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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Kennt sich schon aus   Avatar von wolfi2
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    Standard Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Hallo zusammen,

    wir sind auf der Suche nach einem schönem TI mit Längsbetten, einer Küche mit einer einigermaßen auskömmlichen Arbeitsfläche, einer Garage, in der man Räder unterbringen kann, usw, usw, usw.......
    Und wenn man da richtig schaut, kommt man mit 3,5 to nicht wirklich hin, ohne Bauchschmerzen zu bekommen. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung, ob man sich einen TI antut, der schwerer ist oder ein 3,5 to, der in vielen Bereich kleiner und enger ist.

    Die Vorteile eines Fz > 3,5 to liegen auf der Hand, aber welche Nachteile nimmt man in Kauf und vor allem, kann man damit leben?? Wie sind da Eure Erfahrungen, lohnt sich eine Auflastung?

    Für "erfahrende" Hinweise sind wir dankbar......

    Gruß aus dem (noch) Alkoven-Mobil
    Gruß ins Forum Wolfi

  2. #2
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Hallo Wolfi,

    ich würde zumindest bei einer "Weißware" nicht noch einmal > 3,5 t machen.
    Stattdessen würde ich ein WOMO wählen mit einem Sandwichaufbau z.B. Carado oder Sunlight.
    beides für < 3,5 t und ohne Bauchschmerzen.
    Da hat man dafür eine sehr ordentliche Verarbeitung und dazu eine sehr ordentliche Zuladungskapazität.
    Wenn sich also das Luxusbedürfnis in überschaubaren Grenzen hält, wäre eine dieser Marken
    durchaus eine akzeptable Alternative.
    500 Kg Zuladungskapazität sind bei < 3,5 t und bei < 4,25 t dringend zu empfehlen.
    Die WOMOs sind auch deshalb generell schwerer geworden, weil die Hersteller erkannt haben,
    dass die Kunden verständlicherweise Nässeschäden scheuen und sie darum anstatt Styropor und Holz
    in Ständerbauweise, Styrodur usw. verarbeiten.
    Je nachdem, wie lange man das Holz/Styropor WOMO fahren möchte,
    hat man auch eine entsprechend lange Dichtigkeitsgarantie
    und mit ein wenig Pflege und Aufmerksamkeit kann man Nässe im Aufbau durchaus vermeiden.
    Dafür gibt es kein LKW Überholverbot > 3,5 t in Deutschland, keine Geschwindigkeitsbeschränkung
    und die Maut im Ausland, vor allem Frankreich und Österreich ist drastisch niedriger.
    Dazu kommen nach dem 6. Jahr jährliche TÜV Gebühren.
    Anders wäre es bei einem Individualausbau von Robel oder Bimobil usw.
    Da muß man wohl oder übel über die 3,5 t Grenze gehen.
    Geändert von womofan (13.05.2019 um 19:30 Uhr)
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  3. #3
    Stammgast  
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Zitat Zitat von womofan Beitrag anzeigen
    Die WOMOs sind auch deshalb generell schwerer geworden, weil die Hersteller erkannt haben,
    dass die Kunden verständlicherweise Nässeschäden scheuen und sie darum anstatt Styropor und Holz
    in Ständerbauweise, Styrodur usw. verarbeiten.
    Das halte ich für ein Gerücht, die sehr erfolgreiche u3,5to. Baureihe Hymer Exsis ist sehr leicht und hat nicht den Dachlattenaufbau.
    Und auch holzfreies GFK, schau Dir z.B. die günstigen Forster an, ist leicht. Wer leicht will muss nicht Dachlatte . Aber mit Holzrahmen ist ähnlich schwer bei vergleichbarer Länge.

    Gerade wenn man schon lange Jahre ein Wohnmobil hatte würde ich anders an das Thema rangehen. Wie kompakt kann man es sich vorstellen, wird man in einem TI unter 7m glücklich? Welche Extras "müssen" sein, was wiegen die? Und sich dann erst für oder gegen die 3,5to. entscheiden.

    Sichere 3,5to., wenn man sich mit den Extras zurückhält, gibt es viele mit den Wünschen des TEs (TI Längsbetten, Küche mit auskömmlicher Arbeitsfläche, einer Garage, in der man Räder unterbringen kann):
    5,99m (!), holzfrei, Pual 2.0 (Alu, PU, Alu Sandwich), kleines Bad und Küche: Hymer Exsis-T 374. Gibt es auch in länger, je nach Bad und Küchenwunsch, siehe Link.
    6,49m, holzfrei GFK: Forster 649
    Mit den in #2 erwähnten Carado/Sunlights macht man sicher auch nichts falsch, sind wenn unter 7m auch leicht, z.B. der 6,65m lange V66, ähnlich schmal wie der Exsis, gibt es auch in normaler Breite als T66.
    Geändert von smx (14.05.2019 um 06:32 Uhr)
    Gruß, Stefan

  4. #4
    Kennt sich schon aus   Avatar von wolfi2
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Guten Morgen an alle,

    vielen Dank für die jetzt schon vielen Zuschriften und die damit verbundenen Anregungen und Gedanken.

    Noch mal ein wenig zu meiner Motivation:

    Im Alkovenmobil haben wir eine Doppeldinette, in der man sich so richtig schön reinlümmeln kann. Wenn ich mir dann die TI <7m anschaue, ist die Halbdinette dermaßen eng, dass es mir das Wobi vergrault. Wir möchten nun gerne ein Mobil mit Längsbetten, weil man ja nicht jünger wird und nicht mehr in den Alkoven kraxeln möchte (obwohl der lange sehr gemütlich war). Wenn ich nun ein TI nehme <7 m, hat der in der Regel keine ausreichend große Garage, um die Räder reinzustellen. Also benötigt man wieder einen Radstände und das Tobi wird wieder deutlich länger. Also dann doch lieber gleich > 7m und die Radl sind aufgeräumt.

    Aber auf Grund der Antworten merke ich schon, dass es wirklich eine subjektive und individuelle Entscheidung für oder gegen 3,5 to ist. Aber noch mal Danke für die ganzen interessanten Kommentare.
    Gruß ins Forum Wolfi

  5. #5
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Zitat Zitat von wolfi2 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen an alle,

    vielen Dank für die jetzt schon vielen Zuschriften und die damit verbundenen Anregungen und Gedanken.

    Noch mal ein wenig zu meiner Motivation:

    Im Alkovenmobil haben wir eine Doppeldinette, in der man sich so richtig schön reinlümmeln kann. Wenn ich mir dann die TI <7m anschaue, ist die Halbdinette dermaßen eng, dass es mir das Wobi vergrault. Wir möchten nun gerne ein Mobil mit Längsbetten, weil man ja nicht jünger wird und nicht mehr in den Alkoven kraxeln möchte (obwohl der lange sehr gemütlich war). Wenn ich nun ein TI nehme <7 m, hat der in der Regel keine ausreichend große Garage, um die Räder reinzustellen. Also benötigt man wieder einen Radstände und das Tobi wird wieder deutlich länger. Also dann doch lieber gleich > 7m und die Radl sind aufgeräumt.

    Aber auf Grund der Antworten merke ich schon, dass es wirklich eine subjektive und individuelle Entscheidung für oder gegen 3,5 to ist. Aber noch mal Danke für die ganzen interessanten Kommentare.
    Hallo Wolfi,

    als wir ab August letzten Jahres nach einem neuen Mobil für uns gesucht haben, sind wir sehr, sehr oft auf die von dir beschriebenen Grundrisse gestoßen; Längsbetten, darunter Heckgarage, L-Dinette und oftmals Hubbett im vorderen Teil, fast bei jedem Hersteller.
    Da müsstet du absolut fündig werden! Vielleicht die Suche auf 7,5 m erweitern, dann wird die Auswahl größer.

    Schau mal bei EURA PRS 695 EB, Bettumbau für Enkel
    https://www.euramobil.de/modelle/pro...se/prs-695-eb/


    oder Challenger 287 GA, Hubbett für Enkel
    https://www.reisemobile-challenger.d...te/287ga#model


    Oder der Challenger 347 GA, Hubbett für Enkel und weitläufe Dinette.
    https://www.reisemobile-challenger.d...te/347ga#model


    Gewicht musst du natürlich zusammenrechnen, ob du mit 3,5 t noch klar kommt, vor allem mit Enkel und allem "Enkelzubehör"
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

  6. #6
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Das halte ich für ein Gerücht:
    . Aber mit Holzrahmen ist ähnlich schwer bei vergleichbarer Länge.
    Als wir unseren Dethleffs im Dezember 2013 bestellten,
    kostete das bestellte Styrodur (XPS) anstatt dem Holz/Styropor Aufbau knapp 630.- € mehr .
    Das Mehrgewicht des Styrodur gegenüber Holz/Styropor lag und liegt bei 0,9 Kg pro qm.
    Geändert von womofan (14.05.2019 um 15:08 Uhr)
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    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  7. #7
    Stammgast  
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Würde mir in keinem Fall ein Womo über 7m mit 3,5t kaufen ist meist überladen und nur mit heavy Fgst (Fiat, Citroen) kaufen (kann bei Bedarf auf 3,5t abgelastet werden) oder auf Renaultbasis Master (kann auf 4t aufgelastet werden)
    lg
    olly

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Zitat Zitat von dodo66 Beitrag anzeigen
    Würde mir in keinem Fall ein Womo über 7m mit 3,5t kaufen ist meist überladen und nur mit heavy Fgst (Fiat, Citroen) kaufen (kann bei Bedarf auf 3,5t abgelastet werden) oder auf Renaultbasis Master (kann auf 4t aufgelastet werden)
    lg
    olly
    Eura Mobil, 675m Aufbaulänge, Alkoven, 6 Schlafplätze, (7,30m Gesamt), mit Alko Chassis, größtem Motor, Servolenkung & Co war mit dem originalen ZLGG unbetreibbar.
    Die haben die Karre die 2.550kg leer wog, tatsächlich aus 2,8 Tonner ausgeliefert. Nach Auflastung auf 3,5 Tonnen haben wir nie mehr wie 3,1 Tonnen auf die Wage gebracht.

  9. #9
    Stammgast   Avatar von billy1707
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    Servus Wolfi,
    in Bad Aibling waren wir erst am Wochenende bei Dauerregen

    Bezüglich Gewicht schwirren ja genug Berichte umher.
    Bei uns zwei reichen 350 kg Zuladung zum fahrbereiten Gewicht.
    Bzw. 550 zum Leergew.
    Da gibt es genügend ordentliche TI's mit 7m.
    Ein Bett mit 205 * 210 is schon cool !

    Bei Deinem Standort vermute ich mal, daß Du
    öfter durch Ö fährst.

    Wenn Du nicht die zwei Kinder, drei Hunde und vier
    Kanarienvögel mitnimmst, auf ALDE und Backofen
    samt 2 Kühltruhen verzichten kannst,
    dann bleib unter 3,5 to.

    Blockabfertigung Kiefersfelden lässt grüßen.
    Alle, die mit 5to die alte Brennerstrasse fahren
    machen das natürlich wegen der schönen
    Landschaft.....keinesfalls wegen dem Geldbeutel

    Deine persönlichen Bedürfnisse entscheiden.

    Warst Du bisher >3,5 ?
    Downsizing ist bestimmt hart !

    Gruß Billy
    Geändert von billy1707 (13.05.2019 um 20:07 Uhr)

  10. #10
    Stammgast  
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    Standard AW: Vor- und Nachteile bei einem Mobil über 3,5 to

    @ Mark
    das mit 2,8 t ist ewig her

    ZumTE, viel TI mit Längsbetten haben seperate Dusche vorausgesetzt eine Länge von min 7,4m, da ist 3,5t schon mehr als sportlich und die Zuladung ein schlechter Witz so man die übliche weitverbreitete Komfortausstattung wie 2 Batterien, Sat, Markiese, XL Kühli, usw. 2 E-bikes oder Roller ist die Karre bei 3,5t überladen
    lg
    olly

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