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  1. #51
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Also bei den 2020er Modellen gibt es den Sun Ti 700 MEG nur noch als 4t, sie haben wohl gelernt! In einer FB Gruppe las ich heute wie sich einer beschwerte das sein SUN TI 650 MF in der Premium Selection keine 2990 kg sondern fast 3200 wog.... ich frag mich da ob das Gewicht beim Verkauf kein Thema war, ob der Kunde nicht gelesen hat und der Verkäufer nicht aufgeklärt...

    Auf der anderen Seite, kann es für Knaus doch echt nicht so schwer sein das Gewicht einer Sonderedition die ja offensichtlich viel gekauft wird auch gleich korrekt auszuweisen.... ein wenig seltsam ist das schon...
    Ab März 2020 mit Knaus SUN TI 650 MEG Platinum Selection unterwegs


  2. #52
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Mein persönliches Fazit, nachdem ich den ganzen Tröt gelesen habe:

    => Der TO beklagt, dass sein neu gekauftes Mobil nicht die erwarteten 3160 kg, sondern 3460 kg hatte und damit nicht "zulassungsfähig" war.

    Den Begriff "zulassungsfähig" und die Bedeutung kannte ich vorher nicht, das ist aber der wesentliche Punkt, auf dem sich die Klage stützt. Für mich ist das vollkommen verständlich, da ist der Händler (oder der Hersteller) gehörig ins Fettnäpfchen getreten. 1:0 für den Kunden.

    Darüber hinaus muss ich mich aber auch wundern, wie man als Kunde ernsthaft glauben kann, dass ein 3.0l Motor mit Automatik plus individueller Extras sich in dem veranschlagten Fahrzeuggewicht ausgehen soll?! Richtigerweise sind 3.160 kg ja schon nicht wenig Masse, aber Knaus baut nun mal nicht leicht und die Extras bringen auch einiges auf die Waage. Die 300 Mehr-Kilos sind zwar heftig, aber auch 150 kg mehr wären schon zuviel gewesen.

    Ich würde hier schon aus eigenem Interesse gerne die Einzelgewichte der Pakete wissen wollen, speziell die vom 3l Motor und Automatik. Der Kunde muss die ja in irgendeiner Form im Fokus gehabt haben, schließlich und endlich hat er einen Kaufvertrag mit einer Liste von Extras unterschrieben und ist auch gleich nach Erhalt auf die Waage gefahren. Man kann also keinesfalls davon reden, dass ihm der Verkäufer die Extras einfach so dazu verkauft hat. M.M.n. hat sich der Kunde da viel zu blauäugig auf die "tatsächliche Masse des Fahrzeugs (also mit der GESAMTEN ZUSATZAUSRÜSTUNG)" laut COC verlassen ... und das hat sich dann gerächt. 1:1

    Wir sind aber alle keine Anwälte oder Richter - wie ist denn nun die Sache ausgegangen?
    Liebe Grüße, Peter


  3. #53
    Stammgast  
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Zitat Zitat von Dieselreiter Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus muss ich mich aber auch wundern, wie man als Kunde ernsthaft glauben kann, dass ein 3.0l Motor mit Automatik plus individueller Extras sich in dem veranschlagten Fahrzeuggewicht ausgehen soll?! Richtigerweise sind 3.160 kg ja schon nicht wenig Masse, aber Knaus baut nun mal nicht leicht und die Extras bringen auch einiges auf die Waage. Die 300 Mehr-Kilos sind zwar heftig, aber auch 150 kg mehr wären schon zuviel gewesen.
    Muß denn der Kunde jetzt dafür sorgen daß der Hersteller ein zulassungsfähiges Fahrzeug ausliefert, wohl kaum.
    Warum verkauft der Hersteller eine solch unsinnige Kombination erst? Wenn es solche Probleme gibt.
    Beim Hersteller müssten nach Eingang einer solchen Bestellung alle Alarmglocken angehen und er müsste diese Bestellung ablehnen
    Allein der Händler dürfte so einen Mist gar nicht erst zusammenstellen und wenn doch sich vom Kunden abzeichnen lassen daß das mit dem Gewicht so akzeptiert wird. Schriftlich.
    Ihr sprecht vom Kunden immer so als ob er sich total auskennen, allwissend sein und sich vorab informieren muß etc. Warum geht man zum Fachhändler? Weil man dort eine fundierte Beratung will und nicht solch einen Reinfall erleben, will wie es dem TE passiert ist.
    Und wenn der Fachhändler den Kunden eben nicht dahingehend aufklärt, daß es alles knapp wird und man vielleicht nicht mit 4 Personen wegfahren kann, dann kann man den Fachhändler auch nicht Fachhändler nennen, sondern eher einen Stümper.

  4. #54
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Muß denn der Kunde jetzt dafür sorgen daß der Hersteller ein zulassungsfähiges Fahrzeug ausliefert, wohl kaum.
    Wenn du zur Bank gehst und dir Geld auszahlen lässt - zählst du dann nach? Wohl eher schon.

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Beim Hersteller müssten nach Eingang einer solchen Bestellung alle Alarmglocken angehen und er müsste diese Bestellung ablehnen
    Woher soll der Hersteller wissen, ober der Kunde nicht auflasten möchte?

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Ihr sprecht vom Kunden immer so als ob er sich total auskennen, allwissend sein und sich vorab informieren muß etc.
    Allwissend nein, informieren ja. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    Liebe Grüße, Peter


  5. #55
    Stammgast  
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Zitat Zitat von Dieselreiter Beitrag anzeigen
    Allwissend nein, informieren ja. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    Das hat Knaus ja erfahren dürfen
    Gruss Dieter

    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede... und dann lachen wir Beide...

  6. #56
    Stammgast  
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Zitat Zitat von Dieselreiter Beitrag anzeigen
    Wenn du zur Bank gehst und dir Geld auszahlen lässt - zählst du dann nach? Wohl eher schon.

    Woher soll der Hersteller wissen, ober der Kunde nicht auflasten möchte?
    Allwissend nein, informieren ja. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
    Bitte? Der Kunde kauft ein fertiges 3,5 To mobil und keinen Bausatz.

    Informieren ist ja schön und gut aber die normale Gewichtsangaben sind ja gezielte Desinformationen.
    Eine Mogelpackung ist eben eine Mogelpackung und - siehe Dieter2 hats ja schon geschrieben - Knaus hat zahlen müssen, zu Recht und zum Glück.
    Ob man das Vorgehen vom TE jetzt gut heisst oder nicht, egal, ich finde es gut daß mal die Hersteller in die Pflicht genommen wurden.
    Hier wird immer und immer wieder geschrieben, der Kunde ist König, man muß dem Hersteller/Händler bei Mängel auf die Füße treten und sein Recht bzw. mängelfreies Mobil einfordern, jetzt macht es mal einer und nun schreiben hier etliche wieder andersrum. Nur weil es die 3,5 To betrifft? Sehr seltsam.
    Oder weil er sich erst nach der erfolgreichen Klage hier geoutet hat und nicht vorher hier schon "rumgejammert" hat.
    Hätte euch dann mal sehen wollen.
    Ich vergaß. Glückwunsch an den TE, endlich mal einer der es geschafft hat

  7. #57
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Danke agent, du sprichst mir aus der Seele.

    Selbst als Handwerker habe ich eine Gewährleistung auf meine Beratung zu geben und ich schulde dem Kunden ein Werkstück, dass die zugesagten Eigenschaften hat.

    Selbst wenn ich als Kunde mit Nullkommanullahnung zum Händler gehe und mir ein Wohnmobil zusammenstelle mit der Maßgabe, mit 4 Personen und Gepäck in den Urlaub zu fahren, dann muss das WoMo diesen Anforderungen gerecht werden. Wenn nicht, erfüllt es nicht die zugesicherten Eigenschaften.
    Das hat Knaus nun erfahren.

    Leider wird dies ein Einzelfall bleiben und zig andere fahren total überladen, dank Fachhändlerberatung..........
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

  8. #58
    Stammgast  
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Mir sieht das Ganze so aus, als hätte es der TE auf eine Musterklage abgesehen. Denn der Verkäufer hat doch schon gesagt "das wird knapp". Der Käufer wollte es unbedingt so haben. Und warum fährt er sofort nach Übernahme des Mobils auf die Waage? Es war ihm doch klar, dass das nicht geht.
    Und der TE beantwortet auch hier gewisse Fragen nicht. Was hat er denn in der Zeit bis zur Klage mit dem Mobilchen gemacht? Es war ja nicht zulassungsfähig (für den TE). Was passiert denn nun? Sein Traummobil mit 3,5t gibts ja nicht. Alles noch offene Fragen, denen der TE ausweicht. Und wenns Absicht war, diese Klage anzustreben, dann wärs doch auch in Ordnung, denn was die Hersteller und Verkäufer hier versprechen, ist eben oft auch nicht zuhalten.

    Grüße Hans

  9. #59
    Ist öfter hier   Avatar von sonnenscheinfahrer
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Hallo Hans
    und hallo an Alle, die sich hier sachlich und informationsdienlich beteiligen.


    Musterklage - nie im Leben, auch kein investigativer Journalist, oder ...


    Man mixe 3 Elemente, EINEN Kunde mit damals grobfahrlässiges Vertrauen in den Händler, EINEN Geschäftsführer, der 2 Jahre nach dem Verkauf immer noch von der Richtigkeit seines Verkaufs überzeugt ist sowie die Schuld beim Käufer sieht und EINEN Hersteller, der gegen seine selbst hinterlegten Zulassungsvoraussetzungen produziert.




    Der KNAUS-Händler, das Wohnmobilcenter Petz GmbH Augsburg, ist mit 30 Jahre Erfahrung und damals mit einer großen Indoor-Verkaufsausstellung, unserem
    Eindruck nach, kein Wald und Wiesen Wohnmobil-Händler. Der KNAUS-Händler wusste von Anfang an genau, dass wir nur ein 3,5 to WoMo kaufen würden, da wir
    damals Freizeit- und Berufsbedingt 15 - 20 mal im Jahr nach Tirol fahren mussten. Ein Jahrespickerl für 3,5 to kostet so viel, wie EINE Fahrt mit der GoBox. Europabrücke und Italien noch gar nicht gerechnet.




    „das kann eng werden“ ist Wohnmobil-Verkäufer-Deutsch - muss für den Kunden übersetzt werden in:


    „Ihr Wohnmobil wird voraussichtlich mit +- 300 kg überladen sein, aber das ist für uns nichts neues/besonderes - ist nun mal so - damit müssen sie wohl leben!“




    Die mir vor, Übergabe und Bezahlung, direkt zugeschickten Papiere wiesen - wie schon geschrieben - in dem COC-Papier/Übereinstimmungsbescheinigung unter 13.2. „tatsächliche Masse des Fahrzeugs“ 3.160 kg auf — daraus ergibt sich eine Zuladung von 340 kg.


    BINGO - ist doch alles gut - der Händler hat den Auftrag angenommen, der Hersteller hat produziert und schlussendlich habe ich 340 kg Zuladung - die mir reicht!



    Mit diesen Zahlen auf dem Zulassungspapieren/Urkunden hat keiner Bedenken zu zahlen und so vom Hof zu fahren.




    Die Waage sollte mir noch genau zeigen, in wie weit die Achsen tatsächlich/bereuts belastet sind und wie die 340 kg Zuladung zu verteilen ist.


    Das WoMo wurde auf 3,85 kg zul. GM aufgelastet und mit GoBox ca. 3.400 gefahren.


    Unser „Traummobil“ bekommen wir im März 2020 - mit 4,5 to zul. GM — durch den Verlust lieber Menschen hat sich unsere Arbeits- und Lebenssituation total verändert und eine so häufige und intensive Nutzung des Asfinag-Systems ist damit nicht mehr notwendig.




    UND hier nochmals für alle diejenigen hier, für die der Kunde ja erwachsen, mündig, volljährig, rechenfähig, zeugungsfähig und was weiß ich noch …fähig ist, aber gleichzeit so dumm sein kann, ein 3,5 to WoMo mit 7,5 m zu kaufen.


    Nein, ich als Kunde kann wohl einen WohnmobilFachhändler aufsuchen und mit ihm ein Wohnmobil zusammenstellen das schlussendlich mit 4 Leuten/4 eingetragenen Sitzplätzen sowie der vom Gesetz vorgeschriebenen Mindest-Nutzlast (die natürlich mehr als nicht praxisgerecht ist) belastbar und somit nutzbar ist.
    Dies kann ich jetzt mit den entsprechenden geltenden Gesetzten und VO(EU)-Vorschriften nachvollziehbar belegen - und vielleicht kann ich den EINEN hier etwas schlauer machen, den ANDEREN erreich ich wohl nicht - muss auch nicht sein. KNAUS konnte ich wohl damit überzeugen.






    Noch ein paar Eindrücke aus dem Gerichtssaal:


    Nach dem der gegnerische Anwalt bewußt die Frage stellte: "Sie sind doch Ingenieur" und der GF mit seiner Aussage bekräftigte, er habe doch gesagt „es könne doch eng werden“, deutete die Richterin durch die Blume an, sie sehe § 442 BGB „Grobfahrlässige Mangel-Kenntnis des Käufers“ als mögliche Urteilsbegründung.


    Nach dem Gutachtervortrag meinte die Richterin kurz vor Verhandlungsende, so ganz nebenbei vor sich her gesagt - „also, wenn das Fahrzeug in der GRUNDKONFIGURATION zulassungsfähig war - dann ist die Sache schon klar!“

    .
    Grüße vom Tegernsee

    Ulrich

    Wie Leute dich behandeln ist deren Karma. Wie du darauf reagierst ist dein Karma.​

  10. #60
    Stammgast   Avatar von billy1707
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    Standard AW: Nach Klage nimmt KNAUS-Händler Wohnmobil zurück

    Ulrich,
    irgendwie kommen mit Deine Beiträge so vor als ob Du kramphaft Recht
    und Zustimmung für Dich suchst.

    Warum machst Du das ?
    Was ist Dein Ziel ?

    Brauchst Du 20 Stimmen die Dir Recht geben ???


    Kein cleverer Verkäufer, kein cleverer Käufer, hat sich alles aufgeschaukelt........ok.
    sometines you win, sometimes you loose.

    Welches Ziel verfolgst Du ?

    Gruß Billy

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