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  1. #41
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Was nutzen all die Verbote, wenn man eh nicht kontrolliert wird.
    Jeden Tag sieht man sie mit dem Smartphone in der Hand. Auch das wurde verboten, aber eine Kontrolle habe ich noch nie gesehen.
    Nun will man die Radarwarner im Navi verbieten. Eh die einem raus gewunken haben, hat man die Funktion am Navi doch schon abgeschaltet.
    Wie also will man das je kontrollieren?

    Aber meinetwegen, noch ein paar Verbote, noch ein paar Gesetze, am besten alle Woche eines, oder täglich.
    Bringt zwar ohne Kontrollen nichts, aber der deutsche Michel steht auf so was.

    Georg
    Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Konto, eine in der Scheune und eine auf dem Acker.

  2. #42
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Bernd, ich fahre seit ca. 5 Jahren mit Blitzerwarner per App.

    Lohnt sich das? Keine Ahnung. Ich wäre wahrscheinlich auch ohne einigermaßen schadlos (finanziell) durchgekommen. Auf der anderen Seite gibt es ein gutes Gefühl.

    Was mir gefühlt allerdings sehr hilft, ist das neue Navi, in dem mich eine angenehme, weibliche Stimme ohne jeden Befehlston etc. an die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit erinnert, sobald ich die überschreite. Allerdings nicht nervend, sondern nur 1 x. Das funktioniert in ganz Europa.

    Es würde mir reichen. Darum aktiviere ich seit Weihnachten 2019 (Termin, seit wann ich das Navi habe ) die Blitzer-App eigentlich überhaupt nicht mehr.


    Gruß

    Frank

  3. #43
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Irgendwie ist der Tenor beim Querlesen merkwürdig:
    Sind denn alles Raser, die mit Radarwarner fahren?

    Am besten sind dann noch die, die sowieso nur 1000 km im Jahr mit dem PKW fahren, das sind oft die Verkehrserzieher und Anzeigenhansel.
    Wer aber 100.000 km im Jahr fährt, dem rutscht schon mal ein Schild durch und dann ist man froh, wenn die Erinnerung vom Navi kommt.

    Und Nötigung ist es nach StVO übrigens auch, wenn man andere Verkehrsteilnehmer ohne triftigen Grund behindert ........
    Gruß von Jan von nebenan
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das schlimmste Wort mit „F“ ​ist eindeutig „Fahrverbot“!

  4. #44
    Stammgast   Avatar von Saju
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Also ich fühle mich nicht als Raser. Ich wurde 87 das erste und letzte mal geblitzt. Ich finde die Kombi Tempo Warnung, Hinweis auf eine Gafahrenstelle und das Achten auf die Verkehrsschilder gut. Gerne hätte ich auch eine Verkehrszeichen Erkennung. Gerade wenn es mal irgendwo eng oder unübersichtlich war finde ich eine entsprechende Erinnerung super.
    Juppi - die schwerere Hälfte von SaJu

  5. #45
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Eine aktive Verkehrszeichenerkennung ist doch ein gleichwertiges legales Mittel, die Geschwindigkeit einzuhalten. Habe noch nie einen Radarwarner gebraucht. Selbst mit der sehr rudimentär arbeitenden Version von Fiat gelingt das bestens.

  6. #46
    Stammgast  
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Ich habe kein Blitzerwarner und die Verkehrszeichenerkennung im Navi hab ich abgeschaltet,
    war mir einfach zu nervig.
    Ich bin aber in 50 Jahren erst 4 mal geblitzt worden und das war immer im unteren Verwarnbereich zwischen 10 - 20 Euro.
    Schöne Grüße
    Volker

  7. #47
    Stammgast  
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Ich habe einen Warner, möchte halt gerne wissen wo die Gefahrenstellen sind um mehr Aufmerksamkeit zu geben
    Denn die Blitzer stehen ja nur an Gefahrenstellen

    Ich halte das für sehr vernünftig

    Was diese Deppenassistenten angeht,das meiste im PKW ist abgeschaltet,im Womo garnicht erst bestellt.

    Das was wirklich interessant währe,ein Abstandstempomat im Womo, ist bei 999 € nicht dabei
    Gruss Dieter

  8. #48
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Das Verbot zeigt doch die Heuchelei des Gesetzgebers. Die App verhindert ja nicht das Blitzen, sondern die Möglichkeit des Staates, durch das Blitzen zu schneller Fahrzeuge Kohle zu machen. Zumindest gehen manche Kommunen ja fair mit dem Autofahrer um und stellen keine Fallen auf, sondern Schilder, auf denen durch das Warnen vor aufgestellten Radaranlagen der Autofahrer dazu bewegt wird, an dieser Gefahrenstelle langsamer zu fahren. Im Grunde verhindern ja diese Schilder streng genommen dann auch das Blitzen und wären damit nach dieser Auslegung illegal.

    Mein Auto meckert ab einer bestimmten Geschwindigkeit über der erlaubten. Das Ding meldet sich eigentlich selten, trotzdem läuft die Blitzer.de automatisch mit und ich melde auch Fallen, die ich sehe. Denn dort ist ja eine Gefahrenstelle und es kann ja nur nützlich sein, wenn dort nicht schneller als erlaubt gefahren wird. Also trage ich genau genommen mit zur Sicherheit bei, der Gesetzgeber hingegen möchte das verhindern. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Warum hat man solche Gedanken? Der Grund ist einfach. Bei uns ist gleich am Ortseingang eine Grundschule samt OGS. Zwischen 7 und 17 Uhr ist dort 30. Direkt davor ein Kreisverkehr. Die Schilder stehen so ungünstig, dass Ortsfremde das Tempo 30 Schild übersehen, weil deren Blick statt auf das Schild, auf den Radweg gelenkt ist, der entlang führt. Ein Kind ist dort bereits zu Tode gekommen. Vor einigen jahren stand ich selbst dort und ahnte, was kommt, denn durch diesen dämlichen Kreisel davor, übersehen manche sogar die Bedarfsampel vor der Schule. Ich konnte mit Müh und Not damals gleich drei Kinder noch mit Händen und Füßen zurück zerren, weil ein Autofahrer angesemmelt kam und recht klar war, dass der die Ampel übersehen hatte. Steht da eine Radaranlage? Nein. Die allerdings steht dann 500 meter HINTER der Schule, wo die Strecke dann schnurgerade wird und suggeriert, dort seien 50 eigentlich völliger Quatsch. Dort wird dann Kasse gemacht, an der Schule aber darf man weiterhin förmlich drauf warten, wann dort das nächste Kind getötet wird. Und mal ehrlich, solche Regeln soll man ernst nehmen? Für mich sind gefühlte 50%, wenn nicht noch mehr der festen Blitzer so aufgestellt, dass sie dort auf freier Bahn Kasse machen sollen, aber nicht zur Sicherheit beitragen. Darum geht mit eben diese Meldung genau so knapp am Allerwertesten vorbei, wie das Auto damals den drei Kindern im ersten Schuljahr.
    --------------------------------------------------------
    Gruß Kalle

  9. #49
    Stammgast   Avatar von Cheldon
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Die Blitzer-App ist auf dem Smartphone meiner Beifahrerin. Bisher ist sie über Bluetooth mit dem Lautsprecher des eingebauten Alpine gekoppelt.
    Die Kopplung abschalten?


    Mit freundlichen Grüßen
    Rolf
    Mit freundlichem Gruß
    Rolf

  10. #50
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Radarwarner/Blitzer-Apps bald verboten

    Zitat Zitat von Campix Beitrag anzeigen
    Das Verbot zeigt doch die Heuchelei des Gesetzgebers. Die App verhindert ja nicht das Blitzen, sondern die Möglichkeit des Staates, durch das Blitzen zu schneller Fahrzeuge Kohle zu machen....

    Mein Auto meckert ab einer bestimmten Geschwindigkeit über der erlaubten. Das Ding meldet sich eigentlich selten, trotzdem läuft die Blitzer.de automatisch mit und ich melde auch Fallen, die ich sehe....
    Ich möchte das mal gerne aus anderer Perspektive erläutern. Zu meinen beruflichen Aufgaben gehört neben der Repression die Mitwirkung in Verkehrsunfallkommissionen und an Straßenbaumaßnahmen.

    Zunächst einmal kann ich versichern, dass man sich über jedes Verkehrsschild, das aufgestellt werden soll, in verschiedenen Gremien Gedanken macht. Es wird nichts leichtfertig irgendwo aufgestellt. Natürlich muss man manchmal nachjustieren, weil Theorie und Praxis immer mal wieder voneinander abweichen. Der unberechenbare Faktor Mensch ist dabei die große Variable. Der Faktor "schnelle Kohle" oder "Falle" spielen dabei ganz sicher keine Rolle. Die Aufgabenzuweisung oder Verpflichtung dazu ergibt sich schon aus den Art. 1.1 und vor allem 2.2 Satz 1 Grundgesetz.

    Die Geschwindigkeit ist Hauptunfallursache seit es den motorisierten Verkehr gibt. Die Bemühungen, dem entgegenzusteuern, sind inzwischen unüberschaubar geworden, im Ergebnis aber immer unzureichend. Die WHO hat 2016 weltweit sage und schreibe 1,25 Millionen Verkehrstote gezählt. Dagegen ist Corona vergleichsweise nur ein kleiner Schnupfen. Trotzdem fordern viele "freie Fahrt für freie Bürger" und halten Geschwindigkeitsüberwachung für Fallenstellerei.

    Gerne wird auf die Überwachung an Schulen und Kindergärten oder sonstigen Gefahrenstellen verwiesen. Das ist jedoch der falsche Ansatz. Das innerörtliche Limit von 50 oder 30 hat doch einen Sinn, genauso wie 60 oder 80 an Autobahnbaustellen oder 100 auf Landstraßen. Da kann man eben nicht mit 150 durchfliegen, dafür ist der Straßenquerschnitt nicht geeignet. Viele Alleebäume sprechen dafür ein beredtes Zeugnis.

    Einige Bundesländer habe sich deshalb auch für eine neue Strategie weg von den Unfallhäufungspunkten entschieden. Es wird flächendeckend und im 24/7-Betrieb gemessen. Der Verkehrsteilnehmer soll jederzeit und überall damit rechnen, zur Kasse gebeten zu werden, wenn er sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Denn man will nicht erst auf einen Unfallschwerpunkt warten. Der erste Tote ist bereits ein Toter zu viel.
    Die Ergebnisse der Messungen sprechen dabei für sich. Die Fallzahlen sind exorbitant. Die Zeit wird daher zeigen, ob das endlich ein probates Mittel ist, der Vision Zero ein Stückchen näher zu kommen.

    Schützt Euch und andere also nicht nur vor Corona sondern schützt Eure und die Gesundheit anderer auch im Straßenverkehr. Der Anfang ist schnell gemacht: einfach nur an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten statt über Radarwarner und Blitzer-Apps nachzudenken. Und wer immer noch glaubt, Geschwindigkeitsüberwachung ist Fallenstellerei, der kann dem Staat so auch ganz leicht ein Schnippchen schlagen.

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