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  1. #1
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    Standard Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Der Hinweis im Artikel über "Elektrische Zusatzheizungen", dass solche Geräte bei Pauschal-Stromgebühren einen finanziellen Vorteil gegenüber Gasheizungen haben, verschweigt jedoch, dass dadurch alle Camper ohne eine solche Zusatzheizung quasi diese Heizkosten mitbezahlen. Auf Dauer wird der Camping- bzw. Stellplatzbetreiber natürlich diesen pauschalen Strompreis anheben, wenn er merkt, dass der Jahresstrom-Verbrauch ansteigt, was durch den zunehmenden Einsatz solcher elektrischer Heizungen offensichtlich ist. Gerade wegen der immer intensiveren Nutzung von elektrischen Geräten im Wohnmobil, sollte die ungerechte pauschale (oder inklusive) Strom-Verrechnung überall abgeschafft und nur noch verbrauchs-bezogen abgerechnet werden (jeder zahlt, was er verbraucht), z.B. durch Stromsäulen, mit Münz-Einwurf oder Kartenzahlung.

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Sky Traveller
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    An dieser Stelle bin ich bei der Lektüre des Artikels auch ins Stocken geraten und habe gedacht, das kann doch nicht wahr sein, dass ein Fachorgan so etwas auch noch explizit herausarbeitet, wie fein billig man auf Pauschale heizen kann. Wie kann man so unreflektiert daherschreiben? Man lässt die anderen das mitbezahlen, sorgt für noch höhere Pauschalen in der Folgesaison und verhält sich auch nicht umwelteffizient, weil die Umwandlung von Strom in Wärme eine echte Sünde ist (aber es ist ja so bequem). Manchmal fasse ich mir an die Stirn, was man so zu lesen bekommt.

  3. #3
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Ist es unmoralisch mehr zu essen, wenn man "All Inklusive" bezahlt hat?

    Wenn wir diese Diskussion beginnen, dann komme ich mit weiteren Beispielen:
    1) Duschen: Der eine duscht 2 Minuten, der andere 10. Sollen jetzt alle Duschen auf Münzbetrieb umgestellt werden?
    2) Müll: Der eine verursacht wenig Müll, der andere viel: Soll der Müll pro Tüte abgerechnet werden?
    3) Geschirr spülen: Manche spülen unter laufendem Warmwasser und verbrauchen viel, andere nutzen das Becken. Soll die Warmwassermenge begrenzt werden?

    Der CP-Betreiber wird das Angebot wohl von alleine ändern, wenn die Stromrechnung nicht aufgeht. Also überlasse es ihm, wie er es regelt.
    Geändert von raidy (09.12.2019 um 15:05 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  4. #4
    Stammgast   Avatar von Ralf_B
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Zitat Zitat von hainsepp Beitrag anzeigen
    ...Geräte bei Pauschal-Stromgebühren einen finanziellen Vorteil gegenüber Gasheizungen haben..
    Eben kein finanzieller Vorteil !!!
    Elektroheizungen müssen als Option geordert werden, wobei Gasanlagen serienmäßig verbaut sind.

    Wenn es jetzt noch Ökostrom ist, ist die E-Heizung umwelttechnisch klar im Vorteil.

    Gruß aus Thüringen von Ralf.
    Das war bis 8/19 unser behindertengerecht, angepasster Bürstner und bald mit einem Euro 6d-Temp Carado/ Clever unterwegs.
    „Wer etwas will findet Wege und wer etwas nicht will findet leider nur Ausreden“

  5. #5
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Hallo hainsepp,

    zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum der promobil. Du meinst diesen Artikel über Zusatzheizungen?
    "Wird auf dem Stellplatz nach Verbrauch abgerechnet (nicht selten mit 50 Cent/kWh), ist der Heizbetrieb mit Gas oder Diesel unter dem Strich allerdings günstiger. Zum Vergleich: Der Heizwert von Propangas beträgt 12,87 kWh/kg, was bei einer etwa 20 Euro teuren Elf-Kilogramm-Füllung 141,57 kWh bedeutet. Pro Kilowattstunde fallen demnach nur 15 Cent im Gasbetrieb an. Wird dagegen pauschal abgerechnet oder sind die Stromkosten bereits in den Stellplatzgebühren enthalten, lohnt sich die elektrische Heizung aus finanzieller Sicht."

    Quelle und mehr lesen: https://www.promobil.de/elektrisch-h...satzheizungen/

    Gruß Bernd
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.

  6. #6
    Stammgast  
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Wenn es eine Strompauschale gibt nutze ich die, kostet der Strom extra, bin ich autark und rolle mein Kabel nicht aus.
    Schöne Grüße
    Volker

  7. #7
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Wenn der Strompreis inklusive ist, ist aber meistens sehr schwach abgesichert, große Geräte können da eh nicht laufen.
    Gruß Thomas

  8. #8
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Nettes Thema zum Einstieg in ein Forum, ich denke, damit hast Du Dich bei dem einen oder anderen gleich richtig beliebt gemacht und einige Freunde fürs Leben gewonnen.

    Auch auf die Gefahr hin, dass das ein Testballon ist, der hier das Forum ein wenig aufmischen soll, will ich versuchen, meinen Eindruck dazu einzubringen.

    Ob etwas gerecht oder ungerecht ist, löst sich schnell auf, wenn man strickt nach dem Verursacherprinzip abrechnet. Daher bin ich seit Jahren Freund einer verbrauchsabhängigen Abrechung und meine die Erfahrung gemacht zu haben, dass diejenigen, die sich darüber empören nicht selten in den Threads zu finden sind, wo es um das ultimative Schnäppchen geht und darum, für möglichst wenig input möglichst viel output zu bekommen. Natürlich ist das legitim, aber dann steht eben genau dieser Mitnahmemantalität eine faire Abrechnung nach Verbrauch im Wege. Plötzlich muss man für das auch bezahlen, was man sich nimmt. Finanziert wird das ja vom beliebtesten Griechen, Costa Nixa. Das gefällt halt nicht jedem, wenn das nicht mehr so fluppt.

    Ich denke, gerade in der Wintersaison wäre so manches nicht isolierte Zelt unbeheizt, müsste man den Verbrauch am heiß laufenden Zähler wirklich bezahlen. Dann wären für so manchen plötzlich die Temperatur im Vorzelt beim Gedanken an die zu erwartende Rechnung umgehend erträglicher geworden. Unter lautem Schimpfen und dreimaligem Gebrauch des Wortes Abzocke würde da so mancher schnell das Weite suchen, um zu sehen, wo er statt dessen das so liebgewonnene warme Vorzelt auf Kosten der Gemeinschaft realisieren kann. EIn weiterer großer Teil wird dann murrend frieren, wie es eigentlich der Natur eines Zeltes im Winter auch entspricht.

    Ich habe allerdings den Eindruck, dass nun die neue Batterietechnik auf Dauer diesen Effekt etwas abmildern wird. Ob der geerntete Solarstrom am Ende ausreichen wird, um das zu kompensieren, möchte ich allerdings bezweifeln.

  9. #9
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Schon wieder so ein peinliches 1-2 €- Thema

    Ich zahle gern einmal einen Preis und kann wieder losfahren, ohne irgendwas abrechnen zu müssen

    Von März bis Oktober bin ich auch bei einer Strompauschale zu faul, die Trommel zu rollen ..... und im Winter gehe ich schon mal an Strom, vergesse aber meist die Heizung auf Strom umzuschalten.
    Heizung und Kühlschrank laufen immer auf Gas ..... dank Gastankflasche ist Gas immer schnell verfügbar.

    LG
    Dietmar
    Ein Wohnmobil ohne Hecksitzgruppe ist kaputt

  10. #10
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Elektroheizungen: ungerecht bei pauschaler Abrechnung

    Zitat Zitat von hainsepp Beitrag anzeigen
    ................... Gerade wegen der immer intensiveren Nutzung von elektrischen Geräten im Wohnmobil, sollte die ungerechte pauschale (oder inklusive) Strom-Verrechnung überall abgeschafft und nur noch verbrauchs-bezogen abgerechnet werden (jeder zahlt, was er verbraucht), z.B. durch Stromsäulen, mit Münz-Einwurf oder Kartenzahlung.
    Ich verallgemeinere Deine Forderung einfach einmal.

    Jeder SP- oder CP-Nutzer, der die allgemein zugänglichen Sanitäreinrichtungen , Strom usw. nicht benutzt, bekommt einen Nachlass auf den Tagespreis.

    Oder anders herum gedacht, jeder, der Duschen, Toiletten, Stromsäule usw. nutzen will/muss, soll dafür bezahlen. Das aber bitte nur, wenn ich nicht in der Nähe bin. Das dann entstehende Geschrei möchte ich nämlich nicht miterleben.

    Ich hab die Entwicklung des "Platz für Camping" in Aachen Burtscheid seit Eröffnung erlebt. Ursprünglich, d.h. im ersten Jahr, Tagespreis 8,00 € incl. Wasser und Strom . Dann, nach etwa drei Jahren, Bau einer kleinen Toi- + Duschenstation ( 1 Toi für Herren, eine Dusche/ identisch für Damen und für körperlich eingeschränkte Womobesatzungen ebenfalls ) usw. Vor dem Container dann noch eine im Freien befindliche Spülmöglichkeit. Der Preis stieg von 8,00 € auf 11,00€, um über 15,00€ auf jetzt 17,00 €/d zu steigen. Außer der kostenlosen Entsorgung nutze ich dort nichts, hab ja alles im Womo. Ach, noch zur Erläuterung, wir kaufen uns dort eine Zehnerkarte, (z.Zt. 150,00€ ) weil Familie in Aachen wohnt, die wir mit den Öffis oder den Fahrrädern besuchen. Ich zahle also weniger, darf/dürfte aber trotzdem das Angebot von Frischwasser und Strom nutzen.

    Natürlich nutze ich, weil bezahlt, den "kostenfreien" Stromanschluss im Winter, um mit einem elektrischen Heizlüfter das Womo zu temperieren.Wäre der Strom nicht inkludiert, würde ich ihn nicht nutzen. Ob Du das nun gerecht findest oder nicht, wird die meisten hier nicht direkt beeindrucken.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)
    Aktueller Durchschnittverbrauch
    bei Sprinter 313 mit Sprintshift aus 02.2005

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