Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #31
    Stammgast  
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Zitat Zitat von oldi45 Beitrag anzeigen
    Die Mitnahme eines Ersatzrades kann nur jeder für sich entscheiden. Hier einige Entscheidungshilfen:
    - Bei ca. 2.000 Vermietungen/Jahr fielen maximal 2-3 Blattfüße an.
    - Ein Ersatzrad liegt überwiegend nutzlos im Wohnmobil und altert vor sich hin.
    - Es sollte nach Möglichkeit in die montierten Räder eingereiht werden. Dabei aber, wenn vorgeschrieben, Laufrichtung beachten. Sonst ist es nach spätesten 8 Jahren ungenutzt zu entsorgen.
    - Alle 6 Jahre die Reifen erneuern aber spätestens, wenn nur noch 3mm Profil vorhanden (im Winter 4mm).
    - Entscheidend sind auch die Fahrgewohnheiten. Wer überwiegend in Europa auf offiziellen Straßen unterwegs ist, kommt kaum in den Genuss sein Ersatzrad einzusetzen. Wer aber auf Exkursion und noch dazu im Konvoi unterwegs ist, sollte mindestens ein Ersatzrad dabei haben. Schon mal aus Rücksicht auf die anderen Teilnehmer. Oft wird es auch vorgeschrieben.
    Gruß Hajo
    Auch in der EU ist ein Reserverad angezeigt, wenn man z.b. einen Platzer hat, es ist Wochenende/Feiertag und man will/muss weiter?
    lg
    olly

  2. #32
    Stammgast   Avatar von BRB-Stefan
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Wir fahren immer mit einem Reserverad, haben wir den Anhänger dabei, hat er auch ein Reserverad.
    Ich habe bei über 150.000 Reisemobilkilometer noch keinen Platten gehabt, aber es ist gut zu wissen das ein Rad für den Fall der Fälle da ist.

    LG Stefan
    Stefan, sehr gern unterwegs mit Kerstin und Rapido 996 MH



    unsere private Homepage mit Reiseberichten und mehr: wiese-mobil.de

  3. #33
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Einen Aspekt hat in diesem Thema noch niemand angesprochen:
    Ein Reserverad dabeizuhaben ist sinnvoll, das steht trotz geringer Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne ausser Zweifel.
    Wenn dann doch mal eine Reserverad montiert werden muß, wer ist dazu in der Lage ? Der in einem Ducato mitgelieferte Wagenheber genügt nur Minimalansprüchen an Qualität und Gebrauchstüchtigkeit. Man kann damit ein Wohnmobil aufbocken wenn der Boden fest und eben ist. Es gibt ein eventuell schwerwiegendes Problem: Die Radmuttern sind beim Ducato mit einem Drehmoment von bis zu 180 Nm festgezogen, sie zu lösen ist mit dem mitgelieferten Radmutternschlüssel ein Kraftakt den nicht jeder Mobilist stemmen kann.
    Schon mal darüber nachgedacht ? Wer hat es schon probiert - oder auch nicht ?
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  4. #34
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    Einen Aspekt hat in diesem Thema noch niemand angesprochen:
    Ein Reserverad dabeizuhaben ist sinnvoll, das steht trotz geringer Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne ausser Zweifel.
    Wenn dann doch mal eine Reserverad montiert werden muß, wer ist dazu in der Lage ? Der in einem Ducato mitgelieferte Wagenheber genügt nur Minimalansprüchen an Qualität und Gebrauchstüchtigkeit. Man kann damit ein Wohnmobil aufbocken wenn der Boden fest und eben ist. Es gibt ein eventuell schwerwiegendes Problem: Die Radmuttern sind beim Ducato mit einem Drehmoment von bis zu 180 Nm festgezogen, sie zu lösen ist mit dem mitgelieferten Radmutternschlüssel ein Kraftakt den nicht jeder Mobilist stemmen kann.
    Schon mal darüber nachgedacht ? Wer hat es schon probiert - oder auch nicht ?
    Ja Franz,

    Deinen Gedankengang versteh ich. In Frankreich dieses Jahr hatte ich auf einen Stellplatz mir einen spitzen Stein in einen Reifen hinten gefahren. Ersatzreifen dabei, aber keinen Wagenheber und keinen Radschlüssel für 240nm. Ein freundlicher Franzose organisierte einen Monteur und innerhalb von 45min war alles erledigt, für 40€ am Freitag gegen 18:00!
    Ein passendes Reserverad ist in so einer Situation schon "Gold" wert. Bei unseren Fahrzeugen ist es ähnlich wie bei den PKWs. Da gibt es mittlerweile so viel verschiedene Größen, Tragfähigkeiten, Sommer/Winter/Ganzjahresreifen und zig verschiedene Hersteller. Und kaum ein Reifenhändler hat noch groß was auf Lager herum liegen.
    Viele Grüsse

    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  5. #35
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Ich fahre stets mit Reserverad.

    Hab es weder im PKW noch im Wohnmobil je nutzen müssen. Aber Angst, die Radschrauben lösen zu müssen, hab ich nicht. ich habe mir damals, vor so ca. 6-8 Jahren dieses Werkzeug beschafft. Hatte es mal von Walter in der LKW-Größe "am lebenden Objekt" vorgeführt bekommen. Allerdings hat die Firma den Vertrieb seit längerem eingestellt.( Ich weiß auch nicht, ob sie überhaupt noch existiert )

    Darin befindet sich ein Planetengetriebe, welches die erforderliche Kraft um den Faktor 3,1 reduziert. Kann man sowohl zum Lösen als auf zum Anziehen verwenden, dann (beim Anziehen) allerdings den Momentschlüssel ebenfalls in der Einstellung von 180 Nm auf 60 Nm reduzieren. Nutze ich in jedem Jahr beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen (und zurück). Der zum Sprinter gehörenden Hydraulikheber reicht mir bei meinem Mobil. Ich lege nur jeweils einen Keil vor bzw. hinter einem Hinterrad, damit sich das Fahrzeug nicht doch einmal selbstständig macht.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  6. #36
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Zitat Zitat von Chief_U Beitrag anzeigen
    Ein passendes Reserverad ist in so einer Situation schon "Gold" wert. Bei unseren Fahrzeugen ist es ähnlich wie bei den PKWs. Da gibt es mittlerweile so viel verschiedene Größen, Tragfähigkeiten, Sommer/Winter/Ganzjahresreifen und zig verschiedene Hersteller. Und kaum ein Reifenhändler hat noch groß was auf Lager herum liegen.
    Bei der ganzen Diskussion über die Vorteile eines Reservereifens ist das für mich der entscheidende Punkt. Selbst Bei meinem PKW VW Touran ist es z.B. im Frühjahr nicht so einfach einen gleichen Winterreifen zu bekommen. Ich musste mal nach einer Reifenpanne eine gemischte Bereifung fahren, da im Umkreis von 100km mein Hersteller nicht zu bekommen war.

    Was das wechseln betrifft, da kann dann der ADAC helfen.

    Gruß
    Andi
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    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  7. #37
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Die Mitnahme eines Ersatzrades hängt glaube ich hauptsächlich von der Risikobereitschaft und der Zuladung ab. Ich nehme weiterhin nur das vorgeschriebene Pannenset mit. Ich kann auch Franz gut verstehen. Ich möchte mir auch so einen Radwechsel nicht zumuten. Ich vertraue da mehr auf den Pannendienst vom ADAC.
    In diesem Zusammenhang fällt mir eine Reifenpanne eines Mietkunden oben in Norwegen, auf einem Steingeröllfeld, ein. Natürlich Wochenende. Über den ADAC konnten wir einen Spezial-Reifentruck ordern. Der kam noch am gleichen Tag, brachte den bestellten Reifen mit und wechselte vor Ort. Allerdings der Reifenwechselkostete damals über 400€ +Reifen.
    Gruß Hajo

  8. #38
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Zitat Zitat von rundefan Beitrag anzeigen
    Ich fahre stets mit Reserverad.

    Hab es weder im PKW noch im Wohnmobil je nutzen müssen. Aber Angst, die Radschrauben lösen zu müssen, hab ich nicht. ich habe mir damals, vor so ca. 6-8 Jahren dieses Werkzeug beschafft. Hatte es mal von Walter in der LKW-Größe "am lebenden Objekt" vorgeführt bekommen. Allerdings hat die Firma den Vertrieb seit längerem eingestellt.( Ich weiß auch nicht, ob sie überhaupt noch existiert )

    Darin befindet sich ein Planetengetriebe, welches die erforderliche Kraft um den Faktor 3,1 reduziert. Kann man sowohl zum Lösen als auf zum Anziehen verwenden, dann (beim Anziehen) allerdings den Momentschlüssel ebenfalls in der Einstellung von 180 Nm auf 60 Nm reduzieren. Nutze ich in jedem Jahr beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen (und zurück). Der zum Sprinter gehörenden Hydraulikheber reicht mir bei meinem Mobil. Ich lege nur jeweils einen Keil vor bzw. hinter einem Hinterrad, damit sich das Fahrzeug nicht doch einmal selbstständig macht.
    Die Firma exisitiert leider nicht mehr. Franz-Josef Handwerker hat die Restposten seines genialen Werkzeuges (Hawepower) für billiges Geld, unter dem Herstellungspreis, veräußert, nicht wenige davon hier übers Forum. Ich habe damals auch so ein Köfferchen gekauft. Franz-Josef Handwerker lebt seit einigen Jahren in Afrika und unterstützt dort bedürftige und kranke Kinder.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  9. #39
    Stammgast   Avatar von Cheldon
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    Standard (K)ein Reserverad an Bord ?

    Zum Radwechsel reicht das Bordwerkzeug im Sprinter und der Wagenheber (4x4) Ich habe ein Rohrstück und verlängere damit den Hebelarm des Radmutterschlüssel. Ein Brett als mögliche Unterlage bei weichem Untergrund nimmt ebenfalls wenig Platz im Reisemobil ein. In Zentralasien und Südamerika musste ich insgesamt 5x Reifen wechseln, immer auf Pisten.
    Drei Reifen waren Totalschäden. Hier in Europa ist das Risiko eines Reifenschaden wie beschrieben doch sehr gering.
    Zum Mercedes-Wagenheber möchte ich anmerken, dass er mittlerweile Oel verliert.


    Gesendet von iPad mit Tapatalk
    Geändert von Cheldon (12.12.2018 um 15:23 Uhr)
    Mit freundlichem Gruß
    Rolf

  10. #40
    Stammgast   Avatar von walter7149
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    Standard AW: (K)ein Reserverad an Bord ?

    Hallo, weil Werner (Rundefan) diese Werkzeug genannt hat.

    Das Power-Radkreuz von F.-J. Handwerker habe ich in den 90er Jahren schon gekauft um damit die Radbolzen (Sw 32 und größer) meiner Traktoren, Hänger
    und Landmachienen lösen zu können.
    Später dann für die viel kleineren Radbolzen am Womo (Sw 24) entsprechend reduziert . Da kann man mit zwei Fingern die festen Radbolzen
    lösen mit einer Übersetzung von 1 : 50.
    Später habe ich dann eine kleinere Version mit Übersetzung 1 : 5 für ca. 200 nKr im Ausverkauf unserer Tankstelle in Norwegen erstanden, welche ich seit dem
    benutze und die auch im Womo mitführe.
    Ein Radwechsel wird da zur Spielerei.

    Gibt es heute noch hier zu kaufen - https://www.amazon.de/JBM-52012-Dreh...JRSXZ19HGE4H2Z

    Hat da zwar eine schlechte Bewertung, aber bis jetzt hat es schon einige Jahre bei jeden Radwechsel im Frühjahr und im Herbst die Arbeit sehr erleichtert.
    Muß also nicht unbedingt von F.-J. Handwerker sein.

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.
    Grüße von Walter aus Selbu - Hilsen fra Walter fra Selbu

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