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  1. #21
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Da ist schon mal eine Menge Lesestoff. Was ich bisher aufnehme, dass Solar nur dann wirklich ausreicht, wenn man genug auf dem Dach hat und die Stromspeicher in der Dimension jenseits der Serienausstattung aufgerüstet sind. Auch lese ich, dass "Verzicht" und eine gewisse "Bescheidenheit" gefragt ist, wenn man seinen blauen Stecker nicht benutzen kann.
    Interessant der Beitrag von "golfinius" Hans-Heinrich, der vor vielen Jahren bedenkenlos autark stand.
    Die heutigen Wohnmobile werden häufig als "mobiles, autarkes Luxushotel" angepriesen. Schon im Sommer bin ich auch in unseren Breiten auf mindestens eine Standklima angewiesen, wenn ich nächtens komfortabel und gesund schlafen möchte. Ohne Landstrom nicht lösbar.
    In der Fahrzeugkonfiguration muss ich zwingend die zweite Bakterie ankreuzen, will ich im Winter autark ein Wochenende nur stehen und alle Dinge nutzen, wie ich es in einer Ferienwohnung auch täte.
    "rundefan" der Werner gab den Tipp mit dem LifePo4 Akku. Bestimmt eine gute Alternative. Der Preis haut einen aber erstmal um. Dazu bin ich nicht sicher, ob damit die Standklima dauerhaft betrieben werden kann.

    Jetzt ab Herbst, letztes WE stand ich in Dornumersiel und Harlesiel, kram ich kein Stromkabel raus und hab bei intensiver Nutzung mit LED Beleuchtung, 2 LED Fernsehern. Heizung, Duschen und Bett hoch/runter, Iphones und Surface laden morgens immer etwa 70% in meinen beiden 100AH Gelis.

    Aber bei längern Aufenthalten würde es mir ohne Kabel schon mulmig. Und im Sommer sind Stellplätze mittlerweile so ausgelastet, das man oft keine Steckdose findet und im Mobil gegrillt wird. Und natürlich gibt es nach zwei Tagen das Problem, die E-Bike Akkus voll zu kriegen.

    Ich komm glaube ich zur Zeit nicht ganz von der Steckdose weg. Wenigstens ist der Preis der vernünftigen Nachrüstung wesentlich höher, als auf einen Platz mit Landstrom zu wechseln.

    LG
    Sven

  2. #22
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Zitat Zitat von Sellabah1 Beitrag anzeigen
    Wenigstens ist der Preis der vernünftigen Nachrüstung wesentlich höher, als auf einen Platz mit Landstrom zu wechseln.

    LG
    Sven
    Hängt von der Reisedauer ab.
    Dieses Jahr haben wir bis heute 420 kW Solarstrom verbraucht.
    Hätte ich den auf einen SP kaufen müssen...
    Oder immer die freie Steckdose suchen müssen...
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  3. #23
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Auch lese ich, dass "Verzicht" und eine gewisse "Bescheidenheit" gefragt ist, wenn man seinen blauen Stecker nicht benutzen kann.
    Kann ich so nicht bestätigen. Wir nutzen alles ganz normal, nur bei Nudelaufläufen & Co im Microwellengrill, da müssen wir dann schonmal den Menüplan auf die geplante Standzeit anpassen... Wenn wir im Winter 5 oder 6 Tage an einer Stelle stehen, mit Heizungsgebläse und allem, dann kann man da halt nicht 3x Lasagne machen und 100 Amperestunden durch braten. Die Einschränkung ist aber glaube ich zu verkraften...

    Das Klimaanlagenthema verstehe ich sowieso nicht. Ich fahre im Winter in den Süden, im Sommer in den Norden und nicht umgekehrt. Damit fahre ich also da hin, wo dass Klima für mich angenehm ist und nicht da hin, wo ich dann in der Wohndose unter der Klimaanlage sitze. Ich sitze dann draußen und dann nützt die Klimaanlage mir auch nix...

  4. #24
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    wieder was gelernt, alte Euras kommen im Winter mit einem Stromverbrauch von 2,3Ah/Tag aus!
    Die fahren nicht im Winter.
    Und wenn du im Winter fährst, dann ist bevor die Batterie sich dem Ende neigt, die Toilette voll und das Wasser leer...

  5. #25
    Stammgast  
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Zitat Zitat von Sellabah1 Beitrag anzeigen
    .......
    Wenigstens ist der Preis der vernünftigen Nachrüstung wesentlich höher, als auf einen Platz mit Landstrom zu wechseln.

    LG
    Sven
    Klar, für 2 Wochen Zrlaub rechnet sich das nicht

    Aber alleine bei meinen gut 130 Tagen nur von März bis Oktober ohne Landstrom währen das
    - an Landstrom ca. 260 Euro / Jahr (Sommer)
    - Solaranlage 240Wp, AGM Akku 230 Ah, Wechselrichter (230V, 2.000Kw) 1.200 Euro, jetzt im 8. Nutzungsjahr
    Sind das 1.200 : 7 Jahre = 171 Euro / Jahr

    Meine 20 Wintertage lasse ich da mal aussen vor, obwohl da die Sonne auch noch hilft.
    Auch das bischen Propangas was ich im Sommer spare, wenn der Kühlschrank ab Mittag auf Solar läuft will ich garnicht mitrechnen.

    Und dann die Flexibibiltät ich brauch keine Stromsäulen, ich muß da nicht mit anderen Wohnmobilisten Kuscheln, ich brauch kein Kabel ausrollen.
    Schöne Grüße
    Volker

  6. #26
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    "Rechnet sich nicht" ist eine relative Aussage. Mag sein dass es sich in € nicht rechnet. Aber die Unabhängigkeit von einer Stromsäule "rechnet" sich für mich.
    Viele schöne kleine SP ohne Stromsäule "rechnen" sich für mich. Sie gefallen mir schon meist von der Atmosphäre her besser als die HiTec-SP.
    In den helle Monaten E-Bike fahren mit Strom von der Sonne "rechnet" sich für mich. Ich finde es toll, wenn so was geht.
    Man muss nicht immer alles nur monetär sehen, es gibt auch andere Gründe warum sich etwas "rechnen" kann.
    Ein Wohnmobil "rechnet" sich eigentlich auch nicht, wenn man es nicht sehr, sehr oft benutzt.
    Gruß Georg
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  7. #27
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Klar, für 2 Wochen Zrlaub rechnet sich das nicht
    selbst da rechnet es sich für mich!
    Wäre ein Greuel für mich, das Urlaubsgebiet nur 20 Meter um eine Steckdose wählen zu können.
    Gruß Thomas

  8. #28
    Kennt sich schon aus   Avatar von Omniro
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Hallo Sven,

    die anderen haben es weitgehend auch beschrieben: Klar! Geht.

    Aber: Da wir eBikes fahren, hatten wir im Frühjahr bei strahlenden Sonnenschein es schon geschafft die Batterie bis 50% zu leeren (200 AH) und die 200 Watt Solaranlage hat das nicht mehr auffangen können, da die Sonne zu tief stand.
    Im Hochsommer unter Bäumen ebenso.
    Und jetzt im September im Wald in Schweden noch einmal.

    Unser Lösung ist dann eine EFOY, da wir den Lärm eines Moppel nicht leiden können.
    Die EFOY ist teuer, aber u.E. ihr Geld wert. Insbesondere wenn man über die Gesamtkosten unseres Hobbys nachdenkt.
    Der Verbrauch ist in diesem Jahr bei gerade einmal 4 Kanistern Methanol.

    Uns bringt auch kein Ladebooster etwas. Entweder wir fahren viel oder tagelang gar nicht.

    NATÜRLICH bräuchten wir nur auf eBikes und TV (den wir überwiegend als Radio benutzen) verzichten und wir kämen mit unseren 200 Watt dauerhaft problemlos aus.
    Aber das ist nicht unser Ansatz.

    Habe ich auch mal als YT Video aufbereitet https://youtu.be/GOEW7lqdhTI

    Grüße
    Jürgen und Nadja
    Womo.blog

  9. #29
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    19 Tage 12,6 kW erzeugter Moppelstrom Benzin 21,5 Liter.
    Reisedauer im Winter 152 Tage.
    Davon 89 Tage frei gestanden.
    Solarstrom 72 kW (ende November bis mitte Februar fast kein Ertrag)
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  10. #30
    Stammgast  
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Hallo,
    ich brauche mir bei über den Sommer keine Gedanken machen.
    Stehe gerade in Pfronten und von der Solaranlage kommen 2 Ah runter (Wolken/Nebel). Wir müssen 2 Akkus von den Fahrräder laden sowie heute Abend 4 Std. Fernsehen.
    Mit meiner 100Ah Batterie komme ich nicht weit, daher werden wir die Stromsäule füttern. Sehe hier kein Problem für einige Tage im Jahr mal den einen oder anderen Euro dafür in die Hand zu nehmen.

    Gruß Rolf

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