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  1. #1
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard Mission impossibel CO2

    Nachdem der Diesel wegen Stickoxide (NOx) quasi für tot erklärt wurde, geht es nun auch dem Benziner an den Kragen.

    Die EU hat die neuen Grenzwerte für CO2 festgelegt:

    Bis 2021 dürfen alle neu zugelassenen Pkw in der EU im Schnitt maximal 95g CO2/km ausstoßen.
    Ab 2025 soll er um 15 %, bis 2030 sogar um 30 % verringert werden.

    Hierzu eine kleine Rechnung:
    Benzin und Diesel sind eine Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H).
    Bei der Verbrennung reagiert der Kohlenstoff mit Sauerstoff zu Kohlendioxid (CO2) und der Wasserstoff mit Sauerstoff zu H2O (Wasser)

    1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 Kilogramm CO2
    1 Liter Diesel verbrennt zu 2,64 Kilogramm CO2 Quelle
    (Hinweis: Der Diesel ist deshalb CO2-freundlicher weil er weniger Liter pro km braucht)

    Ein Diesel der 10 l/100km verbraucht erzeugt also 23,3kg CO2 pro 100km, was einem CO2-Ausstoß von 233gr/km entspricht.



    Nach der neuen EU-Vorgabe aber dürfte er ab 2021 nur noch 95g/km ausstoßen, was einem Verbrauch von 4,07 l/100km entspricht.
    Ab 2025 wären es dann nur noch 3,05 l/100km
    Ab 2030 wären es dann sogar nur 2,85 l/100km


    Wie verdammt nochmal soll man ein Familienauto oder Wohmobil mit 2,85 l/100km fahren können?
    O.K. für Kleintransporter gelten scheinbar ca. 50% höhere Werte, aber mit 2,85*1,5 = 4,2 l/100km kann man auch kein WoMo fahren.

    Ja, ich bin für immer noch sauberere Autos, aber es soll auch praktisch machbar sein. Dieses Gesetz ist praktisch nicht umsetzbar, die DUH wird sich schon die Hände reiben.
    Geändert von raidy (18.12.2018 um 10:52 Uhr)

  2. #2
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Dieses Gesetz ist praktisch nicht umsetzbar, die DUH wird sich schon die Hände reiben.
    Nicht nur die DUH, sondern auch zukünftige Batterien Hersteller werden sich die Hände reiben...
    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  3. #3
    Stammgast   Avatar von reisemobil
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Solange es nicht auch Beispielsweise Schiffe, Baumaschienen oder Dieselloks betrifft, werden wieder nur die schwächsten ohne große Lobby in der Gesellschaft getroffen. Der Rest darf weiter die Luft, auch mitten in den Städten, verpesten.

    Gesendet von meinem ONEPLUS 5 mit Tapatalk
    Geändert von reisemobil (18.12.2018 um 10:41 Uhr)
    Besuch mal meinen Blog unter reisemobilblog.wordpress.com

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  4. #4
    Stammgast   Avatar von Roadstar
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Ein Vorschlag zur Güte .

    Emissionshandel für den einzelnen Bürger / Haushalt einführen.

    Da könnte man sich über das Jahr entscheiden,ob und wie oft man mit dem Flieger , dem Reisemobil , der Bahn verreist, eine Kreuzfahrt macht , seinen Kamin anfeuert, wie oft mit dem Auto zur Arbeit fährt , mit was und wie oft heizt, furzt ...

    Dabei kommt noch richtig Geld in die Staatskasse.
    Viele Grüße aus dem Thüringer Wald
    Sven


    Wir reisen im Frankia.


  5. #5
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Servus!
    Ich hab da mal einen Bericht im TV gesehen, in dem Windgas vorgesgtellt worden ist.
    Im Prinzip geht das so:
    Wasser wird in Wasserstoff und Sauerstoff geteilt. Alte Technik, das wärte nichts neues.
    Wasserstoff kann dem Erdgas bis zu 10 % beigefügt werden.
    Nun hat ein Prof. der Uni Regensburg weiter gedacht und CO2 dem Wasserstoff beigemengt, worauf künstliches Erdgas entsteht. Dieses kann zu 100 % dem Erdgas beigefügt werden.
    Das bedeutet, man führt dieses Verfahren an der Küste durch und speist das Erdgas in die normale Leitung ein und z. B. in Berchtesgaden zapft man das Gas ab und produziert dort z. B. Strom, oder man nutzt es als Brennstoff für sämtliche Motoren.
    So habe ich vor einigen Jahren die Bundesatagsfraktion der Grünen angeschrieben und gefragt, warum sie diese Technologie nicht fördern.
    Die haben sogar geantwortet, aber dierse Antwort hat mich "umgehauen".
    Neben dem Kostenargument kam noch folgendes: Wo sollen wir das viele CO2 hernehmen.
    Da sagste nichts mehr, oder?
    Übrigens gibt es doch da immer Sonntags um 11 Uhr den Sonntaqgsstammtisdch im BR. Mit dabei war bis letzten Sonntag der Prof. Häckl, PhysikProf. an der TU München und Direktor der Deutschen Museums.
    Der ist überzeugter Befürworter der Wasserstofftechnik und hält von der Elektromobilität nicht viel.
    Herstellung von Batterien ist alles andere als umweltfreundlich. Soviel Strom, wie bei einem vollkommenen Umstieg auf Elektroantrieb benötigt wird kann man gar nicht transportieren.
    Im übrigen war jetzt gerade ein Verfahren zur Speicherung von Wasserstoff für den deutscvhern Inovationspreis vorgestellt worden.
    Es werden seltene Erden gebraucht, wobei ich da sagen muss, wer besitzt diese seltenen Erden? Größtes Kobaltvorkommen gibt es z. B. im Kongo.
    Die Oberleitungen auf den Autobahnen, auch so ein Irrweg. Wo soll den bitte im Notfall ein Rettungshubschrauben landen?
    Man sieht, es gibt viele Lösungsansätze, aberr man muss nur wollen.
    CU
    Wolf

  6. #6
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Hallo Sven!

    Wie wird der Emissionshandel in Deiner gedanklichen Version [QUOTEDa könnte man sich über das Jahr entscheiden,ob und wie oft man mit dem Flieger , dem Reisemobil , der Bahn verreist, eine Kreuzfahrt macht , seinen Kamin anfeuert, wie oft mit dem Auto zur Arbeit fährt , mit was und wie oft heizt, furzt ... ][/QUOTE] denn berechnet, wenn der Emitent gleichzeitig ein umweltneutrales Fahrzeug, wie z.B. ein Fahrrad ohne Unterstüzung nutzt. Soll man dann gegenrechnen dürfen?
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  7. #7
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Zitat Zitat von Vutschko Beitrag anzeigen
    Übrigens gibt es doch da immer Sonntags um 11 Uhr den Sonntaqgsstammtisdch im BR. Mit dabei war bis letzten Sonntag der Prof. Häckl, PhysikProf. an der TU München und Direktor der Deutschen Museums.
    Der ist überzeugter Befürworter der Wasserstofftechnik und hält von der Elektromobilität nicht viel.


    Man sieht, es gibt viele Lösungsansätze, aberr man muss nur wollen.
    CU
    Wolf
    Prof. Heckl ist kein Gegner der Elektromobilität, jedoch ein Gegner der zukünftige Batterieherstellung (bzgl Umweltverträglichkeit). Er wünscht sich hier Wasserstoff und Brennstoffzelle.
    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
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  8. #8
    Stammgast   Avatar von Travelboy
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Das mit dem Emissionshandel ist garnicht so schlecht,
    ich pflanze irgendwo ein paar Bäume und darf dafür meinen alten Dampfer weiterfahren
    Gruß
    Volker

    Zwei "Reisende" unterwegs im Frankia FF-4 - nach dem Motto "der Weg ist das Ziel"

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Jabs
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    ...Wie verdammt nochmal soll man ein Familienauto oder Wohmobil mit 2,85 l/100km fahren können?
    O.K. für Kleintransporter gelten scheinbar ca. 50% höhere Werte, aber mit 2,85*1,5 = 4,2 l/100km kann man auch kein WoMo fahren....

    Hallo Georg, wie immer von Dir - nette Zusammenstellung.

    Nach meiner Kenntnis gelten Richtwerte aber immer für den Mittelwert aller verkauften Fahrzeuge? D.h. (grob) wenn ein Hersteller 50 % eAutos verkauft (die angeblich CO2 neutral sind ?), dürfen die verkauften Benziner / Diesel im Mittel noch 190 g/km (= 2 x 95 g/km) ausstossen ? Das würde bedeuten, dass sich für die Verbrenner wenig ändert.

    Wenn ich die Beiträge hier verfolge gibt es so viele eAuto Begeisterte - die 50 % Anteil werden locker erreicht ?.

    Grüsse Jürgen

  10. #10
    Stammgast  
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    Standard AW: Mission impossibel CO2

    Dass da nicht die SPD oder wenigstens die Linken anspringen, das ganze geht nur gegen die kleinen Leute. Der Reiche kann weiterhin den Porsche fahren als getürkter Plug In Hybrid, aber ein günstiger neuer Kleinwagen mit einfacher Technik wird nicht mehr möglich sein, die gebrauchten werden über die Schadstoffe verboten. Der Rentner und Normalverdiener soll einfach Rad oder ÖPNV fahren.
    Und alles nur für den neuen Gott CO2. Umweltfreundlich fragwürdig mit Akkuentsorgung und Atomkraft.

    Auch noch ein schöner Vergleich:
    "In China wird durch die Nutzung fossiler Brennstoffe innerhalb von drei Wochen mehr CO2 in die Luft geblasen als durch den gesamten PKW-Verkehr in der EU innerhalb eines Jahres."
    Las ich hier: https://www.focus.de/auto/elektroaut..._10083563.html
    Gruß, Stefan

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