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  1. #71
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Werner ich stimme dir zu - mangels kalibriertem Testgerät kann er z.B. keine Dichtigkeitsprüfung machen. Er kann die Funktion prüfen incl. der Sicherheitsabschaltung bei Flamme aus, er kann den Regler, die Schläuche und die Flaschen hinsichtlich Befestigung und Datumsablauf prüfen.

    Er kann ersatzweise aber auch eine freiwillige Gasprüfung nach G607 akzeptieren, er kann aber keine Gasprüfung nach G607 zwingend voraussetzen. Da aber nicht alles Prüfer/Prüfstellen entsprechend geschulte Prüfer für die "Flüssigkeitsanlagen" besitzen mag es auch einzelne Prüfstellen geben die in solchen Fällen die HU nicht durchführen.

    Und ja ich weiß schon dass wir nicht mit Flüssiggas heizen... dennoch ist der Betriebsstoff "Flüssiggas".... und in der HU wird ja auch nur allgemein auf Heizungen die nicht im Kühlwasserkreislauf hängen Bezug genommen. Der Betriebsstoff und die Form in der er verwendet ist also zweitrangig

    Kocher, Warmwasseraufbereitung und Kühlschrank bleiben bei der TÜV Süd HU außer betracht.
    Geändert von ManfredK (01.05.2020 um 20:15 Uhr)

  2. #72
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Hallo ManfredK,
    ich wusste gar nicht, das es eine Lex "TÜV Süd" gibt. Nach meiner Information ist die Verordnung doch bundesweit gültig.
    Daher ist so etwas
    ...Er kann ersatzweise aber auch eine freiwillige Gasprüfung nach G607 akzeptieren,...überhaupt einen Blick ins Gasfach
    eigentlich überhaupt nicht möglich.

    Wenn ich freiwillig oder nicht ( das konnte man lange, bevor sich TÜV, GTÜ, Dekra u.ä. überhaupt mit Gasprüfungen beschäftigten ) in einem Betrieb, der einen Befähigten für die G607 beschäftigte, machen. Dabei wurde eine HU ohne auch nur die Gasanlage eines Blickes zu würdigen, vom jeweiligen Prüfingenieur durchgeführt.
    Dies habe ich seit 1997 bei allen HU's an meinen beiden Mobilen so erlebt. Aber, zugegeben, ich wohne nördlich des "Weisswurstäquators", da gilt/ oder galt ( bezogen auf die Jahre vor 2000) vllt. der normale Menschenverstand.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)
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  3. #73
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Zitat Zitat von rundefan Beitrag anzeigen
    Hallo ManfredK,
    ich wusste gar nicht, das es eine Lex "TÜV Süd" gibt. Nach meiner Information ist die Verordnung doch bundesweit gültig.
    Eigentlich ist es keine Lex TÜV Süd.. sondern eine Lex "TÜV" Nord, da die vorgeschriebene HU im Bereich "nicht kühlwasserbetriebene Heizung" nicht durchgeführt wird.... Und das mit dem "normalen Menschenverstand" diskutieren wir aus, wenn wir uns zufällig mal mit einem Bier in der Hand treffen sollten.

  4. #74
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Zitat Zitat von rundefan
    Hallo ManfredK, ich wusste gar nicht, das es eine Lex "TÜV Süd" gibt. Nach meiner Information ist die Verordnung doch bundesweit gültig. Daher ist so etwas eigentlich überhaupt nicht möglich.

    Wenn ich freiwillig oder nicht ( das konnte man lange, bevor sich TÜV, GTÜ, Dekra u.ä. überhaupt mit Gasprüfungen beschäftigten ) in einem Betrieb, der einen Befähigten für die G607 beschäftigte, machen. Dabei wurde eine HU ohne auch nur die Gasanlage eines Blickes zu würdigen, vom jeweiligen Prüfingenieur durchgeführt.
    Dies habe ich seit 1997 bei allen HU's an meinen beiden Mobilen so erlebt. Aber, zugegeben, ich wohne nördlich des "Weisswurstäquators", da gilt/ oder galt ( bezogen auf die Jahre vor 2000) vllt. der normale Menschenverstand.
    Ein sehr guter Beitrag, der auch die Darstellung des "Entschleunigers" in # 56 eindeutig widerlegt. Bestimmungen u. Gesetze des BMVI gelten bundesweit, und wenn mir ein TÜV-Prüfer etwas anderes erzählen will, dann werde ich ihn konfrontieren.

    Das Einzige, was der TÜV erreichen will, ist, daß er eine Gasprüfung machen kann u. dafür die kohle einstecken will, das ist eindeutig. Für ca 45 min Gasprüfung runde 40 € einzusacken, ist doch schnell "verdientes" Geld - wozu aber immer zwei gehören.

    Meine 2 hier in # 43 zitierten Antworten verschiedener TÜV-Stellen sprechen eine eindeutige Sprache, flüssig heizen hin oder flüssig heizen her.
    Nicht alle Engel haben Flügel - manche haben auch Barthaare. [ wie mein Kätzchen ]

  5. #75
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Toni, es gibt bezüglich der HU nur Verordnungen, und die Vorschriften der STVO sowie der STVZO sind nicht in jedem Bundesland gleich, man gleicht es an aber diese Vorschriften sind immer noch Ländersache und jedes Bundesland hat vielfach eine eigene Auslegung. Alleine schon der Unterschied bei einer Eintragung in NRW und in Hessen, wers erlabt verliert den glauben..
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
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  6. #76
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    @ManfredK
    Kocher, Warmwasseraufbereitung und Kühlschrank bleiben bei der TÜV Süd HU außer betracht
    schreibst Du. Irgendetwas ist da beim TÜV SÜD aber vollkommen anders. M.A. muss eine Funktionsprüfung durchgeführt werden. Nur die Rohrleitung bis zum Schieber prüfen reicht nun mal nicht.

    Ich bin froh, auch wenn es "nur" von einem zertifizierten Befähigten geschah, auf die Fehlfunktion des Gasventils meines Kühlschrankes und zwei von drei Flammwächtern des Herdes hingewiesen zu werden. Bei diesem Menschen habe ich die sinnvolle Reparatur in Auftrag gegeben und bekam bei der Wiederholungsprüfung die Prüfplakette. Für die Reparatur wurden insgesamt ca. 650,00 € aufgerufen. Hab ich für unsere Sicherheit gern ausgegeben.

    @Entschleunigter

    Hallo Franz,
    Um den Status "Gast" zu bekommen, musst Du in ein anderes Forum wechseln. Hier bleibst Du unter Deinem Namen existent. Wenn Du komplett verschwinden willst, schreib an Forum@promobil.de. Nur Lesen kann man auch ohne angemeldet zu sein. Wenn Du Dich nur zurückziehst, passiert nichts, also die Bezeichnung unter dem Avatar bleibt bestehen. Mit Login kannst Du PN versenden und lesen und, wenn, ggf. zu einem Thema posten.

    Aber, da hab ich so meine Kopfschmerzen mit: wenn Dir ein 2m langer Gasschlauch wg. irgendwelcher Unzulänglichkeiten in Brand geriet, frag ich mich, wann bei einer Gasprüfung dieser Schlauch je geprüft würde. Das ist " nur" ein nicht unbedingt notwendiges Zubehörteil. Ob und wann man es benutzt hat einen Prüfer nicht zu interessieren. Da muss man selbstverantwortlich handeln. Die Nutzungsdauer von 10 Jahren für Gasschläuche ist durchaus berechtigt, also hätte man nach dieser möglichen Nutzungsdauer auch dieses Zubehörteil wechseln können/müssen.
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  7. #77
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Toni, es gibt bezüglich der HU nur Verordnungen, und die Vorschriften der STVO sowie der STVZO sind nicht in jedem Bundesland gleich, man gleicht es an aber diese Vorschriften sind immer noch Ländersache und jedes Bundesland hat vielfach eine eigene Auslegung. Alleine schon der Unterschied bei einer Eintragung in NRW und in Hessen, wers erlabt verliert den glauben..
    Willy, jetzt verennst Du Dich aber. Die StVO und die ZO sind Rechtsverordnungen des Bundes, die nicht der Gesetzgebungskompetenz der Länder unterliegen. Das gilt sogar auch für die untergeordneten Verwaltungsvorschriften Dem folgt natürlich auch die obergerichtlichen Rechtsprechung im Straßenverkehr.

  8. #78
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Zitat Zitat von rundefan Beitrag anzeigen
    ...Irgendetwas ist da beim TÜV SÜD aber vollkommen anders.... .
    Dann helfen wie schon mal geschrieben die Rechtsmittel..... oder natürlich auch der bequemere Weg zu einer anderen Prüfstelle. Man darf aber auch gerne mal das BMVI anschreiben - da gibt es schnell und auch schriftlich eine rechtskonforme Auskunft. Die habe ich z.B. bei div. Einzelabnahmen im Motorradbereich benötigt bei denen die Typprüfstelle auch gesagt hat... nein geht nicht

  9. #79
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Zitat Zitat von Consigliere Beitrag anzeigen
    Willy, jetzt verennst Du Dich aber. Die StVO und die ZO sind Rechtsverordnungen des Bundes, die nicht der Gesetzgebungskompetenz der Länder unterliegen. Das gilt sogar auch für die untergeordneten Verwaltungsvorschriften Dem folgt natürlich auch die obergerichtlichen Rechtsprechung im Straßenverkehr.
    Dann überzeuge davon mal das KBA, von dort habe ich schon häufiger die Auskunft erhalten das diese Vorgaben, bzw. die Auslegung Ländersache sei. Und das Beispiel der damaligen Rückdatieren beim Tüv waren auch nicht alle Länder gleich. Und heutzutage bei Eintragungen ist es auch so das in Hessen die Gutachten des TÜV und Konsorten nochmals geprüft werden.
    Ich habe vor Jahren mal ein Verwaltungsrechtsstreit geführt wo es um die Größe eines Kennzeichen ging, da habe ich feststellen dürfen das dies eine Auslegungssache des Landes war und erst eine Klage gegen das Land NRW zum Erfolg geführt hat, und dann das Kl. Kennzeichen eingetragen wurde.
    Mir hat von dort mal jemand in einem persönlichen Gespräch beim BVM in Bonn gesag,t das vieles Auslegungssache der Länder sei und daher manches anders aussieht als es gewollt ist.

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    Geändert von willy13 (03.05.2020 um 13:07 Uhr)
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
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  10. #80
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    Standard AW: TÜV jetzt ohne Gasprüfung

    Ach Willy, dann habe ich während meines Studiums wohl nicht aufgepasst und in den 38 Jahren meines einschlägigen Berufslebens nichts dazu gelernt.

    Natürlich hast Du gegen das Land klagen müssen. Den Ländern mit Polizeien und Verwaltungsbehörden obliegt ja auch der größte Teil der Exekutivaufgaben.
    In Deinem ganz speziellen Fall mit der "Eintragung" einer besonderen Kennzeichengröße - ohne ihn jetzt genau zu kennen - hast Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht das Land beklagt sondern die Kommune. Die Zulassungsbehörden sind Teil der kommunalen Verwaltungen, sprich der Stadtverwaltungen und Kreisordnungsbehörden.

    Und wenn das AG die Rechtsauffassung Deines RA geteilt hat, dann heißt das nicht, das jetzt Kommunen oder gar Rechtsanwälte bei uns Straßenverkehrsgesetze erlassen oder interpretieren sondern nur, dass die Kommune in diesem Fall ein Bundesgesetz/-verordnung nicht richtig im Sinne des Gesetzgebers angewendet hat.

    Und jetzt noch bisschen was zum Klugsch... Das Straßenverkehrsrecht ist Teil der sogenannten konkurrierenden Gesetzgebungskompetenz. Das heißt die Länder könnten mitwirken, wenn der Bund nicht abschließend von seiner Kompetenz Gebrauch macht. Im Falle des Straßenverkehrsrechts hat der Bund das aber getan.
    Geändert von Consigliere (03.05.2020 um 15:55 Uhr)

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