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  1. #1
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    Frage Hohlraumversiegelung

    Hallo zusammen,

    ich konnte über die Suche nichts finden, tut mir leid falls es das Thema hier schon öfters gab.

    Ich frage mich ob eine Hohlraumversiegelung beim Ducato sinnvoll und wichtig ist. Hatte mich mit dem Thema bisher nicht beschäftigt und weder mein Händler noch meine Werkstatt hat mich bisher darauf hingewiesen.
    Das Womo ist nun knappe 2 Jahre alt. Was meint ihr? Oder ist das bei den neueren Ducatos rausgeworfenes Geld?

    Es handelt sich um ein Eura Mobil Profila RS 695 HB, der Unterboden besteht aus GFK weshalb ich vermute dass ein Unterbodenschutz nicht notwendig ist?

    Danke und viele Grüße
    Oli

  2. #2
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Schaden kann es nicht den kompletten Stahlrahmen mit einem Hohlraumschutz zu versiegeln. Habe ich selber auch gemacht.

    Gruß
    Jörg

  3. #3
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Moin,
    mein Duc Modell 2020 ist voll verzinkt. Da macht das m.E, wenig Sinn. Ab wann Fiat dies aber bei den Ducatos schon so durch führt kann ich Dir nicht sagen. Aber! Fragen macht schlau. Frag mal deinen Fiat Händler.
    Carpe Diem
    Franz

  4. #4
    Louis RIP
    Gast

    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Ja, die gelieferten Blechteile sind verzinkt, nicht aber die Schweißpunkte.

    Also ist auch bei den neueren Ducatos eine Hohlraumversieglung angesagt.

  5. #5
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Zitat Zitat von Entschleunigter Beitrag anzeigen
    Moin,
    mein Duc Modell 2020 ist voll verzinkt. Da macht das m.E, wenig Sinn. Ab wann Fiat dies aber bei den Ducatos schon so durch führt kann ich Dir nicht sagen. Aber! Fragen macht schlau. Frag mal deinen Fiat Händler.
    Wenn Autos als "Vollverzinkt" angepriesen werden glauben die Leute sie bekämen wirklich ein feuerverzinktes Auto.
    Dem ist nicht so, die Karosserieteile werden aus galvanisch verzinkten Blechen hergestellt.Bei der Bearbeitung der Bleche wird zwangsläufig die hauchdünne Zinkschicht beschädigt und muß nachbehandelt werden, hauptsächlich an den Schweißpunkten.
    Würde man eine fertige Karosserie in ein Bad mit flüssigem Zink tauchen, so wie z.B. Güllefässer udgl.,könnte man sie hinterher gleich verschrotten, sie würde sich irreparabel verziehen. Der einzige Hersteller der das mal praktiziert hat ist Porsche, diese Sportwagenkarosse ist steif genug um das zu überstehen. Ob das heute noch gemacht wird weiß ich nicht.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
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  6. #6
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Dem Argument mit den Schweißnähten/Punkten kann ich nicht wiedersprechen. Dazu fehlt mir die Fachkenntnis. Wobei mir der Unterschied zwischen verzinkt und feuerverzinkt relativ egal ist, solange mir die Kiste nicht in kürzester Zeit unterm Ar... zusammen rostet. Ich spreche nur aus Erfahrung, dass eine "voll verzinkte Karosserie" wie sie von den Herstellern angepriesen wird, eine erheblich geringere Rostneigung besitzt, als ein Fahrzeug, das diese Behandlung nicht oder nur an manchen Teilen erfahren hat. Ich habe mir 1976 einen Audi 100 5E gekauft weil er als einer der ersten Autos überhaupt eine "voll verzinkte" Karosserie hatte. An diesem Fahrzeug hatte ich nie eine Hohlraumversiegelung oder einen Unterbodenschutz angebracht. Als man mir den Wagen 12 Jahre und 260.000 km später kaputt gefahren hat, war immer noch kein Rost zu sehen. Seinen Vorgänger, ein Ford Consul Kombi 2,3l hatte ich im 3ten Jahr einen Winter in einer Garage abgestellt. Bei diesem waren im Frühjahr die Schweller und die Kotflügel durch. Weitere Beispiele. In den 70er Jahren wurde der Golf 1 aus politischen Gründen mit schnell rostenden Blechen aus der DDR produziert. Mein Bruder hatte so einen. In der gleichen Zeit der Alfasud, den ein Freund gekauft hatte und bei dem im 3ten Jahr die Windschutzscheibe raus gerostet war. Kein Einzelfall bei dem Modell. Katastrofe! Stand der Technik? Bis vor kurzem hatte ich einen Jeep aus USA der aber schon im ersten Jahr nach Deutschland kam. Diesen habe ich regelmäßig mit Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung versorgt. Dem hatte es, bei US Fahrzeugen aus der Zeit Anfang des Jahrtausends nicht unüblich, an entsprechender Rostvorsorge stark gemangelt. War aber bekannt und die Gefahr damit gebannt. Mangelnder Rostschutz war in dieser Zeit auch bei Mercedes PKW, hauptsächlich an den Türen, üblich. Nur das hat man als Kunde kaum geglaubt und Mercedes hat nur auf die Beschwerden reagiert, wenn man mit Anwalt gedroht hat. Kann man nachlesen bzw. habe ich bei einem Fahrzeug eines Freundes selbst mit erlebt.
    Ich kenne nicht alle Fahrzeuge auf dem Markt. Aber ich bin sicher, dass die Rostvorsorge heutzutage wesentlich besser als vor Jahren ist. Und wenn ich bei meinem Ducato weis, dass er voll verzinkt ist, dann werde ich garantiert kein Geld für Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz ausgeben. Begründung siehe oben. Ich halte das bei Neufahrzeugen für rausgeschmissenes Geld, das ich lieber für andere Dinge ausgebe. Das Argument mit den Schweißnähten halte ich für einen Marketingtrick der daran verdienenden Industrie. Geschweißt war mein Audi und einer seiner Nachfolger, ein Toyota Avensis mit gleichvielen Kilometern und Alter auch und es gab keinen Rost solange ich sie hatte! Aber das kann jeder halten wie er will.
    Carpe Diem
    Franz

  7. #7
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Zum besseren Verständnis: Der Alfasud rostete bereits im Prospekt.......
    Das war eines der schlechtesten Autos die es je gegeben hat. Danach kam dann die Mercedes-Baureihe W 114/ W 115. Beim 200er Diesel meines Schwiegervaters wurden bei zweiten TÜV-Termin, also nach 4 Jahren, bereits umfangreiche Schweißarbeiten notwendig. Der Unterbodenschutz war noch da, das Blech darunter war weg.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

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  8. #8
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Zum besseren Verständnis: Der Alfasud rostete bereits im Prospekt.......
    Stimmt Franz, ich hatte in meinem jugendlichen Leichtsinn 1973 einen Alfasud gekauft. Tolle Form, kerniger Boxermotor. Nach einem ca. halben Jahr habe ich eine Ganzlackierung bekommen, nach einem weiteren halben Jahr kam der Rost wieder durch, insbesondere an der Windschutzscheibe. Schnell verkauft, nachdem wir damit in Jugoslawien waren...

    Zum Thema selbst, ich werde keine Hohlraumversieglung am Ducato machen lassen, denn die serienmässige Rostschutz Vorsorge ist ordentlich, so wie mir mein Fiat Händler bestätigte. Außerdem, länger als sieben Jahre habe ich noch kein Mobil gehalten.

    Gruß Bernd
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

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  9. #9
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Zitat Zitat von Entschleunigter Beitrag anzeigen
    Ich habe mir 1976 einen Audi 100 5E gekauft weil er als einer der ersten Autos überhaupt eine "voll verzinkte" Karosserie hatte. An diesem Fahrzeug hatte ich nie eine Hohlraumversiegelung oder einen Unterbodenschutz angebracht. Als man mir den Wagen 12 Jahre und 260.000 km später kaputt gefahren hat, war immer noch kein Rost zu sehen. .
    1976 war noch kein Audi verzinkt, die rosteten genauso weg wie die Italiener zu dieser Zeit.
    Viele Grüsse
    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  10. #10
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Hohlraumversiegelung

    Stimmt Uwe, erst ungefähr 10 Jahre später.

    Gruß Bernd
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