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  1. #71
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Egal wo die Phase liegt,im FI, der zweipolig ist, werden immer beide getrennt.
    Gruss Dieter

    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede... und dann lachen wir Beide...

  2. #72
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das richtig,
    du willst im Wohnmobil den N und PE brücken damit der RCD im Fehlerfall auslöst ?
    ich glaube eher, dass Sky Traveller einen allpolig schaltenden LSS meint.

  3. #73
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das richtig,
    du willst im Wohnmobil den N und PE brücken damit der RCD im Fehlerfall auslöst ?
    Wenn du nach dem Wechselrichter die an Bord verbauten, festinstallierten 230V Steckdosen einspeisen möchtest, so ist das bei manchen Herstellern so dokumentiert.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Votronic SMI 600-NVS Anschlussplan.jpg 
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ID:	32545

    Wenn man sich die Schaltung ansieht, macht das auch Sinn.

    Gruß, Holger
    Erste Reise mit Adria TWIN 640 SLX nach Südnorwegen.
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  4. #74
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Zitat Zitat von FrankNStein Beitrag anzeigen
    Jo, wäre sicher alles interessant, wenn ich (bin ich der Einzige, der davon keine Ahnung hat?) das alles überhaupt verstehen würde.

    Mein WR wurde vom Fachmann eingebaut und fristet sein Dasein irgenwo tief in den verschachtelten Staufächern meines Kastenwagens. Über der Küche in der Wand befindet sich ein kleines Schaltpanel mit Display. Da kann ich den WR auch ausschalten.

    Ob am Landstrom oder nicht, immer sind 220 V auf den Schukosteckdosen (das macht wohl die "Netzvorrangschaltung") und ich mach mit keinen Kopf drum.

    Ich persönlich möchte die Bedienung meines WoMo möglichst simpel halten und so weit möglich einen technischen Komfort wie zuhause genießen können.

    Darum rate ich bei der Installation eines solchen Teils dringend zum Fachmann, falls man nicht selbst einer ist.


    Gruß

    Frank
    Je nach WR kann man das ja auch machen, problem ist aber das auch viele "Fachmänner" den WR einfach einbauen und sich nicht an die entsprechende VDE halten.
    Leider auch schon bei Serienherstellern so gesehen.

    Und Simpel ist immer eine Sache des Betrachters.

    Meine 230V Versorgung läuft tatsächlich bis jetzt nur über den WR dazu einen Isolationswächter und ein Schütz. damit ist die ganze Absicherung und Installtion schon durch. Da braucht es bei 2.5mm² Kabeln bis 3600W Wechselrichter keinen LSS, der FI ist auch nicht nötig da der Iso-Wächter schon beim ersten Fehler abschaltet.

    Damit ist das halt schon durch. Problem ist mit IT-Netzen kennen sich nur wenige Elektriker aus.

    Wenn dazu noch Netzstrom kommt gibt es 2 Möglichkeiten:
    Entweder Landstrom über einen Trenntrafo ins IT-Netz einbinden

    Landstrom NUR fürs Laden der Batterie nehmen.
    So werde ich das machen. Dadurch habe ich immer eine Saubere, richtig abgesicherte 230V im Bordnetz und der Aufbau am CP oder SP kann mir völlig egal sein.

  5. #75
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Zitat Zitat von visual Beitrag anzeigen
    Je nach WR kann man das ja auch machen, problem ist aber das auch viele "Fachmänner" den WR einfach einbauen und sich nicht an die entsprechende VDE halten.
    Leider auch schon bei Serienherstellern so gesehen.

    Und Simpel ist immer eine Sache des Betrachters.

    Meine 230V Versorgung läuft tatsächlich bis jetzt nur über den WR dazu einen Isolationswächter und ein Schütz. damit ist die ganze Absicherung und Installtion schon durch. Da braucht es bei 2.5mm² Kabeln bis 3600W Wechselrichter keinen LSS, der FI ist auch nicht nötig da der Iso-Wächter schon beim ersten Fehler abschaltet.

    Damit ist das halt schon durch. Problem ist mit IT-Netzen kennen sich nur wenige Elektriker aus.

    Wenn dazu noch Netzstrom kommt gibt es 2 Möglichkeiten:
    Entweder Landstrom über einen Trenntrafo ins IT-Netz einbinden

    Landstrom NUR fürs Laden der Batterie nehmen.
    So werde ich das machen. Dadurch habe ich immer eine Saubere, richtig abgesicherte 230V im Bordnetz und der Aufbau am CP oder SP kann mir völlig egal sein.
    Kann man so machen, ist aber leider kein Standard und wird von den Normalhansels wohl auch keiner so installieren.
    Mich würde dann nur interessieren, bei welchem Isolationswert der ISO-Wächter auslöst, wie hoch dann der Fehlerstrom ist und wie lange dei Schütz bis zum Abschalten braucht.
    Schöne Grüße
    Volker

  6. #76
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Hier wird viel geschrieben wobei einiges von Halbwissen zeugt und dann vielleicht die Kollegen do NULL Ahnung von Elektrotechnik haben verunsichert, oder viel schlimmer zu einer falschen Installation verleiten.

    Erst einmal vorweg, es ist egal wie herum ich den Stecker vom Landstromanschluss in die Stromsäule am Platz einstecke, wichtig ist nur – das Stecker und Steckdose funktionsfähige Schutzkontakte (PE) haben.

    Der im Wohnmobil verbaute Fehlerstromschutzschalter RCD (FI) ist ein Summenwandler, der den Strom der Phase mit dem Strom des Neutralleiters vergleicht, weicht dieser Strom um 30mA ab (weil irgendwo ein Fehlerstrom fließt) schaltet der RCD beide Leiter in 30msec ab.


    Entgegen einiger undeutlicher Aussagen hier:

    Der PE darf im Wohnmobil nirgendwo mit dem Neutralleiter verbunden (gebrückt) werden – Lebensgefahr.
    1.
    1.
    WR mit einer Steckdose für EINEN Verbraucher (es darf keine Verteilerleiste verwendet werden)

    Hier wird intern der Schutzkontakt der Steckdose mit dem PE gebrückt, im Fehlerfall erfolgt die Abschaltung dann je nach Gerätetype a) über die Elektronik oder b) über ein Schutzorgan (LS, Sicherung)
    Für angeschlossene Geräte mit Schutzkontakt schaltet das Gerät dann wohl zuverlässig ab, bei Geräten ohne Schutzkontakt (Schutzisolierte Geräte) kann im Fehlerfall aber der Strom über einen Körper (Mensch, Tier) und über den PE den Stromkreis schließen.
    Und wie hoch da der Strom sein kann bis der Umrichter abschaltet und wie lange der Umrichter für die Abschaltung braucht ist sehr fragwürdig.
    2.
    2.
    WR mit Netzvorrangschaltung und Anschluss mehrere Verbraucher

    Der WR funktioniert genau wie der WR mit nur einer Steckdose, hier wird aber empfohlen (und die DIN VDE schreibt es auch vor), dass das Netzt nach dem WR mit einem separaten RCD ausgerüstet werden muss.
    Und NUR bei dieser Installation müssen (dürfen) der Neutralleiter und der PE gebrückt werden.
    Diese Installation ist dann so sicher wie die übrige Installation im Wohnmobil, im Fehlerfall schaltet der RCD dann bei 30mA innerhalb von 30msc. Den Strom ab.
    Da aber die WR selbst wenn sie einen reinen Sinus produzieren auf der 230V Seite mehr oder weniger Oberwellen und Gleichstromanteile haben, ist hier ein spezieller RCD Type A EV zu verwenden, der für die Auslösung auch den Gleichstromanteil berücksichtigt.

    Noch ein Hinweis an Familien und unsere Haustierhalter:

    Die Berührungsspannung, die im Fehlerfall auftreten kann ist für den Menschen auf 50V festgelegt.
    Kleinkinder und Haustiere sind da aber viel empfindlicher und da schreibt die DIN VDE maximal 25V zulässige Berührungsspannung vor.

    Das Bild zeigt beide Stromlaufpläne, ohne und mit RCD.


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	RCD.jpg 
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Größe:	56,2 KB 
ID:	32547
    Schöne Grüße
    Volker

  7. #77
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    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    ...bei Geräten ohne Schutzkontakt (Schutzisolierte Geräte) kann im Fehlerfall aber der Strom über einen Körper (Mensch, Tier) und über den PE den Stromkreis schließen...
    Hier scheint dir ein Fehler unterlaufen zu sein.
    Schutzisolierte Geräte dürfen auch im Fehlerfall zu keinen gefährlichen Körperströmen führen. Bei der Schutzart Schutzisolation entfällt der PE.

    Gruß, Holger
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  8. #78
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Hallo Volker, endlich jemand der weiß worüber er spricht und schreibt . Danke. Siegfried

  9. #79
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Gut aufgepasst Holger,
    Schutzisolierte Geräte haben keinen PE, darum kann ein WR ohne zusätzlichen RCD auch nicht abschalten.

    Im Fehlerfall (der schutzisolierte Rasierer fällt ins Waschbecken oder die Duchwanne) fließt der Fehlerstrom unbegrenzt und mit voller Spannung weiter, egal ob da eine Person zwischenhängt oder nicht.

    Ok - man kann jetzt argumentieren, das Waschbecken der Wasserhahn u.s.w sind ja alles aus Plastik und können dann auch keinen Strom leiten und ausserdem ist ja das ganze Mobil aus Plastik, also wofür der ganze Aufwand - das kann natürlich jeder für sich und seine Familie entscheiden.
    Schöne Grüße
    Volker

  10. #80
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    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter? Was muss beim Einbau beachtet werden?

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    ...Im Fehlerfall (der schutzisolierte Rasierer fällt ins Waschbecken oder die Duchwanne) fließt der Fehlerstrom unbegrenzt und mit voller Spannung weiter, egal ob da eine Person zwischenhängt oder nicht...
    Und wohin fließt er?

    Gruß, Holger
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