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  1. #61
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Mehr Sicherheit beim Abbiegen

    Zitat Zitat von wolf2 Beitrag anzeigen
    Hole schon mal Chips und Bier. ����
    Wolfgang,
    Das Thema ist viel zu ernst um sich nur zu streiten.
    Ich denke an dem Konflikt Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger sind immer alle beteiligt. Wer zu allen Gruppen gehört kennt alle Seiten der Medaille.
    Wer aber kaum oder gar nicht mit dem Rad fährt, kennt die Probleme der Radfahrer kaum bis gar nicht. So wenig wie Radfahrer die Nöte von LKW-Fahrern kennen.
    Es ist niemandem geholfen, wenn man nur über den jeweils anderen herzieht.
    Viel mehr sollten alle bemüht sein auch die Sicht des anderen mindestens etwas zu verstehen, sonst findet man nie eine Lösung.

    Ich für mich ganz persönliche sehe es so:

    1) Die Gefahren des Straßenverkehrs müssen endlich Teil des Schulunterrichts werden. Kinder und Jugendliche muss gezeigt werden, wie schwer es ein LKW-Fahrer hat und warum man nicht nur auf sein Recht bestehen sollte. Im Besonderen auch wie gefährlich es ist, an einem LKW der abbiegen will rechts vorbei zu fahren.
    2) LKW- und Autofahrer müssen sich noch mehr als bisher darauf einstellen, dass die Anzahl Radfahrer immer mehr zunehmen wird. Etwas mehr Gelassenheit, auch wenn es mal ein paar Sekunden kostet, immer nochmals und nochmals nach rechts hinten schauen. Der Abstand zum Radfahrer muss einfach eingehalten werden, auch wenn man deshalb öfters mal auf die Bremse muss. Es nervt, es kostet Zeit, aber es rettet Leben.
    3) In Städten ist zu überlegen ob die bisher für Kinder und Schüler nur freiwillig angebotenen Radfahrscheine künftig Bestandteil der schulischen Ausbildung sein sollten. Das würde meines Erachtens am meisten bringen und kostet nur ca. 4 Unterrichtsstunden.
    4) Für eine überschaubare Zeit, sagen wir mal 2-3 Monate pro Stadt sollten die Ordnungskräfte radikal die wenigen Spinner von Radfahrern rigoros aus dem Verkehr ziehen, inkl. Fahrverbote.

    Aber am Wichtigsten ist und bleibt: Respekt und Toleranz vor dem anderen Verkehrsteilnehmer, auch wenn der sich nicht so verhält wie er es eigentlich sollte.

    Ich wehre mich aber für immer dagegen, wenn Fußgänger über Fahrrad- und Autofahrer herziehen, Radfahrer über Autofahren und Autofahrer über die anderen.

    Das mit dem Abbiegen löse ich so:
    Wenn kein Radweg da ist und mir die Situation gefährlich erscheint, fahre ich vor der Kreuzung in die Mitte der Fahrbahn (wenn frei ist!) und gerade über die Kreuzung. Erst danach fahre ich wieder rechts. Auch und im Besonderen in Kreisverkehren fahre ich in der Mitte der Fahrbahn, denn dort wird man am meisten geschnitten. Das kostet die Autofahrer keine 5 Sekunden, erhöht meine Sicherheit aber um Faktor 100. Interessanterweise hat sich noch nie ein Autofahrer darüber beschwert. Vielleicht weil es ihm auch nutzt da die Situation damit klar ist. Wenn ein LKW vor mir steht, bleibe ich dahinter stehen und verzichte auf mein Vorfahrtsrecht.

    Gruß Georg
    Geändert von raidy (23.12.2019 um 21:34 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  2. #62
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Mehr Sicherheit beim Abbiegen

    Kann alles unterschreiben, Georg

    Gruß
    Andi
    Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  3. #63
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Mehr Sicherheit beim Abbiegen

    Hallo, Georg

    Ist so weit alles richtig,das Problem ist aber das durch die Freigabe der Busspuren für Radfahrer deren Nutzen sehr stark eingeschränkt wurde.Als Busfahrer habe ich dann das "Vergnügen" mich mit den Radfahrern auf der Busspur einerseits und ungeduldigen,quengelnden Fahrgästen andererseits auseinander setzen zu müssen.Die Einen betrachten die B-Spur als "ihre Spur" und scheren sich den Teufel darum das sie den dahinter fahrenden Bus mit 50-60 Personen ausbremsen und so verhindern das Anschlußzüge oder Busse rechtzeitig erreicht werden können.Wenn ich dann ausserhalb der Stadt z.B.auf der B 54 auch noch von Radfahrern behindert werde obwohl es dort parallel zur Strasse einen Radfahrweg gibt ist es wohl verständlich das sich da Ressentiments einstellen und sich die Rücksichtnahme bei Überholmanövern auf ein unbedingtes Mindestmaß beschränkt.

    Gruß Arno
    Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil

    Bekennender SP und Wackenverweigerer

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