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  1. #1
    Stammgast  
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    Standard Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Moinsen zusammen,
    anscheinend hat auch Norwegen, wie die Römer bei Asterix und Obelix auch ein Haus das Verrückte schafft.
    Ich fahre nun schon seit einigen Jahren zu Besuchen nach Norwegen. Nach dem das internationale Inkassounternehmen, das für Autopass arbeitet mein Wohnmobil fälschlich als LKW eingestuft hat und nicht bereit war dies zu ändern, habe ich mich auf anraten meiner norwegischen Freunde und Bekannten zu einem Vertrag bei Autopass über Fjellinjen entschieden. Also angemeldet, Brig erhalten und los. Wieder war das Womo trotz richtiger Angeben nicht als M1 Fahrzeug registrieren. Mail hin, Antwort her, man müsse sich die Mautgesellschaft wenden, die schreibt plötzlich, nein der Inkassounternehmer wäre der Ansprechpartner. Dann direkt bei Autopass angefragt, die Antwort, ihr habt es erraten, „Bitte wenden sie sich an die Mautgesellschaft“.
    Ach was solls habe ich bei mir gedacht, diese Reise noch und nächstes Jahr kommt ja das neue Mobil.
    Leider habe ich nicht mit der geistigen Unbeweglichkeit der norwegischen Mautbürokratie gerechnet, welche schon fast über das preussiche, kafkaeskische Verhalten beim Hauptmann von Köpenik hinausgeht. Ich habe nämlich mein Kennzeichen mitgenommen und was glaubt ihr, das neue Fahrzeug ließ sich gar nicht anmelden. Es würde schon als LKW registriert sein. Aller Mailverkehr und alle Telefonate endeten Ergebnislos. Anscheinend ist es für einen Norman/Norfrau undenkbar das es in anderen Ländern andere Vorschriften und Gesetze gibt. Die Krönung ist aber eigentlich, nach jeder Mail oder Telefonat bekam ich eine Mail, in der ich bewerten sollte ob das Problem gelöst wurde und ob ich mit der „Lösung“ zufrieden wäre. Bei einem „Nein“, kam postwendent eine Mail mit der Aufforderung sich an ….. zu wenden.
    Ihr seht also, überall gibt es irgend etwas, was nicht rund läuft, also wenn euch jemand erzählt bei uns ist alles besser, glaubt es nicht, Unflexibilität und §§-Reiter gibt es überall.

    Also Kopf hoch und lasst euch nicht einreden, das es überall besser sei wie hier.
    Es grüßt euch
    Sparks

  2. #2
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Hallo Manfred,

    wie sagt man immer in D : Das ist ein bedauerlicher Einzelfall............

    Du bist bis jetzt der Einzige, der damit ein unlösbares Problem hat, von dem ich gehört habe.

    Wie kann ich Dir helfen ?

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  3. #3
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Moin Walter,
    vielen Dank für das Angebot. Natürlich bin ich der bedauerliche Einzelfall. wer außer jemand wie ich fährt normalerweise jedes Jahr für ein paar Wochen nach Norwegen. Hat das Kennzeichen vor 20 Jahren am ersten Womo gehabt und mit diesem 6 Jahre keine Probleme. Die Mobile dazwischen waren so lala. 2012 habe ich mein Bimobil bekommen, das Kennzeichen war wieder frei, also als Wunschkennzeichen wieder genommen. Jedoch war in der Zwischenzet von einem LKW genutzt worden, der anscheinend schon bei EPC in London registriert war. Leider hatte ich die Hoffnung, die Nummer würde mir auch beim neuen Wohmobil Glück bringen, leider nein. Im Moment weiß ich selbst noch nicht wie es weiter geht. Mein Freund auf den Vesteraalen ist schon am Ball. sollte es nicht möglich sein, das Fahrzeug bei Autopass zu ändern, melde ich es halt um auf ein anderes Kennzeichen. Schaun wir mal

  4. #4
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Kommt sowas vor ?

    Doppelte Fahrzeugkennzeichenvergabe ?

    Dann solltest du aber nicht das norwegische Mautsystem für deinen Frust verantwortlich machen, denn dann ist es doch eher ein Fehler bei der deutschen Zulassungsbehörde,

    oder ?

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  5. #5
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Walter,
    du verstehst mich falsch. Keine doppelte Kennzeichenvergabe. Es ist immer nur ein Fahrzeug auf diese Mummer zugelassen. Die Nummer bleibt aber nicht wie in Norwegen beim Fahrzeug wenn es verkauft wird.
    Ich erkläre es dir:
    1999-2006 Wohnmobil Carioca 30 < 3,5t Kennzeichen SL-ML 615
    200X- maximal 4/2012 ein LKW > 7,5t mit dem Kennzeichen SL-ML 615
    11/2012- 3/2019 Wohnmobil Bimobil Wohnmobil > 3,5t Kennzeichen SL-ML 615
    8/2019- Wohnmobil Bimobil > 3,5t Kennzeichen SL-ML 615
    Es hat also keine Doppelvergabe gegeben. Aber wie du jetzt etwas forsch von einer Doppelvergabe ausgegangen bist, so können die freundlichen Damen und Herren in Norwegen nicht begreifen, das eine Nummer nicht mit dem Fahrzeug verheiratet ist sondern an die Zulassung gebunden. Verlasse ich mit meinem Wohnsitz das Bundesland, dann muss ich den Wagen auf die neue adresse ummelden und bekomme ein anderes Kennzeichen. z.B. ziehe ich von Schleswig SL-.. .... nach Hannover bekommt das Auto eine andere Nummer H-.. ...... Das ist anders als in Norge. Ziehst du von Selbu nach Bergen bleibt dein Kennzeichen.

    Nachsatz, Ich schiebe keinen Frust, mir ging es eigentlich darum, zu zeigen, das es nicht nur in Deutschland Ämter, Behörden oder Anstalten des öffentlichen Rechts gib, die bei eigenlichen Kleinigkeiten versagen, bzw. nicht so wirklich geisig beweglich sind.
    Geändert von Sparks 2 (27.09.2019 um 10:31 Uhr) Grund: Nachsatz

  6. #6
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Hallo Sparks, meine Erfahrung: wenn es mit dem Autopass u.ä (Ferjekort, ...) in No klappt ist alles ok. Wenn man aber aus dem (Standard-) System fällt wird es schwierig. Dann hast Du i.d.R. in No nur Kontakt mit Automaten. D.h. man bekommt eine freundliche Mail, die Reklamation in angekommen (und wird bearbeitet), einige Zeit danach eine Standardantwort (die Dein Problem nicht löst) und dann die Rückfrage ob Du mit der Problemlösung zufrieden warst.

    Wird Dich nicht trösten, aber das werden wir in D zunehmend auch bekommen. ...

    Grüsse Jürgen

  7. #7
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Am einfachsten ist es doch dann die unberechtigten Inkassoforderungen ins Leere laufen zu lassen. Aus England...so what.
    Sollen sie sich an Johnson wenden
    Ist natürlich dann auch nur ein Einzelfall.

  8. #8
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    @ agent_no6

    Nun hat aber der nicht EU-Staat Norwegen seine Maut- und auch Parkstrafgebühren an die EPC in London ausgelagert.

    Du wirst weiterhin Post aus GB bekommen, die schaffen das weder in Norwegen ab noch befördert die Englische Post keine Briefe mehr. Und sicher gibt es auch irgendwelche Abkommen, die die Verfolgung von Verstössen( so etwas ist Mautprellerei nun einmal) gewährleisten.
    Ich würde nicht riskieren, bei einem zweiten Besuch Norwegens dann nicht nur die Maut, sondern auch noch eine massive Strafzahlung vor Ort entrichten zu müssen.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)
    Aktueller Durchschnittverbrauch
    bei Sprinter 313 mit Sprintshift aus 02.2005

  9. #9
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Aus London wirst du keinen Strafbefehl bekommen.
    Egal, wenn eine unberechtigte Forderung besteht, warum sollte ich die begleichen? Sag mir einen Grund!
    Und das ist dann keine Mautprellerei wenn sie die korrekte Maut nicht auf die Reihe bekommen.
    Wenn du gerne zuviel bezahlst, dann mach das.
    PS. Aus London kommen ein paar Briefe, ja, mehr aber auch nicht..

  10. #10
    Stammgast  
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    Standard AW: Erfahrungen mit norwegischer Maut

    Hallooooo
    Es gibt keine unberechtigte Inkassoforderung. Es war auch nie eine doppelte Kennzeichenvergabe. Das Problem liegt in, der sagen wir es einmal so, Stammdatenverwaltung. EPC hat angeblich für dieses Kennzeichen einen LKW >3,5T angelegt. Ich habe mir, bevor Walter schrieb, keine Gedanken gemacht, wenn die Abrechnung kam, Fahrzeug ü 3,5t und der Betrag von Fjellinjen direkt von meiner Kreditkarte abgebucht wurde. Dann kam Walters Auskunft, Womos ü. 3,5t sind Fahrzeuge der Klasse M1 und damit schwere PKW. Jetzt wollte ich diesen Umstand ändern, das ging nicht, da das Fahrzeug schon registriert war. Ok. Beim neuen nun darauf geachtet und alle Daten richtig eingegeben. Nach dem letzten Enter kam dann die Zeile, dieses Fahrzeug exestiert schon uns ist ein LKW > 3,5t. Es ist ein norwegisches Verständnisproblem und in der Zwischenzeit weiß ich das es nur ganz, ganz wenige Autofahrer betrifft. Eben ein Einzelfall, der aber mit einer freundlichen Ignoranz behandelt wird, das es schon fast wieder lustig ist ( Wenn man von aussen zuschaut). Medium Terzett, Ein Loch ist im Eimer......
    Ich bleibe aber am Ball und werde weiter berichten.

    Hat ihnen der vorgestellte Artikel geholfen ja dann ist gut nein dann fangen sie noch einmal von vorne an.

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