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  1. #21
    Kennt sich schon aus   Avatar von ichbinswieder
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Für uns ist F das reinste Schlaraffenland .... wo sonst bekommt man sowas?

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    Anfänglich habe wir Fleisch meist im Supermarkt gekauft, weil es von der Qualität her viel besser als von unseren ortsansässigen Metzgern.
    Mittlerweile kaufen wir aber ausschließlich beim Metzger in Frankreich, weil wir das einmal tun mussten und seit dem angefixt und versaut fürs Leben sind. Ich hätte damals nicht gedacht, dass die Qualität vom Supermarkt noch so steigerungsfähig ist.

    Seitdem fühle ich mich in D nur noch verarscht.
    Es grüßt der Charly

  2. #22
    Kennt sich schon aus   Avatar von ichbinswieder
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Zitat Zitat von ivalo02 Beitrag anzeigen
    Kürzlich waren wir unterwegs und hätten auch durch F reisen können.
    Die Gilets jaunes (Gelbwesten) haben uns davon abgehalten.
    Später gerne wieder, sobald sich die Situation verbessert hat.
    Wir waren gerade für 3,5 Wochen in der Provence und haben durchaus Kreisverkehre gesehen, die von den Gelbwesten besetzt waren.
    Probleme hatte wir jedoch überhaupt nicht. Wie sahen denn deine aus?
    Es grüßt der Charly

  3. #23
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Zitat Zitat von ichbinswieder Beitrag anzeigen
    Wir waren gerade für 3,5 Wochen in der Provence und haben durchaus Kreisverkehre gesehen, die von den Gelbwesten besetzt waren.
    Probleme hatte wir jedoch überhaupt nicht. Wie sahen denn deine aus?
    Wir waren im Januar bis Mitte Februar und im April da. Ich habe hier im Forum schon ein bisschen dazu geschrieben und Bilder eingestellt. Es gab für uns, außer ein paar Wartezeiten von max. 10 Minuten keinerlei Probleme.

    Im Gegenteil: Es war unterhaltsam. Mal wurden von den Gelbwesten Bonbons aus einem Karton an die Autofahrer verteilt, mal kam eine Gelbweste ans offene Fenster und postulierte lachend und in deutsch: "Papiere bitte". Als ich mal das Handy für ein Foto zückte, sprang einer vors (stehende) Auto und zog für ein "Portrait" seine Mütze.

    Immer nett und entspannt.

    In den Medien wirkt das natürlich anders, da nur von Zwischenfällen berichtet wird. Das, was gut läuft, ist ja keiner Zeile, keines Bildes, wert.


    Gruß

    Frank

  4. #24
    Kennt sich schon aus   Avatar von brushcamp
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Auch wir können nichts negatives über die Gilet Jaunes sagen, selbst im Dezember wo die Bewegung noch stärker war kamen wir immer gut durch, vielleicht mal paar Minuten verzögerung bei einem besetzten Kreisel. An einem Kreisel wurden wir mit einem Gilet beschenkt, wir haben es vorne auf das Armaturenbrett gelegt und wurden dann immer freundlich begrüsst,


    LG Markus





    Bürstner Nexxo t 685 "55"

    Our Home away from Home

  5. #25
    Stammgast   Avatar von Alaska
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Ich habe Frankfreich zig mal bereist und trotz meiner eher rudimentären Sprachkenntnisse nie Probleme gehabt.Wenn die Franzosen merken das man wenigstens versucht französisch zu sprechen sind die sehr hilfsbereit.Auch die Vorurteile der Franzosen uns Deutschen gegenüber sind kaum noch vorhanden.Ich war vor einigen Jahren bei einer Gedenkfeier an der Maginot Linie als ein alter Franzose,ehemaliger Resistancekämpfer, auf mich zukam,mir die Hand bot und dann zu mir sagte:Meine Generation stirbt jetzt aus,es ist an Ihnen und Ihrer Generation dafür zu sorgen das sich so ein Wahnsinn niemals wiederholt,niemals dürfen sich eure und unsere jungen Leute noch einmal gegenseitig umbringen.Gesagt hat er das in Deutsch.......


    Gruß Arno
    Und ist der Berg auch noch so steil,bisserl was geht alleweil

    Bekennender SP und Wackenverweigerer

  6. #26
    Ist öfter hier   Avatar von Snowpark
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Diese doch ehrliche Antwort von Andi ( hier) hat mich bewogen diesen Thread zu eröffnen.
    ..........
    Warum habt ihr Vorbehalte gegen Frankreich und welche? Warum seid ihr noch nie nach Frankreich zum Urlaub?
    Ich antworte trotzdem
    Ich fahre oft nach Frankreich. Am liebsten Bretagne/Normandie, Atlantik oder einfach kurz über die Grenze. Obwohl ich auf französisch nur Grüßen kann oder nach was fragen, habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Franzosen waren immer hilfsbereit. Einige sprechen ja auch deutsch.

    Ja, so ein Fleisch gibt es in D nicht. Hackfleisch gibt es dort etwas gröber gehackt, was ich lieber mag für Bolognese.

    Gerne übernachte ich auf dem Weg dort http://www.champagne-jacques-copin.com/en-estate, bin da mal wegen undichten Dieselschlauch stehen geblieben. Die haben dafür gesorgt, das gleich Montag früh einer von der Werkstatt kam.

    2 Bilder aus Le Treport und Plage de Piemanson 2011

    Anhang 30760 Anhang 30761 Anhang 30762
    Schade, die Bilder sehe wohl nur ich, oder? Naja, ich lerne noch.
    Geändert von Snowpark (13.05.2019 um 10:39 Uhr) Grund: Bilder sind nicht sichtbar, Text hinzu

  7. #27
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Zitat Zitat von ichbinswieder Beitrag anzeigen
    Für uns ist F das reinste Schlaraffenland .... wo sonst bekommt man sowas?

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    Anfänglich habe wir Fleisch meist im Supermarkt gekauft, weil es von der Qualität her viel besser als von unseren ortsansässigen Metzgern.
    Mittlerweile kaufen wir aber ausschließlich beim Metzger in Frankreich, weil wir das einmal tun mussten und seit dem angefixt und versaut fürs Leben sind. Ich hätte damals nicht gedacht, dass die Qualität vom Supermarkt noch so steigerungsfähig ist.

    Seitdem fühle ich mich in D nur noch verarscht.
    Charly was soll hier solch ein Bild, dafür gibt es hier kaum Interessenten, ich durfte feststellen das hier der Großteil mit Schweinesteak (was immer das sein mag) glücklich ist sofern es unter 12.-€ angeboten wir.
    Ich habe einen Bekannten einen früheren Sterne-Koch mit einem Restaurant am Rhein, sogar einen Womoparkplatz hatte er mal, aber keine Wohnmobilfahrer. Er erzählte mal das ab und an welche kämen, auf die Karte schauen und 80% gingen gleich wieder, für 70.000.-€ Wohnmobile aber kein Geld für ein gutes Essen.
    So sind halt der Großteil der Deutschen, Fleisch was mehr kostet als 5.-€ schmeckt nicht, aber das Schwein muß auch gebadet werden und Sonntags auf die Sonnenbank, gutgehen muß es dem Tier wer das bezahlt ist egal.

  8. #28
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Was ich jetzt schreibe ist etwas sehr persönliches, aber im Zuge der Frage nach Vorurteilen zu Frankreich vielleicht interessant.
    Ich war 1981 zum ersten Mal in Frankreich, mit PKW,Wohnwagen und Familie, unsere Söhne waren damals 4 und 7 Jahre alt.
    Den Grund für unsere Reise werden jüngere Semester nicht verstehen.
    Ich wurde 1946 geboren, mein Vater war ein französischer Soldat der als Zwangsarbeiter in einer nahegelegenen Brauerei und Landwirtschaft beschäftigt war. Meine Mutter hat ihn nicht geheiratet, im Nachhinein betrachtet war das auch gut. Er blieb bis 1948 in Deutschland, Kontakt gab es nicht, mein Großvater hätte ihn massakriert. Es kamen einige Briefe, wenig später hörte man nichts mehr. Die wenigen nicht vernichteten Briefe sind heute in meinem Besitz. Was es damals bedeutet hat als uneheliches Kind mit einem Franzosen als Vater in einem oberbayerischen Dorf aufzuwachsen kann sich heutzutage kaum jemand vorstellen.
    Ich wollte eines Tages mehr über meine "Herkunft" wissen, es wurde die obengenannte Reise angetreten, die Vorkriegsadresse meines Vaters war bekannt. Ohne die geringsten Sprachkenntnisse hatte ich schon gewisse Bedenken, mein französisch sprechender Onkel hat mir ein paar Zettel geschrieben die ich entsprechenden Leuten am früheren Wohnort meines Vaters vorlegen konnte. Der Onkel riet mir, als erstes nach dem Bürgermeister zu fragen, Monsieur le Maire. Wir ließen unseren Wohnwagen in dem Städtchen Aurillac stehen und suchten das Dorf Brageac. Dort fragte ich den erstbesten Menschen an der Straße nach dem Monsieur le Maire. Er deutete auf ein Männchen das mit einer Tüte Bageuttes zu Fuß ein paar Meter weiter unterwegs war. Ich sprach ihn an und zeigte ihm einen Zettel auf dem mein Anliegen in französischer Sprache notiert war.
    Er nahm uns zu sich mit in sein Haus, seine Frau begrüßte uns freundlich, die Kinder bekamen sofort Gummibären und sie fing an zu telefonieren. Nach einer Viertelstunde wurde uns bedeutet wir sollten mit unserm Auto dem Bürgermeister folgen. Wir fuhren in das Dörfchen Chaussenac zum dortigen Bürgermeister. Es wurden ein paar Akten gewälzt, anschließend nach einer Dolmetschmöglichkeit gesucht. Diese fanden wir in dem Flecken Pleaux, nach vorheriger Nachfrage der beiden Bürgermeister im dortigen Rathaus gingen wir über den Marktplatz zu einer Apotheke. Die Apothekerin sprach sehr gut Deutsch, sie hatte in Berlin studiert. Ich konnte meine Fragen stellen und bekam alle Antworten die mich interessierten. Als erstes natürlich ob mein Vater noch leben würde, er war jedoch 1966 schon verstorben. Von einem der Bürgermeister wurde ich gefragt ob ich Erbansprüche stellen wolle, was ich verneinte. Ich fragte nach seinem früheren Wohnort und nach dem Friedhof auf dem er beerdigt war, die beiden Bürgermeister fuhren mit uns zu den Orten.
    Der frühere Wohnsitz meines Vaters war ein Bauernhof, der Besitzer und seine Frau waren da,also Onkel und Tante von mir.Sie wurden von den Bürgermeistern mit unserm Anliegen konfrontiert. Die Frau, also meine "Tante", war freundlich, der "Onkel" ignorierte uns total und ließ uns stehen, der ganze Besuch dauerte nur wenige Minuten. Anschließend fuhren wir zum Friedhof und suchten das Grab in dem mein Vater beerdigt war. Wir trafen auf dem Friedhof eine ältere Dame, sie sprach ein wenig Deutsch und kannte meinen Vater ziemlich gut, von ihr erfuhren wir das meiste.
    Dass einem so etwas mental natürlich ziemlich zu schaffen macht wird jeder verstehen, ich war froh als wir diese Orte wieder verlassen konnten.

    Von einer Voreingenommenheit der Franzosen gegenüber uns Deutschen war jedenfalls nichts zu spüren, mit einer oben geschilderten Ausnahme, die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit war beeindruckend, obwohl die unerfreulichsten Begebenheiten zwischen beiden Ländern erst 36 Jahre zurücklagen.

    Das war unsere erste Reise nach Frankreich, es folgten noch ein paar, in der obengenannten Gegend waren wir vor 3 Jahren wieder, allerdings ohne persönlichen Kontakt mit Leuten da zu suchen. Wir haben uns nur in dem inzwischen durch Landflucht stark ausgedünnten Dorf Brageac umgesehen und auf dem Friedhof ich Chaussenac das Grab meines Vaters besucht, es exisitiert noch. Das frühere Wohnhaus meines Vaters haben wir nicht mehr gefunden, die Gegend hat sich verändert und nach 35 Jahren vergisst man halt auch einiges. Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz in Pleaux, Campingplätze gibt es da in fast jedem Marktflecken. Die ganze Gegend, die Provinz Auvergne, ist absolut sehenswert.
    Wir werden wieder nach Frankreich fahren, wahrscheinlich noch in diesem Jahr. Allerdings weiter nördlich, in die Bretagne.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  9. #29
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    Bewegende Geschichte.
    Schade, daß da nicht "mehr" draus geworden ist. Kann ja aber nicht immer wie im Film enden.
    Mit mehr meinte ich, vielleicht etwas mehr Verwandschaft, vielleicht sogar Stief-Geschwister.
    Aber egal, auch so hast du ja Zugang zu F gefunden, auf eine etwas unorthodoxe Art.

  10. #30
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    Standard AW: Vorurteile gegen Frankreich

    noch vor 20 jahren waren unsere nachbarn "nur" franzosen - heute sind es europäer!
    hoffentlich kriegen wir das auch noch hin...
    so weit - so gut!
    Hartmut von Dem Reisemobilstellplatz im unteren Jagsttal!

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