Seite 5 von 9 ErsteErste 1 2 3 4 5 6 7 8 9 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 86
  1. #41
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
    Registriert seit
    22.03.2014
    Ort
    Werne an der Lippe
    Beiträge
    2.742

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Zitat Zitat von visual Beitrag anzeigen
    Und diese Überlegung sollte man halt schon vor dem Kauf eines WRs oder deren Nutzung machen
    Trifft das auf jeden WR zu?
    Oder kann ich auch welche so einfach nutzen?
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  2. #42
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    12.02.2019
    Ort
    Kitzingen
    Beiträge
    344

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Zitat Zitat von biauwe.de Beitrag anzeigen
    Trifft das auf jeden WR zu?
    Kurze Antwort: Ja!
    Gruß, Holger

    Erste Reise mit Adria TWIN 640 SLX nach Südnorwegen, zweite Reise mit Elnagh Baron 73 entlang der Mosel, zukünftige Reisen mit eigenem Knaus Van TI Platinum Selection 650 MEG

  3. #43
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
    Registriert seit
    16.09.2019
    Beiträge
    169

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    ... und die richtige Antwort: Nein. Man kann einen WR einfach einbauen und nutzen, die meisten machen das auch so. Das genutzte Gerät einstecken, fertig.

    Bei der abschweifenden Diskussion ging es um die Verschaltung des WR mit dem Womo-Netz, um weiter dieselben Steckdosen nutzen zu können. Ich kann den WR nicht einfach an die Steckdosen anschliessen, weil dann die Einspeisdose am Womo Strom führt. Darum braucht man eine sogenannte Netzvorrangschaltung, da sind sich vermutlich alle einig. Das ist ein gewisser Aufwand, der häufig gescheut wird. Die Diskussion ging um die Sinnhaftigkeit weiterer Schutzeinrichtungen zusätzlich zur Netzvorrangschaltung, deren Sinn ich (noch) nicht verstanden habe. Passt nicht so richtig in diesen Fred, seh ich ein.

    Gruss Manfred
    http://www.mobildomizil.de - meine Seiten für Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer, vornehmlich solche, die auch gern mal Werkzeug in die Hand nehmen.

  4. #44
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    10.04.2017
    Beiträge
    102

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Zitat Zitat von biauwe.de Beitrag anzeigen
    Trifft das auf jeden WR zu?
    Oder kann ich auch welche so einfach nutzen?
    So nur noch kurz Offtopic, sonst machen wir dafür einfach einen eigenen Thread auf.

    Nein es trifft nicht auf jeden zu!
    Victron hat zum beispiel eine eigene Nullung, damit Funktioniert der RCD (FI) wieder und man kann Ihn so ins Netz einbauen.
    (NVS haben diese auch eingebaut)

    Man kann auch jeden WR nutzen, jedoch wie bereits geschrieben, allerdings nur an der eigenen Steckdose und nur ein Gerät.


    ... und die richtige Antwort: Nein. Man kann einen WR einfach einbauen und nutzen, die meisten machen das auch so. Das genutzte Gerät einstecken, fertig.

    Bei der abschweifenden Diskussion ging es um die Verschaltung des WR mit dem Womo-Netz, um weiter dieselben Steckdosen nutzen zu können. Ich kann den WR nicht einfach an die Steckdosen anschliessen, weil dann die Einspeisdose am Womo Strom führt. Darum braucht man eine sogenannte Netzvorrangschaltung, da sind sich vermutlich alle einig. Das ist ein gewisser Aufwand, der häufig gescheut wird. Die Diskussion ging um die Sinnhaftigkeit weiterer Schutzeinrichtungen zusätzlich zur Netzvorrangschaltung, deren Sinn ich (noch) nicht verstanden habe. Passt nicht so richtig in diesen Fred, seh ich ein.

    Gruss Manfred
    Natürlich, eine NVS ist (wenn der WR keine Interne hat) dann notwendig.

    Der Sinn zusätzlicher Schutzeinrichtung (eigentlich sind diese nicht zusätzlich, die NVS hat KEINE Schutzfunktion) ist einfach der Personenschutz. Ein RCD löst beim ersten Fehler eines Gerätes in der Inselanlage NICHT aus.
    (Ausgenommen hat bei Interner Nullung, das ist quasi ein bewusster erster Fehler im System)
    Damit hat man keinen ausreichenden Schutz für sich selber, dadurch ist das halt nicht zulässig.

    Als Beispiel (mag jetzt vielleicht etwas Hergehohlt klingen):
    Du hast einen Toaster mit Blechgehäuse, dort ist ein Kabelbruch und am Gehäuse liegt Spannung. (1.Fehler)
    Mangels Nullung sieht der FI diesen Fehler nicht.
    Jetzt hast du ein Fehler der dafür sorgt das der Nullleiter an Erdung anliegt.

    Wenn du jetzt den Toaster anpackst und gleichzeig mit dem Karosserieblech oder Waschbecken oder ähnliches verbunden bist, bist du ein erstklassiger Verbraucher. Der RCD merkt es nicht, für den Ist die Summe zwischen Phase und Nulleiter immer noch Null und er schaltet nicht ab.

    Doof an der Nummer ist halt, das der Mensch der Verbraucher ist und munter lustig zuckend da liegt.
    Geändert von visual (28.01.2020 um 12:42 Uhr)

  5. #45
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    12.02.2019
    Ort
    Kitzingen
    Beiträge
    344

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Jeder sollte sich beim Kauf eines Wechselrichters ein paar Gedanken machen:
    - Welche Leistung soll er zur Verfügung stellen und soll die Spannung ein modifizierter oder reiner Sinus sein?
    - Reicht meine Akkukapazität aus um den Wechselrichter ausreichend zu füttern?
    - Hat der Wechselrichter intern eine Batterieüberwachung?
    - Wie erfolgt der Anschluss an den Akku und die Absicherung der Leitungen?
    - Benötige ich eine Netzvorrangschaltung, damit der Wechselrichter, wenn ich an Landstrom stehe nicht gleichzeitig den Akku leer saugt?
    - Will ich ein einzelnes Gerät, mehrere Geräte über Steckdosenleiste oder meine wohnmobilinterne 230V-Installation mit dem Wechselrichter betreiben? Muss ich da noch weitere Dinge im Umfeld anpassen.
    - Hat der Wechselrichter die Möglichkeit einer Fernbedienung?

    Es geht aber auch ohne sich Gedanken zu machen, das sieht man an vielen Hilferufen in den Threads in Womo-Foren.

    Gruß, Holger
    Gruß, Holger

    Erste Reise mit Adria TWIN 640 SLX nach Südnorwegen, zweite Reise mit Elnagh Baron 73 entlang der Mosel, zukünftige Reisen mit eigenem Knaus Van TI Platinum Selection 650 MEG

  6. #46
    Stammgast  
    Registriert seit
    11.01.2014
    Ort
    Norddeutschland - Im Elbe-Weser-Dreieck
    Beiträge
    5.737

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, ist ein WR für bestimmte Geräte (die nur ordentlich mit 230V funktionieren) sinnvoll,
    den kann jeder anschließen wenn er die im WR vorhandene Steckdose benutzt. Hier liegt die größte Gefahr auf der Hochstromseite mit den Leitungen und Anschlüssen an das Batteriesstem durch Brandgefahr.

    Wer mehr Steckdosen mit dem WR versorgen möchte, muß dann in die 230V Seite entsprechende Schutzorgane (LS-Schalter, RCD) einbauen.
    Wer seine vorhandene 230V Installation über eine Vorragngschaltung mit dem WR versorgen will sollte unbedingt zu einem Fachman gehen.

    Es sollte sich aber jeder überlegen was er damit alle versorgen will, denn nicht jeder hat in seinem Wohnmobil ein Kraftwerk mit unbeschränkter Batteriekapazität und schon ein WR mit 1200W zieht 100A aus dem Bordnetz, also bei 15 Minuten Betrieb 25Ah - ohne die Kabel und WR Verluste.
    Schöne Grüße
    Volker

  7. #47
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
    Registriert seit
    16.09.2019
    Beiträge
    169

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Schon klar. Wenn ich zwei defekte Geräte mit Metallgehäuse hab, schliess die einmal rechts- und einmal linksrum an denselben Kabelstrang und fasse dann mit jeder Hand eines an, dann krieg ich einen gewischt. Allerdings muss ich noch das Risiko gegenrechnen, dass ich beim Einbau der Schutzvorrichtungen vom Blitz getroffen werde - ich weiss jetzt nicht, ob die Eintrittswahrscheinlichkeit so sehr viel geringer ist.

    Die Echtsinus-Frage stellt sich kaum noch. Wer wirklich nur einen einfachen Toaster und Fön betreiben will, für den kommt der Billigstkram in Frage, aber Echtsinus ist so günstig geworden, dass das eigentlich nie lohnt. Bei allen komplexeren Geräten besteht die ernste Gefahr, sie durch den Betrieb an einem nicht-Sinus-WR zu schrotten, das ist es nicht wert. Die Batterien müssen den STROM zur Verfügung stellen, den der WR braucht - das ist keine Frage der Kapazität. Die gibt nur Auskunft, wie lange das maximal gut gehen kann. Weiteren Tinnef wie Fernbedienungen oder Netzeinspeisung kann man auch später noch dranbasteln.

    Bleibt, als wirklich wichtiger zu klärender Punkt: der Anschluss des WR an die Batterie, und die passende Absicherung. Gute Stichworte: Kupfer, Schrauben, Querschnitt, Streifensicherung, kurz. Schlechte Stichworte: Lautsprecherkabel, Zigarettenanzünder, anlöten, abzweigen.

    Gruss Manfred
    http://www.mobildomizil.de - meine Seiten für Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer, vornehmlich solche, die auch gern mal Werkzeug in die Hand nehmen.

  8. #48
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
    Registriert seit
    22.03.2014
    Ort
    Werne an der Lippe
    Beiträge
    2.742

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Wo sind eigendlich die beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, wenn man ein 2000W Moppel am Landstromstecker anschließt.
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  9. #49
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    10.04.2017
    Beiträge
    102

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Zitat Zitat von biauwe.de Beitrag anzeigen
    Wo sind eigendlich die beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, wenn man ein 2000W Moppel am Landstromstecker anschließt.
    Genauso notwendig und vorgeschrieben - hält sich nur genauso keine Sau dran.
    Gilt allgemein für Netzersatzanlagen.

  10. #50
    Stammgast  
    Registriert seit
    11.01.2014
    Ort
    Norddeutschland - Im Elbe-Weser-Dreieck
    Beiträge
    5.737

    Standard AW: Wozu 230V im Wohnmobil per Wechselrichter?

    Zitat Zitat von fschuen Beitrag anzeigen
    Schon klar. Wenn ich zwei defekte Geräte mit Metallgehäuse hab, schliess die einmal rechts- und einmal linksrum an denselben Kabelstrang und fasse dann mit jeder Hand eines an, dann krieg ich einen gewischt. Allerdings muss ich noch das Risiko gegenrechnen, dass ich beim Einbau der Schutzvorrichtungen vom Blitz getroffen werde - ich weiss jetzt nicht, ob die Eintrittswahrscheinlichkeit so sehr viel geringer ist.

    Dann gehe ich mal davon aus, dass du einen Marken WR gekauft hast, wo der 230V Ausgang galvanisch entkoppelt ist, alle anderen WR haben irgendwo über die Elektronik eine Verbindung zu Gehäuse und damt zum Chassi.

    Bei deisen billigeren Geräten braucht dann nur 1 Gerät einen Körperschluß haben, es braucht aber auch nur der Enkel mit einem Gegenstand in der Dose herumstochern und schon fließt ein Ableitstrom der über keinen RCD auf 30mA begrenzt und in sekundenbruchteilen abgeschaltet wird.


    Die Echtsinus-Frage stellt sich kaum noch. Wer wirklich nur einen einfachen Toaster und Fön betreiben will, für den kommt der Billigstkram in Frage, aber Echtsinus ist so günstig geworden, dass das eigentlich nie lohnt. Bei allen komplexeren Geräten besteht die ernste Gefahr, sie durch den Betrieb an einem nicht-Sinus-WR zu schrotten, das ist es nicht wert. Die Batterien müssen den STROM zur Verfügung stellen, den der WR braucht - das ist keine Frage der Kapazität. Die gibt nur Auskunft, wie lange das maximal gut gehen kann. Weiteren Tinnef wie Fernbedienungen oder Netzeinspeisung kann man auch später noch dranbasteln.

    Der Strom ist zwar keine Frage der Kapazität, aber eine Frage der Batterietype, nicht jede Batterie ist Hochstromfähig, was auf viele Aufbaubatterien zutrifft, die sind überwiegend für lange, gleichmäßige Stromentnahme gebaut.

    Bleibt, als wirklich wichtiger zu klärender Punkt: der Anschluss des WR an die Batterie, und die passende Absicherung. Gute Stichworte: Kupfer, Schrauben, Querschnitt, Streifensicherung, kurz. Schlechte Stichworte: Lautsprecherkabel, Zigarettenanzünder, anlöten, abzweigen.

    Wie schon gesagt, bei einem 1200W WR sind das 100A und das braucht einen Kabelquerschnitt von 50 mm², dann rechne mal den Querschnitt für einen 20000W WR aus?.
    Und ja ganz wichtig die Sicherung dazwischen, da empfehle ich so eine - siehe Link unten.



    Gruss Manfred
    Link:
    https://www.amazon.de/12V-24V-80-300...xpY2s9dHJ1ZQ==
    Schöne Grüße
    Volker

Seite 5 von 9 ErsteErste 1 2 3 4 5 6 7 8 9 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. ALPA 230V~ Sicherungen
    Von Viator. im Forum Stromversorgung
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 27.07.2019, 19:47
  2. Ersatzrad mitführen? Wozu? Wie wechseln? Sinnvoll?
    Von KudlWackerl im Forum Selbermachen - Tipps und Tricks
    Antworten: 41
    Letzter Beitrag: 02.07.2016, 16:32
  3. Solarstrom und gleichzeitig 230V Automatiklader
    Von blackyla im Forum Stromversorgung
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 04.12.2015, 15:58
  4. Richtige 230V Installation?
    Von wolf2 im Forum Stromversorgung
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 17.03.2015, 18:35
  5. Absorberkühlschrank nur noch mit Gas und 230V?
    Von conny7 im Forum Selbermachen - Tipps und Tricks
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 02.05.2014, 17:28

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •