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  1. #41
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von paul1973 Beitrag anzeigen
    ......Technisch ist vieles möglich, man muss es nur wollen...
    Stimmt!

    Seit Jahren geht der Begriff Power-to-Gas herum.
    Kurzversion: Mit überschüssigen Strom Wasserstoff erzeugen, welcher dann in Methan umgewandelt wird und dann einfach in das riesige Gasleitungssystem eingespeist wird.
    Dieses Leitungssystem ist groß genug um gewaltige Mengen aufzunehmen. Es kann zur Zeit ca. 200 TWh = 2000 Millionen kWh speichern.
    Zum Vergleich: Alle deutschen Pumpspeicherkraftwerke haben zusammen eine Speicherkapazität von 0,04 TWh
    Bisher war der Nachteil dieses Systems der Wirkungsgrad von nur rund 50%. Doch gerade hier hat sich bedeutendes getan. Das Karlsruher Institut für Technologie hat es mit dem Projekt HELMETH auf 76% Wirkungsgrad gebracht und geht davon aus, dass es industriell gefertigt sogar 80% Wirkungsgrad schafft. Das wäre kein echter Durchbruch, das ist ein echter Druchbruch. Infos hier.

    So könnte man überschüssige elektrische Energie immer direkt in Methan umwandeln, ins Gasnetz einleiten und bei Bedarf wieder Strom daraus machen.
    Endlich wäre es dann egal, wann der Wind wehrt und die Sonne scheint.

    Zitat Zitat von paul1973 Beitrag anzeigen
    ......Technisch ist vieles möglich, man muss es nur wollen...
    Stimmt!
    Geändert von raidy (10.12.2018 um 14:47 Uhr)
    Die Mehrheit der Affen bezweifelt, dass der Mensch von ihnen abstammt.

  2. #42
    Stammgast   Avatar von Ralf_B
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von Womoyo Beitrag anzeigen
    ...bin sicher, daß diese Technologie der Lithiumbatterietechnologie überlegen sein wird.
    Ich weiß es nicht ob diese Technologie der Lithiumbatterie überlegen sein wird , aber hoffe das es so ist.

    Alleine der schnellere Tankvorgang spricht für Wasserstoff.

    Gruß aus Thüringen von Ralf.
    Das war bis 8/19 unser 3,5t Bürstner, auf Ducato 3,0l Automatik (pure Kraft, Verbrauch 10,5l), Gaspedal links, Multicommander IR.
    „Wer etwas will findet Wege und wer etwas nicht will findet leider nur Ausreden“

  3. #43
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Die Forschung und Entwicklung ist doch eigentlich schon weiter - ich würde mir wünschen, dass wir von der Schiene der E-Mobilität in der bisherigen Form runterkommen. Sie wird auf absehbare Zeit uneffektiv bleiben und - falls sie die konventionelle Verbrennungstechnologie in vollem Umfang ersetzen soll, in der Akkuproduktion vor erhebliche Umweltprobleme stellen.

    Wasserstoff hat da mehr Potential:

    https://www.zdf.de/wissen/deutscher-...icher-100.html

    Grüße
    Steffen




    Geändert von rumfahrer (10.12.2018 um 15:35 Uhr)
    Hymer Exis-I 564 "final edition"

    Der Wahnsinn nimmt zu, die Vernunft bleibt schlank.


  4. #44
    Kennt sich schon aus   Avatar von paul1973
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von brushcamp Beitrag anzeigen
    Erkläre mir mal wie das funktionieren soll, Müssen alle Autos an die Steckdose wenn das Netzt nach Strom lätscht??
    Oder habt ihr in Deutschland einen anderen Trick?

    Ich bin sicher, mit der einfachen Speicherung von elektrischer Energie hätten wir die Energiewende schon fast geschafft, wusste nur nicht, dass es eine Willenssache ist.

    LG aus CH, Markus
    https://edison.handelsblatt.com/erle...kfwkGKHu4e-ap2

  5. #45
    Stammgast   Avatar von Ralf_B
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    ...Seit Jahren geht der Begriff Power-to-Gas herum.
    Danke Georg für den Link, wobei er hier (KLICK) besser aufgehoben wäre.

    Gruß aus Thüringen von Ralf.
    Das war bis 8/19 unser 3,5t Bürstner, auf Ducato 3,0l Automatik (pure Kraft, Verbrauch 10,5l), Gaspedal links, Multicommander IR.
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  6. #46
    Kennt sich schon aus   Avatar von brushcamp
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Ist ja nach heutigem Stand der Technik wohl ein Witz oder??
    Ein Tesla hat eine Ladezeit bei 230 V mit 32A Anschluss von über 11Stunden. Jetzt hat mir das Elektrizitätswerk weil Bedarf die Ladung aus der Batterie gesaugt!! Dann kann ich wieder 11 Stunden warten bis ich auf Reisen gehen kann? Du hattest recht, der Wille muss da sein, ich würde sogar sagen viel Gut Will!!


    LG, Markus





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  7. #47
    Kennt sich schon aus   Avatar von paul1973
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von brushcamp Beitrag anzeigen
    Ist ja nach heutigem Stand der Technik wohl ein Witz oder??
    Ein Tesla hat eine Ladezeit bei 230 V mit 32A Anschluss von über 11Stunden. Jetzt hat mir das Elektrizitätswerk weil Bedarf die Ladung aus der Batterie gesaugt!! Dann kann ich wieder 11 Stunden warten bis ich auf Reisen gehen kann? Du hattest recht, der Wille muss da sein, ich würde sogar sagen viel Gut Will!!
    LG, Markus
    vielleicht den Artikel nochmal lesen, es geht weder um einen Tesla noch um eine Ladung mit 230 V.

  8. #48
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    Zitat Zitat von paul1973 Beitrag anzeigen
    vielleicht den Artikel nochmal lesen, es geht weder um einen Tesla noch um eine Ladung mit 230 V.
    Habe ich jetzt bis ganz unten gelesen und genau da steht folgender Abschlusssatz:

    "War der Tennet-Mitarbeiter den ganzen Tag an einer Trafostation tätig und möchte abends mit dem Nissan Leaf nach Hause fahren, lassen wir ihm natürlich ausreichend Energie für den Heimweg in der Batterie."

    Das ist ja nun sehr großzügig .... Wenn nun der Tennet-Mitarbeiter auf seinem Heimweg einen Anruf bekommt und da etwas "mit Omma" ist, hat er ja wohl nicht mehr die gesamte Reichweite zur Verfügung, die er für den Umweg zur "Omma" braucht, weil sein Fahrzeug ja ggf. zur Rückspeisung ins Netz gebraucht wurde und nur noch die Energie für den geplanten Rückweg direkt nach Hause im Speicher ist. Und die Frau Gemahlin blitzt auch mit Ihrem Anruf und der Bitte an der Herrn von Tennet ab, auf der Heimfahrt doch einen kleinen Umweg zum Baumarkt in der Nachbarstadt zu machen, weil da heute die Sonderangebote so günstig sind.

    Will sagen, ob diese visionären Systeme dann auch noch unseren täglichen, spontanen (ob notwendigen oder auch nur gewünschten) Mobilitätsbedarf abdecken können.....??

    Ich denke, da werden wir uns in dieser "visionären Zukunft" noch gewaltig umstellen müssen.

    Tom

    p.s.: Insofern war doch das Beispiel von Brushcamp, zumindest nach meinem Verständnis, sehr richtig, der Tesla war doch nur zur Verdeutlichung.
    Geändert von nanniruffo (10.12.2018 um 17:26 Uhr)

  9. #49
    Kennt sich schon aus   Avatar von brushcamp
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    @nanniruffo

    Danke für Deine Ausführungen, ich hätte es nicht zutreffender schreiben können.
    Wir haben zwei grosse Probleme, 1. sind wir technisch noch nicht so weit wie wir gerne wären, die Energiewende ist eine der grössten Herausforderungen der nächsten 20 Jahren und ich bin mir echt nicht sicher ob sie gelingen wird. 2. wird der Investitionsbedarf gewaltig sein, und es könnte uns die internationale Wettbewerbsfähigkeit kosten, denn die Umwelt zerstören ist in vielen Länder noch gratis.

    LG Markus






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  10. #50
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Erstes Elektro-Wohnmobil in Serie

    @ brushcamp

    Ich bin jetzt mal böse: ist für Dich die Marke Tesla das Synonym für Elektro-Kfz? ( und, weil zu teuer, quasi ein Feindbild? )

    Im von Dir verlinkten Text ist über den gesamten Bericht nur vom Nissan Leaf zu lesen. Es äußert sich ein Nissan-Verantwortlicher...

    Abgesehen davon war das ein Versuch, aus dem Speicher wieder ins Netz zu laden. Zudem ist nicht erwähnt, wie schnell der Leaf tatsächlich geladen hat.
    Die Batterie im Nissan Leaf ist längst voll, doch der Fahrer lässt den Chademo-Stecker drin. Sein Fahrzeug dient als Puffer und gibt Energie bei Bedarf ans Stromnetz zurück. Die Mitarbeiter in der Leitwarte vom Übertragungsnetzbetreiber Tennet sehen das auf ihren Monitoren und können die Batterie als Puffer nutzen
    Wer daraus dann erkennt, dass E-Fahrzeuge "ewig" laden müssen, hat die Einleitung halt nicht verstanden. Laut Nissan ist der Leaf mit 40 kWh-Akku ausgestattet. So ein Chademo-Lader schiebt mal eben 22 kW / h in den Akku.
    Also, Dein Satz
    Dann kann ich wieder 11 Stunden warten bis ich auf Reisen gehen kann
    trifft nicht einmal für den Nissan leaf zu.

    Ein Tesla mit 100 kWh-Akku ist am Supercharger nach ca. zwei Stunden voll geladen. Diese "Supercharger" laden z.Zt. mit bis zu 120 kW.

    Wer allerdings an der heimischen Steckdose ( nicht an der dreiphasigen Kraftsteckdose, sondern einphasig 230V Schukodose) lädt, kommt in den Genuss der von Dir angenommenen 11 h für den Leaf. Nur, davon steht nun wirklich nichts in dem Beitrag.

    Aber, mit nicht belegbaren Angaben und falscher Aussage zu Ladeverhalten, lässt sich gut "Stimmung" machen.

    Nun etwas zu dem im Link beschriebenen Versuch: soll jetzt jeder Besitzer eines Elektrofahrzeug sich bei Stromausfall eine öffentliche Ladestation suchen, um mit dem Akku dann eine größere Region mit Haushaltstrom zu versorgen? Ich persönlich finde schon den Testansatz falsch. Aber, ich hab nichts zu den Gedanken im Haus "Tennet" zu entscheiden.
    Geändert von rundefan (10.12.2018 um 19:29 Uhr)
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



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