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  1. #21
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von FrankNStein Beitrag anzeigen
    Da hätte hier keiner gestanden, denn die Folgen meiner Fehler trage ich selbst bzw. meine entsprechende Versicherung.

    Außerdem ist und war mir die Rechtslage bei Veruntreuung durchaus aus meiner früheren Tätigkeit in der Kfz.-Branche bekannt. Bei den Kfz.-Vermietern ist Unterschlagung nicht mal so selten. Die haben aber alle vorgesorgt.

    Wer dann sein eigenes Wohnmobil vermietet und keine entsprechende Versicherung abschließt, hat selbst Schuld. Da wurde an der falschen Stelle gespart, denn auf die entsprechenden Versicherungen wird man als Vermieter an jeder Ecke hingewiesen.

    Die braucht aber wohl nicht jeder, weil seine Menschenkenntnis so überragend ist ("das war doch so ein nettes Paar. Denen hätte ich das nie zugetraut").

    Zusätzlich stellt sich mir die Frage, ob das Finanzamt von der WoMo-Vermietung weiß. Wenn ja, kann man den Verlust von der Steuer absetzen. Wenn nicht und der Fall schlägt hohe Wellen, kommt vielleicht ein Sachbearbeiter auf die Idee, nachzufragen.

    Alles nicht so einfach mit dem so ungerechten deutschen Rechtsstaat.


    Gruß

    Frank


    PS:Ich vermiete auch nicht und verleihe noch nicht einmal in der eigenen Familie.
    Da ist auch wieder etwas dran.
    Alles in allem besser, zumindest als Privatmann, nicht vermieten und wenn doch,
    warum auch immer, nach allen Seiten absichern, auch dem FA gegenüber.
    Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
    sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.
    Ois isi
    LG Peter

  2. #22
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von fwbgroup Beitrag anzeigen

    Man kann sich mit einer Unterschlagungsversicherung dagegen schützen. Kostenpunkt im Jahr ab 200 € aufwärts.
    war mir nicht bekannt, dass man sich zu dem Preis gegen Unterschlagung versichern kann.
    Ein Bekannter konnte sich die Vers. in den 90ern mit seiner Ferrari-Vermietung nicht leisten und ist letztendlich an den Unterschlagungen Konkurs gegangen.

    Scheint sich ja einiges in der Gesetzgebung geändert zu haben, mein letzter Stand ist, dass man kein Eigentum an Rechter Dritter erwerben kann!

    Die mir untergejubelten Geklauten und Unterschlagenen musste ich jedenfalls wieder rausrücken.
    Gruß Thomas

  3. #23
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von womofan Beitrag anzeigen
    ...
    Alles in allem besser, zumindest als Privatmann, nicht vermieten und wenn doch,
    warum auch immer, nach allen Seiten absichern, auch dem FA gegenüber.
    So ist es. Wäre doch blöd, wenn plötzlich ein Schreiben vom Finanzamt eintrudelt, in dem nachgefragt wird, wann man in der Vergangenheit an wen vermietet hat, wie hoch die Einnahmen dafür waren und wie viele von den bei der Polizei angegebenen 50.000 km, die das Mobil gelaufen ist, privat waren und wann diese Fahrten stattgefunden haben.


    Gruß

    Frank

  4. #24
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    ...
    Scheint sich ja einiges in der Gesetzgebung geändert zu haben, mein letzter Stand ist, dass man kein Eigentum an Rechter Dritter erwerben kann!
    ...
    Doch, kann man.

    Hier:

    https://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/recht/gutglaeubiger-erwerb-bei-beweglichen-sachen.php

    und hier:

    https://autokaufrecht.info/2012/03/g...en-wohnmobils/

    steht was zu dem Thema. Leider sehr trockener, anstrengender Text (für mich).


    Gruß

    Frank
    Geändert von FrankNStein (05.05.2019 um 20:16 Uhr)

  5. #25
    Stammgast   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Somit ist es ein einfaches, sich passende, gefälschte Papiere zu besorgen, dann geht man sich den Ferrari oder Porsche leihen, dessen Papiere man besitzt, verkloppt ihn umgehend für kleines Geld weiter, der gutgläubige Schnäppchen Käufer lässt das Kfz zu, schon hat man ein "gewaschenes" Fahrzeug. Geht viel einfacher als Fahrzeuge richtig zu stehlen und zu "legalisieren".
    Nicht mal das Land muss ich verlassen.
    Hauptsache der Mieter/Verkäufer ist nicht auffindbar, weil der ja als einziger haftbar wäre. Exzellentes Geschäftsmodell.
    Müsste man sich mal überlegen, wenn ich da nur nicht solche Skrupel hätte...
    Na ja, als Mieter findet sich ja immer einer für entsprechenden Obulus und mit gefälschtem Ausweis ist der ja auch relati sicher unterwegs.
    Sollte ihn dennoch jemand identifizieren heißt er ja nun mal anders und es steht Aussage gegen Aussage.

    Auch wenn ich es ungerne zugebe, aber Frank hat irgendwie Recht.
    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Jeder kann sich im Voraus schlau machen oder beraten lassen. Wer dies nicht tut, selber Schuld.

    Natürlich muss man Hehlerware zurück geben. Aber hier handelt es sich ja nicht um Hehlerware.

    Ich kaufe ein Wohnmobil. Der Verkäufer zeigt seinen (gefälschten) Personalausweis und wir füllen den Kaufvertrag aus. Der Preis ist marktüblich, also nicht mal hier ein Stolperstein. Ich bezahlte und bekomme den (gefälschten) Fahzeugbrief. Die gefälschten Papiere sind für mich in keiner Weise irgendwie erkennbar.
    Und ich habe immer im Kopf: Wer den Brief hat, ist der Eigentümer (wieso behält sonst auch die Leasing den Brief ein?!)
    Also habe ich "in gutem Glauben" und in keinem Fall offensichtlich gestohlene Ware gekauft.

    Der Vermieter hätte sich entsprechend absichern können. Ich als Käufer aber nicht.
    Von daher ist die Rechtsprechung beim 2. Hinsehen durchaus verständlich.
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

  6. #26
    Stammgast   Avatar von Capricorn-CH
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von fernweh007 Beitrag anzeigen
    Wir werden aber nicht vermieten .... unsere Kinder, Familie und Freunde haben sich reichlich zum Fahren gemeldet
    Da gibt es keine „Unterschlagung“

    LG
    Dietmar
    So ist's bei uns auch.....

    DENK aber dran - wenn die Kinder, Familienmitglieder oder Freunde u.U. mit dem Auto nach Italien wollen, musst du ihnen ein unterzeichnetes Formular mitgeben. Es könnte sonst sein, dass sie am Grenzübergang grössere Probleme bekommen können, weil die Grenzer einfach mal unterstellen, dass das Fz gestohlen ist......

    Meine Tochter und unser Schwiegersohn waren mal mit unserem Cabriolet im Tessin, fuhren für einen Tag nach Italien und wurden promt kontrolliert. Meine Tochter hat lächelnd die Formulare rübergeschoben, nachdem sie erst mal aussteigen- und mit in's Office gehen mussten.
    Geändert von Capricorn-CH (06.05.2019 um 08:46 Uhr)
    mit besten Grüssen
    Adrian


    "Ich mag keine Menschen, die überall was suchen, was sie stört. Ich mag Menschen, die überall was finden, was sie fasziniert"

  7. #27
    Stammgast   Avatar von fwbgroup
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Aber auch ein neueres Womo hat im Vermiet-Modus schnell mal 50 tkm drauf, dann sind da auch gleich hanebüchene Abzüge drauf.
    Ein gebrauchtes Womo mit z.B. 100.000 km aus 2015 stellt mit 20% vom Neupreis quasi keinen Wert mehr da, der Wiederbeschaffungswert wäre aber sehr viel höher, eher bei 60% würde ich sagen.
    Wenn ich mir anschaue in welchem Rahmen derzeit alte Schätzchen gehandelt werden ist diese Versicherung fast nutzlos und (un-)verhältnismäßig teuer.
    Wie sicherst du dich ab, schaust du den Mietern in die Augen, drehst du den Ausweis 3 mal rum, checkst ihn ab etc?
    Guckst du ob der Mieter auch dort wohnt was der Ausweis sagt etc...
    Würde mich echt interessieren.
    Grüße Dietmar
    Hi Dietmar. Völlig richtig, genau so habe ich das oben geschrieben.
    Neues Womo ja, altes Womo nein! Aus den von dir genannten Gründen.

    Neue Wohnmobile bei uns laufen keine 4 Jahre in der Vermietung.
    Maximale Haltezeit zwischen 12 - 18 Monaten, dann werden die Womos durch neue ersetzt.
    Das ist bei Sixt und Co genau so.
    Mfg. Frank

  8. #28
    Stammgast   Avatar von fwbgroup
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von womofan Beitrag anzeigen
    Na ja,

    dass der Gesetzgeber den Besitzer des Wohnmobils alleine bzw. im Regen stehen läßt
    und den "Dieb" und den angeblich "gutgläubigen Käufer", in meinen Augen Hehler schützt,
    ist schon sehr starker Tobak.
    Ich möchte hier gerne Deinen Kommentar lesen, wenn es Dein Wohnmobil gewesen wäre.
    Es gibt ja nicht nur gewerbsmäßige Verleiher, die mehrere Wohnmobile vermieten,
    sondern auch viele Wohnmobilbesitzer, die ihr eigenes einziges WOMO
    vermieten, um so zu versuchen, die laufenden Kosten etwas zu senken.
    Wo es in so einem Fall einen Nannystaat geben soll, erschließt sich mir wirklich nicht.
    Wir würden niemals unser Wohnmobil vermieten !
    Peter, völlig richtig, aber die Hersteller werben vor dem Verkauf damit,
    das der Endkunde doch jetzt problemlos kaufen, gern auch mit NULL Anzahlung, weil er ja sein
    Wohnmobil durch Vermietung refinanzieren kann!
    Sieht man auf jeder Messe.

    Was im nachherein mit dem Fahrzeug passieren kann, das interessiert den Händler zu Recht überhaupt nicht.
    Hauptsache die Zahlen des Verkäufers passen.

    Wenn die Kriminellen dieses Zusammenhang spitz kriegen, werden die Unterschlagungen bei privaten Vermietern
    in die Höhe schnellen. Wie hoch, das ist nur begrenzt durch den Vorrat an gestohlenen Blankobriefen.
    Geändert von MobilLoewe (06.05.2019 um 20:04 Uhr) Grund: Editiert durch die Moderation
    Mfg. Frank

  9. #29
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Ich habe schon immer gesagt, dass man von Nebenbei Geschäften von denen man keine Ahnung hat, die Finger lassen sollte und sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren sollte.

    Entweder macht man ne Wohnmobilvermietung auf, dann vermietet man richtig Wohnmobile und nicht nur eines, oder man lässt es bleiben.
    Ist wie mit Wohnungsvermietung, entweder vermietet man in richtigem Stil, oder baut sein Geschäft zügig dahin gehend aus, oder lässt es bleiben.

    Die einzige Absicherung die funktioniert sind nicht irgendwelche Versicherungen, bei denen man erst im Schadensfall merkt dass es doch nicht versichert war, sondern eine kritische Masse zu erreichen in denen die Faulen Eier die man sich unweigerlich einfängt, unter gehen. Das muss man einkalkulieren und auf die Gesamtmietmasse umrechnen.

    Bei den Privat Schwarzvermietportalen rechnen die Leute aber nicht mit der Menschheit, sondern sie rechnen garnicht und sind viel zu gutgläubig. Wenn dann der "Verlustfall" oder "Schadensfall" eintritt, jaulen Sie. Der Rest spielt "Lotto" und freut sich, so lange nichts passiert...

    Wenn man 20 Wohnmobile laufen hat, dann muss man mal damit rechnen, dass eines weg kommt, weil es Unterschlagen wird, darin Drogen oder Schwarzgeld gefunden werden, dass es besoffen platt gefahren wird und die Versicherung dafür genau so wenig zahlt wie wenn jemand es Vorsätzlich dem Nachbarn ins Wohnzimmer fährt weil der Grade des Mieters Frau vögelt oder es Anzündet, weil er seinen darin singenden Kanarienvogel nicht mehr ertragen kann.

    Genau so ist es mit Mietwohnungen, wenn dann betreibt man dass in nem Umfang, in dem man das professionell aufstellt und dann hat man davon so viele, dass alle Jubel Jahre ein Mietnomade an den Ergebniszahlen auch nicht schmerzlich etwas ändert...

    Mein Mitgefühl für Vermieter hält sich daher in Grenzen, dass ist Business, das gehört dazu.

  10. #30
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
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    123

    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Hallo Mark
    Schade das es in diesem Forum kein "Daumen hoch" oder ähnliches gibt.

    m.f.G.
    Kuni

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