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  1. #51
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von Anja und Jürgen Beitrag anzeigen
    Hier ein Beispiel. Bei dieser Versicherung heisst es Veruntreuungsschutz. Bei einem Womo bis 45.000€ 250€ Kosten pro Jahr.

    https://horbach24.de/wohnmobile-verm...reuungsschutz/
    Danke, das sollte es jedem Verleiher doch wert sein.
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
    Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
    Ois isi
    LG Peter

  2. #52
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Aber auch die Leistungen anschauen, die haben nichts mit einer Vollkaso gemeinsam.
    Bei einem etwas mehr gelaufenen Womo bringt die Versicherung nicht mehr viel, sehr viel weniger als der Wiederbeschaffungswert.
    Vielleicht gibts ja auch andere Anbieter...

  3. #53
    Stammgast   Avatar von fwbgroup
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von Chief_U Beitrag anzeigen
    Ein Mieter ist Besitzer! Aber nicht Eigentümer!



    Gruß Uwe

    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
    Na dann lest euch noch mal durch, was ich geschrieben haben. Am besten auch der FrankNStein
    Französisch war es jedenfalls nicht! Von wegen Begrifflichkeiten verwechselt.

    Wie kann denn ein Mieter eines Vermiet Wohnmobils von uns gleichzeitig der Besitzer dieses Wohnmobiles sein.
    So ein Schwachsinn! Hier das Zitat von mir.......


    "Und es geht darum, was gesunder Menschenverstand ist.

    Und der ist eindeutig.
    Fakt ist, ein Mieter ist ein Mieter und kein Besitzer.
    Verkauft ein Mieter meinen Besitz gibt es ÄRGER.
    Das aber im Nach herein........."
    Mfg. Frank

  4. #54
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Mal zurück auf Seite 4 blättern. Da wird es erklärt.

  5. #55
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von fwbgroup Beitrag anzeigen
    ...
    Wie kann denn ein Mieter eines Vermiet Wohnmobils von uns gleichzeitig der Besitzer dieses Wohnmobiles sein.
    So ein Schwachsinn!
    ...
    § 903 BGB sagt aus, dass der Eigentümer mit der Sache nach Belieben verfahren und andere von jeder Einwirkung ausschließen darf. Dies bedeutet, dass das Eigentum ein umfassendes Herrschaftsrecht über eine Sache ist. ... Der Besitz einer Sache wird durch die Erlangung der tatsächlichen Gewalt über die Sache erworben.25.04.2014

    Merke: Der Eigentümer ist der, dem eine Sache gehört. Der Besitzer ist der, der sie gerade hat.

    Oder: Auch ein Dieb ist nach dem Diebstahl Besitzer der gestohlenen Sache, aber kein Eigentümer. Eigentümer ist der, dem sie gehört.

    Hoffentlich ist das jetzt nicht zu schwierig. Wenn man seinen "gesunden Menschenverstand" anstrengt, kann man das verstehen.

    Beispiel:
    Wenn ich auf einem Stuhl in einem Restaurant sitze, bin ich momentan der Besitzer, aber nicht Eigentümer. Eigentümer ist der, dem der Stuhl gehört.

    Oder:
    Wenn ich ein Automobil lease, bin ich der Besitzer. Eigentümer ist die Leasinggesellschaft.


    Gruß

    Frank
    Geändert von FrankNStein (07.05.2019 um 12:19 Uhr)

  6. #56
    Stammgast   Avatar von fwbgroup
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von FrankNStein Beitrag anzeigen
    I

    PS: Sorry für den Spott. Ich möchte Vater Staat so wenig wie möglich in meinem Privat- und Geschäftsleben haben. Der spielt mir heute schon viel zu viel mit.
    Das sehe ich ähnlich, hat aber nichts damit zu tun, das dein, ach so geliebter Staat es nicht schafft, Blaokodokumente zuverlässig gegen Diebstahl zu schützen.
    Denn ohne gestohlene Fahrzeugbriefe würde die Masche mit dem Unterschlagen von Wohnmobilen nicht so gut klappen.

    Im Übrigen, ihr könnt euch gern die Begrifflichkeiten um die Ohren hauen, das ist mir eigentlich schnuppe.
    Ersetze einfach den Begriff " Besitzer" durch "Eigentümer"!

    Und schon ist das BGB konform, das BGB interessiert aber einen Mieter nicht die Bohne, wenn er ein Wohnmobil unterschlägt.
    Also das "Eigentum" eines anderen........
    Mfg. Frank

  7. #57
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von fwbgroup Beitrag anzeigen
    ...
    Im Übrigen, ihr könnt euch gern die Begrifflichkeiten um die Ohren hauen, das ist mir eigentlich schnuppe.
    Ersetze einfach den Begriff " Besitzer" durch "Eigentümer"!

    Und schon ist das BGB konform, das BGB interessiert aber einen Mieter nicht die Bohne, wenn er ein Wohnmobil unterschlägt.
    Also das "Eigentum" eines anderen........
    Ich für mich verstehe gern auf den ersten Blick austauschbare Begriffe und deren Unterschiede. Das muss aber jeder halten, wie er will.

    Mich bewahrt es häufiger mal davor, über Dinge zu maulen, deren Hintergrund ich nicht verstanden habe.


    Gruß

    Frank

  8. #58
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Hier der 2. Teil der Erklärung von Anja


    1. Wer muss welches Risiko tragen:


    Unsere Rechtsordnung bestimmt durch Rechte und Pflichten, welche Beteiligten im Rechtsverkehr wofür Verantwortung tragen müssen. Z.B. haftet der Verkäufer einer neu hergestellten Sache für deren mangelfreie Übergabe. Der Käufer muss dafür einstehen, dass er den Kaufpreis vollständig zahlt. Bei einem Gebrauchtkauf regelt das sog. „Gekauft wie besehen“ dagegen, dass der Käufer keine Mängelansprüche haben soll. Er soll sich selbst davon überzeugen, ob der Kaufgegenstand die von ihm gewünschten Eigenschaften hat, ob er mit seinem Zustand einverstanden ist. Der Verkäufer einer gebrauchten Sache haftet wiederum nur für arglistig verschwiegene Mängel. Bei einer „Bringschuld“ muss der Verkäufer die Sache dem Käufer unbeschadet bringen, bei einer Holschuld dagegen haftet der Verkäufer für den Bestand der Sache nur in seinen Geschäftsräumen und nicht für die Versendung.
    Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie der Gesetzgeber die Verantwortlichkeiten zwischen verschiedenen Personen festlegt. Er bestimmt also, wer welches Risiko zu tragen hat. Dies ist erst recht in solch komplexen Dreipersonenverhältnissen notwendig ie in unserem Fall.

    Stellen wir uns vor, die Geschichte wäre etwas anders erzählt worden.
    Nämlich aus Sicht von Frau Schreiber:
    Frau Schreiber träumt schon lange von einem Wohnmobil. Leider sind ihr die meisten Neufahrzeuge zu teuer. Sie spart seit Jahren und sucht immer wieder nach erschwinglichen Angeboten von gebrauchten Campern. Eines Tages entdeckt sie ein wirklich preisgünstiges Angebot. Sie macht einen kurzfristigen Termin mit dem Verkäufer. Der Mann wirkt seriös und zeigt ihr ausführlich das Mobil. Er erzählt, seine Frau habe kein Interesse an Campingurlaub mehr und die Tochter gehe zum Studium ins Ausland, da bräuchten sie Geld und so habe er sich entschlossen, das Mobil spontan anzubieten. Frau Schreiber ist begeistert von dem guten Erhaltungszustand des Wohnmobils und entschließt sich aus dem Bauch heraus zum Kauf. Gegen Aushändigung des Briefs soll sie Eigentümerin werden. Sie hebt ihre ganzen Ersparnisse von ihrem Bankkonto ab – 20.000 Euro und übernimmt das Wohnmobil. In der Woche darauf lässt sie das Wohnmobil an ihrem Wohnort Kiel zu und lässt den Fahrzeugbrief auf sich umschreiben. Alles klappt problemlos, sie freut sich schon riesig auf irhe erste Tour.
    Da erhält Frau Schreiber plötzlich einen Anruf von der Polizei. Sie ist betrogen worden! Das Fahrzeug gehörte in Wahrheit nicht Herrn Müller, sondern einem Ehepaar aus Süddeutschland, das das Wohnmobil lediglich zu Urlaubszwecken an M vermietet habe, erklärt die Polizei. D ist fassungslos. Sie kann so viel kriminelle Energie gar nicht begreifen. Auch die Zulassungsstelle hatte bei Vorlage des gefälschten Briefs nichts auffälliges bemerkt.
    Der Eigentümer Maier aus Süddeutschland verlangt von D sein Wohnmobil heraus. Er hat schon einen Anwalt genommen und Frau Schreiber auf Herausgabe seines Eigentums vor dem Landgericht verklagt. Alle Versuche von D, den betrügerischen M per Handy zu erreichen, scheitern. Die Nummer existiert nicht mehr. Ihre Ersparnisse sind weg und jetzt verliert sie womöglich noch das Wohnmobil und einen Prozess! Da sich D keinen Anwalt leisten kann, wendet sie sich verzweifelt an eine Verbraucherzentrale…

    So würde sich der Fall lesen, hätte der Gesetzgeber in § 935 geregelt, dass auch an unterschlagenen Gegenständen gutgläubig kein Eigentum erworben werden kann.
    Aber einer ist ja immer der Dumme – mag man jetzt einwenden. Ob V oder D geschädigt werden, erscheint ja völlig willkürlich. Hat der Gesetzgeber da einfach eine Münze geworfen, zu welchen Lasten sich Ms Betrug auswirken soll?
    Warum entscheidet das Gesetz hier zu Lasten des früheren Eigentümers?
    Die Antwort ist darin zu finden, wem man fairerweise das Risiko von Ms Vertragsbruch auferlegen sollte. Entweder V, der sich M als Mieter ausgesucht und ihm sein Fahrzeug anvertraut hat. Oder D, die auf das Kaufangebot eingegangen ist.
    Nochmal: Wäre M ein „richtiger“ Dieb, müsste D das Wohnmobil an V herausgeben. Das Gesetz lässt V deshalb das Risiko der Weiterveräußerung tragen, weil er selbst dieses Risiko durch die Vermietung erhöht hat. D hingegen hat aus ihrer Sicht genauso wie jeder andere Käufer gehandelt. Sie hat auf die Echtheit des Fahrzeugbriefs vertrauen dürfen, da dieser auf einem echten Formular einer Zulassungsstelle täuschend echt ausgefüllt war. Ihr Verhalten hat also die Gefahr, dass widerrechtlich Eigentum entzogen wird, nicht vergrößert.

    V hat natürlich seinerseits auch auf die Redlichkeit seines Mieters vertraut. Im Unterschied zur Diebstahlsvariante, wo das Fahrzeug aus der verschlossenen Garage oder vom eingefriedeten Grundstück entwendet wird, hat er die Gefahr der widerrechtlichen Weiterveräußerung durch die Weggabe des Fahrzeugs aber selbst vergrößert. Er hat M den Besitz an seinem Wohnmobil – wenn auch nur vorübergehend – eingeräumt.
    Das ist aber doch nicht verboten, warum soll V dafür den Schaden tragen?
    Weil er im Vergleich zu D ein Risiko geschaffen hat, für das er selbst verantwortlich ist. D hingegen hat die im Rechtsverkehr übliche Sorgfalt angewandt.
    Man denke z.B. an den Fall, dass jemand sein Fahrzeug einem Feund zum fahren ausleiht. Dies ist legal. Da aber hieraus das Risiko für Unfälle durch menschliches Versagen rechnerisch bei 2 Fahrern doppelt so hoch ist, bezahlt die Kfz-Versicherung einen Schaden ggf. nicht, wenn jemand anders als der Halter am Steuer saß. Dies ein ganz einleuchtendes Beispiel dafür, dass man zwar etwas legales tut, die Folgen dafür aber zu tragen hat. Wenn sich nämlich dabei ein erhöhtes Risiko verwirklicht, für das man selbst verantwortlich ist, wie beim Verleihen des Fahrzeugs an einen anderen Fahrer.

    Vielleicht erscheint es nach dem Lesen meines Erklärungsversuchs etwas „gerechter“, dass V den Schaden aus der betrügerischen Veräußerung tragen muss und nicht D. Allerdings ändert das nichts daran, dass M V durch einen strafbaren Betrug geschädigt und zugleich eine Unterschlagung begangen hat. V hat einen (zivilrechtlichen) Anspruch gegen V auf Herausgabe des unrechtmäßig erlangten Kaufpreises von 20.000 Euro. Außerdem kann er die Differenz zwischen dem Wert seines Wohnmobils (50.000) und dem erzielten Kaufpreis (20.000), also 30.000 Euro als Schadensersatz aus unerlaubter Handlung ersetzt verlangen. Findet die Polizei M nicht oder hat dieser kein Geld mehr, wenn er aufgegriffen wird, nützt das V allerdings praktisch nicht viel.
    Es ist also dringend ratsam, sich auch gegen Unterschlagung zu versichern. Allerdings sollte man die Versicherungsbedingungen sorgfältig lesen, ob diese auch das Risiko von gewerblicher und/oder privater Vermietung absichern.

  9. #59
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Ein Mieter ist Besitzer, weil er das Wohnmobil grade besitzt.
    Verkauft er es weiter, gibt es Ärger.
    Ist er nicht mehr auffindbar, gibt es zwar trotzdem Ärger, aber nicht für Ihn.

    Klar kann man sich gegen Unterschlagung versichern.
    Dann ist man aber noch nicht dagegen versichert, dass der Mieter den Wassertank mit Diesel füllt (hatten wir schon hier im Forum) und man ist noch nicht dagegen versichert, dass der Mieter das Wohnmobil generell absichtlich schrottet (Vorsatz) und man ist noch nicht dagegen versichert, dass der Mieter den Geltungsbereich der Versicherung verlässt und dann einen Schaden verursacht und man ist noch nicht dagegen versichert, dass der Zoll die Kiste mit ner Axt zerlegt weil im Innenraum Drogen gefunden werden (hatten wir hier im Forum auch schon).

    Das alles ist "unternehmerisches Risiko" und "unternehmerisches Risiko" kann man einkalkulieren, aber man kann sich nicht gegen alles versichern.

  10. #60
    Stammgast  
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    Standard AW: Wohnmobil gemietet und verkauft

    Zitat Zitat von Mark-86 Beitrag anzeigen
    Das alles ist "unternehmerisches Risiko" und "unternehmerisches Risiko" kann man einkalkulieren, aber man kann sich nicht gegen alles versichern.
    Es heisst, No Risk No Fun.
    Wenn mir das passiert wäre (Hätte durchaus sein können, ohne diese Vorgeschichte hier und wenn ich vermieten würde), würde ich zwar kotzen, was willst du machen, dich vorn Zug schmeissen?.
    50 Riesen in den Sand, ok, wird abgeschrieben, macht dann nur noch 30, bei 40% Spitze.
    Auch Kacke, klar, aber was ich schon mit Aktien in den Sand gestetzt habe, das will auch keiner wissen...
    Trotzdem setze ich weiterhin auf Aktien und würde auch weiterhin vermieten, wenn das meine Profession wäre.

    Was sagte einst Stepi: Läbbe geht weida...

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