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  1. #21
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Ich denke mal, wir alle müssen unser Verhalten überdenken und wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass das Transportieren von meist 2 Personen mit einem Gefährt von im Schnitt 4 - 5 Tonnen nicht gerade umweltfreundlich ist!
    Das heißt, wir sollten von der Gewohnheit Abstand nehmen, jeden Tag den Standort zu wechseln und möglichst bis in den letzten Winkel von Städten und anderen Sehenswürdigkeiten mit dem Wohnmobil zu fahren, nur um 2 Personen mit möglichst geringem persönlichen Aufwand dicht an die nächste Attraktion zu bringen!
    Besser für die Umwelt wären hier sicher längere Standzeiten von mehreren Tagen am Ort und Besichtigungen der erweiterten Gegend zu Fuß, mit dem Rad oder auch öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen.
    Auch die "Freisteher", besonders die, die immer wieder an entlegeneste Plätze der Natur fahren und so Flora und Fauna nachhaltig stören, sollten ihr Verhalten überdenken und öfter danach ausrichten mit der an sich selbst gestellten Frage "was wäre, wenn das alle tun würden?".
    Dies ist meiner Meinung nach viel wichtiger als ständig nur nach dem Motto zu leben "es kann grundsätzlich alles gemacht werden, was nicht ausdrücklich verboten ist".

    In diesem Sinne Gruß aus Wetzlar!

    Hubert
    Geändert von Bumm (27.03.2020 um 12:05 Uhr)

  2. #22
    Stammgast  
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Jo, Hubert du hast vollkommen Recht.
    Wer heute über die gesunkenen Klimagase jubelt sollte sich einmal vor Augen halten wie sie zustande kamen. Wir sind fast wieder da wo unsere Urururgroßeltern gelebt haben. Ich finde diesen Jubel super, ich komm aus einer systemrelevanten Branche, ich könnte mich fast für safe halten. Also stopen wir alles was nicht gebraucht wird und leben in 2 Jahren, wenn die Reserven aufgebraucht sind wie damals unsere Vorfahren. Na dann mal viel Spaß.
    Das was heute mit den "neuen" erneuerbaren Energien propagiert wird ist doch nichts anderes wie deas was die letzten 150 Jahre gemacht wurde, man ersetzt eine Umweltschädigung durch eine andere.
    Da ewige nachplappern bringt auch nichts. Wer seine Plastiktüte durch eine Baumwolltasche ersetzt, verzichtet auf Plastik und schädigt durch künstliche Bewässerung andere Regionen.
    Wer Fahrverbote und Parkverbote vor seiner Tür fordert, der sollte sich nicht wundern, wenn sein Fahrzeug zu einer Immobilie wird

  3. #23
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Diese derzeitige Situation wird mich in Zukunft bestärken, noch intensiver zu leben und zu reisen und alles mitzunehmen was geht. Wer weiß, wie oft ich noch meine Zeit im Arrest verbringen muss. Und da viele Experten die Schuld für die entstandenen Probleme auch im Bevölkerungswachstum sehen, fühle ich mich nicht verantwortlich. Meine Eltern und Großeltern haben ebenfalls so gedacht. Meine Großeltern haben es gar als Nachholbedarf definiert.

    Man lebt nur einmal und ich bin sicher, unser Planet regelt das schon alles selber. Und solange noch 30 Jahre alte Ducatos über den Stellplatz tuckern, muss niemand ein schlechtes Gewissen haben. Umweltfreundlich und Nachhaltig sind auch gute Verkaufstricks.

    LG
    Sven
    Elektroautofahren ist wie Durchfall.
    Es ist nie ganz sicher, ob man es noch bis nachhause schafft.

  4. #24
    Stammgast  
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Wer Fahrverbote und Parkverbote vor seiner Tür fordert, der sollte sich nicht wundern, wenn sein Fahrzeug zu einer Immobilie wird

  5. #25
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Man lebt nur einmal und ich bin sicher, unser Planet regelt das schon alles selber.
    Die Erde braucht uns Menschen nicht - die kommenden Generationen werden ein Problem haben. So wie die Menschen in der 3. und 4. Welt schon heute. So hoch können wir unsere Festungsmauern nicht bauen als dass es die Verzweifelten nicht zu uns treiben würde.

    So viel Egoismus und Ignoranz macht traurig

    Gruß
    Steffen
    Hymer Exsis-I 564 "final edition" mit BMI 3,5

    Was immer du vorhast, tu es gleich! Es gibt nicht endlos viele Morgen. (Martin Luther)

  6. #26
    Stammgast  
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Steffen,
    mal ehrlich, wärest du bereit wie deine Vorfahren vor 150 Jahren zu leben. Wenn dir diese Welt so am Herzen liegt, warum fährst du dann mit einem großen Wohnmobil durch die Gegend? Das wir uns hier nicht einigeln können weiß ich auch, aber wenn wir weltweit auf einen einigermassen gleichen Standard kommen sollen und die Welt nicht dabei untergehen soll, heißt das Komando zurück marsch marsch.
    Wenn alle auf der Welt den Standard Deutschland 1960 habe soll, das wird einfach nichts.
    Wie gesagt, nachplappern hilft nicht, vormachen schon eher.
    Wer Fahrverbote und Parkverbote vor seiner Tür fordert, der sollte sich nicht wundern, wenn sein Fahrzeug zu einer Immobilie wird

  7. #27
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Mit Verlaub Steffen, weißt Du, wieviel Kohle ich in meinem Leben schon verballert habe, wenn ich auf Bestellungen von Kraftfahrzeugen Dinge wie Katalysator, Dieselpartikelfilter und ähnliche Märchenerfindungen angekreuzt habe und nach ein paar Monaten immer wieder klar war, dass ich die Kohle besser in ein Sportfahrwerk versenkt hätte.

    Erst letzten Sommer stand ich in Osterrönfeld und hab Kreuzfahrschiffe vor meiner Nase gehabt, die die Abgase ganzer Städte toppen.

    Und ich kleiner alter Mann soll mit einem Wohnmobil die Welt retten, was klimagerecht bewegt wird?

    Also bitte....

    LG
    Sven
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  8. #28
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Ich habe ein etwas gespaltenes Verhältnis zum Umweltschutz. Einerseits versuche ich mein bestes, um mich an Empfehlungen zu halten, andererseits möchte ich mich auch nicht zu sehr einschränken. Dies liegt daran, dass ich der Überzeugung bin, viele Umweltprobleme ließen sich schon jetzt technisch lösen, wenn denn nur gewollt werden würde.
    Nehmen wir nur mal die Energieversorgung. Technisch wäre es kein Problem unseren gesamten Energieverbrauch durch Solar- und Windkraftwerke zu decken, und das weltweit. Kunststoff, der ja immer so verteufelt wird, da er so unverrottbar ist, könnte genau darum umweltfreundlich sein, wenn man die Dinge, die man damit herstellt, haltbarer wären. Auch durch optimierte Recycling-Kreisläufe könnte man den dortigen Bedarf grundlegend vermindern.(bitte darüber jetzt nicht diskutieren, oder eben einen eigenen Thread aufmachen)

    Ich fahre Wohnmobil, nicht weil ich Flugreisen so umweltschädlich finde, sondern weil es mir gefällt und weil meine Frau nicht gerne fliegt. Ich möchte Deutschland und später Europa besser kennenlernen und wenn das mit dem Wohnmobil umweltfreundlicher als mit Auto und Hotel ist, schön. Der Grund fürs Womo ist aber, wir finden es bequemer und fexibler. Ich benutze trotz SOG noch grüne Toilettenflüssigkeit, nicht weil sie umweltfreundlicher ist, sondern weil sie für uns am angenehmsten riecht.
    Ich verwende Kunststofflaschen im Wohnmobil, kein Glas, da mir zum einen Glas zu gefährlich ist, und zum anderen, ich die Kunststoffflaschen überall abgeben kann.
    Zum Abschluss: Das Wohnmobil ist ein Freizeitmobil, und das umweltfreundlichste wäre, zu Hause bleiben.

    Gruß
    Andi
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    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  9. #29
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    wärest du bereit wie deine Vorfahren vor 150 Jahren zu leben?
    Davon war nie die Rede. In meinen Beiträgen #8 und #15 habe ich ja ein bisschen beschrieben, dass mir sehr wohl klar ist, dass das Womoreisen allenfalls weniger schädlich als andere Reise- und Urlaubsformen ist und wir machen´s trotzdem. Nur versuchen wir eben im Rahmen des Möglichen unser Reiseverhalten darauf auszurichten nicht unnötig CO2 zu verballern und Ressourcen zu schonen. Das ist doch ungefähr das Thema hier, oder?

    Ich zitiere mal Jörg aus seinem Essay:

    Das Killerargument für's "Nichtstun", dass der Einzelne (oder der "Deutsche") angeblich daran nichts ändern kann, weil es ein globales Problem ist, kann ich gar nicht nachvollziehen. Ich bin für mich und mein Handeln verantwortlich und der vielzitierte "Chinese" oder "Inder" eben für seine jeweiligen Verhaltensweisen. Aber selbst nichts zu verändern und auf die Reaktion der anderen zu warten, geht gar nicht
    Gruß
    Steffen
    Hymer Exsis-I 564 "final edition" mit BMI 3,5

    Was immer du vorhast, tu es gleich! Es gibt nicht endlos viele Morgen. (Martin Luther)

  10. #30
    Ist öfter hier   Avatar von Nachtfahrer
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    Standard AW: Klima- und Umweltschutz - Thema des Monats für promobil 5/2020

    Hallo

    warum muß Deutschland die Welt retten,bei uns muß jetzt jedes Fahrzeug Euro 6 haben ,und unsere alten Autos fahren in anderen Ländern

    sind die dann auch Euro 6

    Günter

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