Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #11
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Na dann antworte ich mir mal selber, denn da hab ich ja grad in den letzten Jahren viel "Lehrgeld" bezahlt.
    Die frühen Jahre bleiben unvergessen. Der orange Bully war die Basis und bleibt für immer im Schädelkopf. Und ja, bevor ich gar nicht weg käme, könnte man ihn mir vor die Tür stellen und ich würde packen und los. Mal abgesehen von der Motorleistung würde es mir mit heutigem Komfort auf Stellplätzen auch recht gut gehen. Das war damals schwieriger. Zum Beispiel hatte die Kiste keinen Ofen und damals gab es keine Stellplätze und in der Winterzeit waren die meisten CP´s zu.

    In den 90ern wurde es dann ein Alkoven mit 75 PS Duc. Eingetauscht gegen Vitara und Wohnwagen. Die Familiensituation gleich wie beim Bully, zwei Zwerge und ´ne Katz. Der Platz darin war im Vergleich traumhaft, das Ding kam aus einjähriger Vermietung und war im Vergleich zum Bus Luxus pur. Aber ich hätte es mir schenken sollen. Es überforderte unser Budget. Durch Abhängigkeit von Schulferien und das Wohnen mitten in der Stadt wurde das Ding nicht genug genutzt und immer war Kohle für irgendeine Reparatur fällig. Wochenenden waren der Holden zu lästig wegen der Wäscheberge und auch hatten die Kinder immer wieder Termine. Der Zeitpunkt war falsch und die Kohle hätten wir an anderer Stelle nötiger gebraucht. Wohnwagen und Auto wären in der Dekade sinnvoller gewesen.

    Nach langer Pause kam 2011 der Ossihümer. Klassischer sieben Meter TI mit Einzelbetten im Heck, Glotze und Schüssel. Fünf Gänge und hunderteins Pferde
    Eigentlich könnte ich den heute noch fahren, denn dann begannen die Luxusprobleme.

    Als wir in Österreich mal den Peter und seine Frau (womofan) trafen und in seinem Wohnmobil hockten, "musste" ich eine Rundsitzgruppe haben. Dazu haben mich immerzu Aquarien fasziniert. So ein Zufall, das solch eine Kombination dann zufällig bei meinem damaligen Dealer stand.
    Und wieder war alles gut, außer das Übernanderkrabbeln im Hubbett und die Hitz. Außerdem schlug in diesen Jahren die Gicht massiv zu und ich konnte kaum kuppeln.

    Dann haben wir uns den Eura gegönnt. Ich glaube, so fünf, sechs Kreuzchen haben gefehlt in der Bestellung. Das Drama danach findet man hier im Forum, aber eigentlich war der Fehler von einem geräumigen Rundsitzgruppenwagen mit 6,50m auf einen 7m Einzelbettwagen zurück zu rudern. Den dann noch mit Tower und Backofen vollzuklatschen, es war suboptimal.

    Jetzt der Frankia musste ja so erstmal genommen werden, wie er da rumstand. 7,2m mit langem Alkoradstand ist gut fahrbar, aber schon nicht mehr so kompakt wie der Carado oder der Hymer. Eine einfache Trumatherme nervt mich nicht wirklich, auch wenn ich die Gleichmäßigkeit der Alde geschätzt hab. Das fehlende Arktik Paket misse ich in keinem Fall und ich war viel im Winter unterwegs.
    Ein Kupplungspedal kommt niemals mehr in irgendein Auto was ich kaufe. Ich bin so froh, dass der Frankia die Comfortmatic drin hatte.
    Längsbetten und ein großes Bad, das möchte ich ebenfalls nie mehr missen.
    Mit einem normalen Kühlschrank dagegen kann ich prima leben. Hat mich jetzt ein Jahr nie gestört.
    Das mein Lenkrad beledert ist, aber keine Knöppe hat ist schön aber nicht wichtig. In Isri Sitzen hocke ich perfekt, tat dies aber auch in den normalen Sitzen vom Carado. Die Agutis in Hymer und Eura zwackten trotz Lordosen im Eura.
    Sitze sollten im Wohnmobil passen, man schrubbt viele Kilometer.
    Vollintegriert sieht toll aus, gibt Raumgefühl und durchgehende Wärme. Aber man fährt in einem Glaskasten, der nicht so durchkonstruiert ist wie ein bewährtes Fahrerhaus. Spiegelungen, Belüftung, Sicht und Geräusche können anders sein und nerven. Am Schlimmsten im Eura, wo man sich im Kreisverkehr unter die Außenspiegel bücken musste. Im Hymer rappelte jede Brückenüberfahrt. Beim Frankia passt es alles, trotzdem war das reine Fahrgefühl im teilintegrierten Carado am allerbesten. Ohne es jeh gefahren zu haben, vermute ich ein abschottbares Alkovenmobil als die beste Wahl, wenn man bequem ins Bett gelangt.
    Aber ich habe seit dem Frankia gelernt, das die Aufteilung, das Raumgefühl und der Platz das allerwichtigste sind. Die Ausstattung ist zweit bis drittranging.


    Vermissen tu ich den Backofen. Den im Eura mit Gas hab ich fast täglich darin benutzt. Jetzt den nachgekauften elektrischen hol ich selten vor.
    Und will man sein Mobil ganzjährig nutzen, kommt man um eine Klimaanlage nicht mehr rum.

    Ein Camper ohne Klo oder Waschraum käme für mich defenitiv nicht in Frage. Aber sonst würde ich alles nehmen, hauptsache ich könnte fahren.

    LG
    Sven

  2. #12
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Was genau bezeichnest du denn als "Holz(bank)klasse"?

    Wir sind (wieder) in einem Carado unterwegs, der ist ja bekanntlich absolute Low-Budget Schiene, die besseren "Knauser, Bürsti, Bimoto oder Euro" Modelle kosten ja um eine schöne Ecke mehr als unser Caracho. Den könnte man also - innerhalb des derzeitigen Marktes - durchaus als Holzklasse einstufen.

    Andererseits gibt es da noch die Puristen, die im Kofferraum vom Kombi-PKW oder im umgebauten Alukoffer-Ducato ohne Fenster pennen. Gegenüber dieser Camper wohnen wir in einem Sieben-Sterne-Mobil-mit-allen-Schikanen.

    Nicht falsch vestehen, wir stehen voll zu unserem Billigheimer, weil uns der - funktionell wie inhaltlich - besser zusagt als alle anderen (und wir haben viele davon am Caravan Salon in Augenschein genommen). Aber weniger soll es dann auch nicht sein, mit einem Bully o.ä. würden wir keinen Spaß haben.
    Liebe Grüße, Peter


  3. #13
    Ist öfter hier   Avatar von archi
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Eine interessante Diskussion, die mich auch wieder mal bewegt etwas hier zu schreiben..
    Vor ca. 40 Jahren bin ich in einen selbstumgebauten VW Bus durch Europa gereist... Hat viel Spass gemacht aber war doch sehr spartanisch.
    Anschliessend kamen dann die Yachtferien, das ist auch Campingähnlich... So habe ich mir als Charterskipper jeweils meine Ferien verdient... Mit der Zeit wurden dann auch die Schiffe immer grösser und komfortabler...
    Im Frühjahr kamen wir auf die Idee wie wäre es mit einem Wohnmobil, mit der Idee bei Pensionierung eines zu kaufen. Also mieteten wir einen 7 m VI und machten eine Woche Südfrankreich.. Es hat uns so gut gefallen, dass dir das grössere Modell 7.42 m gemietet haben. Nach einer Woche immer noch hell vom Camping und diesem Wohnmobil begeistert. Beim Händler nachgefragt (Saisonmobil) ob es noch zu haben ist... ja ist es... kurz gerechnet und zugeschlagen...
    Wir haben noch Sat Anlage, Aussengasanschluss und Aussendusche dazubestellt. Ansonsten war der Wagen Vollausgestattet: Leder, Backofen, Automat, 150 PS etc.
    Solar, 2. Batterie, Wechselrichter, Dachklima brauche ich nicht da zu 99 % auf Campingplätzen.
    Nach nun 5 Jahren möchten wir nach wie vor nicht tauschen und sind von A bis Z zufrieden. Grösser oder kleiner möchten wir nicht.
    Wir sind auch im Winter bei Schnee und Eis viel in den Bergen. Hier auch bei teilweise - 18 Grad bin ich der Meinung, dass die Truma völlig ausreicht.
    Einfacher oder luxuriöser geht immer, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
    Der Luxus ist, dass wir ihn vor 5 Jahren gekauft haben, jederzeit abfahrbereit sind und in 1.5 Jahren dann endlich auch länger unterwegs sein dürfen.
    Viele Grüsse aus der Schweiz

    Max

    unterwegs mit LMC I 730 Explorer Comfort Line "Der Weg ist das Ziel"

  4. #14
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Gibt es das „ richtige und perfekte“ Mobil überhaupt?

    Ich nenne es nicht, wie Sven, Lehrgeld, auch wenn ich durch die Mobilwechsel viel Geld verbrannt habe.
    Jedes war zu seiner Zeit richtig.

    Ansprüche, Anforderungen und Geschmack ändern sich halt und dann kommt der Wechsel.

    Früher reichte der Kombi mit Luftmatratze fürs Mobilsein.

    Dann das WoMo mit Platz für Kinder.

    Heute sind wir zu zweit mit Hunden auf Kurztripps, da muss alles kompakt und Pflegeleicht sein, schnell zu nutzen mit wenig Aufwand.

    Zur Rente steht spätestens wieder ein Wechsel an, dann wird das Mobil hoffentlich für mind 6 Monate am Stück das Zuhause. Und dann reden wir über einen ganz anderen Platz- und Komfortbedarf.

    Schön ist, dass der Markt alles bedienen kann.
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

  5. #15
    bigben24
    Gast

    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Ich halte das mit dem WoMo genauso wie mit dem PKW - welches Abzeichen da drauf ist ist mir völlig egal, so lange es die Leistungsmerkmale und Qualität hat, die ich für wichtig halte. Beim WoMo ist es nun mal ein Hymer geworden, nicht gerade das Low Budget Wunder, aber er war der Einzige, der die meisten unsere Anforderungen erfüllt hat. Ein, zwei Kompromisse muß man halt eingehen. Holzklasse im Urlaub will ich nicht und brauche ich nicht, ein gewissen Komfort erwarte ich schon und wir würden die gleiche Entscheidung so nochmal treffen, wobei beim Exsis 2020 wäre ich mir grad nicht so sicher.

    Gruß

  6. #16
    Stammgast  
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Ob Holzklasse oder Prämium, die werden alle mit den gleichen Pappelsperrholz zusammen geklebt und geschraubt.

    Nur die Oberflächen sind edler.
    Habe ich jetzt wieder gesehen bei unseren Wohnwagen,ein Prämienmodell.
    Das sah hinter den Kulissen genau so zusammen gespaxt aus wie ein preiswertes Modell.

    Der Schein macht es
    Gruss Dieter

    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede... und dann lachen wir Beide...

  7. #17
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Prämienmodell? War Dein Bonusheft voll?


    Gruß Uwe

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    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  8. #18
    Ist öfter hier   Avatar von eclipse88
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Also mit 31 war bei mir definitiv kein neues Mobil drin.
    Also musste ein gebrauchtes her. Geworden ist es aus der Sicht heute auch “Holzklasse“. Ein Challenger Alkoven aus 2004. Jedoch genau so wie ich ihn haben wollte. Vom Platz, der Aufteilung, der Länge und super gepflegt.
    Leider kann ich keinen Vergleich zu anderen Mobilen ziehen, da es mein erstes eigenes ist.
    Jedoch besuche ich schon die gängigen Messen und dann ist es natürlich alles ein Unterschied wie Tag und Nacht.
    Jedoch fühle ich mich immer pudelwohl in meinem Mobil, wenn ich nach einer Messe dort einsteige.
    Und bis jetzt habe ich wirklich nur eine einzige Sache wirklich vermisst und das ist ein Tempomat.
    Ich bin aber auch ein Fan von einfachen Dingen, und gefehlt hat uns im Urlaub bis jetzt nichts.
    Wir haben kein Solar, kein Sat, kein LiFePo, keine Vitrine, keine Ambientebeleuchtung, keine Standklima, keine Hochglanzfronten.
    Trotzdem zur Zeit gibt es kein besseres Mobil für uns.
    Aber man geht schon über die Messe und sieht was möglich ist, und sagt sich eines Tages kommt ein neueres Mobil mit mehr Ausstattung
    Grüße Eric

    Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN!!

  9. #19
    Kennt sich schon aus   Avatar von brushcamp
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    dieter2, da muss ich dir schon wieder sprechen. Wir fahren zur Zeit eine Massenprodukt der Hymer Gruppe, und ja, da ist die Qualität sagen wir mal zweifelhaft.
    Und das ist bei den allermeisten Womos in dieser Preisklasse so, ich rede da von komplett ausgestattet, im Bereich 80`000.- bis 120`000 Euro, je nach Grösse.
    Unabhängig vom Hersteller werden in der Regel bei Fahrzeugen über 150`000.- aber schon andere Komponenten verbaut, auch der Möbelbau ist von anderem Kaliber.
    Meistens bedienen die Massenhersteller diesen Markt schon gar nicht mehr, es sind dann Marken wie Phoenix, Bimobil, Wochner oder Dopfer vielleicht noch N&B und Carthago.

    LG aus CH, Markus





    Bürstner Nexxo t 685 "55"

    Our Home away from Home

  10. #20
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Reicht die Holzbankklasse aus?

    Zitat Zitat von brushcamp Beitrag anzeigen
    Wir sind dabei und halten Ausschau nach unserem Wohnmobil 2.0, oder anders gesagt, was kommt nach Bürstner??

    Eigentlich schien alles klar zu sein, wir verlassen die 3.5t, verlassen die Masse und investieren ins Bassisfahrzeug und einen währschaften Aufbau.
    Schon bald sind wir bei Bimobil gelandet,

    Vielleicht wäre Wochner etwas, irgendwie liegt das zwischen Carthago Yachting und Bimobil Style. Ich brauche auch nicht Glanz und (Kunststoff)Glasvitrinen, aber ein bisschen Wohnlichkeit darf schon sein. Und ich möchte unser Geld für ein gutes, durchdachtes Produkt ausgeben. Ansonsten bleiben wir bei unserem Bürstner.

    LG aus CH, Markus
    Hallo Markus

    in der Liga Bimobil und Wochner spielen auch noch Robel und Dopfer.

    Gruß
    Steffen




    Hymer Exis-I 564 "final edition"

    Der Wahnsinn nimmt zu, die Vernunft bleibt schlank.


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