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  1. #171
    Lernt noch alles kennen   Avatar von Oberlehrer
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    Standard AW: Auf dem Landweg 1976 nach Nepal und zurück im VW T2

    Toll! Vielen Dank für die Einblicke in fremde und vergangene Zeiten.

  2. #172
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Auf dem Landweg 1976 nach Nepal und zurück im VW T2



    Hans, hab mal ne Frage. Täuscht mich das, oder war zur damaligen Zeit schon ein guter Teil der Straßen geteert? Wie war das Verhältnis auf der Reise zwischen geteert und ungeteert gaaaanz grob?


    Grüße
    Ebi

  3. #173
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Auf dem Landweg 1976 nach Nepal und zurück im VW T2

    Danke für Eure Kommentare.

    Hallo Ebi,

    schwierige Frage für mich. Geteert waren die Strassen die wir 1976 fuhren weit überwiegend. Vielleicht 85 %. Natürlich bevorzugten wir Teerstrassen, wenn auch mit Löchern.
    Stattdessen waren die Schotterpisten in ordentlichem Zustand. Östlich von Ankara, ausser rund um Großstädte, war noch wenig Kfz-Verkehr so dass die Strassen nicht so sehr beansprucht waren sowie leichter instandgesetzt werden konnten.
    1965 rein nach Persien ab ca Ankara bis Täbris (ca 2.000 km) Schotterstrassen, aber auch ordentlich. War ja ein Jahr vorher in der Türkei noch NATO Sperrgebiet gewesen.
    1976 vom Marmarameer bis nach Persien rein auf dem Hinweg im Februar sehr viel Schnee und Eis auf den Strassen (ca 3.000 km).
    Störender waren die vielen Tiere und Karren.

    Wüstenpisten in größerem Umfang mit schwierigen Sandpassagen hatten wir 1972 in der Sahara: 2.300 km.

    Ein 4 WD war nirgends dringend erforderlich. Wäre mitunter aber hilfreich und beruhigend gewesen. Sehr nützlich empfanden wir geringe Abmessungen und Gewicht unserer Fahrzeuge.

    Wegemässig die schwierigste Strecke war 1976 in Afghanistan die Fahrt Bamijan nach den Band i amir Seen auf 3.000 müNN. Da liessen wir uns auf der Pritsche eines Kleintransporters über die sehr rutschige Piste fahren.
    Da gabs erhebliche Diskussionen über den Fahrpreis. Mitfahrende deutsche Jurastudenten argumentierten mit der Gesetzgebung unseres BGB. Erst auf meine zarte Frage hin ob das BGB in Afghanistan Gültigkeit haben könnte verstummten sie. Fast hätten die Studenten dafür gesorgt dass die Fahrt erfolglos vor dem Ziel abgebrochen wurde. Hatte mich schon gefragt wie praxisnah deutsche Juraausbildung an Unis eigentlich ist. Und warum die Studenten in fremde Länder gereist waren.
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T. Fotos vom T4:
    https://photos.app.goo.gl/K3mR9EUChanYNtxb8

  4. #174
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Auf dem Landweg 1976 nach Nepal und zurück im VW T2

    Danke für die ausführliche Info, Hans!

    Seit wir immer mal wieder auf merkwürdigem Geläuf unterwegs sind, schaue ich bei den Bildern, ich kann das nicht ausblenden, nach dem Straßenbelag.

    Liebe Grüße
    Ebi

  5. #175
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Auf dem Landweg 1976 nach Nepal und zurück im VW T2

    Hallo Ebi,
    das mach ich beim Fahren
    und auf der Strassenkarte auch.
    Unsere nagelneue Strassenkarte von Michelin hatte da 400 km besten Asphalt in der Sahara. Tatsächlich waren es 400 km ziemlich üble Piste, aber keine Schotterpiste sondern echte Querwüsteinpiste. Querfeldein kann man in der Wüste ja nicht schreiben.

    Liebe Grüße
    Hans

  6. #176
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Auf dem Landweg 1976 nach Nepal und zurück im VW T2

    Zitat Zitat von AlterHans Beitrag anzeigen
    Hallo Ebi,
    das mach ich beim Fahren
    und auf der Strassenkarte auch.
    Unsere nagelneue Strassenkarte von Michelin hatte da 400 km besten Asphalt in der Sahara. Tatsächlich waren es 400 km ziemlich üble Piste, aber keine Schotterpiste sondern echte Querwüsteinpiste. Querfeldein kann man in der Wüste ja nicht schreiben.

    Liebe Grüße
    Hans
    Ja, das Problem mit falschen Informationen in Karten kenne ich. Kann sich aber in beide Richtungen auswirken... Deshalb frage ich, wenn Zweifel bestehen, in Foren bei Praktikern nach. Die Möglichkeit gab es früher halt nicht.

  7. #177
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Auf dem Landweg 1976 nach Nepal und zurück im VW T2

    Ja, Ebi, da hast recht,
    früher gab es da weit weniger Möglichkeiten der Info.
    Tankstellen, entgegenkommende Fahrer (sofern sie anhielten), Polizisten, Touristen (sehr selten) waren Möglichkeiten sofern eine Verständigung gelang.
    War immer ungewiss und spannend. Alleine die Situation an Strassenabzweigungen ohne Beschilderung oder ohne lateinische Beschriftung: wohin?
    Richtig arg verfahren hatten wir uns trotzdem selten.
    Was ist eigentlich GPS? Das nutzen wir gerne seit ca 15 Jahren. Ist schon entspannend und selten falsch.

    Liebe Grüße
    Hans

    Nochmals zum Strassenzustand: eine gepflegte Schotterpiste war mir weit lieber als eine zerrüttete Betonautobahn (zB Dresden-Krakau in 2004: "die längste Treppe der Welt" begrenzt auf 40 km/h die gehorsam eingehalten wurden, oder unterschritten). Eine verlöcherte Asphaltstrasse, am schlimmsten bei Regen wenn die Tiefe der Löcher (20 cm und mehr) nicht abgeschätzt werden konnte, das ist für meine Strassenfahrzeuge eine Quälerei und für mich ebenso.
    Wellblechpiste in der Sahara: der Fahrer eines begleitenden Landys wechselte von seinem Fahrersitz auf meinen Beifahrersitz zur Erholung und staunte über den relativen Komfort unsere Bullis - Helen tauschte dagegen zum Landy auf den Beifahrersitz..
    Geändert von AlterHans (25.05.2020 um 11:31 Uhr)

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