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  1. #31
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    https://www.bussgeld-info.de/wohnmobil-ueberladen/
    Daraus liest sich klar:
    1) Wer den alten 3er hat und sein 3.5t WoMo überladen hat, kommt "nur" wegen der Überladung dran.
    2) Wer den neuen FS hat und überladen hat, kann auch wegen fehlender Fahrerlaubnis belangt werden.
    3) Im Ausland können die Strafen drastisch werden.

    Bei extremer Überladung kann es im Extremfall sein, dass zusätzlich eine Verkehrsgefährdung geahndet wird.Quelle

    Wobei ich die Diskussion nicht ganz verstehe: Will man überhaupt eine Überladung riskieren? So nach dem Motto: Bis hier kann ich es mir ja noch leisten?

    Leute, überladet euer WoMo nicht, nie und nimmer. Denkt an eure eigene Sicherheit und die der anderen!
    Geändert von raidy (02.12.2019 um 10:17 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  2. #32
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von dieter2 Beitrag anzeigen
    Und die sagt das bei einer Überladung die Führerscheinklasse nach den tatsächlichen Gewicht
    beurteilt wird und nicht nach den eingetragenen zulässigen Gesamtgewichtes.

    Soviel wie ich weis stimmt das natürlich nicht,es ist nur eine Überladung,und nicht fahren ohne
    gültige Fahrerlaubnis.
    Der Führerschein geht nach zulässigen Gesamtgewicht. Steht so in den Gesetzestexten
    "(1) Die Fahrerlaubnis wird in folgenden Klassen erteilt:
    [...]
    Klasse B:Kraftfahrzeuge [...] mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 3 500 kg, [...]
    "
    §6 Fahrerlaubnisverordnung.

    Fahre ich überladen, dann ändert sich nichts an der zulässigen Gesamtmasse. Mein Fahrzeug ist lediglich schwerer als zugelassen. Daher dann auch die OWI "Überladen". Würde sich mit einer Überladung auch die zulässige Gesamtmasse ändern, dann würde ich zwar eine Straftat "Fahren ohne Fahrerlaubnis" begehen, hätte aber nicht überladen. Ich kann also mit dem typischen 3,5t WoMo nicht beide Tatbestände gleichzeitig erfüllen, denn entweder bleibt die zulässige Gesamtmasse, wie sie im Schein eingetragen ist, bestehen, dann passt die Fahrerlaubnis, bin aber überladen, oder aber die zulässige Gesamtmasse passt sich der tatsächlichen Fahrzeugmasse an, dann fehlt mir zwar der passende Führerschein, aber ich bin nicht überladen.

    Das behaupte ich jetzt einfach mal so, bis mir jemand ein gültiges Gerichtsurteil nennen kann, in dem tatsächlich eine Strafe wegen fehlender Fahrerlaubnis ausgesprochen wurde.
    Geändert von Felisor (02.12.2019 um 10:07 Uhr)

  3. #33
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Ich kenne die Patentlösung.
    Jeder hält sich an bestehende Vorschriften dann braucht über dieses Thema nicht mehr diskutiert werden.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

  4. #34
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Ich kenne die Patentlösung.
    Jeder hält sich an bestehende Vorschriften dann braucht über dieses Thema nicht mehr diskutiert werden.
    Volle Zustimmung
    Schöne Grüße
    Volker

  5. #35
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Danke Franz!
    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  6. #36
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Ich hadere etwas mit dem Begriff Straftat.
    Grundsätzlich ist es so, dass die Überladung am zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeuges bemessen wird. Ebenso die nötige Fahrerlaubnis. Liegt die Fahrerlaubnis für das Fahrzeug vor, reden wir von einer Ordnungswidrigkeit. Dh. im Faller einer Überladung muss der Fahrer das Gewicht auf das max. zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeuges verringern und wenn dies nicht möglich ist, bleibt das Fahrzeug stehen. Darüber hinaus gibt es ein Bussgeld. Unfälle und eine daraus resultierende Weigerung der Versicherung die Schäden zu übernehmen werden individuell bewertet. Ebenso der Fall einer extremen Überladung. Hierzu gibt es kein Standard Regelwerk.

  7. #37
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Ich kenne die Patentlösung.
    Jeder hält sich an bestehende Vorschriften dann braucht über dieses Thema nicht mehr diskutiert werden.
    Wobei sich hier die Frage der Machbarkeit stellt - der Statt schreibt eine rigorose Einhaltung vor, aber er gibt uns keine Möglichkeit der Überprüfung!

    Die käuflich erhältlichen Mess-Krücken sich mehr Schätzeisen als Messinstrument (eigene Erfahrung). Und wer keinen Bauhof oder eine ähnliche Institution mit Brückenwaage in zumutbarer Entfernung hat, der ist außerstande, das Gewicht zu überprüfen.

    Ich habe mal spaßeshalber bei der Polizei angerufen und nachgefragt, ob sie so einen Dienst anbieten, das eigene Fahrzeug zu verwiegen. Schließlich ist das Gerät ja vorhanden, wurde mit Steuergeldern finanziert und wird zu Schwerpunktkontrollen angewandt. Was spricht also dagegen, der Bevölkerung das zur Nutzung zur Verfügung zu stellen, quasi zur Prävention? Die haben nur gelacht ...
    Liebe Grüße, Peter


  8. #38
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von Dieselreiter Beitrag anzeigen
    Wobei sich hier die Frage der Machbarkeit stellt - der Statt schreibt eine rigorose Einhaltung vor, aber er gibt uns keine Möglichkeit der Überprüfung!
    Es gibt doch überall geeichte Wagen. Diese nutzt doch auch der Staat bei Kontrollen.

  9. #39
    Ist öfter hier  
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von Dieselreiter Beitrag anzeigen
    Wobei sich hier die Frage der Machbarkeit stellt
    Da magst zu zwar prinzipiell recht haben, aber wie du das tatsächliche Gewicht deines Fahrzeugs überprüfst, ist dir überlassen. Genauso wie du ja auch "TÜV" vorgeschrieben ist und du dich dann eben auch selber um eine geeignete Prüforganisation kümmern musst. Apropos... meines Wissens kann man beim TÜV auch sein Fahrzeug achsweise verwiegen lassen.

  10. #40
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Der Unterschied zwischen tatsächlichem Gewicht - wird von einer Waage angezeigt - und dem zGG - steht im Fahrzeugschein - scheint enorm kompliziert zu sein, oder warum wird immer so ein Blödsinn verzapft? Mit FS Klasse B, 3,5-Tonner und 3700 kg auf der Waage bin ich überladen unterwegs, mit 3,85-Tonner und 3300 kg auf der Waage fahre ich ohne Fahrerlaubnis.

    Die Gründe, überladen unterwegs zu sein, sind exakt dieselben, sich der Klimadiskussion zu entziehen: entweder Unwissenheit oder bewusstes Ignorieren. Im Gegensatz zur gefahrenen Geschwindigkeit wird mir das Gewicht nicht angezeigt, und es ändert sich auch dauernd. Für das bewusste Ignorieren spricht ein Blick in den Bussgeldkatalog: das Beispiel oben kostet gerade eben 10 Euro - aber nur, wenn es keine Wiegetoleranz gibt, man tatsächlich kontrolliert wird und der Polizei das nicht zu blöd ist zum kassieren. Das ist dann ein blosses Abwägen der tatsächlichen und möglichen Kosten; technische sowie Sicherheitsfragen stellen sich nicht bei Ablastungen ohne technische Änderung (= 3,5 Tonnen, obwohl mehr zulässig wäre; unterschiedliche zGG in 1a und 1b).

    Gruss Manfred
    http://www.mobildomizil.de - meine Seiten für Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer, vornehmlich solche, die auch gern mal Werkzeug in die Hand nehmen.

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