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  1. #1
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
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    Standard Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Liebe Gemeinde,

    Beim Betrieb leistungsstarker Wechselrichter an der Aufbaubatterie hat man ja leider einen Konflikt, weil diese meist eine Deep-Cycle-Variante ist und die benötigten Ströme nicht rausrückt. Die Kollegen, die in ihren Sechstonnern zweihundert Kilo Batterie spazierenfahren, brauchen sich jetzt nicht angesprochen zu fühlen und dürfen müde weiterlächeln. Für die Gewichtsfeilscher gibt es den Tipp, den Wechselrichter an die Fahrzeugbatterie anzuschliessen. Die Ströme sind dann kein Problem, und man hat die Wahl zwischen Dieselverstromung und dem Risiko, dass das Kistle nicht mehr anspringt.

    Wie habt ihr das gemacht?

    Ich hab beides gemacht, weil ich mich nicht gern festlege, sondern lieber spontan entscheide (drum ja auch ein Womo). Im Sommer nutze ich immer die Aufbaubatterie, weil die von der Solaranlage immer schnell wieder aufgeladen wird. Wenn das im Herbst nicht mehr reicht, kann man die Spitzenlast vom Motor erledigen lassen. Da man so die Aufbau- und Fahrzeugbatterie unabhängig vom Wechselrichter zusammenschalten kann, ergeben sich zwei interessante Sonderfunktionen: das dicke, kurze Kabel sorgt für einen erheblich höheren Ladestrom bei der Fahrt als der lange Weg über das Trennrelais, was einen Ladebooster erspart. Ausserdem müsste man sich bei schlapper Fahrzeugbatterie selbst Starthilfe geben können - hab ich aber noch nicht ausprobiert. Beschrieben ist das ganze hier:
    http://www.mobildomizil.de/wechselri...nd-brucke.html
    (Für den Admi: kein kommerzieller Link, ViSdP: ich. Ist hoffentlich erlaubt.)

    Gruss Manfred
    http://www.mobildomizil.de - meine Seiten für Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer, vornehmlich solche, die auch gern mal Werkzeug in die Hand nehmen.

  2. #2
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Zitat Zitat von fschuen Beitrag anzeigen

    Wie habt ihr das gemacht?
    An die Aufbaubatterie.
    Fahrzeugbatterie ist tabu.

    Im WW hatte ich den Sinus WR 1500 Watt an einer 92 Ah AGM Batterie.
    Damit haben wir unterwegs unseren Kaffee mit der Senseo gekocht.

    Im Wohnmobil genauso,an die Aufbaubatterie.
    Ob eine oder zwei Batterien,die paar Minuten 135 A entnehmen war nie ein Problem.

    Werde aber die Aufbaubatterie im Frühjahr gegen eine 160 Ah LifePo4 ersetzen.
    Gruss Dieter

    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede... und dann lachen wir Beide...

  3. #3
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Hallo,
    so wie Dieter schon ausgeführt, Fahrzeugbatterie ist für Wechselrichter tabu. Wenn Gewichtsprobleme und mit Wechselrichter arbeiten will, da Life-Batterie.

    Gruß Rolf

  4. #4
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Danke für die Rückmeldungen. Auf die Starterbatterie lasse ich den WR auch nie laufen. Die Idee ist, den Motor laufen zu lassen - der Generator kann schon 100A liefern. So komme ich mit 60 Ah LiFePO4 aus, auch wenn ein paar Tage die Sonne nicht scheint. Und wahrscheinlich sind WR auch weniger verbreitet, als ich glaube. Ich würd ja eher auf die Glotze verzichten als auf meinen Kaffee, aber das sieht die Mehrheit vermutlich anders.

    Gruss Manfred
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  5. #5
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Zitat Zitat von fschuen Beitrag anzeigen
    Ich würd ja eher auf die Glotze verzichten als auf meinen Kaffee, aber das sieht die Mehrheit vermutlich anders.
    Das sehen wir genauso!

    Den WR an die Starterbatterie bringt keine Vorteile, wenn die Batterie schwach wird, springt der Wagen nicht mehr an. Wenn die Aufbaubatterie leer ist, kann sie auch von der Lima geladen werden.
    Gruß Thomas

  6. #6
    Stammgast  
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Zitat Zitat von fschuen Beitrag anzeigen
    Ich würd ja eher auf die Glotze verzichten als auf meinen Kaffee, aber das sieht die Mehrheit vermutlich anders.
    Ich verzichte weder auf das Eine noch auf das Andere
    Gruss Dieter

    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede... und dann lachen wir Beide...

  7. #7
    Stammgast   Avatar von norder
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Wieso braucht man zum Kaffeekochen einen Wechselrichter, unser Gasherd geht auch ohne.
    Hans

  8. #8
    Stammgast  
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Zitat Zitat von norder Beitrag anzeigen
    Wieso braucht man zum Kaffeekochen einen Wechselrichter, unser Gasherd geht auch ohne.
    Hans
    Um die Senseo zu betreiben

    Haben keine Lust unterwegs bei der Pause extra Wasser zu kochen um Kaffee aufzubrühen.
    Zuhause trinken wir Kaffee aus der Senseo,dann wollen wir das unterwegs auch so haben.
    Gruss Dieter

    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede... und dann lachen wir Beide...

  9. #9
    Kennt sich schon aus   Avatar von fschuen
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Zitat Zitat von norder Beitrag anzeigen
    Wieso braucht man zum Kaffeekochen einen Wechselrichter, unser Gasherd geht auch ohne.
    Weil's für einen ordentlichen Kaffee - meiner Meinung nach - etwa 15 bar Druck braucht, und die Nespresso auf Gas umzubauen, war mir zu aufwendig. Spätestens mit dem Gasfön hätte ich wohl auch Ärger bekommen. Und wenn man gerne freisteht, ist es immer von Vorteil, den eigenen Strom dabeizuhaben. Könnte sich über die Zeit auch finanziell lohnen, bei den Strompreisen auf den Stellplätzen.

    Gruss Manfred
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  10. #10
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Wechselrichter - an Starter- oder Aufbaubatterie?

    Zitat Zitat von fschuen Beitrag anzeigen
    Könnte sich über die Zeit auch finanziell lohnen, bei den Strompreisen auf den Stellplätzen. Gruss Manfred
    Eher nicht.
    Wenn man den Verschleiß (Anzahl Zyklen) der Batterie durch die extreme Belastung eines WR+ Kaffemaschine (>1200W) mit berücksichtigt, wird es in ungefähr ein Nullsummenspiel bei 50Cent/kWh an der Säule. Nur bei LiFe-Technologie kann man sparen, sofern der Ladestrom keine Kosten verursacht (Solar). Bei Ladestrom mittels "Motor laufen lassen" oder "an der Steckdose zu Hause" muss man die Energiekosten mit dazu rechnen. Auch das laden während der Fahrt ist nicht umsonst, irgendwo müssen die kWh ja her kommen. Eine LM unter Last verbraucht auch etwas Treibstoff.
    Das ist auch der Grund warum ich meine e-bike Akkus nur unter Sonne lade und nicht "auf Kosten" der Batterien.

    1 l Diesel hat ca. 9.8kWh/l Energiegehalt, Effizienz Dieselmotor ca. 30%, Effizienz LM ca. 90%.
    Ein Liter Diesel erzeugt somit ca: 9.8kWh*0.3*0.9=2.6kWh elektrische Energie pro Liter Diesel
    Somit kostet bei einem Dieselpreis von 1.30€ eine kWh elektrische Energie aus der LM ca. 50Cent. (Motorverschleiß nicht mit gerechnet)
    Ich weiß, die Leute glauben immer dass laden während der Fahrt kostenlos ist. Ist es aber nicht, es schlägt sich am Verbrauch nieder.


    Auf der anderen Seite: Wenn einem der Kaffee wichtig ist, dann sollten diese Kosten eh keine Rolle spielen.

    Gruß Georg
    Geändert von raidy (12.11.2019 um 18:08 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

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