz nach dem Start bei unserem Freund ist mir der T2 mal kurz ausgebrochen, und das wäre fast das Ende der Reise gewesen. Glück gehabt.

    Glück haben wir auch kurz später. Wir sehen einen Kermodee-Bär direkt neben der Straße. Es ist ein weißer Schwarzbär, jedoch kein Albino, und lebt nur in einem klitzekleinen Teil von British Columbia. "Spirit-Bear" nennen ihn die Indianer. Wer ihn sieht, ist mit 7 Jahren Glück gesegnet. Für uns war das nichts Besonderes, weil wir das Tier einfach so gesehen haben. Unser Freund, der in Kanada lebt, hat aber jedem, der es hören wollte, und allen anderen auch, von der Sichtung erzählt.



    Eine Siedlung von Indianern entlang der Strecke.





    Alaska war damals vom Tourismus noch nicht entdeckt. Zum Glück, wir waren später mehrmals dort, es ist nichts besser geworden.

    Alaska, Wildnis, die wilde Menschen anzieht. Und die Kneipen waren es damals auch noch.



    Oben links zu sehen: Dollarscheine mit Namen und Datum drauf. Irgendwann hat einer damit angefangen, einen $ an die Wand zu pinnen, damit er, wenn er von den Goldfeldern verarmt zurückkommt, wenigstens noch ein Bier erwerben kann. Wir haben zwar nicht nach Gold gebuddelt, es hängen aber viele Scheine von uns in den Kneipen Alaskas.
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  5. #15
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...



    Abends auf Römö am riesigen Strand vorne am Meer wo tags die Surfer waren:
    Menschenleer die weitere Umgebung, kein Auto, nur ich im VW T3 auf der Rückfahrt durch den Sand. Vor mir ein Meeresrinnsal. Nicht breit und wirkte kein bisschen tief.
    Also: langsam durchfahren. Ergebnis: ein leichter Schlag und ich sass 30 cm tiefer. Das Meerwasser lief zur Tür vorne rein. der T3 streckte den Hintern in die Höhe. Ich war in ein ziemlich tiefes Prielchen gefallen. Rückwärts raus war bei der Steigung auf Sandboden undenkbar.
    Ein Blick auf die Uhr. Das Wasser lief noch ab und ich hatte gut drei Stunden Zeit zur nächsten Flutwelle.
    Also Fahrrad hinten runter. Draufgesessen. Zur Tankstelle geradelt und nach dem Schlepplandy gefragt. Der war leider kaputt. Also beim Falck (Rettungsdienst von DK) angerufen. OK, von Skaerbaek gefahren sei einer in einer halben Stunde bei mir mit dem Toyo mit Winde. Zurück zum T3 geradelt.
    Scheinwerfer näherten sich, ich machte Licht am T3, vorsichtig nahte der Toyo und Namensvetter Hans stieg aus, schaute sich alles an, befestigte die Winde hinten am T3 und zog ihn damit ganz langsam wieder auf den festeren Sand. Gebühr bezahlt (ca 150 DM).
    Erleichtert Fahrrad eingepackt, in großem Bogen um das Prielchen rumgefahren. Zum CP. Am nächsten Morgen gründliche Unterwäsche mit kaltem Wasser. Trotzdem hatte ich noch Jahre später Durchrostungen entdeckt vom 2 stündigen Salzwasserbad.
    Der ADAC hatte die Bergungskosten anstandslos übernommen, ohne dass ich gelogen hatte. War das einzige mal nach 1973.
    Geändert von AlterHans (24.04.2020 um 10:28 Uhr) Grund: Bild angefügt
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T. Fotos vom T4:
    https://photos.app.goo.gl/K3mR9EUChanYNtxb8

  6. #16
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    .... Vor mir ein Meeresrinnsal. Nicht breit und wirkte kein bisschen tief.
    Also: langsam durchfahren. Ergebnis: ein leichter Schlag und ich sass 30 cm tiefer. ....
    Hallo Hans, schöne Geschichte. Seitdem kennst Du den Unterschied zwischen der Nordseeküste und der Sahara (wer den Schaden hat ..)?.

    Ich kann eine ähnliche Geschichte erzählen, allerdings nicht mit dem WoMo sondern mit unserem Hund: Als junger Hund liebte er es, über die Pfützen am Strand zu jagen. Bis dann eine Pfütze mal rund 50 cm tief war. Hund war plötzlich verschwunden und tauchte mit sichtbar irritiertem Gesichtsausdruck wieder auf . Seitdem geht er mit Gewässern sehr vorsichtig um. Vorteil: er muss nicht nach jedem Gassi in die Wanne .

    Grüsse Jürgen

  7. #17
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    Hallo Hans, schöne Geschichte. Seitdem kennst Du den Unterschied zwischen der Nordseeküste und der Sahara (wer den Schaden hat ..)?.

    Ich kann eine ähnliche Geschichte erzählen, allerdings nicht mit dem WoMo sondern mit unserem Hund: Als junger Hund liebte er es, über die Pfützen am Strand zu jagen. Bis dann eine Pfütze mal rund 50 cm tief war. Hund war plötzlich verschwunden und tauchte mit sichtbar irritiertem Gesichtsausdruck wieder auf . Seitdem geht er mit Gewässern sehr vorsichtig um. Vorteil: er muss nicht nach jedem Gassi in die Wanne .

    Grüsse Jürgen
    Jaja, Wasser ist halt nicht immer so durchsichtig, Jürgen. Aber Treibsand soll ähnlich tückisch sein. Hatten wir GsD nicht gehabt.

    Dein Hund ist aber sehr lernfähig!
    Da sollten manche Menschen sich mal ein Beispiel nehmen.

    Grüsse Hans

  8. #18
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...

    Wenn wir schon beim Sand sind, man sollte nicht allen Fahrspuren vertrauen. Am Erg Chebbi in Marokko, breite Piste, nur wenig Tiefe. Aber der Sprinter hing fest, sofort Motor aus. Mit dem erwähnten Klappspaten und speziellen Gummimatten als Anfahrhilfe schnell wieder flott gewesen. So machte das fast schon Spaß...

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    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (24.04.2020 um 23:33 Uhr) Grund: Tippfehler
    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  9. #19
    Stammgast   Avatar von Cheldon
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    Standard AW: Geschichten aus dem Leben von Reisemobilisten...


    @ Hans & Bernd
    Auf dem Weg zur Source Sacre haben wir auch gebuddelt und die Sandbleche benutzt...


    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf
    Mit freundlichem Gruß
    Rolf

  10. #20
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Ein Schwank aus dem Leben eines Reisemobilisten...

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    ...Dein Hund ist aber sehr lernfähig! ...
    Hans, Pudel halt .

    Im Ernst, ich denke dass Tiere wie Menschen ein "Trauma" bekommen können was sie ihr Leben lang nicht vergessen ?

    Grüsse Jürgen

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