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  1. #81
    Stammgast  
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von Felisor Beitrag anzeigen
    Nein, mit dem alten 3er sogar MIT Auflieger. Das Gespann kann sogar bis zu 18,75t zGG haben. 7,5t fürs Zugfahrzeug und 11,25 t (1,5fach des Zugfahrzeugs) für den Auflieger.
    Da bin ich mir nicht so sicher ob das so stimmt. Ich bin der Meinung es ist auf ein Gesamtzuggewicht ( Zugfahrzeug + Auflieger oder Zugfahrzeug + Anhänger) von 12t beschränkt. https://www.bussgeldkatalog.org/fueh...arf_ich_fahren . Diese "Möbel Kraft-Laster" mit 18,75t dürfen heute nicht mehr mit C1E auf öffentlichen Gelände bewegt werden.
    Die Aussagen von Pro-Mobil mit dem Anwalt und der Polizei halte ich aber auch für nicht dem Gesetz entsprechend.

  2. #82
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Hier werden auch Richter, Staatsanwälte und Polizisten mitlesen und wenn man mal durch die Foren geistert ist vielfach schon ein Vorsatz zu erkennen.
    Gruß Thomas

  3. #83
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von Sparks 2 Beitrag anzeigen
    Da bin ich mir nicht so sicher ob das so stimmt
    Bedingt

    Ohne weiteres darfst du nach Umschreibung auf Karte tatsächlich nur noch mit dem C1E bis 12 t fahren. Du kannst aber auf Antrag auch weiterhin bis 18,25t eintragen lassen, bist dann aber auf insgesamt 3 Achens beschränkt und musst ab 50 regelmäßig zum Doc-Check. Das ist der CE79.

    Diese "Möbel Kraft-Laster" mit 18,75t dürfen heute nicht mehr mit C1E auf öffentlichen Gelände bewegt werden.
    Das stimmt so. Der alte 3er ist allerdings gewichtstechnisch mehr als nur C1E, der bei Zügen auf 12 t beschränkt ist. Deswegen kann man zusätzlich zur (zeitlich unbeschränkt gültigen) C1E eben auch den CE mit Zusatzziffer 79 (zeitlich beschränkt auf 5 Jahre ab 50) beim Umschreiben beantragen. Damit darfst du dann Fahrzeugkombinationen, die in die Klasse C1E fallen (also Zugfahrzeug max. 7,5t, Anhänger bis 11,25t) mit > 12t zGG und maximal 3 Achsen fahren.

    Der alte 3er war auf maximal 3 Achsen beschränkt (daher die Einschränkung bei CE79 auf 3 Achsen!), der C1E ist da aber offen. Das heißt, mit dem alten 3er durften nur einachsige (bzw. "Tandemachse") Auflieger gezogen werden, während jetzt mit C1E auch Gelenkzüge mit Drehschemel-Anhänger gezogen werden dürfen.

    Damit wäre dann z.B., um wieder zum Camping zu kommen, ein 7,5t LKW mit "Zirkusanhänger" als Wohnwagengespann mit dem 3er möglich, wenn die Kombi unter 12t zGG bleibt.

  4. #84
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Ich bin mir sogar sicher, dass das so nicht stimmt. Bei einem Sattelschlepper zählt beim zGG ja der aufgesattelte Teil des Aufliegers mit. Wenn ich also zGG des Sattelschleppers mit zGG des Aufliegers addiere, mag ich auf 18 Komma irgendwas kommen, hab aber den aufgesattelten Teil doppelt gezählt. Das ist ein Verstoss gegen die Grundrechenarten.

    Beim Mopped-Beispiel wird natürlich mit zweierlei Mass gemessen, weil eine technische Veränderung etwas anderes ist als eine Beladung. In dem beschriebenen Fall ist es Fahren ohne Fahrerlaubnis, Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz.

    Bei der 12 Tonnen-Grenze wird es interessant, das ist nämlich neu und gilt für den C1E. Wer den alten Dreier hat, darf nach wie vor 7,5 to mit 10 to Anhänger (bei durchgehender Bremsanlage) fahren - aber nur bis zum 50. Lebensjahr. Auch danach gilt noch Bestandschutz, aber es gelten die gleichen Regeln wie beim 2er, d.h. alle fünf Jahre oder so muss eine Gesundheitsprüfung vorgelegt werden, und der Kartenführerschein ist auch Pflicht. Wer das (oder seinen alten 2er) nicht braucht und verfallen lässt, muss gar nichts tun, behält die C1E mit 7,5 to und muss seinen Führerschein erst 2031 oder so umtauschen. Hab mich gerade damit beschäftigt, weil das nächstes Jahr soweit ist.

    Gruss Manfred
    http://www.mobildomizil.de - meine Seiten für Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer, vornehmlich solche, die auch gern mal Werkzeug in die Hand nehmen.

  5. #85
    Stammgast   Avatar von Ralf_B
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Hallo,
    fahrt einfach ohne Überladung los und dann ist alles im grünen Bereich.

    Ich war LKW-Fahrer international, aber habe meinen Führerschein für LKW´s aus gesundheitlichen Gründen freiwillig abgegeben.
    Heute habe ich noch B und dann ist bei 3500kg Schluss.
    Also muss ein Wohnmobil her das über 600kg Zuladung hat und wo ich auch auf nichts verzichten muss.
    Der Carado T 339 hat trotz Raumbad, Queensbett usw. 710kg Zuladung (Masse im fahrbereiten Zustand lt. Hersteller) und die mehr Zuladung kann man ja in Extras investieren, oder man hat noch Reserve.

    Gruß aus Thüringen von Ralf.
    Das war bis 8/19 unser behindertengerecht, angepasster Bürstner und bald mit einem Euro 6d-Temp Carado/ Clever unterwegs.
    „Wer etwas will findet Wege und wer etwas nicht will findet leider nur Ausreden“

  6. #86
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Hallo zusammen,

    im promobil Heft 1/2020 eine Berichtigung.
    Auch große Geister können sich irren...

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (03.12.2019 um 12:31 Uhr) Grund: Korrektur
    MobilLoewe, unterwegs im Dethleffs Alpa

    Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.

  7. #87
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    peinlich, peinlich...
    so weit - so gut!
    Hartmut von Dem Reisemobilstellplatz im unteren Jagsttal!

  8. #88
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Ich finde es mehr als peinlich dass es Leute gibt die über nunmehr 9 Forumsseiten Diskussionsstoff zu diesem Thema finden. Spätestens nach 3 Seiten war doch alles gesagt.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

  9. #89
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Danke, immerhin eine Gegendarstellung. Leider zeigt dieser Thread, dass das nur die halbe Miete ist: wenn eine Meldung falsch ist, dann ist sie falsch und fertig. Hier wird über etliche Seiten sinniert, ob nicht vielleicht ein bisschen was dran sein kann, vielleicht 20% richtig, oder ob es vielleicht gar keine richtige Wahrheit gibt? Genauso funktionieren Fake News, und es lässt mich an der Urteilsfähigkeit meiner Mitmenschen zweifeln.

    Übrigens ist die Illustation wieder lustig, die 3,5 to im Verbotsschild beziehen sich meines Wissens auf das tatsächliche Gewicht. Das Verbotsschild für über 3,5 to zGG ist das mit dem LKW drinnen und gilt auch für Womos mit >3,5 to zGG.

    Gruss Manfred
    http://www.mobildomizil.de - meine Seiten für Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer, vornehmlich solche, die auch gern mal Werkzeug in die Hand nehmen.

  10. #90
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    Standard AW: Strafen bei Überladung.

    Zitat Zitat von fschuen Beitrag anzeigen
    Bei einem Sattelschlepper zählt beim zGG ja der aufgesattelte Teil des Aufliegers mit. Wenn ich also zGG des Sattelschleppers mit zGG des Aufliegers addiere, mag ich auf 18 Komma irgendwas kommen, hab aber den aufgesattelten Teil doppelt gezählt. Das ist ein Verstoss gegen die Grundrechenarten.
    Seit wann lässt sich denn irgend eine Deutsche Behörde von so Lappalien wie Grundrechenarten beeindrucken?

    Ja, bei der Zugmaschine zählt die "Stützlast", also Sattellast, die auf der Sattelplatte des Zugfahrzeugs liegt, mit. Das ist dann sozusagen die "Nutzlast" des Zugfahrzeugs. Da aber auch der Anhänger diese Last auf seinem Aufbau tragen muss, rechnet sich die Sattellast auch ins Gesamtgewicht des Anhängers ein. Diese Last wird nur eben nicht auf die Achsen des Hängers sondern auf das Zugfahrzeug (dort als dessen Zuladung) abgeleitet.

    Zugfahrzeug Leergewicht 4,5t, max. Sattellast also 3 t. Macht zGG 7,5t
    Anhänger Gesamtgewicht 11,25t, davon dürfen dann max 3t auf der Sattelplatte lasten, der Rest (8,25t) muss auf der Achse des Hängers laufen (und auch so eingetragen sein).

    Ist also ein bisschen heikel bei der Beladung, denn neben den Achslasten muss auch noch die Sattellast passen, aber rein theoretisch so möglich.

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