Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #1
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    Standard Genauigkeit von Batteriecomputern

    Hallo Kameraden!

    Ich zitiere hier mal aus der Bedienungsanleitung vom Batteriecomputer 100 S von Votronic Art. Nr. 1263, so wie ich das sehe, ist das Gerät baugleich mit dem Gerät von Büttner MT 4000.

    Allgemeine Hinweise, Seite 8:

    Bleibatterien unterliegen einem Verschleiß, der mit dem Alter der Batterie, mit der Anzahl der Lade/ Entladezyklen, mit der Entladetiefe (häufige Tiefentladung) und einigen anderen Faktoren wie Extremtemperaturen, Vibrationen usw. wächst, d. h. die entsprechende Kapazität wird geringer.
    Der LCD-Batterie-Computer S kann diesen Kapazitätsverlust in gewissen Grenzen in seine Berechnungen mit einbeziehen.
    Wir empfehlen jedoch, einmal jährlich die eingegebene Nenn-Kapazität um z.B 5 % (je nach Batterietyp und Einsatzbedingungen 2-10 %) nach unten zu korrigieren (sic!).

    Das heißt, der Batteriecomputer kann die genaue Restkapazität nicht anzeigen, da er den Alterungszustand der Batterie nicht kennt. Der Nutzer soll einmal im Jahr die Restkapazität schätzen!
    Genau geht anders!

    Die Geräte sind teuer und liefern m. E. nicht mehr Informationen als die Beobachtung der Batteriespannung.
    Aber "nice to have". Ich habe ein solches Gerät gekauft.

    Gruß
    Rombert


  2. #2
    Kennt sich schon aus   Avatar von juliettpapa
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Ist so. Ein simpler Spannungsmesser bringts auch. So wie früher

    Trotzdem habe ich den BC von Büttner und außerdem das Bluebattery von Scheffler.

    Das korrigieren der Kapazität muss ja sein. Der BC misst, wann die Batterie keinen Ladestrom mehr abnimmt und zeigt dann 100%. Wie viel von den 100% (in Amperestunden) du dann wieder rausnehmen kannst, kann das Teil nicht wissen.

    Das mit dem Abziehen der 5% pro Jahr finde ich eigentlich recht praktikabel.
    __________________________________________________ ______________
    Hymer B564 Baujahr 1995 auf Fiat Ducato 2.5 D


  3. #3
    Kennt sich schon aus   Avatar von Santana63
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Wenn man es ganz gemein ausdrücken will, arbeiten BC im Prinzip wie Wasseruhren,
    Zählen was reingeht und rauskommt.
    Manche können diese Mengen auch noch verifizieren in Sachen Peukert und Ladeverluste zB.
    Um zB. Kapazitätsverluste durch Verschleiß/Alterung zu bestimmen/errechnen,
    müsste so ein Teil in regelmäßigen Abständen Kapazitätsprüfungen (komplette Zyklen) Fahren.
    Mann könnte auch BC mit Batt Tester kombinieren, wären dann wohl noch teurer.
    Im Profibereich gibt es solche Geräte, aber auch wenn man deren Kosten bei Seite lassen würde,
    im Womoeinsatz würden selbst die in Schleudern kommen,
    weil es da noch mehr Variablen gibt als in einer Testkammer mit spezifizierten Test-Anforderungen.
    Ich prüfe jährlich den "Verschleiß" mit nem Ring-Tester bei jeder einzelnen Batt. meines Gesamtpaketes,
    und korrigiere die Einstellung des BC entsprechend.
    Die Victron Batterie Monitor zB sind schon nicht schlecht.lassen sich so ziemlich genau auf alle Batt, Eigenarten einstellen,
    aber im Endeffekt sind "Werkzeuge" immer nur so gut wie seine "Bediener".

    In einem bestens ausgerüsteten OP Saal könnte ich trotzdem kein Blinddarm entfernen,
    versuche ich es doch wirds halt Lotterie.
    Gruß Mario
    wie sagte schon Mielke, liebe Euch doch alle, alle Menschen


  4. #4
    Kennt sich schon aus   Avatar von juliettpapa
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Hallo Mario,

    was ist so ein Ring-Tester? Habe ich noch nie gehört. Wie geht das?

    Gruß
    Jörg
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  5. #5
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Zitat Zitat von Rombert Beitrag anzeigen
    Hallo Kameraden! [ ... ] Das heißt, der Batteriecomputer kann die genaue Restkapazität nicht anzeigen, da er den Alterungszustand der Batterie nicht kennt. Der Nutzer soll einmal im Jahr die Restkapazität schätzen! Genau geht anders!
    Stimmt, Rombert, da bin ich ja froh, daß ich solch einen Firlefanz nicht habe, wenn sowieso alles ungenau ist?

    Meine 3 AGM-Aufbaubatterien werden in 5 Mon. 10 Jahre alt - und sie funktionieren immer noch - und das alles ohne irgendwelche Firlefanz - Hilfsmittel wie Bordcomputer o.ä. - was mache ich falsch . . .?

    Und 10 Jahre sind schon ne Hausnummer - oder etwa nicht . . .?
    ​Ich verstehe nicht, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann? Man hat doch ein Gewehr!


  6. #6
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Peukert ist eine Sache, dann kommen noch die Angaben vom Hersteller wo der eine C20 und der Andere C100 angibt und einen Akku mit 100% wird es wohl auch im Neuzustand nicht geben.
    Mit dem Batterietester kann ich letztendlich nur den Kälteprüfstrom messen und wie weit das nun eine Aussage zur vorhandenen Kapazität ist, weiß ich nicht.
    Habe gerade meine beiden Gartenbatterien mit dem "Ring" gemessen, die eine zeigt 75% und die andere 95%. https://www.amazon.de/Ring-Automotiv.../dp/B00B49Y16K
    Gruß Thomas

  7. #7
    Stammgast   Avatar von Travelboy
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Eine Anzeige der Batteriedaten (Spannung (V), Strom (I) und Amperestunden (Ah)) ist für den täglichen Gebrauch sicher sinnvoll, über die Batteriegüte sagt er, wenn mann die abgelesenen Werte nicht interpretieren kann, wenig aus.
    Auch das jährliche Anpassen der Batteriekapazität um 2-10% weniger ist da nur ein Schätzen, dann müßte man die Batterie schon einer jährlichen Prüfung unterziehen und den Ergebniswert im BC eingeben - macht aber eh keiner.

    Also werden wohl 95% der Wohnmobilfahrer der Anzeige vertrauen, irgendwann im Dunklen stehen und sich neue Batterien kaufen.

    Wer da etwas mehr Sicherheit haben möchte,
    - kann zum Boschdienst fahren und läßt die Batterie prüfen
    - kann selbst einen Batterietest durchführen,
    indem er die Batterie unter Beachtung der Spannung mit einer konstanten Last (mindestens 5-10%der Batteriekapazität) auf 50% entlädt.
    Beispiel: eine 200Ah Batterie mit 10A Last wird in 10h auf 50% entladen, oder mit 20A in 5h, danach sollte sich die Batteriespannung im Leerlauf auf 12,2V einpendeln.
    Um Schäden an der Batterie zu vermeiden, die Batterien nach dem Test schnell wieder aufladen.

    Meine ganz persönliche Meinung
    Gruß
    Volker

    Zwei "Reisende" unterwegs im Frankia FF-4 - nach dem Motto "der Weg ist das Ziel"

  8. #8
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Beim BC kann man ja nicht nur die Kapazität ablesen, sondern auch die Spannung. Wenn man mit ein wenig Übung die Werte ins Verhältnis setzen kann, hilft das aber auch schon.
    Gruß Thomas

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    Zitat Zitat von Travelboy
    . . . Also werden wohl 95% der Wohnmobilfahrer der Anzeige vertrauen, irgendwann im Dunklen stehen und sich neue Batterien kaufen.
    Und wenn das stimmt, wozu brauche ich dann einen Batteriecomputer?
    Sehe hier keinen Sinn - außer Geld zu verbrennen.

    Noch mal: Meine 3 AGM-Aufbaubatt. sind älter als 9 Jahre, wenn die den Löffel abgeben, werden neue gekauft und gut ist's - ganz ohne solche Computer u. ä.
    ​Ich verstehe nicht, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann? Man hat doch ein Gewehr!


  10. #10
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Genauigkeit von Batteriecomputern

    naja, wenn man Werkzeug hat, sollte man schon lernen damit umzugehen. Ein BC ist nichts anderes als eine Tankuhr und auch am Tank sieht man nur wo die Nadel steht und kann nicht auf den Liter genau den Inhalt bestimmen.
    Gruß Thomas

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