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  1. #41
    Stammgast   Avatar von Cheldon
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    Standard Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Genau, diese Schwärme wurden mit nassen Tüchern und Schüsseln eingefangen und zu „Frikadellen“ verarbeitet.
    Abends wurden sie durch Licht angelockt, kein Vergnügen....


    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf
    Geändert von Cheldon (03.04.2020 um 14:33 Uhr)
    Mit freundlichem Gruß
    Rolf

  2. #42
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Irre. Hast Du die Frikadellen probiert?



    Gruß Uwe


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    Viele Grüsse
    Chief_U / Uwe
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  3. #43
    Stammgast   Avatar von Cheldon
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Zitat Zitat von Chief_U Beitrag anzeigen
    Irre. Hast Du die Frikadellen probiert?



    Gruß Uwe


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    nee, Gaby hat immer selbst gekocht, deshalb sind wir unterwegs noch nie von Montezumas Rache abgestraft worden...


    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf
    Mit freundlichem Gruß
    Rolf

  4. #44
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Rolf, wer Risiko geht, erlebt was. Meine letzte Lebensmittelvergiftung hatte ich, als ich im Sossusvlei bei 40 Grad nicht an der Sahnetorte vorbeigekommen bin. Ich lag auf der neuen (2011) Krankenstation schon einen Tag, bevor sie vom Gesundheitsminister Namibias eingeweiht wurde.

    Grüße
    Ebi

  5. #45
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Mosambik

    Heute gibt es noch einen Kurzbericht. Dann ist Wochenende, Montag geht´s dann weiter.

    Eigentlich ist unser Plan, Mosambik von Süd nach Nord ausgiebig anzuschauen. Doch dann kommt der große Sturm, der das Land verwüstet. Und so ist Mosambik (diesmal) ein reinesTransitland zwischen Simbabwe und Malawi.

    Weil wir im Land wenig erlebt haben, hier einfach ein paar Eindrücke von der Straße.











    Irgendwann erreichen wir Tete, die größte Stadt auf unserer Route, und auch Provinzhauptstadt. Wir folgen einem Geheimtipp, wie man geschmeidig ans Camp kommen kann. Das funktioniert, bis wir an eine Brücke kommen, die gesperrt ist, die Wassermassen infolge des Sturms haben sie zerstört. Es gibt noch eine zweite Brücke, die ist offiziell aber nur für Fahrzeuge bis 3,5 t erlaubt. Da notgedrungen nun auch 40-Tonner drüber fahren,die Stadt muss ja versorgt werden, nutzen wir sie auch.





    In der Stadt findet das quirlige afrikanische Leben statt, das heute noch etwas lebhafter ist. Es ist Wochenende und man hat sich offenbar vorgenommen, den letzten Tropfen Alkohol auch noch zu trinken. Wir sind froh,als wir uns durch das Chaos aus Fahrzeugen, Menschen und Tieren dann bis zum Camp durchgekämpft zu haben. Welch ein friedliches Szenario, dem man nicht anmerkt, dass ein paar Tage zuvor auch hier Menschen ertrunken sind. Wir stehen direkt am Sambesi.



    Die Nähe zur Stadt hat auch den Nachteil, dass man schon etwas aufpassen muss. Die Kriminalität ist hoch, das trifft aber nicht speziell auf Mosambik zu, sondern eigentlich auf alle Länder, die wir in Afrika südlich des Äquators besuchen. Selbst müssen wir diesmal nicht aufpassen, dafür gibt es hier 3 Angestellte. Einen Menschen, der in der Nacht Wache schiebt, auf den würden wir unsere Chips aber ganz sicher nicht setzen. Es gibt aber noch zwei Hunde, die am Tag nicht genug gestreichelt werden können, in der Nacht aber völlig anders drauf sind. Das ist einer davon.



    Nach zwei Nächten am schönen Fluss machen wir uns auf nach Norden. Unterwegs passiert nicht viel, was wir zu schätzen wissen. Ab und an muss man auf einen Holzkohletransporter aufpassen, die eigentlich immer völlig überladen sind und mit großem Bogen umfahren werden müssen.




    Das war´s vom Kurzbesuch in Mosambik, nächstes Land ist Sambia.
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    Geändert von Ebi2 (03.04.2020 um 15:41 Uhr)

  6. #46
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Sambia

    Hab doch schon Zeit gehabt...


    Sambia, was für ein Land! Pures Afrika, Freiheit, Tierwelt, Camperland, was will man mehr? Ja, es gibt noch was on top. Den Sambiern eilt der Ruf voraus, ein sehr angenehmes Volk zu sein, wir hören das oft, und als wir dort sind, finden wir das auch bestätigt.

    Zuerst muss man aber mal über die Grenze, und das kann einem schon den Tag verderben. Gemeint ist nicht die wacklige Fähre, die auch schon mehrfach abgesoffen ist. Gemeint sind die Einreiseformalitäten. Man muss 4 Stellen anlaufen, die aus nachvollziehbaren und weniger nachvollziehbaren Gründen Geld möchten. Um effektiv durch die Büros zu kommen, heuern wir einen an, der voraus läuft und beim Gang zu den Leuten mit Stempeln auch die richtige Reihenfolge einhält.

    Die Fähre




    Sie wird ersetzt durch eine Brücke, die die Chinesen gerade bauen. Dann soll es auch an der Grenze einfacher werden.

    Ist man dann im Land, kann man unbeschwert reisen und hat auch unendlich viel Platz, wenn man die Weihnachts- und Osterzeit meidet. Hier stehen wir z.B. alleine in einem Camp, das für viele Menschen Platz bietet. Macht man am Abend kein Feuer, kommt einer gesprungen und fragt, ob das Feuerholz ausgegangen ist. Sagt man „ja“, kommt er ein paar Minuten später mit dem Schubkarren und sorgt dafür, dass dem afrikanischen Ende des Tages nichts entgegensteht.




    Am South Luangwa angekommen, beste Lage für die nächsten 4 Nächte.



    Im Gegensatz zu Südafrika und Namibia gibt es in Sambia keine Zäune. Und so können alle Tiere dahin gehen, wo es ihnen gefällt. Wenn es dunkel wird, sollte man auch wirklich ein Feuer machen, das hält die Tiere ab, solange man draußen sitzt. Wenn man nachts mal aus dem Fenster scheut, stellt man sehr schnell fest, dass man nicht mehr alleine ist. Mal ein Elefant, kurz hinterher ein Hippo, und das höchstens 3 Meter weg. Tierfotos haben wir zuhauf, hier gibt es aber nur zwei. Das erste zeigt den Chef eines Löwenrudels, das einen Tag bei uns im Camp verbracht hat. Das andere eine Giraffe, bei der Aufnahme haben wir Glück mit dem Licht.





    Ein Potje

    Man schnippelt alles, was einem schmeckt, in essbare Größe. Etwas Gemüse- oder Fleischbrühe dazu, dazu mindestens eine halbe Flasche trockenen Weißwein, und schon gibt´s einen leckeren Eintopf auf dem Feuer.



    Sambia ist, wie andere Länder in der Region auch, ein sehr armes Land. Zwei kleine Beispiele, wie sich das u.a. äußert.

    Hier spielt Malambo United



    Fährt man mit einem LKW übers Land, werden einem die Dinge angeboten, die LKW – Fahrer dort essen. Das lebende Getier könnte man noch akzeptieren, die Mäusespießchen jedoch ganz sicher nicht mehr. Wir haben das schon mal in einer Doku gesehen, etwas Zweifel sind aber geblieben. Nun sehen wir, dass das nicht übertrieben war. Die Mäuse werden ausgegraben, mit Steinen erschlagen, an den Spieß gebracht und gebraten. Alles dran, alles drin. Mahlzeit.



    Ja, und dann lernen wir noch zwei Menschen kennen, die ich kurz vorstellen möchte...

    Das ist „Thomas, the gardener“. Er muss schwer rechnen, was er uns fürs Gemüse berechnet, deshalb ist er sehr nachdenklich. Er pflanzt Obst und Gemüse an und radelt täglich ins Camp, um es da zu verkaufen. Aufgefallen ist er uns dadurch, dass er mit seinem kleinen Körbchen hinten drauf auf seiner Mission, Besucher mit frischer Ernte zu versorgen, an einem Löwenrudel direkt neben seinem Weg vorbeigeradelt ist. Unglaublich. Klar, die Löwen waren satt, weil sie gerade eine Giraffe verputzt haben. Er muss die Strecke aber jeden Tag fahren, und es gibt, wie gesagt, keinen Zaun. Wir wünschen ihm weiterhin viel Glück.



    Das links im Bild ist Gid. Sie ist die Schwiegertochter einer echten Legende, Norman Carr. Norman Carr war früher Großwildjäger, hat dann die Fronten gewechselt, und dann die Nationalparks in Sambia mit ins Leben gerufen. 1997 ist er gestorben, im South Luangwa NP steht ihm zu Ehren ein Denkmal. Gids Mann baut die Brunnen in der South Luangwa Region, er hat auch „unseren“gebaut. Organsiert hat das Petra Kurth von „Spirit of Sambia“ in Deutschland.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Norman_Carr




    Sambia ist nicht unbedingt das Einstiegsland für Erstbesucher in Afrika. Wenn man sich nach einem Besuch in Südafrika oder Namibia aber mal mit dem Kontinent vertraut gemacht hat, ein absolutes Hammerziel. Die Victoriafälle habe ich jetzt mal weggelassen, die gibt es natürlich auch noch. Ich möchte aber Eindrücke vom Land vermitteln, die über das, was alle machen, etwas hinausgehen.


    Grüße
    Ebi
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  7. #47
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Hallo Ebi,

    herrlich wie wir derzeit mit den Gedanken reisen können!
    Hab dank dafür.
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T. Fotos vom T4:
    https://photos.app.goo.gl/K3mR9EUChanYNtxb8

  8. #48
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Simbabwe

    Meine Güte, wie schreibt man über dieses Land, ohne ununterbrochen über Politik sprechen zu müssen? Ganz einfach, wen es interessiert, einfach klicken

    https://de.wikipedia.org/wiki/Simbabwe

    Simbabwe hatte alles, nun hat es nichts mehr, die Folge von dramatischen Fehlentscheidungen eines Irren. „Nichts mehr“ stimmt nicht ganz, die grandiose Natur und die tollen Menschen sind noch da. Gegangen sind durch Wilderei viele Tiere, die größte Tabakindustrie der Welt, und auch das beste Schulwesen Afrikas. Wohlhabende Südafrikaner haben früher ihre Kinder in Simbabwe zur Schule geschickt.

    Ganz besonders stolz sind die Simbabwer völlig zu Recht auf die Victoriafälle.



    Und sie sind es auch auf den Hwange Nationalpark, die alte Safarihochburg, wo wir 2014 in einem Camp für 1.000 Menschen völlig alleine gestanden sind.



    Fahrt über Land, letztes Bild von 2014.



    2019 besuchen wir das Land zum dritten Mal, und es hat sich ordentlich was verändert. Mugabe ist Geschichte, und damit die korrupten Polizisten, die alle paar km die Hand aufgehalten haben. Wir haben nie was bezahlt, es gab aber sehr wütende Auseinandersetzungen mit dem Pack, das einen, wenn man die Zahlung abgelehnt hat, schon mal mit Gefängnis bedroht hat. Nach einigen Kontrollen hatte sich zwischen meiner Frau und mir ein Ritual eingespielt. Ich verlange den Ausweis des Polizisten. Der Polizist fragt, wozu ich den brauche. Ich sage, dass meine Frau gerade die Botschaft anruft und wir da seinen Namen mal durchgeben wollen. Ich habe nie eine Polizei-ID zu Gesicht bekommen, die Typen wollten einfaches Geld und keinen Stress.

    2019 haben wir auf 1.300 km durch das Land 4 Polizeikontrollen. Früher hatten wir alle 30 km eine. 2019 werden wir 3x durch gewunken, als man das deutsche Nummernschild sieht, 1x müssen wir die Schreibe runterlassen, dann werden wir mit „welcome to Simbabwe“ begrüßt und fahren weiter.

    Simbabwer sind in Südafrika als Arbeiter hoch willkommen. Sie sind intelligent, zuverlässig, pünktlich, stehlen nicht, und kommen auch am Tag nach der Lohnauszahlung wieder und nicht erst, wenn das Geld aufgebraucht ist. Tut mir leid, dass ich damit für Teile der südafrikanischen Bevölkerung ein grausames Zeugnis ausstellen muss. Wir kennen aber inzwischen viele Leute, und von allen hört man die gleichen Geschichten, das ist kein Zufall. Ein Simbabwer brachte mir übrigens die besten Maultaschen meines Lebens. Zubereitet nach dem Rezept der Uroma einer Stuttgarterin, die in East London / Südafrika ein Restaurant betreibt.

    Interessant und auch etwas blöd für das Land ist, dass die, die nicht da waren, irgendwie Angst davor haben. Erst neulich hat ne Deutsche, die ein halbes Jahr in Südafrika unterwegs ist, in einem Forum nach Gleichgesinnten für ne gemeinsame Simbabwe – Tour gesucht. Dafür gab es dann deftige Kommentare. Alle, die das Land tatsächlich besucht haben, sind der Ansicht, dass es im südlichen Afrika kein sichereres Land gibt.

    2019 treffen wir im Land keine Touristen. Das tut uns sehr leid für das Land, das dringend Einnahmen braucht. Um es Reisenden, die von Südafrika kommen, an der Grenze so leicht wie möglich zu machen, ist sogar einer da, der alle Formalitäten erledigt und einen dann, wenn man sagt, dass man keine Lust auf Fahrzeugkontrolle hat, sogar noch über die Grenze bringt und sich danach erst verabschiedet, wenn man auch eine Telefonkarte besitzt. Wir sind nie freundlicher und einfacher über eine Grenze innerhalb Afrikas gekommen.

    Einen dicken Vorteil hat die schlimme Situation aber, die Reise an sich ist natürlich toll. Zumindest dann, wenn einem Touristenmassen zuwider sind und man deutsche Abenteurer, die schon am Flughafen mit Jack Wolfskin Vollausrüstung stehen, nicht mag.

    Gaaaanz alleine, einfach herrlich!





    Greater Simbabwe

    Ein Weltkulturerbe. Auch hier ist man mit dem Guide ganz für sich und kann die Besichtigung der Ruine in Ruhe genießen. Superinteressant: sie ist zur gleichen Zeit entstanden, wie die Burgen in Deutschland, die Befestigungen in Südamerika, und auch die Felsburgen der nordamerikanischen Indianer. Kontakt gab es damals sicher keinen, man hat sich da parallel entwickelt.



    Wir besuchen den Freund eines Freundes. Er betreibt eine Goldmine und führt uns einen halben Tag überall herum. Er sitzt auf unendlich viel Gold, den geschätzten Betrag mag ich nicht schreiben. Er bräuchte aber Maschinen für 2 Millionen Dollar, die aber niemand ins Land bringt, weil niemand dem Regime vertraut. Er erzählt uns die Geschichte seines Vaters, der die Mine auch schon betrieben hat. 9,3 Millionen US$ hatte er auf dem Konto. Der nächste Kontoauszug zeigte die Null an, Mr. Mugabe hatte abgehoben, weg war die Kohle. Als wir dort sind, steht die Mine, jemand hat die Hochspannungsleitungen, die aus wertvollem Kupfer bestehen, über Nacht geklaut. 3 Monate später kann wieder gearbeitet werden, zur Sicherheit hat man Aluleitungen genommen.

    So sieht ein massives Goldvorkommen praktisch aus.



    Und das essen Arbeiter, die aufgrund des vielen Goldes im Boden sicher einen leckeren Happen verdient hätten.



    Stellplatz mitten in der Hauptstadt an einer Jugendherberge. Sicher, absolut ruhig in der Nacht.



    Ein Bild mit Symbolcharakter, „rotten“ heißt „verfault“.



    Ein großartiges Land, tolle Menschen. Alle sind Optimisten und hoffen, dass bald gute Zeiten kommen. Hoffen darf man immer, es sieht aber nicht gut aus für Simbabwe.
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  9. #49
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Deine ehrliche Berichterstattung fasziniert mich immer wieder.
    Viele Grüsse
    Chief_U / Uwe
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  10. #50
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Afrika - unsere "best off" aus über 30 Reisen

    Hallo Ebi, sehr beeindruckend.

    Ich habe gerade die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts über Simbabwe gelesen, mich würden keine zehn Pferde dazu bringen, dieses Land zu bereisen. Du hast offensichtlich noch einen guten Zeitpunkt erwischt.

    Gruß Bernd
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.

    Mit 4.319 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (20.05.2020 um 15:39 Uhr).

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