Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #11
    Ist öfter hier   Avatar von Nixus
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Hallo Ella und Klaus,
    bei euch Beiden möchte ich mich auch noch persönlich für den netten Eintrag in unserem Gästebuch bedanken. Wir freuen uns immer wieder, wenn wir von den Lesern eine Rückmeldung bekommen.

    Habt mit eurem "Saurier" immer eine pannenfreie und erlebnisreiche Fahrt.
    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer,
    die sich die Welt nie angeschaut haben.
    A. v. Humbolt


  2. #12
    Stammgast   Avatar von ichbinich
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Hallo Peter,
    tolle Bilder, vielen Dank!

    Freue mich schon auf mehr Bilder. Danke
    Ich bin nicht perfekt, aber trotzdem sehr gut gelungen.

    Viele Grüße aus dem Remstal
    Peter

  3. #13
    Stammgast   Avatar von reisemobil
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Zitat Zitat von Nixus Beitrag anzeigen
    So, jetzt habt ihr mal einen kleinen Eindruck bekommen, wie es uns hier in Litauen geht.
    Nicht so bescheiden. Eure Eindrücke begeistern, die Fotos sind fantastisch und bereichern das Forum entscheidend.

    Wir kennen praktisch nur Klaipeda und sind mit den Fahrrädern mit der Fähre mal rüber auf die Nehrung gefahren, deshalb freue ich mich jedesmal über die Berichte und besuche das Promobil-Forum wieder regelmäßiger.

    Danke und Gruß
    Michael



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    Besuch mal meinen Blog unter reisemobilblog.wordpress.com

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  4. #14
    Ist öfter hier   Avatar von Nixus
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Vielen Dank Michael,
    das spornt einen ja richtig an. Wenn man so viele positive Rückmeldungen bekommt, dann macht es auch Spaß sich am Abend vor den PC zu setzen und über die Erlebnisse zu berichten. Vielen Dank natürlich auch an all die Anderen, die sich hier gemeldet haben.
    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer,
    die sich die Welt nie angeschaut haben.
    A. v. Humbolt


  5. #15
    Ist öfter hier   Avatar von Nixus
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Hallo liebe Fories,

    mittlerweile befinden wir uns in Lettland und haben fast schon die Hälfte des Landes durchfahren. Viel gibt es aus dieser östlichen Region von Lettland nicht zu berichten außer, dass die Hauptverkehrswege fast gradlinig durch das weite Land ziehen und es wenig Abwechslung am Wegesrand gibt. Wir haben deshalb beschlossen, dass wir uns nicht lange in dieser Gegend aufhalten werden und uns die Zeit lieber für die Küste aufheben.

    Ein paar Kleinigkeiten möchte ich euch aber noch kurz mitteilen.



    Nachdem wir gestern Abend an unserem Stellplatz in Paluse noch einmal einen wunderschöner Sonnenuntergang erleben konnten, nahmen wir heute Morgen bei leichten Nieselregen Abschied von diesem schönen Ort. Es ging weiter nach Lettland hinein.
    Über die erste größere Stadt in Lettland, Daugavpils, hatten wir uns zuvor schon ein wenig bei Google informiert. Viel gab es dort nicht zu sehen, aber ein Kirchenbauwerk hob sich aus den anderen Sehenwürdigkeiten besonders hervor. Dabei handelt es sich um die "Sveto moceklu Borisaun Gleba pareizticigo Katedrale".



    Die orthodoxe Kathedrale wurde in der Zeit zwischen 1904-1905 erbaut.



    Der Architekt des Bauwerks in unbekannt, aber der Bau der Kathedrale wurde von der Militärabteilung des Landes finanziert.



    Im Inneren des Kirchenschiffes fallen einem sofort die zahlreichen Ikonen ins Auge, die ein wichtiger Bestandteil in der orthodoxen Glaubenslehre sind.
    Uns ist während unserer Reise aufgefallen, dass in Polen und im Baltikum die Kirchengebäude in ihrer Größe teils überdimensional zu restlichen Ortsbild aufgebaut wurden und, dass sie sich in einem außergewöhnlich gutem Zustand befinden. Auch wenn die restlichen Häuser des Dorfes sehr alt, grau und baufällig erscheinen, so sind die Kirchen fast immer ein leuchtendes Bauwerk im Zentrum des Ortes.

    Nun wurde es aber Zeit, dass wir unsere Vorräte für die nächsten Tage mal etwas auffüllen. Und so kam uns der nächste Discounter gerade recht.



    Wir staunten nicht schlecht als wir den Firmennamen über dem Eingangsportal sahen. Es war uns gar nicht bekannt, dass sich unsere langjährige Forums-Kollegin "Maxima" ein zweites Standbein in Lettland errichtet hatte.



    Im Großen und Ganzen gibt es hier im Land fast alles, was es bei uns daheim auch in den Ladenregalen gibt. Gitte sucht sich gerade eine leckere Frühstücks-Marmelade aus.




    Auch die Auswahl ist riesig und es scheint an so manchen Stellen, dass das maximale Fassungsvermögen der Regale und Kühltheken erreicht wurde.



    Egal welchen Warenbereich man anschaut, das gesamte Sortiment ist sehr vielfältig und gut sortiert.



    Und so ging es nach dem Einkauf dann noch durch einige kleine Ortschaften,.....



    .....bis wir dann an unserem heutigen Übernachtungsplatz ankamen. Dieser Stellplatz liegt bei einer Touristen-Info, direkt an dem größten Binnensee von Lettland, dem "Lubans".



    Dieser Platz kostet 15 Euro p.N. und es sind alle möglichen Serviceleistungen wie WC, Dusche, V/E, Chemie-Kassentenentleerung und Strom im Preis inbegriffen.

    Soweit erstmal für heute. Morgen wollen wir nach Estland weiterfahren. Wir sind schon gespannt, was uns dort an neuen Erlebnissen erwarten wird. Wir wünschen euch noch einen schönen Abend und vielleicht habt ihr ja Lust in den nächsten Tagen wieder einmal in unseren Thread zu schauen.

    Bis dahin alles Gute,
    Peter, Gitte und Sunny
    Geändert von Nixus (06.09.2019 um 22:43 Uhr)
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    A. v. Humbolt


  6. #16
    Ist öfter hier   Avatar von Turbo32
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Sensationelle pics , Bericht lese ich später.... aber Fotos Hamma


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  7. #17
    Ist öfter hier   Avatar von Nixus
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Hallo und guten Abend liebe Reisefans.

    Es ist wieder einmal Zeit, dass wir über unsere letzten Aktivitäten berichten, denn sonst kommen wir mit den Ereignissen einfach nicht mehr hinterher.
    Man erlebt hier jeden Tag so viele Dinge und hat so viele neue Eindrücke, dass es fast schon schwer fällt alles zu behalten und aufzuschreiben.

    Ich habe mich nun dazu entschlossen, dass ich die Fotos ab sofort in einer etwas höheren Auflösung darstellen werde, denn die vormals gewählten 800 Pixel erscheinen mir bei den heutigen, hochauflösenden Bildschirmen einfach nicht mehr zeitgerecht. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

    Also denn, fangen wir am Samstag Morgen an, als wir den Stellplatz am Lubans-See verlassen hatten.



    Wir hatten uns über den CamperContact-Stellplatzführer einen kleinen Waldstellplatz in Estland ausgesucht und mussten etwa 150 km bis dorthin fahren.
    Die Fahrerei wurde nicht langweilig, denn es gab am Wegesrand immer wieder schöne Dinge zu entdecken. Mal waren es die Milchkannen, die von einem Sammelfahrzeug zur Molkerei gebracht wurden......



    .... und ein anderes Mal die bunten Blumen, die liebevoll gepflegt das Häuschen schmückten.



    Oder es waren einfach nur die alten Bauten, die in Park ähnlichen Anlagen standen und von uns bestaunt werden wollten.



    Gegen Nachmittag erreichten wir dann unser ausgewähltes Ziel. Ein kleiner Stellplatz, für gerade einmal 2 Wohnmobile, neben einer alten Ruine, mitten im Wald.



    Wenn man einen leichten Hang hinunter ging kam man zu einem größeren See, an dessen Ufer sich auch eine Feuerstelle inklusive Brennholz befand. Von dort führte ein schmaler Pfad am Ufer entlang, um der See herum, der uns natürlich zu einer kleinen Wanderung einlud.



    Unterwegs hatte man immer wunderschöne Aussichten über den ruhigen See hinweg,....



    ....in dem sich der blaue Himmel mit dicken weißen Wolken und der angrenzende Wald spiegelten.



    Nachdem wir auf einem Hinweisschild lesen konnten, dass es in dem See auch Biber geben sollte, fanden wir an mehreren Stellen im Ufergestrüpp eindeutige Beweise dafür.



    Und zum Abschluss des Abends machten wir uns dann ein kleines Feuer am See und beobachteten, bei einem Glas Rotwein, wie die Sonne hinter den Hügeln versank.



    Als wir heute Morgen wach wurden sprachen wir beim Kaffee kurz die heutige Tagesetappe ab und machten uns dann auf den Weg in Richtung "Peipsi Järv" (Peipussee). In den Ortschaften entlang des See´s spürt man schon rein optisch die Nähe zum Grenznachbarn Russland.



    So etwa gegen 12 Uhr Mittags waren wir dann an unserem ausgewählten Stellplatz, in dem kleinen Hafenstädchen Mustvee angekommen. Es ist eine einfache Wiese zwischen einem kleinen Hafen und der hiesigen Polizeistation.



    Es sind nur wenige Meter bis zum Sandstrand des riesigen Binnengewässers. Der Peipussee ist Estands größter Binnensee und bildet zum größten Teil die Grenze zwischen Estland und dem Nachbarland Russland. Im Süden des See´s ist es noch möglich das Ufer von Russland auszumachen. Hier im nördlicheren Teil ist der See so breit, dass man auf der anderen Seite kein Festland mehr erkennen kann.



    Dieser nette Herr gab uns bei unserer Begegnung eindeutige Handzeichen, dass er unsere Sunny ganz toll fände. Nach wenigen Augenblicken stellte sich heraus, dass er sehr gut deutsch sprach und uns einige Dinge zu dem Ort, an dem wir uns befanden, erzählen konnte. So erfuhren wir zum Beispiel, dass es in dieser kleinen Gemeinde insgesamt 5 Kirchen und die dazu gehörigen Glaubensrichtungen gibt.



    Eine dieser 5 Kirchen ist dieses kunstvoll gestaltete Bauwerk.



    In dem Dörfchen stehen noch sehr viele alte Holzhäuser, die in den letzten Jahren wohl zu einem großen Teil instand gesetzt wurden.



    Aber es gibt in Mustvee auch noch recht viele verfallene Bauten, die zum Teil auch noch bewohnt werden.


    So viel zu unseren letzten Erlebnissen.
    Morgen werden wir an die nördliche Ostseeküste von Estland fahren. Dort gibt es einen großen Naturpark, den man auf Holzplanken durchwandern kann. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch an dem russisch-orthodoxen Kloster in Kuremäe vorbei und in Altja einem alten Kapitäns-Restaurant einen Besuch abstatten.

    Wir werden bestimmt in den nächsten Tagen wieder darüber berichten.
    Bis demnächst,

    Peter, Gitte und unser Reserve-Wolf, Sunny.
    Geändert von Nixus (08.09.2019 um 22:16 Uhr)
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    A. v. Humbolt


  8. #18
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Für den tollen Bericht darf die Redaktion den promobil Pulitzer-Preis verleihen.

    Gruß Bernd
    Alles hat zwei Seiten: Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten." (Werner Mitsch)

    Alpa, Konzept Top, Qualität Flop


    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren
    Mit 3.452 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (26.08.2019 um 10:40 Uhr).

  9. #19
    Ist öfter hier   Avatar von Nixus
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Hallo und guten Abend liebe Fories in Deutschland,

    es sind wieder einmal 2 Tage vergangen und so möchte ich euch heute von unserem gestrigen Reiseverlauf und unserem derzeitigen Stellplatz berichten. Beim letzten Mal hatte ich ja die Geschichte in Mustvee am Peipussee beendet und geschrieben, dass wir in der nächsten Etappe zum finnischen Meeresbusen fahren wollen.
    Am Montag starteten wir schon recht früh, denn wir mussten auch noch zum ortsansässigen COOP, um unseren Reiseproviant aufzufüllen. Das Ganze zog sich dann wieder einmal etwas länger hin als geplant, was an dem reichhaltigen Angebot lag. Wer die Wahl hat, hat die Qual.



    Das erste Streckenziel war das russisch-ortodoxe Nonnenkloster "Pühtitsa" in Kuremäe. Schon der erste Anblick der Klostermauern war sehr beeindruckend und ein Augenschmaus. Ein riesiges Tor mit stabilen Holzflügeln in einem trutzigen Turm, eingefasst in eine wehrhaften Mauer, die das gesamte Klostergelände umgibt. Das Kloster wurde in der Zeit zwischen 1892 und 1895 gegründet. Schon im 16. Jahrhundert, so erzählt eine orthodoxe Legende, soll es in Kuremäe eine Erscheinung gegeben haben.



    Die Hauptkirche mit den 5 kugelförmigen Kuppelnwurde zwischen 1908 und 1910 erbaut. Sie besitzt 3 Altäre, eine aus Holz geschnitzte Ikonostase und zahlreiche wertvolle Wandmalereien. Der Innenraum der Hauptkirche fasst etwa 1200 Personen.



    Innerhalb der Klostermauern befindet sich ein größerer leicht lichter Wald in dem wir bei unserem Spaziergang immer wieder neue Gebäude und Wohnhäuser entdeckten. Alles war sehr gepflegt und die gesamten Bauten wirkten, als wären sie frisch gestrichen.



    Von dem Kloster bis zu unserem Übernachtungsplatz, dem National-Park Lahemaa, waren es dann noch etwa 100 km, die bei der interessanten Landschaft allerdings wie im Fluge zurück gelegt wurden. Am Stellplatz, neben der Tourist-Information des National-Parks angekommen, machten wir zunächst einen kleinen Erkundungsspaziergang, um uns ein bisschen die Beine zu vertreten. Dabei stellten wir recht schnell fest, dass es hier enorm viele Wanderwege und interessante Dinge zu sehen gab.



    Das alte Kapitäns-Dorf "Altja" liegt etwa 3 km vom Stellplatz entfernt. Hier gibt es auch eine kleine Wanderrunde, die uns bis an den Strand der Estländischen Nordsee (dem finnischen Meeresbusen) führte. Das Dorf besteht fast überwiegend aus alten, aber pickobello restaurierten Holzhäusern, die in früheren Zeiten von den Kapitänen der Handelsflotten und Fischtrawler und ihren Familien bewohnt wurden. Heute sind die Grundstücke fast mit kleinen Parkanlagen zu vergleichen.



    Unser erster Blick über den Strand der Estländischen Nordsee (auf gut deutsch, die "Ostsee")



    Die alten Bootshäuser von Altja. Wenn diese Häuser erzählen könnten, was sie schon alles erlebt haben.




    Heute Morgen brachen wir dann zu einer etwas längeren Tour durch den estnischen Urwald auf. Unser Weg führte zunächst in den World-Forrest....



    ....in dem an einer großen Anzahl der Bäume kleine weiße Schildchen hängen. Auf diesen Schildchen stehen die Namen von den vielen Menschen, die für die entsprechenden Bäume eine Patenschaft übernommen haben. Die Länderkürzel auf den Schildern zeigen uns, dass die Baumpaten nicht nur aus Estland, sondern aus der gesamten Welt stammen. So lauten die Kürzel z. B.: ITA, RUS, DEU, JAP, FRA, USA, FIN, POL, GBR, um nur einige Länder zu nennen.



    Danach kamen wir dann in den eigentlichen "Urwald". Hier führte der Weg fast ausschließlich über Holzplanken, da der Waldboden in dieser Areal doch meistens sumpfig war.



    An anderen Stellen des Waldes konnte man sehr schön erkennen, wir man in der früheren Zeit die Bäume genutzt hat. Auf dem Foto kann man an dem Baum recht gut die Narben der Harz-Bauern erkennen. Den Bäumen wurden großflächige "Wunden" zugefügt, um dann an der tiefsten Stelle der Wunden das kostbare Baumharz abzuzapfen.



    Überall auf dem Waldboden stehen alle möglichen Pilzsorten, großflächige Heidel- und Preiselbeersträucher.



    Immer wieder kommen wir während unserer Wanderung an Informationstafeln vorbei, die uns auf die Flora und Fauna der unterschiedlichen Waldregionen aufmerksam machen.



    So wie in diesem Beispiel die oben gezeigte Tafel auf den Biber hinweist, der hier im Bereich sein Unwesen treibt. An anderen Stellen wurden wir auch auf die Anwesendheit von Elchen und Wildschweinen hingewiesen.



    In unmittelbarer Nähe von unserem heutigen Stellplatz befinden sich wieder die schon fast üblichen Picknick-Plätze, die auch gleichzeitig als Übernachtungsplatz für Wanderer und Camper dienen.



    Allein an unserem Stellplatz sind bestimmt 6-7 solcher Feuerstellen mit zum Teil sehr stabilen Blockhütten bzw. Schlupfunterständen. Die Feuerstellen bestehen z. B. aus alten LKW-Felgen oder ähnlich umfunktionierten Feuerschalen.



    Dort wo bei uns in Deutschland an den Wald und Wiesenrändern Verbotsschilder hängen, wird hier in Estland ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das "wilde Campen" und Feuer machen ausdrücklich erlaubt ist.



    In der Dämmerung machen sich dann immer wieder die großen Scharen von Kranichen auf den weiten Weg in den Süden. Sie sind nicht nur sehr gut an ihren ordentlichen Flugformationen zu erkennen, sondern sie sind auch sehr lautstark unterwegs. Schon von weitem kann man ganz deutlich das Geschrei der großen Vögel hören.



    Es ist heute unsere zweite Nacht auf diesem Platz und auch an diesem Abend konnten wir wieder die winterflüchtigen Kraniche hoch am Himmel beobachten.



    Wir beschlossen den heutigen Abend mit einem guten eBook vor dem WoMo, denn unsere Wanderung ergab letztendlich eine Strecke von über 12 km, da waren wir froh, als wir uns gemütlich auf dem bequemen Liegestuhl breit machen konnten.
    Morgen früh geht es dann auf den kleinen Küstenstraßen, durch die Buchten und über die Halbinseln, weiter nach Tallinn. In der alten Hansestadt Tallinn, in deren Altstadt das Mittelalter allgegenwärtig ist werden wir mindestens 2 Nächte bleiben und ich werde euch danach wohl wieder einige Interessante Dinge berichten können.

    Bis dahin alles Gute und die besten Grüße aus Estland.
    Geändert von Nixus (10.09.2019 um 23:33 Uhr)
    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer,
    die sich die Welt nie angeschaut haben.
    A. v. Humbolt


  10. #20
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Grüße aus Litauen

    Danke für die Informationen und die tollen Bilder!!!


    Gruß Uwe

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    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

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