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  1. #41
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler



    Excellente Analyse und Feststellung der Realität von Lucky10 (Hans).
    Es hat sich bis heute nichts geändert.
    Mein Trost ist, dass Dethleffs eine sehr gute Servicewerkstatt mit einem sehr kompetenten Personal im Werk unterhält.
    Der Händler , bei dem wir unser aktuelles Modell vor gut 5 Jahren gekauft haben,
    ist hoffnungslos überlastet, unwillig und unfähig, Serviceleistungen zu erbringen.
    Nach dem Kauf steht man dort mit Reklamationen als Bittsteller auf dem Hof, den man so gut wie möglich versucht, abzuwimmeln.
    Schließlich muß er seinen ca. 120 Leih-WOMOS und Leih-WOWAs Fuhrpark pflegen,
    da bleibt für Service und Kundendienst der Kunden keine Zeit - und keine Werkstattkapazität mehr übrig.
    Die Analyse von Hans trifft auch auf unseren Hersteller und auch auf unser Wohnmobil zu,
    weshalb ich ihm in allen Punkten zustimmen muß.
    Allerdings muß ich der Fairnes halber sagen, die Werkstatt in Isny hat bisher (in den ersten 4 Jahren auf Garantie)
    alle Defekte und Mängel kostenlos behoben.
    Nun habe ich im Oktober wieder einen Termin, weil der Dometikkühlschrank schwächelt, dafür kann Dethleffs nichts.
    Das wird auf meine Kosten beim Dometikspezialisten Herrn Brechtel in Ravensburg behoben.
    Die Aufbautür muß wg. Alufraß (Fingernagel groß) gewechselt werden.
    Auch dafür kann Dethleffs nichts, weil die Tür vom Zulieferer Tegos zugeliefert wird.
    Der hat den Türrahmen an der unteren li. Seite zu fest eingepresst, so dass dort wohl
    durch Druck/Reibung Wasser eingedrungen ist.
    Und jetzt kommts:
    Eine höflich formulierte Bitte um Kulanz wurde gewährt, nach 5 1/2 Jahren !
    Die Tür wird kostenlos erneuert, ich brauch nichts zuzahlen.
    Dazu bekomme ich für 30.- € einen Leihwagen, mit dem ich die Schönheiten des Allgäu besichtigen kann.
    Die Arbeit dauert einen guten halben Tag.

    Deshalb würde ich mir vermutlich wieder einen Dethleffs kaufen.

    Hier hatte Bernd schon mal die Frage nach der Zufreidenheit der User mit Ihren WOMOs gefragt:
    https://www.promobil.de/forum/thread...l=1#post174352
    Geändert von womofan (26.06.2019 um 08:00 Uhr)
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  2. #42
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von Lucky10 Beitrag anzeigen
    Bernd,
    das ist ein sehr alter Spruch.

    Dahinter steckt wohl das 80/20 Prinzip oder auch Pareto Prinzip genannt.

    Bezogen auf Wohnmobile mit geringer Stückzahl, hoher Modellvielfalt, kurzen Innovationszyklen in Verbindung mit starkem Mitbewerberdruck im identischen Marktsegment, gibt es eine 100%-ige Qualität und damit Kundenzufriedenheit nur zu sehr geringem Prozentsatz.
    Alles andere wäre unterm Strich unwirtschaftlich.
    Eine Prozessoptimierung ist in einem solchen Szenario sehr schwer möglich.

    Du müsstest also ca.4-5 Alpa's kaufe n, um mit einem letztendlich zufrieden zu sein, wobei Du noch ein Sonderfall darstellst.

    Ihr solltet euch mal mit der Formulierung eines Pflicht-/Lastenheftes und der Definition von Anforderungen für eine diesbezügliche Qualitätsdefinition eines Entwicklungsprojektes auseinander setzen (wäre übrigens mal ein Superthema für Promobil) in Betrachtung des Umstandes eines sehr hohen Grades an Zulieferkomponenten.

    Bevor ihr alles definiert habt, ist das Marktfenster vorbei.

    Bernd, darf ich mal eines (nur eines, hätte mehrere) Beispiel aus Deinen "Erfahrungen" aufgreifen?
    Ich setzte jetzt mal Dein Einverständnis voraus.

    Wie soll eine Entwicklungsvorgabe aussehen, die Geräusche auf nicht 1A Straßen ausschließt ?
    Wie weden nicht 1A Straßen definiert und wie wird dies getestet?
    Wir alle akzeptieren Abrollgeräusche von Reifen, können je nach individuellem Gefühl die Reifenmarke wechseln, die Geräusche bleiben.
    Wir akzeptieren das!!!

    Ich denke einfach, daß wir manchmal zuviel erwarten.

    Ich hatte auch eine ganze Menge von Punkten, die abzuarbeiten waren.
    Viele waren selbst zu beheben und mit dem Rest habe ich mich arrangiert.

    Auch Probleme gehören gewichtet:
    Muss, kann, soll.

    Auch mein Heckfenster wurde wegen Wassereinbruch 3x "bearbeitet", da gabs keinen Spass.

    Ich will reisen und nicht in der Werkstatt rumhängen.

    Als Fazit möchte ich zusammenfassend anregen, dass wir uns auch mal in die Situation des Herstellers versetzen, uns fragen, ob wir es unter wirtschaftlichen Aspekten besser könnten, und ob unsere Erwartungshorizont richtig eingenordet ist.

    Also Bernd, Alpa zurechtbiegen oder Wechsel auf Frankia (was bleibt Dir sonst übrig?)

    Gruß Hans,
    der mit oder auf Empfehlung von Bernd seit 2013 einen kleinen Carthago fährt und unterm Strich total zufrieden ist (es klappert, aber es ist noch keine Flasche zu Bruch gegangen).

    Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
    Hans, Du hast ja recht. Aaaaber...

    Das Klappergeräusch ist derart penetrant und wurde vom Händler, nach einer Probefahrt des Geschäftsführers, als Mangel anerkannt.

    Der von Peter gelobte Werksservice in Isny hatte einen dreitägigen Aufenthalt kalkuliert. Ein deutliches Knarrgeräusch im Bereich des Alkovenausschnittes wurde beseitigt, das war eindeutiger Murks der Produktion. Zwei Reklamationen wurden schlicht und einfach ignoriert, eine falsch eingeschätzt. Ich will jetzt nicht schreiben, dass die in Isny nichts können, aber ich war enttäuscht. Freiwillig fahre ich da nicht mehr hin.

    Vielleicht ist meine Toleranzgrenze zu niedrig, vielleicht ist mein Maßstab nach Mobilen von Robel, Woelcke und Bimobil zu hoch? Anderseits, der Forster meiner Tochter ist nach einer Nachbesserung geräuschtechnisch akzeptabel. Im Sinne deiner Toleranz Hans.

    Wie auch immer, jetzt schau ich mal, was der Händler hinbekommt.

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (26.06.2019 um 08:28 Uhr) Grund: Korrektur
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  3. #43
    ebi1
    Gast

    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Kurze Innovationszyklen?

    Ein Grundriss ist für mich keine Innovation. Und technisch verbauen die Hersteller seit vielen Jahren denselben simplen Kram. Und das sollten sie in Gottes Namen doch einigermaßen hinbekommen.

    Einzige Ausnahme: Batterien, Solar, Inverter, etc. pp. Da hat sich was getan und das ist technisch schon so, dass sich die Hersteller damit befassen und auch lernen müssen. Gas, Heizung, Wasser - du meine Güte, das sieht doch nicht viel anders aus als vor 30 Jahren.

  4. #44
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von ebi1 Beitrag anzeigen
    Kurze Innovationszyklen?
    Der Alpa wurde immerhin 2011 erstmals produziert und hat seitdem etliche Innovationen erlebt...

    Gruß Bernd
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  5. #45
    ebi1
    Gast

    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Ich glaub eher, dass die Mängel entstehen, weil man große Stückzahlen raushauen will. Die Nachfrage ist da, es geht doch eigentlich bei denen, die Massen produzieren, nur darum, möglichst viele Mobile verkaufsfertig zu bekommen. Und dann passiert halt immer mal wieder was, was mit etwas mehr Ruhe nicht passiert wäre.

    Es ist Boom, das führt dann zu teilweise grotesken Preisen und immer wieder zu Nachbesserungsbedarf. Dem kann man sich schlecht entziehen.

  6. #46
    Stammgast   Avatar von Lucky10
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Der Alpa wurde immerhin 2011 erstmals produziert und hat seitdem etliche Innovationen erlebt...

    Gruß Bernd
    Innovationen oder auch nur Modifikationen;
    beide gehören eigentlich qualitätsgesichert, was ich mir in der notwendigen Tiefe nicht vorstellen kann.
    Felderfahrungen fließen kaum in die laufende Modellproduktion ein.

    Gruß Hans

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  7. #47
    Moderator  
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Zitat Zitat von ebi1 Beitrag anzeigen
    Ich glaub eher, dass die Mängel entstehen, weil man große Stückzahlen raushauen will. Die Nachfrage ist da, es geht doch eigentlich bei denen, die Massen produzieren, nur darum, möglichst viele Mobile verkaufsfertig zu bekommen. Und dann passiert halt immer mal wieder was, was mit etwas mehr Ruhe nicht passiert wäre.

    .
    Das glaube ich auch. Da werden dann vielleicht 3 Schichten gefahren, die fehlenden Leute mit Leiharbeitern bestückt. Wenn man dann Pech hat dann kommen halt so Sachen vor, wie nicht angeschlossene Heizungsrohre, oder falsch verkabelte Heizung usw. (letztens gelesen).

    Die Frage ist nun, wie kann man das verhindern. Jeder Besteller will ja sein Fahrzeug so schnell wie möglich haben. Würde er auch eine längere Lieferzeit akzeptieren?
    Wäre es für die Hersteller nicht günstiger, wenn sie eine bessere Endkontrolle einführen würden?
    Müssten die Hersteller den Händlern nicht Vorgaben machen, wie schnell der Kunde einen Termin für die Garantiereparatur bekommen muß?
    Denken Hersteller zu kurzfristig? Glauben sie, der Boom hält so lange an, bis die Verantwortlichen in Rente sind?

    Ich denke, es ist wie so gut wie überall in der Wirtschaft zur Zeit. Nur der kurzfristige Profit zählt. Hauptsache die Zahlen stimmen zum Ende des Jahres. Langfristige Planungen und vorausschauendes Handeln wird offenbar nicht belohnt. Darum müssen die derzeitigen Käufer leiden. Hier hilft nur konsequentes dagegen halten. Oder sich von vornherein auf Eigenreparatur Nachbesserung einstellen und solange verhandeln, bis der Wert dieser Eigenleistung beim Einkauf abgezogen worden ist.

    Gruß
    Andi
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  8. #48
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Der Kunde müsste wählen können, sicherer früher Liefertermin oder fehlerfreie Karre

    Aber dann würden die Hersteller ja ihr "alles war immer fehlerfrei" Märchen aufgeben müssen...
    Gruß, Stefan

  9. #49
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Hans, am Alpa wurde in den Jahren seit 2011 auch einiges verbessert, insbesondere vom Holzlattenaufbau auf holzfreien Aufbau. Ansonsten hätte ich in der Preisklasse das Mobil nicht gekauft. Das Heckfenster wurde auf Rahmenfenster umgestellt, der Wassertank wurde aus Gründen der Gewichtsverteilung nach vorne verlegt, sowie noch einiges.

    Ich denke auch, die Nachfrage drückt auf die ohnehin auf Kante genähte Produktion. Ob sich die Hersteller damit einen Gefallen tun, dass möchte ich bezweiflen.

    Gruß Bernd
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    Alpa, Konzept Top, Qualität Flop


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  10. #50
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Servicewüste Wohnmobilhersteller/-händler

    Ach, jedes verkaufte Auto / produzierte Auto bringt Geld.
    Dann drückt man die Nacharbeiten den Händlern aufs Auge und die Kosten dafür schlägt man auf den Produktionspreis drauf und dann klingelt die Kasse und fertig.
    Sehe ich keine Probleme ...

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