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  1. #181
    ebi1
    Gast

    Standard Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Naja, Service kostet schon auch Geld, ganz so egal ist es nicht, ob dafür überhaupt etwas kalkuliert ist.

    Ich glaube, die großen Hersteller schwimmen bei den produzierten Stückzahlen. Ob sie tatsächlich wissen, wann welches Mobil gebaut und fertig wird? Dafür bräuchten sie ne EDV wie ein Automobilhersteller. Glaub nicht, dass sie sowas besitzen bzw. überhaupt einsetzen können.

    Da werden halt Stückzahlen raus gehaut, der Rest findet sich. Und beim momentanen Boom ist lausige Qualität ohne Konsequenz. Spring ein Kunde ab, steht schon wieder einer da.
    Geändert von ebi1 (10.07.2019 um 09:32 Uhr)

  2. #182
    Moderator  
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von FrankNStein Beitrag anzeigen
    Aus meiner Vergangenheit möchte ich denen sagen, daß sie mit einer solchen Haltung nicht ernst genommen werden. Ernst genommen und geachtet wird derjenige, der seine Rechte und Ansprüche kennt, gesprächs- und kompromissbereit bleibt, aber keinen Zweifel daran lässt, ggfs. auch härtere Bandagen anzulegen.
    So schaut es aus. Wenn man deinen Eigenschaften noch ein freundlich aber bestimmtes Auftreten hinzufügt, bekommt man in der Regel was man möchte.
    Wenn man allerdings merkt, dass der Gesprächspartner ein pubertäres Verhalten an den Tag legt, also das Gesagte links reingeht und rechts wieder raus und der Kommentar einem "ja, ja" eines Jugendlichen ähnelt, sollte man sich strickt an die gesetzlichen Regeln halten.

    Alles nur noch schriftlich, am besten mit Einschreiben. Wenn mündlich, dann nur mit unabhängigen Zeugen. Fristen setzen, Konsequenzen aufzeigen, und im Zweifelsfall Hilfe holen. (Die bewährte Methode bei Jugendlichen, ein leichter Tätschäler auf den Hinterkopf, verbietet sich in diesem Fall)

    Aber trotzdem immer höflich und verständnisvoll bleiben. Oftmals ist das Gegenüber einfach nur überfordert und nicht wirklich böswillig. Da hilft man ihm dann sogar, wenn man alles schriftlich fixiert, damit er das Vereinbarten in dem ganzen Stress nicht vergisst.

    Gruß
    Andi
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  3. #183
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    Frank, mit solchen Erfahrungen kann ich nicht dienen. Mein Termin passte. Ausserdem ging es in vielen Beiträgen um Reparaturen. Grüsse Jürgen

    Ja, sorry. Manchmal schreibt man ein bisschen aneinander vorbei. Das Thema ist aber auch: Liefertermine / Reklamationsabwicklung. Siehe die aktuellen Erfahrungen von Siberian Shepsky.

    Mein Termin passte ebenfalls. Wie aber schon vorher mal beschrieben, hatte ich den Händler um einen realistischen Termin gebeten und ihn wissen lassen, daß von diesem Termin nicht meine Unterschriftsbereitschaft abhängt.

    Vielleicht war das der Grund? Vielleicht war es Glück? Vielleicht hatte der Händler seine Liefertermine sowieso im Griff. Ich weiss es nicht.


    Gruß

    Frank

  4. #184
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von ebi1 Beitrag anzeigen
    Naja, Service kostet schon auch Geld, ganz so egal ist es nicht, ob dafür überhaupt etwas kalkuliert ist.
    ...

    Das ist nicht das Problem eines Kunden. Der muss zufriedengestellt werden.


    Gruß

    Frank

  5. #185
    ebi1
    Gast

    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von FrankNStein Beitrag anzeigen
    Das ist nicht das Problem eines Kunden. Der muss zufriedengestellt werden.


    Gruß

    Frank
    Man sieht doch, dass es das Problem der Kunden ist. Dass unter dem Preisdruck der Service leidet, ist ein Phänomen, das überall anzutreffen ist. Damit steht die Branche „Wohnmobil“ nicht alleine da.

    Klar, fromme Wünsche sind erlaubt, die sind oft genug halt weltfremd. In vielen Branchen gilt das 20/80 Prinzip. Mit 20% der Kunden macht man 80% des Umsatzes. Ich war in so ner Branche über 30 Jahre, 80% der Kunden hatten keine Bedeutung und wurden anders behandelt als die Cashcows. Trifft auf Mobilhersteller nicht zu, dennoch kostet Service Geld und kann, wenn er nicht bezahlt wird, auch nicht geleistet werden.

  6. #186
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von ebi1 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die großen Hersteller schwimmen bei den produzierten Stückzahlen. Ob sie tatsächlich wissen, wann welches Mobil gebaut und fertig wird? Dafür bräuchten sie ne EDV wie ein Automobilhersteller. Glaub nicht, dass sie sowas besitzen bzw. überhaupt einsetzen können.
    Ganz so ist es z.B. bei Hymer (da hatte ich bei meiner Bestellung ein bisschen Einblick) nicht. Da gibt es schon genaue Produktionsdaten.
    Ich hatte im Dez. beim Händler einen Produktionstermin für eine KW im Mai gekauft und den mit meiner Konfiguration gefüllt.
    Während dieser Zeit hat mich für ein privater Hymerkontakt öfter in die Terminlisten geschaut.
    Ich war dann sogar zufällig am Produktionstag auf Werksbesichtigung.


    Bei meinem Händler war man vor der Unterschrift auch engagierter als danach
    Insgesamt darf ich aber nicht meckern ... ich habe mich mit den Annahmemeistern ganz gut zurammengerauft.
    Allerdings haben wir auch ein bisschen gerauft ... aber immer so, dass man das nächste Mal noch vernünftig miteinander reden konnte.
    Akute Probleme (defekte Aufbaubatterie) wurden sofort erledigt ... für Dinge, die etwas Zeit hatten, habe ich die Zeit auch gegeben
    Geben und Nehmen ... für mich alles im grünen Bereich

    LG
    Dietmar
    Ein Wohnmobil ohne Hecksitzgruppe ist kaputt

  7. #187
    Ist öfter hier   Avatar von 7877-2
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von fernweh007 Beitrag anzeigen
    Akute Probleme (defekte Aufbaubatterie) wurden sofort erledigt ... für Dinge, die etwas Zeit hatten, habe ich die Zeit auch gegeben
    Geben und Nehmen ... für mich alles im grünen Bereich

    LG
    Dietmar
    Genauso sehe ich das auch und handhabe es so. Man muss aus einer Mücke keinen Elefanten machen.
    Rückruf seitens des Herstellers aufgrund falsch verbauter Federbeine und daraus resultierender falscher Angaben im Fahrzeugschein, fällt für mich in die Kategorie "Elefant".
    Das muss aus der Welt und sowohl Händler als auch Hersteller haben alle Hebel, die sie haben in Bewegung zu setzen.

    Anderes Beispiel, was bei uns gerade akut ist... Anzeige Grauwasser Tank tut nix. Fällt für mich in die Kategorie "Mücke".
    Aber eine lapidare Antwortmail seitens des Händler "Das kann jeder Vertragspartner erledigen" und damit aus dem Augen aus dem Sinn, ist dann auch wieder zu wenig.
    Der Händler muss nicht alles stehen und liegen lassen, aber eine Antwort á la .. "Ok ja,.. doof .. aber ja nicht so dramatisch, sie können das Mobil ja nutzen.. Wir kümmern uns aber und finden eine Lösung bzw. organisieren einen Termin zur Behebung zusammen mit der nächsten Dichtheitsprüfung im kommenden Frühjahr." Das wäre für mich Service.

    Naja .. da sich weder bei dem Elefanten, noch bei der Mücke jemand ernsthaft bemüht hat, sind wir halt weiterhin in der Servicewüste

  8. #188
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von fernweh007 Beitrag anzeigen
    Ganz so ist es z.B. bei Hymer (da hatte ich bei meiner Bestellung ein bisschen Einblick) nicht. Da gibt es schon genaue Produktionsdaten.
    Ich hatte im Dez. beim Händler einen Produktionstermin für eine KW im Mai gekauft und den mit meiner Konfiguration gefüllt.
    Während dieser Zeit hat mich für ein privater Hymerkontakt öfter in die Terminlisten geschaut.
    ...

    Das ist bei jedem Hersteller, abgesehen von den Individualausbauer so. Wie sollte ein solches Geschäft anders funktionieren?

    Die müssen ihre Basisfahrzeuge für das ganze Jahr vordisponieren und kennen die Liefertermine der Fahrzeuge. Danach planen sie ihre Produktion. Alles Andere wäre wirtschaflicher Selbstmord.

    Klein Fritzchen stellt sich das wahrscheinlich so vor, daß hunderte von Basisfahrzeugen vor der Fabrikhalle auf den Ausbau warten (ist, bei entsprechendem Durchsatz auch manchmal so) und eins nach dem Anderen abgearbeitet wird, in der Reihenfolge des Bestelleingangs.

    Nein, die Jahresproduktion ist an die Händler verkauft und die Händler bekommen die Fahrzeuge so, wie sie geplant sind. Dabei ist allerdings Flexibilität bzgl. der Ausstattung gegeben. Bis zu einem bestimmten Termin vor Produktionsbeginn können noch Sonderwünsche angebracht werden.

    Hier schreiben Brancheninsider und Laien. Man kann sich manchmal schwer verständigen.
    Aber was soll´s?


    Gruß

    Frank

  9. #189
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von ebi1 Beitrag anzeigen
    Man sieht doch, dass es das Problem der Kunden ist. Dass unter dem Preisdruck der Service leidet, ist ein Phänomen, das überall anzutreffen ist. Damit steht die Branche „Wohnmobil“ nicht alleine da.
    ...

    Preisdruck bei Wohnmobilen? Ist mir neu.

    Den Service bezahlt zu bekommen, ist das Problem der Händler. Derzeit vom Boom kompensiert. Da verdient jeder, der einen Stift halten kann und irgendwie an WoMo`s kommt, Geld mit den Kunden, die sich wie Schafe verhalten.

    Die Marktbereinigung wird aber kommen. Da kann man sich als Händler drauf vorbereiten (ich weiss, ist schwer verständlich, wenn es gerade Brei regnet und man nur einen möglichst großen Löffel aufhalten muss). Man kann es aber auch lassen und auf sein Glück vertrauen.

    Und das "fromme Wünsche" keine bleiben müssen beweisen täglich Kunden mit Rückgrat, die auf Augenhöhe mit ihren Händlern verhandeln und diesen auch deutlich die Grenzen ihrer Geduld und seiner Fairness aufzeigen. Die Argumentation jedenfalls ist kurzsichtig und auf lange Sicht ruinös.

    Solche Gespräche mit den gleichen Argumenten von (Kfz.-)Händler Seite habe ich reichlich geführt. Letztendlich gab und gibt es eben welche, die langfristig ihr Geschäft machen und langfristig klarkommen weil sie die Stellhebel kennen und welche, die irgendwann das gleiche Schicksal wie die Dinosaurier erleiden.

    Das Beste Argument, welches ich in einem solchen Fall, als ich mal zum buchhalterischen Aufräumen und Sichern der Herstelleransprüche in solch einem Betrieb auftauchen musste war:

    "So ist das heute halt: Gestern ging es uns noch gut, seit heute früh sind wir pleite."

    Wer das so sportlich sehen kann, macht alles richtig.

    Ich will hier nicht für die Branche den Teufel an die Wand malen, aber sehe deutlich, wie mancher schon dabei ist, sein eigenes Grab zu schaufeln.


    Gruß

    Frank
    Geändert von FrankNStein (10.07.2019 um 15:10 Uhr)

  10. #190
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    802

    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Frank, einerseits hast du natürlich Recht, man darf nicht alles durchgehen lassen - aber.....

    Rechtlich alles gut und schön, dann klagst du und es zieht sich ewig hin.
    Ich hätte vom Vertrag zurücktreten können, klar, aber dann kein WoMo, erneut ewige Monate Wartezeit, viel Ärger und vertane Zeit.

    Nun sind wir gen Süden, mit dem WoMo.
    Erste Nacht gut verbracht und froh, ein so kleines WoMo gewählt zu haben.

    Manchmal ist es besser, das offene Klappmesser in der Tasche zu lassen
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

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