Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #11
    Kennt sich schon aus   Avatar von AndiObb
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Danke für den Hinweis mit dem Kontoeinzug, so werde ich das auch machen.

    Heute waren wir auch schon die ersten km auf der Autobahn in Österreich unterwegs. Die Box piept öfter und lauter als ich erwartet hatte. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Mit der app habe ich Guthaben und Kosten einfach im Blick.

    Hatte schonmal eine vergleichsrechnung < vs > 3,5t für eine standardfahrt bis Krk gemacht, suche ich mal raus wenn ich wieder daheim bin.


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  2. #12
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Die Östereicher haben von meinem Bankkonto abgebucht, zumindest das Thema war im Urlaub sehr entspannt.

    Die Slovenier wollen, dass du das Konto im Prinzip im Blick hast und vorher auflädst. Bei nur noch 20€ Restguthaben auf der Box piept sie bei jeder Mautbrücke 2x.
    Dann kannst du dich aufm Handy (dank EU Roaming kein Problem) einloggen und dein Guthaben per Visa aufladen. Rückerstattung soll wohl mit einigem Aufwand verbunden sein.
    Ist aber nervig, muss man dann immer gucken, vor allem wenn man hinterher möglichst wenig Restguthaben haben will...

    Den Vergleich zu 3,5 Tonnen kann ich dir sagen, da wir die Tour mit 2 Autos gefahren sind. Dass ist eine Vignette von 30 Tagen für Östereich gewesen für 28€ und eine Vignette für Slovenien für n Monat die auch auf 30€ kam. Der Kostenunterschied von unter 3,5 zu über 3,5 Tonnen bei jeweils 2 Achsen lag bei 360€ zu 60€... Also 300€ Aufpreis...

    Nach 1400€ Dieselkosten war die Maut der zweitgrößte Ausgabenposten in dem Urlaub.

    Wohl gemerkt spielt bei der Vignette die Schadstoffeinstufung keine Rolle, bei über 3,5 Tonnen schon, da sind die Preise deutlich unterschiedlich von Euro 0 zu Euro 6...

    Für Dauerhafte Reisen auf den Autobahnen dieser Länder wäre mir mein Auto ehrlich gesagt zu teuer, aber dass habe ich ja gekauft um damit tendentiell eher in die andere Richtung zu fahren und da ist dass alles egal. Dafür haben die Schweizer mir letztes Jahr die Maut erlassen

  3. #13
    Kennt sich schon aus   Avatar von AndiObb
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Hallo zusammen,

    dann mal an dieser Stelle ein paar persönliche Erfahrungen.

    Unser erster Ausflug mit >3,5t ging über ein WE auf die Österreichische Seite des Bodensees. Die Benutzung der AB war dabei letztlich mit go-box sogar billiger als wenn ich eine Vignette hätte kaufen müssen. AB Deutschland war mit Tempomat Tacho 110 kein merklicher Unterschied zu vorher 115. Was aber enorm nervt sind die LKW-Überholverbote. Zweispurige AB und ewig Überholverbot. Wenn man sich daran sklavisch hält, kann einem der Spaß vergehen – die erlaubten 100 und das Überholverbot passen einfach nicht zusammen.

    Als vergleichsrelevante Strecke möchte ich jedoch unseren letzten Urlaub in Kroatien heranziehen. Die Strecken fuhr ich früher schon mit Auto und Motorrad, letztes Jahr noch mit <3,5t und nun mit >3,5t – insofern habe ich da also ein recht gutes Gefühl. Meine faktischen Messungen habe ich mit ein paar Excelkalkulationen abgeglichen und dann nochmal mit den „gefühlten Werten“ verglichen. Wir wohnen südlich von München und fuhren auf Krk. Die Strecke verteilt sich bei einfach insgesamt 560km etwa so:
    Strecke Typ km
    DE AB 100
    DE Landstr. 0
    AT AB 210
    AT Landstr. 0
    SLO AB 115
    SLO Landstr. 40
    HR AB 45
    HR Landstr. 50

    Die Fahrtkosten konnte ich faktisch messen, bei realistisch insgesamt 12 Reisetagen lagen diese für > 3,5t um ca. 62,- höher als bei <3,5t. Dabei berücksichtig war, dass der Durchschnittsverbrauch mit unserem Alkoven um 1,8 L/100km niedriger lag wegen der niedrigeren Geschwindigkeit, nicht berücksichtig wurden die einmaligen (niedrigen) Anschaffungskosten für die Boxen AT und SLO. Für beide Länder kostete uns die Durchfahrt (hin und zurück) ziemlich genau das Doppelte im Vergleich zur Vignette – die Zusatzgebühren für die Tunnel sind dabei jeweils berücksichtigt.

    Interessant war das Rechnen mit den Durchschnittsgeschwindigkeiten. Um ausserhalb DE auf den AB mit den LKWs mitschwimmen zu können, war der Tempomat idR auf ca. 92 eingestellt. Da ich üblicherweise ein eher zügiger Fahrer bin, war das gefühlter Schlaftablettenmodus. Meiner Frau ging es übrigens ganz ähnlich, sowohl auf der Fahrer- als auch Beifahrerseite. Faktisch ist es allerdings so, dass sich die realen Durchschnittsgeschwindigkeiten nur wenig unterscheiden – zumindest auf dieser Strecke. Die Landstrassenverbindung SLO – HR ist kurvig, da nimmt sich das mit dem Gewicht nicht wirklich viel. Auch weil es viele Ortsdurchfahrten gibt, die den Durschnitt ohnehin drücken. Die reine Fahrtzeit netto lag für die 560km mit >3,5t somit bei ca. 45 Min. mehr. Was dabei nicht berücksichtigt ist: mit den Boxen kann man an den Mautstellen schön entspannt rechts durchziehen, während alle anderen Urlauber sich durch die Einzelzahldurchfahrten quetschen. Beispiel Rückfahrt am Karawanken: ca. 8 Minuten nur an dieser Durchfahrt (die erst sehr spät auffächert) eingespart, was in der Kalkulation nicht berücksichtigt ist.

    Mein bisheriges Fazit:
    Als Arbeitnehmer und Eltern schulpflichtiger Kinder sind wir leider gezwungen, uns öfters in den Hauptreisezeiten auf Hauptreiserouten zu bewegen. Mit Reisetagen und –uhrzeit kann man das beeinflussen, dennoch haben wir Urlaube wo eben nicht der Weg das Ziel ist – und wir möglichst schnell den Weg zum Ziel hinter uns bringen wollen. Damit benötigen wir die Autobahnen. Das kostet mit >3,5t mehr, das ist so. Dafür gibt’s im Urlaub 1x Nudeln im Womo statt Essen gehen, dann hat sich das aber schon wieder ausgeglichen. Der tatsächliche Zeitverlust mit >3,5t fällt deutlich geringer aus als der gefühlte, ist aber natürlich vorhanden. Dafür hatte ich für die Kids erstmals die Fahrräder dabei, das hatte sich wirklich bewährt. Unser nächster Urlaub ist ein „heute hier, morgen da“, da werden wir aber wieder keine Räder mitnehmen.

    Das Leben besteht aus Kompromissen – ich habe die Kompromisse nicht bereut, die ich für <3,5t eingehen musste… und ich bereue die Kompromisse nicht, die ich für >3,5t eingehen muss. Man sollte sich nur immer dessen bewusst sein, was man will, kann und darf.

    VG

    Andi

  4. #14
    Kennt sich schon aus   Avatar von Saju
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Danke Andi für die Aufstellung. Sehe ich ähnlich. Haben ja auch aufgelastet. Im innerdeutschen Verkehr ist es für uns ebenfalls kein Problem. Wo man aber deutlich mehr Zeit verliert ist auf längeren Touren. Das Tempo auf den portugiesischen und spanischen Autobahnen ist auf Dauer schon nervig. Ok, schlägt sich positiv im Verbrauch nieder und man kann die Gegend besser schauen. Von daher für uns ok.
    Juppi - die schwerere Hälfte von SaJu

  5. #15
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Das LKW-Überholverbot sehe ich fast nie
    Ich überhole nur nicht in Baustellen.

  6. #16
    Kennt sich schon aus   Avatar von AndiObb
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Das LKW-Überholverbot sehe ich fast nie
    Ich überhole nur nicht in Baustellen.
    Ääääääähhhhmmmmm.... ja.... na ja... ja.... na ja... genau, ähm, ja....

    Bei Baustellen bin ich mit dem Womo eh vorsichtig, die Breite hat ja nichts mit dem Gewicht zu tun. Dreispurig geht´s idR noch in der Mitte, zweispurig sortiere ich mich freiwillig schon in den LKW-Stau, auch schon vor der Auflastung. Egal ob Hinweiszeichen oder nicht, meistens ist es links zu eng. Ich sah da bei anderen schon Spiegel fliegen - den Stress brauch ich nicht...

  7. #17
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    Standard AW: Unsere Gewichts- und Auflastungsgeschichte

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Das LKW-Überholverbot sehe ich fast nie
    Ich überhole nur nicht in Baustellen.
    Das Gewicht meinens Womos liegt immer bei 3,5t
    Ich überhole in Baustellen auch nicht.

    Gruß Rolf

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