Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #51
    Kennt sich schon aus   Avatar von paul1973
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    natürlich wird es nicht einfach die Energiewende zu stemmen aber irgendwelche Zahlen in den Raum zu werfen und Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist nicht wirklich zielführend, oder?

    Tesla als Beispiel ist völlig ungeeignet, bis auf ca 2400 gebaute Roadster sind die Fahrzeuge (Model S, X und 3) nicht in der Lage Energie wieder zurück ins Netz zu geben. Wer dann noch versucht sein E Fahrzeug bei 230 V mit 32 A zu laden könnte Stress mit dem Netzbetreiber (Schieflast von mehr als 4,6 kW ist in vielen Verträgen untersagt) bekommen.

    Tennet wird auch nicht so dumm sein und die Akkus der Fahrzeuge komplett leernuckeln, wäre der Lebensdauer nicht zuträglich. Wenn sie jetzt hingehen und eine Stunde vor Feierabend des Mitarbeiters die V2G Funktion deaktivieren lädt das Fahrzeug in 60 Minuten von 20 auf 80%, sollte für den Baumarktbesuch oder die Oma reichen.

  2. #52
    Kennt sich schon aus   Avatar von Rofalix
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Bleibt mal auf dem Boden der Realität ! Strom in grossem Masse für grosse Teile der Bevölkerung in Batterien zu speichern, ist nicht gerade sinnvoll. Die Speicherwerke in der Schweiz rigeros ausbauen, bei zuviel Strom Wasser hochpumpen, bei zuwenig Strom runterlassen ist sicher viel effektiver. Nur leider sind da die Grünen und Umweltschützer dagegen, obwohl es gerade die Umwelt schützen würde...

    Lösungen für eine Energiewende wären hier, sie haben politisch nur noch keine Chance. E-Mobilität ist sicher momentan die einzige Alternative zu den Verbrennern, wenn überhaupt.
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  3. #53
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Hallo Rolf,

    das mag in Gebirgsregionen funktionieren aber schon hier in München eben nicht mehr wirklich. Beispiel das geplante Pumpspeicherwerk am Jochberg einem beliebten Wandergipfel hier bei uns. Klar kann man sagen, das übernehmen dann die Norweger, Österreicher oder eben Schweitzer. Nur da fehlen dann die Netze deren Ausbau auch wieder strittig ist. Wir müssten eigentlich viel mehr in dezentrale und eben regenerative Energieerzeugung investieren. Eine wasserstoffbasierte Speichertechnologie, die auch ohne Berge funkioniert habe ich in Beitrag #43 verlinkt. Dabei bindet man den Wasserstoff in einer leicht handhabbaren Flüssigkeit und kann ihn bei Bedarf jederzeit wieder entnehmen. Die Trägerflüssigkeit fungiert dabei als eine Art flüssige Pfandflasche. Könnte übrigens auch in Fahrzeugen bei weitgehend vorhandener Motortechnik angewendet werden. Die Forscher waren damit in der Endrunde zum Deutschen Zukunftspreis 2018.

    Gruß
    Steffen
    Hymer Exis-I 564 "final edition"

    Der Wahnsinn nimmt zu, die Vernunft bleibt schlank.


  4. #54
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Klar, die Norweger, und vielleicht auch die Schweizer und Österreicher lassen sich wegen eurer gescheiterten Energiewende und Energiehunger

    ihre schöne Natur zerstören. Macht man schön weiter so, dann sind .........

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

  5. #55
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Dazu braucht es uns nicht. Das bewerkstelligt ihr schon von ganz alleine.
    Alles, was ich derzeit habe, ist sinnvoll und nützlich. Was juckt mich mein Geschwätz von gestern.

  6. #56
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Walter - da hilft grade die norwegische Energiewirtschaft kräftig mit. Ich find´s auch mächtig strange irgendwo in Norwegen Windräder aufzustellen um dann in München den am anderen Ende des Kontinents erzeugten Strom als öko zu verkaufen.Vielleicht fehlt in meinem Satz über dezentrale und regenerative Energieerzeugung noch das Wort "regional". Aber mal ehrlich - von irgenwas muss ja N auch leben, wenn mal euer Öl ausgeht . Das sei euch ja gegönnt. Nur der Stromtransport in die bevölkerungs- und industriereichen Zentren Europas ist das Problem. Riesige Überlandleitungen sehen auch nicht schön aus und sind dazu über lange Strecken verlustbehaftet. Der Einstieg in eine klimaneutrale Wasserstoffwirtschaft müsste daher schleunigst forciert werden. Habt ihr das Filmchen unter #43 angeguckt? Mir macht das Hoffnung.

    Grüße
    Steffen
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  7. #57
    Moderator  
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Steffen, das ist nicht strange, die Leitungen sind schlicht notwendig, wenn wir in ganz Deutschland/Europa regenerative Energien nutzen wollen.

    Ob ich nun in Italien/Spanien/Afrika mit Solarstrom oder in der Nordsee mit Windkraft Strom erzeuge, dieser muß nun mal zum Verbraucher. Und da haben Leitungen noch den kleineren Verlust als der Transport über Strom/Gas/Strom (oder ähnlichem)

    Das Projekt Desertec, Strom aus Solarkraftwerken in Afrika, ist zwar erst einmal gescheitert. Aber vielleicht war das einfach noch zu früh. Im kleinen Maßstab läuft es aber schon mit der Übertragung über weite Strecken. Und wenn man sich die Berechnungen anschaut, dass die Versorgungsleitungen für Solarstrom aus der Wüste für ganz Europa nur ca 60 Milliarden kosten würde, frage ich mich, warum packt man das nicht an.

    Hier noch zwei Links dazu:
    https://www.elektropraktiker.de/nach...ie-ganze-welt/

    https://www.deutschlandfunk.de/proje...ticle_id=99526

    Gruß
    Andi
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  8. #58
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von rumfahrer Beitrag anzeigen
    Riesige Überlandleitungen sehen auch nicht schön aus und sind dazu über lange Strecken verlustbehaftet. Grüße Steffen
    1) Ja, schön sind sie nicht.
    2) Eine 800-kV-Höchstspannungsleitungen hat nur 0,5 % Verlust je 100 km, also nur 5% auf 1000km. Das ist nicht wirklich ein Problem.
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  9. #59
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    o.k. dann war meine Info vermutlich auf die Erdkabel bezogen, die sich erwärmen und dann einen höheren Widerstand haben.

    Grüße
    Steffen

  10. #60
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von Ralf_B
    . . . Mir sind 200km Reichweite zu wenig, also kann ich mir nicht vorstellen mit einem e-Wohnmobil unterwegs zu sein.
    Das Gleiche trifft für mich zu. Und 200 km sind ja angenommen - die Realität sieht sicher noch ganz anders aus . . .
    ​Ich verstehe nicht, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann? Man hat doch ein Gewehr!


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