Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #1
    Administrator   Avatar von Stefan_Weidenfeld
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    Standard Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Liebe Foristen,

    in der aktuellen promobil-Ausgabe (5/2019) stellt mein Kollege Christian Becker zwölf aufgebaute Reisemobile unter sechs Meter Länge vor - darunter Alkoven, Teilintegrierte und Integrierte. Wer eigentlich vorhatte, einen Campingbus zu kaufen, kann da vielleicht ins Grübeln kommen, schließlich versprechen die kompakten Aufgebauten mehr Wohnkomfort und mehr Stauraum bei ähnlichen Dimensionen, und das auch noch zu moderaten Preisen. Was meint ihr: Sind solche Typen ein guter Kompromiss zwischen Campingbus und "richtigem" Reisemobil? Oder sprechen die stärkeren Argumente für den echten Camper beziehungsweise ein echtes größeres aufgebautes Mobil?

    Grüße aus der Redaktion, frohe Feiertage und einen schönen Reisefrühling,

    Stefan

  2. #2
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Zitat Zitat von Stefan_Weidenfeld Beitrag anzeigen
    ... Oder sprechen die stärkeren Argumente für den echten Camper beziehungsweise ein echtes größeres aufgebautes Mobil?...
    Echt jetzt!? Echte Männer campen nicht. Echte Männer fahren Reisemobil. Dann ist das Gerät nur Mittel zum Zweck, egal ob kompakt, oder groß, größer, am größten.

    Schöne Osterfeiertage.

    Grinsegruß Bernd
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom... Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren

    Meine private Homepage MobilLoewe mit Alpa





  3. #3
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Da ich mir nach fünf VW T2 bzw. T3 Kombi-Reisemobilchen im Jahr 2001 so was ähnliches selber entworfen hatte, eine Leerkabine mit innen B 1,90x L 3,10x H1,90-2,00m plus Alkoven bauen liess und den Rest selber angegangen bin war genau das meine Wunschvorstellung: aussen kompakt, innen sehr wesentlich mehr Platz als im VW T4 Kombi. Und erheblich bessere Isolation.
    Seither sind wir damit gut 5 Jahre lang gereist und haben über 300 Tkm gefahren, auch im Alltagsbetrieb. Sehr wendige komfortable Fahreigenschaften, sparsame Betriebskosten, Allradantrieb mit HA Sperre. Etwas höhergelegt - also Schlechtwegetauglich: erprobt auf 5 Marokkoreisen (2004 - 2018, sowie in Rumänien, Polen und Ukraine 2005. Wir haben aber auf eine Nasszelle verzichtet zugunsten eines größeren Innenraums und für das Raumgefühl. Weitgehend übernachten wir auf Campingplätzen - aber drei Tage Autarkie sind schon möglich.
    Aussenmasse L 5,52m, B 1,99m, H 2,80m. Zul. Ges.gew. 2,99 T bei etwa 500 kg Zuladungsmöglichkeit.
    Das ist etwas knapp aber dem Allradantrieb geschuldet. Letzteren schätze ich sehr bei Fahrten - nicht nur - im winterlichen Allgäu.

    Für uns sind solche Mobilchen, wie im promobilartikel beschrieben, ideal.

    Die unten verlinkten Fotos hat mir google leider "geklaut"
    Gruß vom AltenHans! VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T.
    Reisefotos https://plus.google.com/u/0/+HansP Ganz vorn ist die Doku T4:

  4. #4
    Kennt sich schon aus   Avatar von Gerberian Shepsky
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Wir steigen gerade vom „richtigen“ WoMo ( VI mit 8,82 m Länge) auf einen Compakten mit 6 m um.
    Wendig, kompakt, dennoch viel Staumöglichkeiten, gut nutzbare Dusche.
    Ein Bus wäre für uns dann doch zu klein und beengt gewesen.

    Ich bin der Meinung, dass bei dem derzeitigen WoMo-Boom und der damit verbundenen Womodichte, die Kompakten zukünftig an Stellenwert gewinnen werden.
    Auch dieAnzahl der Alleinreisenden Paare zeigt, dass mehr Platz oftmals nicht gewollt und nötig ist.

    Wir zumindest freuen uns auf mehr Flexibilität und eine PKW-ähnliche Nutzungsmöglichkeit.
    Gruß von Jan von nebenan
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    ... heute Nacht betrunken und hungrig heimgekommen. Nivea macht echt 'nen furchtbaren Joghurt!

  5. #5
    Moderator  
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Als ich angefangen habe mich für Wohnmobile zu interessieren, habe ich mir auch die ausgebauten Busse und kurzen Wohnmobile angeschaut.
    Schnell kam da die Frage auf: Warum sind die ausgebauten Busse eigentlich so teuer und warum kauft die jemand, wenn es auch günstigere kurze Wohnmobile gibt?

    Aber vielleicht wird die Frage ja hier beantwortet.

    Gruß
    Andi
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  6. #6
    Stammgast   Avatar von FrankNStein
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Die Vor- und Nachteile werden wohl stark von den persönlichen Wünschen der Nutzer, deren Einsatzprofil und der Anzahl der Mitfahrenden abhängen.

    Wir haben uns bewusst für einen 5,99 mtr. langen Kastenwagen mit 3,5 t zulässiger Gesamtmasse entschieden, weil unsere Betonung beim Wohnmobil auf "-mobil" liegt, wir selten mehr als 2 Nächte an einem Ort verbringen, alle Straßen nutzen wollen, auch mal spontan unsere Räder auf den AHK-Träger schnallen und 1 Wochenende in anderen Gegenden radfahren wollen und den Kastenwagen als Büroersatz für unsere regelmäßigen (5 x im Jahr) Anreisen über 1.400 km incl. einer Übernachtung nach Frankreich nutzen. Grill und sonstiges "Zubehör" haben wir selten dabei.

    Für andere Nutzer wird ein möglichst großes Mobil vorteilhafter sein.

    Gruß

    Frank

    PS

    .......und für AndiEh:

    Wir haben uns bewusst für einen Kasten entschieden, da er uns eine höhere Unfallsicherheit zu bieten scheint.

    Andererseits halten wir es jedoch für unwichtig, die Kriterien für eine Entscheidung Pro/Kontra anderer Wohnmobilkäufer zu verstehen.
    Geändert von FrankNStein (18.04.2019 um 22:28 Uhr)

  7. #7
    Stammgast   Avatar von womofan
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Wir sehen für uns in einem Campingbus aus vielerlei Gründen mehr Nachteile als Vorteile.
    Hauptsächlich die Enge und die Schiebetür sind Gründe, warum wir uns niemals
    einen Campingbus (Kastenwagen) kaufen würden.
    Unser nächstes Reisemobil wird ein kompaktes sein unter 3,5 t.
    So etwas in der Art eines Eura HS 570 würde uns in Zukunft reichen.
    Ein Alkovenmobil mit einer Dinette bzw. einer Rundsitzgruppe im Heck.
    Da wird der Platz optimal ausgenutzt.
    Z.Z. haben wir einen 6,95 m langen Teilintergrierten.
    Da wird und wurde viel Platz verschenkt, vom Gewicht ganz abgesehen.
    Auch die Mautkosten fallen auf die Dauer doch ganz erheblich ins Gewicht,
    wenn man wie wir gerne Frankreich und Italien bereist.
    Nimm Dir Zeit für Deine Freunde,
    sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde.
    Ois isi
    LG Peter

  8. #8
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Zitat Zitat von womofan Beitrag anzeigen
    Auch die Mautkosten fallen auf die Dauer doch ganz erheblich ins Gewicht,
    wenn man wie wir gerne Frankreich und Italien bereist.
    Die Mautkosten sind wegen der Fahrzeughöhe beim Alkoven u.U. höher als beim TI.

    Wir steigen grad vom Alkoven auf TI um, weil die Kinder nicht mehr mitfahren, die Betten nicht mehr oben sind, weniger Stirnwiderstand, etc.
    Hecksitzgruppe ist eine goile Sache, ist aber bei uns kein Thema, weil wir Draussensitzer sind.

    Wir haben uns bei der letzten Messe ausführlich die TI bis-6m Klasse angesehen, die wären uns groß genug. Aber fast alle haben so wenig Stauraum, da hätten wir echte Platzprobleme. Alkoven in der 6m Klasse haben entweder kein Bett hinten (= keine Garage) oder ein Doppelbett - und für eine 4-köpfige Besatzung ist ein 6m Mobil schon ziemlich eng.

    Unser erstes war ein Hymer Alkoven mit 5,5m mit separater Dusche (!) und einem Längsbett hinten (= Ablage für Reisetaschen oder Einzeldinette oder Schlafplatz). Der Grundriss war genial, leider gabs keine Garage und nur einen Mini-Stauraum unter dem hinteren Bett.
    Davon abgesehen gabs früher Modell mit einem schmalen, aber hohen Staufach, da konnte man zumindest Sessel+Tisch unterbringen. Auch gesehen habe ich Zubauten, wo sich die Besitzer unter dem Womo hinten ein Staufach dazugebastelt haben - auch ausreichend für die Gartenmöbel.
    Hier fehlen dzt. pfiffige Lösungen - die Hersteller bauen aber lieber etwas für den Mainstream und haben damit weniger verschiedene Modelle im Portfolio.

    Die Vorteile der 6m Klasse liegen auf der Hand - sie sind wendiger und brauchen weniger Parkfläche. Der Preisvorteil bei Fähren löst sich in Wohlgefallen auf, wenn ein Radträger montiert ist.

    Wir setzen daher auf ein 7m Mobil und haben innen soviel Platz, dass man sich innen rühren kann. Ein Riesenplus dabei ist die L-Küche, bei der Seitenküche muss man sich immer aneinander vorbeiwurschteln. Und ja, wir stehen oft in der Küche, weil wir auch beim Campen gerne unsere Schmankerln haben. Damit sind wir "nur" einen Meter länger als die 6m Klasse, der Zugewinn an Raum ist uns wichtiger als die anderen Vorteile.
    Liebe Grüße, Peter


  9. #9
    Stammgast  
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Was ich noch bei den kompakten TI vermisse sind die familientauglichen Modelle. Warum gibt es zig 5,99m Kastenwagenausbauten, sogar auf einige auf dem kleinen VW Bus, mit vier Betten aber kaum 5,99m TIs mit vier Betten? Forster T599 4fans ist da eine rühmliche Ausnahme, viel mehr TI fallen mir gar nicht ein.

    Warum baut z.B. der Hymer Konzern viele Variationen Hymercars Kästen mit Zeltdach oder Dinettenquerbett und vier Betten und schafft es nicht, in einen Exsis-T 374 oder einen Sunlight T60 ein Hubbett über der Dinette einzubauen. Auch bei der "Familienuntermarke" Dethleffs, kein Globebus T unter 6m mit Bett vorne... Bei Knaus das gleiche, mind. vier Kästen mit vier Betten aber kein einziger TI mit vier Betten unter 6m.
    Gerade die 2+ Besatzung würde doch von dem Hauch mehr Raumgefühl und Zuladung im TI profitieren.
    Gruß, Stefan

  10. #10
    Stammgast  
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    Standard AW: Kompakte Mobile: Vor- und Nachteile

    Zitat Zitat von womofan Beitrag anzeigen
    Auch die Mautkosten fallen auf die Dauer doch ganz erheblich ins Gewicht,
    wenn man wie wir gerne Frankreich und Italien bereist.
    Vorsicht, dann gerade kein Alkoven, die Maut in F wird ab 3m Höhe richtig teuer und es gibt praktisch keinen Alkoven unter 3m Höhe.
    Gruß, Stefan

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