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  1. #1
    Administrator   Avatar von Stefan_Weidenfeld
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    Standard Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Liebe Foristen,

    wie kriegt ihr es bei winterlichen Temperaturen effizient und komfortabel warm im Mobil? Mit Gas, Diesel oder Elektrizität? Oder mit einer Kombination daraus? Gelingt das besser per Warmuftgebläse oder mittels Warmwasserkonvektoren? Was bringen Zusatzheizungen wie Fußbodenfolien und Heizlüfter? Welche Tipps habt ihr sonst noch parat, um mit einfachen Mitteln das Wohn- und Schlaf-Wohlgefühl beim Wintercampen zu steigern? Eure Wintererfahrungen sind jetzt gefragt!

    In unserem Forum im Bereich "Zubehör rund ums Reisemobil/Heizen und Klimatisierung" gibt es ja schon eine Menge Tipps. Es wäre nett, wenn auch der/die eine oder andere, der/die sich da schon geäußert hat, seinen/ihren besten Tipp fürs "Thema des Monats" noch mal kurz und knapp zusammenfassen könnte.

    Vielen Dank und viele Grüße aus meiner (mit einer Zusatzheizung bestückten) warmen Redaktionsstube,
    Stefan

  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Ich schalte die Alde Heizung auf Gas ein und die Technik sorgt für angenehme Temperaturen. Während der Fahrt sorgt ein Wärmetauscher dafür, dass der Wohnraum schön warm wird bzw. bleibt. Hin und wieder wird mit 230 Volt dazu geheizt, wenn 1, 2 oder 3 kW wirtschaftlich zur Verfügung stehen.

    Gruß Bernd
    www.mobilloewe.de

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  3. #3
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Auch wenn das Euramobil wegen mangeldem Support von Händler und Hersteller eine Katastrophe war und nach etwa einem Jahr von mir verbannt wurde, es hatte die perfekte Heizung mit nur zwei kleinen Nachteilen.
    Es war die ALDE 3002 mit dem Farbpaneel und dem heizbaren Fahrerhausteppich, der über Schläuche verbunden war.
    Der Fahrzeugmotor konnte mit in den Kreislauf eingebunden werden, überall Konvektoren und im Bad ein Heizkörper.

    Die Nachteile: Einmal die Verbauung unter dem Heckbett, so das man das Klickgeräusch beim Anspringen störend empfand.
    Dann die fehlende Einbindung der Fahrerhausscheibe, die nunmal Einfachglas hat und trotz Jalousie beschlug.

    Das der Abwassertank "gedükert" war, ist ein Baufehler von Eura gewesen und nicht der Heizung zuzuschreiben.

    Die Aldeheizung vernünftig verlegt und mit allem Nötigen konfiguriert, gibt die leiseste, gleichmässigste und wohligste Wärme ab und ist dazu nahezu geräuschlos.
    Dazu die Möglichkeit über die Wintertage mit dem Strombetrieb das Wohnmobil frostfrei zu halten.

    Meine beiden Mobile davor und der jetztige Frankia sind mit Truma Luftheizungen ausgerüstet, die vollkommen ausreichen, aber in einigen Zonen überheizen, andere Zonen nicht ausreichend beheizen. Dazu ist der Lautstärkepegel höher, wobei man es als ein positives Gewohnheitsgeräusch wahrnimmt.

    Meine Wohlfühltemperatur im Wohnmobilwinter ist tagsüber 23 Grad, nächtens 18 Grad.

    LG
    Sven

  4. #4
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    In unserem Kastenwagen eine Dieselwarmwasserheizung mit Boiler. Innenraum mit je 1 Konvektor mit Gebläse unterm Fahrersitz, unter der Sitzbank. Unterm Querbett ebenfalls 1 Konvektor ohne Gebläse. Dazu eine Fußbodenheizung mit getrennten Heizkreisen für Wohnraum und Bad. Gefroren haben wir noch nicht.

    Das Fahrerhaus ist die Schwachstelle. Da zieht es immer aus der Lüftung und von den Pedalen her. Das kann man mit den entsprechenen Dämm-Matten zwar abstellen, aber bisher waren wir zu bequem, die jedesmal für eine Übernachtung auszulegen. Es bleibt bei der Dämm-Matte vor der Fahrerhausverglasung, an der Schiebe- und an der Hecktür. Die kommen aber nur zum Einsatz, wenn Minusgrade anstehen. Bis dahin geht es auch so..


    Gruß

    Frank

  5. #5
    Kennt sich schon aus   Avatar von ivalo02
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Guten Tag

    In unserem Adria kann je nach Situation verschieden geheizt werden:

    Beim Fahren läuft die Fahrzeugheizung für das Fahrerhaus.
    Unter dem Tisch befindet sich ein mit Kühlwasser gespiesener Zuheizer, der den Aufbau erwärmt.

    Beim Stehen läuft die Truma Gas-Heizung im Dauerbetrieb ohne Nachtabsenkung.
    Das Fahrerhaus wird bei Bedarf zusätzlich von einer Dieselheizung unter dem Beifahrersitz erwärmt.
    Unter dem Armaturenbrett ist eine Kantop Verkleidung montiert und hält Zugluft ab.

    Bis auf die Dachluke im Bad alle ohne Zwangsentlüftung.
    Brachte deutliche Abhilfe gegen Zugluft vorallem während der Fahrt.

    Im Fahrerhaus Vorhänge und Remi-Storen.
    Aussen Kantop Matten.
    Wir heizen durch und kennen deshalb kein Kondenswasser an den Scheiben.

    Gruss Urs
    Geändert von ivalo02 (24.01.2020 um 13:45 Uhr)
    Der Mensch kann zwar unter dem Bann des Schicksals stehen,
    er kann aber auch es erkennend über ihm stehen, es wandeln oder sogar abwerfen.
    Max Ferdinand Scheler 1874-1928, deutscher Philosoph

  6. #6
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Geheizt wird bei uns nur in der Übergangszeit, in der kalten Zeit steht das Womo im Winterquartier. So gerne wir wegfahren, aber im Winter finden wir es auf der großen Couch und in der großen Badewanne daheim gemütlicher.
    Liebe Grüße, Peter


  7. #7
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Wir haben eine Truma 6 Combi in unserem Alkoven die schafft es locker.
    Während der Fahrt die normale Ducato Heizung schafft die auch locker, dann sind im Aufbau 23 Grad.
    Der Abwassertank wird auch über ein Strangventil beheizt, selbst bei - 15 Grad keine Probleme.

  8. #8
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Hallo, das Heizen des Reisemobils bei den in den letzten Jahren doch recht milden mitteleuropäischen Wintermonaten sollte wohl eigentlich

    kein Problem sein.

    Die niedrigsten Temperatur, die bisher genannt wurde, war -15°C Außentemperatur.

    Wir waren schon bei -33°C Außentemperatur in Mittelschweden mit dem Womo unterwegs und haben auch nicht gefroren.
    Bisher war es immer gemütlich warm und es ist uns nichts eingefroren.

    Die letzte Womotour bei winterlich kalten Temperaturen bis -16°C war Anfang November 2019 von nördlich Karlstad in Schweden über Trysil und Røros nach Selbu
    in Norwegen.

    Unsere Truma 6000 arbeitet auch bei solchen tiefen Frostgraden seit 2003 störungsfrei und seit 2016, mit den 200 Ah LiFeYPO4-Akkus brauchen wir auch im Winter,
    frühestens ab 5. Standtag ohne Landstrom, eine Steckdose oder fahren weiter und haben nach einigen Fahrstunden wieder volle Batterien.

  9. #9
    Stammgast  
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Nur mit Gas, unsere Truma 6 Combi macht das mobil immer mollig warm getestet bis -17°C und duch den beheizten Doppelboden sind auch alle Tanks und Leitungen frostsicher.

    Einzig die Versorgung mit Gas ist ausserhalb Deutschland oft problematisch und leider reicht bei extremen Minustemperaturen eine Gasflasche nur für 3 Tage.
    Schöne Grüße
    Volker

  10. #10
    Kennt sich schon aus   Avatar von ivalo02
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    Standard AW: Heizen im Reisemobil - Thema des Monats für promobil 4/2020

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    … einzig die Versorgung mit Gas ist ausserhalb Deutschland oft problematisch und leider reicht bei extremen Minustemperaturen eine Gasflasche nur für 3 Tage …
    Guten Morgen

    Das war einer der Hauptgründe, warum wir eine zusätzliche Dieselheizung installieren liessen.
    Wir waren früher oft in Skandinavien und die Dieselheizung hat den Gasverbrauch deutlich reduziert, sodass der Gasvorrat immer genügt hat.

    Beim Ausfall der Gasheizung wegen schadhaftem Verbrennungsmotor waren wir zudem schon sehr froh über die Dieselheizung.
    Die Reise konnte weitergeführt und der Schaden musste erst zu Hause behoben werden.

    Das Reimo kann auch nur mit der Dieselheizung geheizt werden.
    Die Unabhängigkeit von der Gasversorgung ist ein deutlicher Vorteil, denn Diesel ist immer und überall erhältlich.

    Gruss Urs
    Geändert von ivalo02 (24.01.2020 um 10:09 Uhr)
    Der Mensch kann zwar unter dem Bann des Schicksals stehen,
    er kann aber auch es erkennend über ihm stehen, es wandeln oder sogar abwerfen.
    Max Ferdinand Scheler 1874-1928, deutscher Philosoph

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