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  1. #51
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    Standard AW: Aufbaubatterie zieht kontinuierlich Strom von 0,3 A

    Zitat Zitat von Travelboy Beitrag anzeigen
    Danke für die Blumen

    Ich habe drei AMG Batterien a 85 Ah ergibt also 255 Ah
    - ich nehme mal die VARTA LAD85 AGM,
    diese Batterie wird mit 85Ah (K20) verkauft, hat aber für deinen Anwendungsfall als Aufbaubatterie und langsamer Stromentnahme nur 70Ah (K5), also haben deine 3 AGM Batterien eine Gesamtkapazität von 210Ah.

    Warum ist das so? Aufbaubatterien (wie die AGM von VARTA) sind für lange gleichmäßige Stromentnahme konstruiert und unterscheiden sich von Starterbatterien, die ja kurzzeitig große Ströme liefern sollen und das auch noch bis -18°C durch den Aufbau.
    Die Angabe der Kapazität (K20) ist dabei nur ein Referenzwert zum Vergeleich mit andern Typen.

    Ein guter Batteriecomputer sollte das alleine erkennen, oder er wurde auf diesen Wert eingestellt, er sollte also bei vollen Batterien 210Ah = 100% anzeigen, macht er das?
    oder werden bei Voll nur die 173 Ah angezeigt?

    Wenn das geklärt ist kommen wir zum nächsten Schritt
    Mmmh ... ich muss mal kurz helfen. Da läuft wohl einiges schief.

    Üblicher als (Kxx) ist (Cxx) ist aber in der Aussage das selbe C=capacity, K=Kapazität

    Eine Batterie mit 85Ah (C20) kann die Kapazität in 20h mit konstant 4,25A abgeben bis sie leer ist.
    Die selbe Batterie kann aber mit einem höheren Strom leider nur weniger Kapazität abgeben. Grund liegt im Peukertwert der bei Blei höher als LiFe ist. Deswegen stehen die (C5) für 5h á 14A = 70Ah und damit weniger Kapazität.
    Ich glaube kaum, dass der durchschnittliche Strom bei 3*14A = also 42A lag. Deswegen würde ich eher C20 als Grundlage nehmen und nicht C5.

    Der k-Wert oder auch c-Wert ist kein Referenzwert, sondern die Zeitangabe immer mit Kapazitätswert. also z.B 85Ah C20 oder 70Ah C5.
    Die reine Kapazität ist genauso uninteressant wie der C-Wert. Aussagekräftig ist nur die Kombination.
    Üblich sind C20 oder C100 selten aber auch C5 oder C10.
    Aus zwei C-Werten kann man den Peuckertwert errechnen. Dazu gibt es Online-Tools wie diesen z.B. CLICK

    Kein mir bekannter BC erkennt von selbst die Kapazität und auch nicht den Peuckert-Wert. Das muss in den Settings eingegeben werden oder falls das nicht geht, schaut man in das Manual welcher C-Wert verlangt wird - üblich ist C20 (z.B NASA, Votronic). Das macht natürlich das Ergebnis des BCs schlechter, oder durch Zufall recht passend.
    Ich erinnere mich an jemanden, der seine BC zwar mit dem C100 Wert gefüttert hat, aber der BC den C20 Wert haben wollte.
    So hat er aus seiner 230Ah C20 (280Ah C100) effektiv 140Ah entnommen, obwohl der BC 50% angezeigt hat. In der Realität ist er aber auf 40% (140Ah von 230Ah) runter gegangen.

    Batterien mögen zwar keine Kälte, aber 20 Tage sollten sie ohne Verbraucher schon durchhalten, die Selbstentladung sollte da noch keine Rolle spielen.
    Sicher ist nur, dass Bleibatterien nicht die volle Kapazität bereitstellen wenn man in den Minusbereich kommt. Da kann es schon mal sein, dass die Batterie nur 80% bereitstellen kann. Nimmt man dann 50% von 100% ist man effektiv bei 30%.

  2. #52
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    Standard AW: Aufbaubatterie zieht kontinuierlich Strom von 0,3 A

    Die Antwort auf deine Frage aus

    "Genauigkeit von Batteriecomputer" in #15

    und dann kannst du deine "Fach"-kenntnisse hier posten.
    Schöne Grüße
    Volker

  3. #53
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    Standard AW: Aufbaubatterie zieht kontinuierlich Strom von 0,3 A

    Volker, wenn du annimmst, dass "Ein guter Batteriecomputer sollte das alleine erkennen, ..." brauchen wir über den Rest nicht reden.

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