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  1. #101
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    ........ die Mitarbeiter sind das eigentliche Gold eines jeden Handwerksbetriebes.
    Jedoch kosten schlechte Mitarbeiter über kurz oder lang den Ruf des Betriebes.
    Dann lieber kleiner, weniger Aufträge, aber mit guten Mitarbeitern lukrative Aufträge ausführen.
    Gruß von Jan von nebenan
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das schlimmste Wort mit „F“ ​ist eindeutig „Fahrverbot“!

  2. #102
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von undweg Beitrag anzeigen
    Und der Murks den Hersteller abliefern scheint ihnen auch nicht zu schaden.
    Doch, tut es. Massiv. Der Hersteller zahlt nicht so gut wie wenn ein normaler Kunde kommt. Das können dann schon mal 50% unterschied sein
    Und ja, der Mangel an Personal ist massiv
    und nein, zumindest vor 5 Jahren war es noch so das jede Werkstatt zumindest einen Meistern haben musste, in welche Sparte war hingegen egal. Bei uns wars der Schreiner.
    Wir müssen auch Leute weg schicken, können keine neuen mehr annehmen. Geht nicht. Zu viel zu tun, zu wenig Leute
    Einer schrieb was von Endkontrolle. Die nimmt reichlich mehr Zeit in Anspruch wie nur 1 Stunde. Mein Job war eine Zeitlang die Ankunftskontrolle. Wenn neue Wägen auf den Hof kamen musste ich schauen ob alles iO war. Wurde dann aber wieder davon abgezogen, gab wichtigeres zu tun
    Wurde dann kurz vor Auslieferung wieder rein geschickt
    Lg Ina

  3. #103
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Hallo Manfred,

    kann ich so nicht sehen.
    Bis vor kurzem mußte jedem Handwerksbetrieb, der Lehrlinge ausbilden wollte, ein Meister vorstehen.
    Ist z.Z. wohl nicht mehr überall so, soll aber wieder kommen.
    Klassisches Beispiel für die Servicewüste Deutschland sind in meinen Augen die Banken:
    Über die Banken und ihre Bankangestellten lege ich lieber den Mantel des Schweigens, die haben sich selber ihr Grab geschaufelt
    und tun es immer noch, indem sie ihre früheren Aufgaben alle auf die Kunden abgewälzt haben und immer noch abwälzen.
    Man braucht sie einfach nicht mehr, die Filialen werden geschlossen und die "Bankangestellten" können bei Aldi an der Kasse anfangen.

    Die deutlich gestiegenen Anforderungen an Lehrlinge sehe ich beispielhaft im KFZ Gewerbe.
    Da muß man schon einiges an Gehirnschmalz mitbringen, wenn man z.B. Mechatroniker werden möchte,
    da reicht Schraubertalent oftmals einfach nicht mehr aus.
    Schon vor Jahren hat die MB Niederlassung in Regensburg für diesen Beruf nur noch junge Leute entweder mit mittlerer Reife
    oder Abitur eingestellt.
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  4. #104
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von womofan Beitrag anzeigen
    Hallo Manfred,


    Die deutlich gestiegenen Anforderungen an Lehrlinge sehe ich beispielhaft im KFZ Gewerbe.
    Da muß man schon einiges an Gehirnschmalz mitbringen, wenn man z.B. Mechatroniker werden möchte,
    da reicht Schraubertalent oftmals einfach nicht mehr aus.
    Schon vor Jahren hat die MB Niederlassung in Regensburg für diesen Beruf nur noch junge Leute entweder mit mittlerer Reife
    oder Abitur eingestellt.
    Speziell in dieser Branche gibt es erhebliche Nachwuchssorgen. Ich bin zwar schon 12 Jahre "weg vom Fenster", denke jedoch mit Grausen daran welche Leute da als Azubi eingestellt wurden. Ob sich das inzwischen geändert hat weiß ich nicht.
    Zum Vorgehen der Regensburger MB-Niederlassung: Eine Schulbildung wie oben genannt sagt nicht aus ob man diese Leute auch zur Arbeit brauchen kann. Zu meiner Zeit als Verkäufer gab es auch mal die Vorgabe "von oben" dass Nachwuchsverkäufer das Abitur oder noch besser ein Studium haben müssen. Um ein guter Verkäufer zu werden ist gesunder Menschenverstand, Zuverlässigkeit und Fleiß wichtiger als ein mittelmäßiges Abitur.

    Auch die Aussage zu den Bankangestellten ist mir zu pauschal. Was das Geschäft am Schalter angeht mag es durchaus zutreffen. Mein jüngerer Sohn ist Banker, er ist in der Filiale in der er eingesetzt ist für das Gewerbekundengeschäft zuständig. Er hat sehr gut zu tun und verdient auch angemessen. Geregelte Arbeitszeit steht auf dem Papier, in der Praxis sieht es anders aus.

    Im Wohnmobilgewerbe liegt da wirklich einiges im Argen, die meisten Betriebe sind relativ jung, alteingesessene sind eher selten, Beständigkeit im Händlernetz ist auch ein Thema. Am besten schaut es nach meiner Meinung noch bei Hymer aus, wenngleich ich mit Produkten aus diesem Haus und mit dem Umgang als Kunde schlechte Erfahrungen gemacht habe.
    Die Wohnmobilhersteller und-Händler täten gut daran wenn sie sich bei gut geführten Autohäusern Anregungen holen würden. Aber die funktionieren idR. auch nur gut wenn der Hersteller ständig mit an den Zügeln zieht. Die Kehrseite dieser Medaille ist jedoch dass immer mehr Autohersteller mit ihren Vertragspartnern so umgehen dass diese kaum mehr Planungssicherheit haben, sie sind oft nicht mehr Herr im eigenen Haus.

    Die vielfach bemängelte schlechte Auslieferungsqualität von neuen Wohnmobilen ist in erster Linie den Herstellern anzulasten. Speziell im Rückblick auf meinen letzten Hymer frage ich mich wie ignorant man sein muß um trotz guter Montagehilfen die Schrauben nicht richtig festzuziehen oder die Schubladen so einzubauen dass sie während der Fahrt auch zu bleiben. Ausbaden sollte es dann der Händler und der war damit überfordert.
    Selbst war da der Mann, auch als im tiefsten Norwegen sich die Aufbautüre nicht mehr schließen ließ. Ursache: Nicht korrekt festgezogene Schrauben.
    Um hier wenigstens einigermaßen korrekt zu arbeiten braucht man keine höhere Schulbildung.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

  5. #105
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Vielleicht keine höhere Schulbildung, aber Interesse und Spaß an dem, was man tut und eine Portion Eigenverantwortung.
    Daran hapert es, viele Kids von heute sehen alles als Spiel, denken sie haben 10 Leben und wenn keinen Bock mehr, dann einfach aufhören.
    So kennen sie es durch die Computerspiele.

    Das ändert sich in 10-15 Jahren, wenn durch den Fachkräftemangel im Handwerk Stundensätze aufgerufen werden, wie heute durch die Rechtsanwälte.
    Dann wollen alle ins Handwerk.
    Gruß von Jan von nebenan
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das schlimmste Wort mit „F“ ​ist eindeutig „Fahrverbot“!

  6. #106
    Stammgast   Avatar von laikus
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Arbeitskräftemangel, schlampige Werks-Endkontrollen, schlampige Händler-Übergabekontrollen, Überlastung durch Mietflotten: ja, alles richtig.

    Eines kommt aber m.E. noch hinzu: auch "gute" Handwerker sind in aller Regel keine Womo-Nutzer. Heißt, ihnen fehlt die praktische Erfahrung, worauf es bei einer rollenden Wohnung eben mehr ankommt als bei einer Einbauküche im Eigenheim. Das könnten die Hersteller durch Monteur-Schulungen in den Focus nehmen - aber auch da herrscht ja noch (weitgehend) terra incognita.

    Horst

    LAIKA X 595 - enjoy la dolce vita.

  7. #107
    Stammgast   Avatar von golfinius
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Es gab Zeiten, da bildeten wir gleichzeitig noch 4 Metallbauer ( falsch : eine davon Metallbauerin , meine Tochter), Fachrichtung Konstruktionstechnik aus.
    Die ausgebildeten Leute wurden entweder vom Bund eingezogen oder von VW abgeworben. Es blieb mir nur meine Tochter.
    Schöne Grüße aus
    Niedersachsen
    von Hans-Heinrich
    oder unterwegs mit Hymer B DL 678

  8. #108
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Ist doch überall das selbe. Ich war gestern mit einem Bus in einer großen LKW Werkstatt,dort werden mindestens 6 Azubis dringend gesucht,von den 4 Mechatronikern gar nicht zu reden.
    Lokführer,früher ein Traumberuf mit hohen Anforderungen an den vorherigen Ausbildungsberuf Elektrotechniker oder Metallverarbeitender Beruf etc.Heute als Seiteneinsteiger egal welcher vorherige Ausbildungsberuf mit einem 6 Wochen Lehrgang war`s das und man ist Lokführer,Altersgrenze 55 Jahre.Trotz dem wie überall Mangelberuf,es will sich heute Jeder lieber ins Büro und vor den PC setzen anstatt handwerklich zu arbeiten,das ist das Problem.

    Gruß Arno
    Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil

    Bekennender SP und Wackenverweigerer

  9. #109
    Stammgast   Avatar von golfinius
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Nein Arno, noch viel schlimmer.
    Jeder Jugendliche wird zum Abi getrimmt und will dann auch noch studieren. Danach kommt dann oft das große Loch, sofern diese studierten Schlaumeier nicht in die Politik gehen. Siehe die ehemalige SPD Vorsitzende mit 20 Semester und der Neubewerber mit Abruch - beide ohne Beruf !
    Schöne Grüße aus
    Niedersachsen
    von Hans-Heinrich
    oder unterwegs mit Hymer B DL 678

  10. #110
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Ja, und viele von denen fahren dann Taxi oder machen andere Jobs für die sie nicht hätten studieren brauchen,ist aber auch oft Prestigedenken der Elternhäuser.


    Gruß Arno
    Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil

    Bekennender SP und Wackenverweigerer

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