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  1. #1
    Kennt sich schon aus   Avatar von AndiObb
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    Standard Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Ich habe überlegt ob ich den Text auch hier im Forum poste und wenn ja, ob ich mich an eine der stets laufenden Diskussionen anhänge. Da es aber viel Text ist und unsere Ausgangslage anders als die von z.B. Jan, setze ich das hier mal extra auf.

    Hallo zusammen,

    zum Thema zGG und dessen Einhaltung bei 3,5t wurde und wird ja viel geschrieben. Mit meinem Beitrag möchte ich nun nicht den Finger in die eine oder andere Richtung heben, sondern lediglich berichten wie das Thema bei uns (bisher) abgelaufen ist. An manchen Stellen hole ich ein bisschen weiter aus, vielleicht ist der ein oder andere der das liest ja in einer ähnlichen Situation und tut sich dann leichter die Lage für sich zu beurteilen.

    Es ging los in 2017, da hatten wir zum ersten mal überhaupt Kontakt mit einem Wohnmobil. In diesem Falle hatten wir eines für zwei Wochen gemietet – in Schottland. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir keine Ahnung von all den Dingen die man zum Thema Gewicht beachten kann/soll/muss. Für uns war klar, dass uns der Vermieter (grosse Kette) schon informieren würde wenns da was zu wissen gäbe. Beim Auto macht man ja den Kofferraum auch bis Anschlag voll und schnallt sich ggf. sogar noch eine Dachbox drauf. Und im Wohnmobil gäbe es ja sooooo viel Platz/Stauraum… Da wir per Flugzeug ankamen war unser Gepäck tatsächlich auf das Nötigste reduziert und die Hunde waren auch nicht dabei, also kein Problem (nachträglich betrachtet).

    Der Urlaub und die Reiseform gefiel uns allen in der Familie so gut, dass wir zwei Monate später selbst ein gebrauchtes Wohnmobil kauften. Zwei Monate klingt kurz, aber da ich vom Typ „ganz oder gar nicht“ bin, habe ich mich sehr sehr umfassend informiert worauf man achten muss, was man braucht usw. Tja und da war es nun: das Thema Gewicht. Meine Frau sah das von Anfang an etwas entspannter als ich. Wir haben beide noch den alten Führerschein, das hatte also keinen Einfluss auf die Entscheidung < oder > 3,5t. Durchaus zu berücksichtigen galt es aber, dass wir mit zwei Kindern und zwei großen Hunden unterwegs sein werden! Dafür war klar dass wir keine Radlerfamilie sind, die können also daheim bleiben. Da wir wegen der Kinder (keinesfalls in einem Bett, ohne Umbau also Stockbetten) und der Hunde (sichere und halbwegs bequeme Unterbringung) sehr spezielle Grundrissanforderungen hatten, stach schnell ein bestimmtes Alkovenmodell von Carado ins Auge – wir wollten nämlich auch nicht unbedingt über 7m Fzg-Länge kommen. Dabei sind die Carados ja auch noch sehr leicht im Vergleich zu anderen Anbietern. Damit hatten wir dann letztlich beschlossen: jetzt probieren wir das mit den 3,5t halt mal aus und schauen dann weiter. Beim Kauf unserer Ausrüstung hatte ich auch immer einen Blick auf die Gewichtsangabe der Ware, was uns bei der Auswahl aber letztlich nicht wirklich eingeschränkt hatte und teurer wurde es dadurch auch nicht.

    Das erste was ich nach dem Kauf des gebrauchten Womos machte, war den Fahrradträger abzubauen. Obwohl der Stauraum insgesamt durch den Grundriss und die Nutzungsart im Vergleich zu anderen Womos sehr limitiert ist, haben wir eigentlich immer noch den ein oder anderen Hängeschrank frei und auch in die Garage passte immer noch was rein. Tatsächlich war es dann so, dass wir „in vollem Gerödel“ (allerdings mit nur wenig Wasser) auf die Waage sind: mit 3.560kg waren wir im für mich noch vertretbaren Bereich. Dummerweise hatte ich die Achsen nicht einzeln gewogen – auch hier ist meine Einschätzung jedoch, dass wir das Gewicht ungewöhnlich weit vorne haben im Vergleich zu anderen. Damit sollten wir gut dastehen, idR ist ja die Hinterachse das Problem.

    Natürlich nutzen wir unser Womo so oft es geht. Beim Packen achten wir (also letztlich ich) sehr auf das Gewicht, bislang hat uns auf der Reise aber letztlich noch nie irgendwas gefehlt, das wir aus Gewichtsgründen nicht dabei gehabt hätten. Dennoch, die (bis heute regelmäßige) Diskussion mit meiner Frau dazu verläuft bei fast jeder Beladung idR ungefähr so:
    Ich: Nein Schatz, das brauchen wir nicht, das Gewicht können wir uns sparen.
    Sie: Aber es könnte ja sein dass wir es vielleicht doch brauchen. Jetzt tu halt nicht wegen jedem Gramm rum, fast alle anderen fahren ja auch auf 3,5t und sparen bestimmt nicht beim Einladen.
    Ich: Und wenn alle anderen aus dem Fenster springen, tun wir das auch? (Ich glaube diesen abgedroschenen Spruch kennt wohl jeder)
    Letztlich werden wir uns aber immer einig. Und was ich auch sonst sage: wenn ich alles wie daheim haben will, dann kann ich ja gleich dort bleiben.

    Zuletzt nervten mich diese Gespräche aber immer mehr und ich hatte auch keine Lust mehr über jede Flasche Bier im Kühlschrank eine gedankliche Wiegebescheinigung zu erstellen. Darüber hinaus habe ich mich für die Zukunft in ein Modell verguckt, das etwas „luxuriöser“ ist – gleichzeitig natürlich auch schwerer. Darüber hinaus informiere ich mich über vieles zwar gerne ausführlich, mache dann aber auch meine eigenen Schlüsse bzw. Erfahrungen. Also habe ich mich bezüglich der für uns zu erwartenden Einschränkungen vertraut gemacht die uns erwarten wenn wir über 3,5t gehen würden.

    Zunächst einmal ging es darum, wie wir auf welches zGG bei unserem Carado kommen und was dafür zu tun ist. Wie bei den meisten („nicht ganz so alten“) Ducatos auf light-Fahrwerk (welches ja leider meist üblich ist), ist eine Auflastung bei uns auf 3,85t mit einer „Herstellerbescheinigung“ ohne technischer Änderung möglich. Darüber hinaus benötigt an Eingriffe am Fahrwerk etc, das schied für uns dadurch schonmal aus. Ferner die Idee, dass wir ja wenns uns nicht taugt leicht wieder ablasten können bzw. fahren wir das Wohnmobil absehbar eh nicht bis zur Rente.

    Gleichzeitig habe ich mir auch mal angeschaut, was die Auflastung ansonsten für Folgen hat und habe das für mich/uns individuell bewertet:

    • an der Hinterachse gewinnt man nicht wirklich Gewichtsreserven = für uns ok, im Zweifel (wie oben beschrieben sind wir eh ungewöhnlich „frontlastig“) zahlen wir ggf. etwas Bußgeld, können aber nach vorne umladen.
    • Autobahn DE 100km/h = stört mich nicht, bisher Tempomat bei Tacho 115, künftig bei Tacho 109
    • Landstraße DE 80km/h = stört mich auch nicht, da zwei meiner Mitfahrer schnell einen sensiblen Magen bekommen, bin ich mit dem Schiff eh nicht so flott wenn hier und da eine Kurve auftaucht. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Landstraßen wird mMn dadurch kaum geringer.
    • Autobahn für uns relevantes Ausland meist 80km/h = DAS wird spannend, da habe ich durchaus Sorge dass mir die Füße einschlafen.
    • Warnlampe mitführen = stört mich nicht, kann man auch so ggf. mal brauchen
    • Ab dem 7. Jahr (bei uns der Fall) jährlich TÜV/HU = stört mich bedingt. Nur teilweise wegen dem Geld, sondern vielmehr weil es jedes Jahr aufs Neue organisatorischen Aufwand bedeutet
    • Überholverbot = wer dem >3,5t-Thema nicht in irgendeiner Form im täglichen Leben ausgesetzt ist, der wird (als PKW-Fahrer) die Überholverbotsschilder auf Autobahnen nicht so wahrnehmen. Ich habe mal darauf geachtet, davon gibt’s doch ziemlich viel. Das kann also ggf. mancherorts störend werden in Deutschland, ist aber auch eine Frage wie man damit umgeht. Abgesehen ist die Geschwindigkeitsbeschränkung im Ausland eh auf Lkw-Niveau, daher erübrigt sich das im fließenden Verkehr weitestgehend.
    • Durch- und Zufahrtsverbote = bis zuletzt hätte ich ja behauptet dass es sowas kaum gibt, bzw. nur für „echte“ Lkw, also > 7,5t. Tatsächlich habe ich beim letzten Österreichtrip aber einige Straßen gesehen, die für >3,5t nicht zugelassen waren. Natürlich fragt sich wie oft man solch einer Einschränkung begegnet bzw. gehe ich davon aus dass es dafür dann in der Praxis auch eine Lösung gibt.


    Das für uns wesentlichste Thema ist die Maut. In Deutschland fällt ja auch aufgelastet keine an, allerdings benötigt man beispielsweise in Österreich und Slowenien ja entsprechende Boxen und wird bemautet. Da wir südlich von München wohnen, ist der Preis durch Österreich für uns dadurch um ein Vielfaches teurer. Wenn wir innerhalb Österreichs Urlaub machen, zählt die Strecke natürlich schon zur Freizeit und Landstraße sowie gelegentliche Autobahn sind kein Thema. Im Juni fahren wir aber z.B. für eine Woche nach Kroatien. Da wir Arbeitnehmer mit bedingtem Urlaubsanspruch sind, können wir leider nicht ganz so entspannt über Tage anreisen, sondern ziehen den Weg auf einen Rutsch durch. Auch zusätzliche Stunden sind schon zu viel, das wollen wir Kindern und Hunden nicht antun. Also geht’s auf der Autobahn durch. Da wird’s dann schon happig. Die nächsten Ziele liegen aber in Schweden und Deutschland, von daher verteilt sich der Mehraufwand dann aufs Jahr gesehen.

    ...

  2. #2
    Kennt sich schon aus   Avatar von AndiObb
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    ...

    Natürlich hatte ich über die Vorgehensweise zur Auflastung schon viel gelesen. Dennoch bin ich der Typ, der Dinge dann auch gerne selbst probiert, damit ich mir ein eigenes Bild aus der Erfahrung heraus machen kann und dann auch „fundiert mitreden“ kann.

    Zunächst schrieb ich also den Hersteller des Womos an (Carado = Capron) um „naiv nachzufragen“, ob ich von dort die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Auflastung bekäme. Mit zwei Arbeitstagen fiel die Antwortzeit erstaunlich schnell aus. Die Antwort fiel inhaltlich allerding wie erwartet aus: bitte über den nächsten Händler bestellen. Also habe ich an jenen eine Email geschrieben und bekam ebenfalls am zweiten Werktag die Info, dass die Unterlagen nebst Typenschild bestellt wurden – der Preis: schlappe 250,- EUR.

    Während der Wartezeit habe ich meine Versicherung angeschrieben, was sich denn hier durch die Auflastung auf 3,85t ohne technischer Änderung verändert. Antwort: können wir so nicht sagen, bitte reichen Sie die entsprechenden Unterlagen ein.

    Weil´s grad so schön war, habe ich auch eine Email an die hiesige Zulassungsstelle geschickt, dass ich auflasten will ohne technischer Änderung und ob ich mit der Bescheinigung direkt zur Zulassungsstelle kommen kann oder ob ich wirklich vorher zur Prüfstelle (TÜV oÄ) muss. Die Antwort kam noch am selben Tag (!!!): um eine Aussage treffen zu können bräuchte man vorher die Herstellerbescheinigung.

    Na dann mal weiter mit den Vorbereitungen dachte ich mir und bin los um mir eine Go Box für Österreich zu besorgen. Wir wohnen ja südlich von München und zur Autobahnraststätte mit Vertrieb kann ich entspannt zu Fuß gehen ohne mich zu überanstrengen. Dem Herrn hinterm Tresen fiel immerhin auf, dass der Fzg-Schein ja auf 3,5t lautet und wissend winkte er ab, dass ich mit einer normalen Vignette auskomme. Den Begriff der Auflastung kannte er nicht, aber ich konnte ihm letztlich klar machen, dass ich einfach diese Box will und er sich keine Sorgen machen muss. Dann wollte er wissen wo ich hin fahre – damit ich ihm den Betrag zur Aufladung geben kann der für diese Strecke anfällt. Daraufhin gab ich nochmals den Erklärbär, dass ich noch kein konkretes Ziel habe, sondern einfach diese Box brauche um dann in Österreich wann auch immer, wo auch immer, auf der Autobahn fahren zu können. Letztlich habe ich es dann geschafft: ich habe gefragt was der initiale Mindestaufladebetrag ist. Eben jenen (75,- EUR) habe ich dann gezahlt, mir die Box und Unterlagen geben lassen – zusammen mit dem Hinweis dass ich noch den Nachweis zur Emissionsklasse bei der Asfinag einrichen muss – und zog nach einer gefühlten Ewigkeit von dannen. Daheim habe ich dann online ein Konto im Asfinagportal eingerichtet und den Kfz-Schein hochgeladen – mit dem Hinweis, dass ich demnächst auflaste. Im Anschluss wollte ich dann von pre-paid auf post-pay per Kreditkarte umstellen. Dafür habe ich nach einigem Suchen im Portal online auch ein Formular gefunden und dieses entsprechend ausgefüllt eingereicht. Die Antwort kam nach wenigen Tagen: das geht nur für Österreichische Karten, ich muss bei pre-paid bleiben.

    Gut drei Wochen nach Bestellung erhielt ich vom Händler die Nachricht, dass die Unterlagen von Capron eingetroffen sind. Noch in der gleichen Woche holte ich diese ab. Was man für 250,- Euro geboten bekommt ist dabei eher enttäuschend: einen DIN A4 Zettel mit der Aussage dass das eigene Fahrzeug mit entsprechender Fahrgestellnr. ohne technischer Änderung auf 3,85t aufgelastet werden kann und einen Aufkleber mit den geänderten Gewichten. Aber gut, immerhin hatte ich was ich wollte.

    Soweit ich mich inzwischen belesen hatte, Da ohnehin in zwei Wochen u.A. TÜV- und Gasprüfung anstand und wir dafür schon einen Termin in der Werkstatt hatten, habe ich den Auftrag einfach erweitert um das Thema Auflastung. Gleichzeitig habe ich schonmal online einen Termin bei der Zulassungsstelle für die Eintragung reserviert.

    Da wir im Juni durch Slowenien fahren, habe ich inzwischen auch schonmal online ein Konto bei DARS eingerichtet und eine Box bestellt. Auch hier musste ich die ZLB I (Fzg-Schein) hochladen. Die Reaktion aus Slowenien kam binnen zwei Arbeitstage per email: das Womo ist <3,5t und daher brauche ich keine Box. Auf meinen Hinweis zur Auflastung nächste Woche und dass wir im Folgemonat durch Slowenien fahren war die Antwort, dass mir die Box schonmal zugeschickt wird, ich aber bitte die aktualisierte ZLB I nachreichen soll (in der Folgewoche erhielt ich am Donnerstag eine persönliche Erinnerung dass ich das noch nicht gemacht habe – Termin auf der Zulassungsstelle war aber erst am Folgetag). Auch hier muss die Box mit Guthaben aufgeladen werden, was ich online per Kreditkarte machen wollte. Egal wie schnell oder langsam ich war, immer wieder erhielt ich eine timeout-Fehlermeldung. Also habe ich mich an DARS gewandt was ich nun tun soll. Die Antwort: Wir wissen dass das mit InternetExplorer oft nicht funktioniert, bitte verwenden sie Firefox oder Chrome. Dass ich auf meinem Rechner mit der aktuellen Firefoxversion im Netz bin habe ich nicht geantwortet… stattdessen ging ich dann mit dem Tablet via Chrome rein und dann klappte es.

    Mittlerweile war dann auch der Tag des „TÜV-Termins“ erreicht, die Werkstatt macht das mit der GTÜ. Die Bestätigung für die Auflastung ist letztlich nur ein Standardausdruck wo das was der Hersteller bestätigt wiederum bestätigt wird. Dies kostet dann nochmals 30,- Euro.

    Nachdem die TÜV-Plakette natürlich nochmal auf 2 Jahre ausgestellt wurde, aufgrund des Womo-Alters und der Auflastung dann aber nur noch 1 Jahr relevant wären, habe ich neben den Unterlagen auch das Nummernschild mit Plakette mit zur Zulassungsstelle genommen. Dass ich sicherheitshalber die ZLB II (Kfz-Brief) dabei hatte war mein Glück. Da dort keine Gewichte eingetragen sind hätte ich nicht gedacht dass man diesen benötigt. Allerdings änderte sich Punkt 17 von „K“ auf „A“ und somit musste ein neuer ausgestellt werden. Die nette Dame am Schalter stellte mir indes die ZLB I mit dem zuletzt erworbenen TÜV-Prüftermin in zwei Jahren aus. Die Kosten der Zulassungsstelle lagen bei 15,50 EUR, Zeitaufwand für mich dort keine 10 Minuten.

    Die Gesamtkosten für die Auflastung beliefen sich in unserem Fall also auf 250,- + 30,- + 15,50 = 295,50 Euro (die Mautboxen sind hierbei natürlich nicht berücksichtigt).

    So, das war nun doch so einiges an Text, vielleicht hat´s dem ein oder anderen was gebracht. Wie unsere Erfahrungen mit der Auflastung sind werde ich bestimmt mal an anderer Stelle berichten. Nur 5 Stunden nach Auflastung geht’s nun auch bald los zum ersten Test nach Österreich (diesen Ausflug hatten wir aber eh geplant).

    Viele Grüße

    Andi

  3. #3
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Danke für die Geschichte. Liest sich nicht nur angenehm, sondern ist auch sehr informativ.

    Bitte die weiteren Erfahrungen auch berichten (bitte, bitte). Am besten hier. Gehört ja irgendwie dazu. Gerade so die "täglichen" Preise und Erfahrungen mit den Boxen würden mich interessieren.

    Gruß
    Andi
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    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  4. #4
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Hallo Andi, sehr schön beschrieben.

    Obwohl wir das erste WoMo Anfang der 80er Jahre, danach immer wieder mal ein Wohnmobil gemietet haben hat uns die Gewichtsthematik erst vor dem Kauf eines eigenen Fahrzeugs "eingeholt". Dann ging es uns ähnlich wie im ersten Beitrag beschrieben. Entschieden haben wir uns für 3,5 to mit Maxi Fahrwerk - für unsere Rahmenbedingungen ok und bis heute vollkommen ausreichend. Allerdings würde ich bei den Rahmenbedingungen 4 Personen + Hund niemals jemand zu einem 3,5 to raten, egal wie lang das Auto ist.

    Grüsse Jürgen

  5. #5
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Nach dem ich diesen Winter in Albanien war, weis ich was die Durchreise Östereich, und Ausgiebigerer Urlaub in Slovenien (da kamen KM zusammen) an Maut für ein 2 Achser Euro 0 kosten und fahr dann wieder in die andere Richtung... Alleine für Slovenien kassierten die 170€ (Nicht Transit, sondern wir waren schon etwas in dem Land unterwegs) und Östereich buchte ähnliche Wegelagereibeträge bei mir vom Konto ab...
    Dazu noch auf der Rückreise n 100er an Gebühren für die Kroatische Autobahn (einmal von Süden nach Norden durch Kroatien) kann ich für das Geld was alleine die Straßennutzungsgebühren gekostet haben, schon bis Südspanien fahren...

  6. #6
    Kennt sich schon aus   Avatar von AndiObb
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Ich habe mich ja nur mit den Boxen für AT und SLO beschäftigt. Auf beiden Homepages gibt es Mautrechner, mit denen man ganz schnell und bequem seine Route (in unserem Fall nach Kroatien als Vergleichsstrecke) bzw. die verlangte Maut berechnen kann. Und das ist schon happig, selbst mit Euro 4.

  7. #7
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Ich hab die nicht vorrausberechnet, weil durch Östereich musste ich eh und Slovenien kann man wohl Mautfrei durchfahren, aber mir wurde von mehreren Leuten angeraten dass wenn ich in Slovenien Urlaub machen will, ich um das Thema Maut nicht drumherum komme und dass vergessen kann. Die Route kenne ich ja vorher auch nicht, so durchgeplant sind meine Wohnmobilurlaube nicht... Albanien hat mir zwar sehr gut gefallen, aber im allgemeinen mit dem Mautthema, der Winterwetterlage da unten, dem Umstand dass man in Kroatien auf nen Campingplatz muss, dass ist für mich unatraktives Reiseziel. War ich gewesen, ist n Haken dran, muss ich nicht nochmal hin.

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Hi Andi,

    wenn ich "ständig" über Mautstraßen fahren müsste/könnte/wollte, wäre das natürlich ein echtes Thema mit Gewicht > 3,5 t.
    Wenn man erst mal drüber ist, ist ja auch egal, wie viel drüber.

    Hoffe du kannst den Vergleich bis 3,5 t und nun darüber detailliert beschreiben, gerade in Hinsicht der Kosten.

    Wir werden auch unsere Erfahrungen sammeln mit dem "LKW", haben aber keinen Vergleich zu geringerem Gewicht, da nie im Süden bisher unterwegs gewesen.

    Wir planen im Herbst nach Kratien zu fahren und wie du schon richtig sagst, tagelang die Mautstraßen umfahren ist auch nicht unser Ding. Dafür ist jeder einzelne Urlaubstag zu kostbar.
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

  9. #9
    Stammgast   Avatar von ThomasPr
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Zitat Zitat von AndiObb Beitrag anzeigen
    ...

    Daheim habe ich dann online ein Konto im Asfinagportal eingerichtet und den Kfz-Schein hochgeladen – mit dem Hinweis, dass ich demnächst auflaste. Im Anschluss wollte ich dann von pre-paid auf post-pay per Kreditkarte umstellen. Dafür habe ich nach einigem Suchen im Portal online auch ein Formular gefunden und dieses entsprechend ausgefüllt eingereicht. Die Antwort kam nach wenigen Tagen: das geht nur für Österreichische Karten, ich muss bei pre-paid bleiben.
    Hallo Andi,

    Postpay geht auch für Deutsche, nur nicht mit Kreditkarte, sondern per Abbuchungsgenehmigung vom Konto. Mache ich seit 7 Jahren. Monatlich kommt eine detaillierte Rechnung (wenn ich auf der Autobahn gefahren bin) und einige Tage später wird abgebucht.
    Vorteil ist, dass man nicht über ausreichendes Guthaben nachdenken muss.


    Viele Grüße aus München
    Thomas

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    Viele Grüße aus München
    Thomas

  10. #10
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Hallo,
    seit zwei Wochen sind wir jetzt in Österreich unterwegs, die Donau runter bis Wien und jetzt in der schönen Steiermark. Die Go-Box (Postpay) ließ ich mir im Vorfeld von der Asfinag zuschicken. Antrag online ausgefüllt, Zulassungsbescheinigung mit gesendet, und nach ein paar Tagen war die Go-Box einsatzbereit da. Kosten 5€! Gepiept hat sie bis jetzt noch nicht. Problemlos mit 5,3to über die schönen Landstraßen. Was in Österreich uns schon öfter etwas ausbremste, waren Durchfahrtshöhen <3,60m. Aber auch dies hat sich bis jetzt problemlos umfahren lassen.



    Gruß Uwe

    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

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