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  1. #1
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard Ein Leben ohne Landstrom?

    Ob das geht?
    Bewusst stell ich die Frage in der beginnenden kalten Jahreszeit wenn viele Stromverbraucher im Mobil genutzt werden, die Fernsehabende längere Ausmaße annehmen und die Frau das Glätteisen aus der Kosmetiktasche holt.
    Die dunklen Stunden werden mehr, so wird die Ladeleistung der eventuell vorhandenen Solarzellen merklich geringer.

    Aber auch in der Sommerzeit ist es fraglich, ob es bei den klimatischen Bedingungen der letzten Jahre wirklich nicht gemütlicher wird die Dachfläche mit Klimaanlagen statt Solarpanele zu pflastern. Wenn ich beides auf Dächern seh, kratz ich mir eh immer ratlos am Kopf.

    Auch das Laden der Elektroräder ist in letzten Jahren in Mode gekommen.

    LG
    Sven

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Das scheint offensichtlich zu gehen, da weder meine Eltern in Ihrem Eura Mobil (1992) ein Ladekabel mitführen, noch ich in meinem Mobil ein Ladekabel mitführe. Und das obwohl ich damit vorwiegend im Winter über Monate am Stück weg bin. Beide Fahrzeuge verfügen auch über keine Solaranlage...

  3. #3
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Hallo Sven,
    schaff Dir doch so etwas an. Da solltest Du im gesamten Jahr ohne Landstrom auskommen, wenn Du Dir zusätzlich noch einen passenden Ladebooster beschaffst. das Gewicht ist zwar nicht wirklich gering ( 65 kg, vergleichbar einer 20 Ah AGM), dafür bekommst Du aber etwa 1500 Ah in Form von Gel der AGM, und die sind garantiert schwerer.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  4. #4
    Ist öfter hier   Avatar von fschuen
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Natürlich geht das, es gab ja schon Leben, als es noch keinen Landstrom gab. Die Frage ist einfach, wieviel Strom man verbraucht, und wie man diesen erzeugt. Batterien dazwischen zu haben ist ganz sinnvoll wegen der Ungleichzeitigkeit dieser Vorgänge, aber eine grössere Batterie ist keine "Lösung" für höheren Verbrauch. Natürlich könnte man die Energie aus dem Sommer für den Winter speichern, ich hab aber den Verdacht, dass sich das nicht lohnt. Solar ist prima im Sommer bei normalem Verbrauch, da es sich selbst befüllt und schweigt. Aber schon im Oktober reicht das nicht wirklich. Dann greifen die Alternativen: Wind, Moppel, Brennstoffzelle, rumfahren. Machbar ist alles, durch Verzicht auf der einen Seite oder Investition auf der anderen.

    Gruss Manfred

  5. #5
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Leben ohne Landstrom geht - auch im Winter.
    1) Es ist aber davon abhängig wie hoch der individuelle Stromverbrauch ist und wie groß die Batteriereserve.
    Wer im Winter den ganzen Tag im WoMo verbringt, das Noteook an hat und/oder den Fernseher, der wird schnell Probleme haben.
    Wer nur die Heizung an hat und etwas LED Licht kommt Tagelang aus. April bis Oktober ist es egal, da kommt immer genug vom Dach, oft auch schon Februar/März und manchmal November. Januar/Februar wird es knapp.
    2) Eine PV-Anlage liefert auch im Winter.
    Natürlich nicht an jedem Tag genug, aber bis auf wenige Tage im Jahr über Tage hinweg genug bei genügend Batteriekapazität und sparsamem Verhalten.
    Wenn man natürlich nur 100Wp auf dem Dach hat wird es viel früher eng, als wenn man wie ich 740Wp auf dem Dach hat. Bis jetzt ist der Strom noch nie ausgegangen, auch im Winter nicht. Aber man darf es auch nicht schön rechnen, es gibt schon mal mehre Tage hintereinander, wo die PV fast nichts bringt, dann zählen nur die Ah der Batterie.
    3) Meines Erachtens ist der Fernseher der schlimmste Stromfresser, gefolgt vom Notebook. Die Heizung ist bei weitem nicht so schlimm wie viele denken. Meine Truma verbraucht im tiefen Winter ca. 12-15Ah pro Tag (VI und Doppelboden Taktzeit ca. 20%)
    4) In den hellen Monaten laden wir sogar unsere e-bike Akkus. Da wir 4 Akkus haben dürfen die in Ruhe laden, während wir mit den anderen auf Tour sind. Da diese eh nie ganz leer sind, sind auch keine 100% zum Aufladen notwendig, meist nur so 200-300Wh pro Akku. Das macht meine PV mit links.

    Ein Leben ohne Landstrom ist möglich, aber man muss sich darauf richtig einstellen.

    Gruß Georg
    Geändert von raidy (21.10.2019 um 17:48 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  6. #6
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Ohne Landstrom im Norden!?
    rotes M Moppelstrom
    SP Stellplatzstrom
    sonst CP-Strom
    ein paar Tage mit leeren Felder gab es auch, Akkustrom

    Ah/d ist der Ertrag der Solaranlage mit 850 Wp bei 12 V.

    Name:  winter.jpg
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    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  7. #7
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    wo der Strom her kommt, ist doch letztendlich egal. Ohne Stromnachschub hält keiner lange durch!
    Im Sommer kann man so lange Solar nachrüsten, bis es mit seinem Verbrauchsverhalten passt. Im Winter muss man eben umdenken.

    Klar haben wir früher auch komplett ohne Strom überlebt. Aber heute müsste ich überlegen, was in meinem Womo ohne Strom überhaupt noch funktioniert.
    Gruß Thomas

  8. #8
    Stammgast  
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Na ja,so aufrüsten das es zumindest im Sommer ohne Landstrom geht ist kein Problem.
    Ein paar Solarplatten auf`s dach,einen großen Lipo ins Womo,einen Ladebooster und es passt.

    Könnte ich machen,aber mach ich nicht.
    Wir stehen 98% auf Campingplätze,mögen keine SP, da gibt es immer Strom,meist im Pauschalpreis inbegriffen.

    Ein bis zwei Tage schaffen wir es aber auch ohne Strom.
    Gruss Dieter

    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede... und dann lachen wir Beide...

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Sven, ein Leben ohne Landstrom ist möglich, wenn genügend Seestrom aus den Windkraftanlagen in der Nordsee zur Verfügung steht......
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

  10. #10
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Ein Leben ohne Landstrom?

    Im VW Bulli hatten wir nie Landstrom und kein Solar. Max waren wir fast 6 Monate am Stück unterwegs, sind aber rel. viel gefahren. Überwiegend an wärmeren Orten zu wärmeren Zeiten. Ausnahmsweise auch bei - 30 Grad C bei der Durchquerung von Anatolien im Februar..
    Verbraucher hatten wir so gut wie keine, Absorberkühlbox lief mit Gas.
    Alle Reisen waren herrlich gewesen und Strom war uns ziemlich wurst.
    Die Bordakkus (Blei-Säure) hielten jeweils nur wenige Jahre. Sie wurden über Trennrelais durch die Lima geladen.
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T.
    https://get.google.com/albumarchive/...sR06Is0B-zdVPD

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