Stellplatz-Radar: 12.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.
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  1. #21
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Mark:
    Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erzählen.
    So sagt ein Sprichwort.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  2. #22
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Also, die Reise gliederte sich eigentlich hauptsächlich in 2 Länder.
    Zum einen 3 Wochen Kroatien, und dann 2 Wochen Albanien. Ich glaube, ich fange mal mit Kroatien an...

    Also Kroatien war Wettermäßig recht "frisch", sonst ein nettes Urlaubsland, freundliche Menschen, preislich günstig, und im Dezember völlig ausgestorben.
    Die verwaisten Ferienanlagen und Campingplatzmassen lassen erahnen, was da im Sommer los ist, also ich fahre da zur Saison nicht hin.
    Dazu ist es ein Camper / Hotelland, für Wohnmobilfahrer wenig freundlich (außer die wollen ihren Urlaub auf dem Campingplatz verbringen), auch im Winter wird das Übernachtungsverbot seites der Polizei rigoros durchgesetzt. Landschaftlich nett, kulturell gabs auch viel zu sehen, ist für mich aber n haken dran.

    Albanien, ja...
    Landschaftlich sehr schön, die Küste ist schön ausgebaut, man kann überall stehen, Wetter war wie zu erwarten teils frisch, vor allem im Hinterland. Wirtschaftlich sieht man, dass das Land sich noch weit weg vom EU Standard befindet. Die Menschen sind sehr freundlich, sprechen englisch, die winken, auch hier sind Wohnmobile keineswegs unbekannt. Der Tourismus beschränkt sich hauptsächlich auf die Nördliche Küstenregion, Campingplätze gibt es vereinzelt, im Dezember selbstverständlich alles zu. Ein nettes Reiseland, vor allem was die Leute angeht, aber auch sehr interessante Landschaften. In den Bergen ist es nicht so eng, sondern zwischen den Bergen ist nicht nur Tal (wer hätte das gedacht), sondern die Täler sind riesig breit und flach. Nicht so eng wie man die Berge sonst so kennt.

    Der Straßenverkehr ist gewöhnungbedürftig... Da muss man erst einmal hinter kommen, wie gefahren wird, dann wird es entspannt. Die Straßenzustände sind allerdings miserabel, abgesehen von den einschlägigen Hauptverkehrsstraßen im Küstenbereich sollte man ein Fahrzeug mit ausreichend Bodenfreiheit nehmen. Viele Straßen bestehen aus Teerstraßenrestlochpiste, da hangelt man sich von Schlagloch zu Schlagloch, wenn man Glück hat sind sie gar nicht ausphaltiert, aber auch dann in sehr schlechtem Zustand. Wassermäßig muss man etwas schauen, denn nur wenige große Städte haben eine saubere Trinkwasserversorgung, der größte Teil vom Land hat Brunnenwasser und dass war nach meinem Dafürhalten eher nicht für meinen Wassertank geeignet. Das sieht man aber von weitem...
    Supermärkte wie wir sie kennen gibt es im Prinzip fast nur in Tirana, darüber hinaus im Land viele kleine Läden und Märkte, wo es aber nur ein recht lokal begrenztes Angebot gibt. Man sollte sich also bei der Einreise vom Norden in der Hauptstadt mit den nötigen Dingen des Mitteleuropäischen Bedarfs eindecken. Was Straßenzustand und Straßenverkehr allgemein angeht, haben Radfahrer und Eselskarren in der Regel keine Beleuchtung und man muss da etwas schmerzfrei sein und sich auf die Fahrweise einstellen. Ich würde das Land jetzt nicht unbedingt als den großen Geheimtipp bezeichnen, aber wenn man da unten in der Ecke ist, etwas kulturelles Interesse hat, vom Wohnmobil her nicht auf beste Straßen angewiesen ist und keinen Wert auf Europäische 5 Sterne all in Campingplätze hat und gerne frei steht, eine sehr gute Empfehlung. Kann man durchaus nochmal hin fahren.

  3. #23
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Wir waren im Oktober 2013 in Albanien. Uns hat Albanien weitgehend gefallen, tolle Landschaften und für Reisemobile unproblematisch, auch das frei stehen. Mal abgesehen von einigen holprigen Straßen, fahrtechnisch aber machbar, wenn man nicht absolute Nebenstrecken fährt.

    Die Menschen haben wir in erster Linie zurückhaltend und abwartend erlebt, grüßte man, dann wird freundlich erwidert. Es ist alles zu sehen, wie die traditionell schwarz gekleidete ältere Frau und natürlich schicke jungen Frauen. Elegant gekleidete Männer, aber auch flapsig gekleidete Jugendliche. Zwischendurch immer wieder deutlich, auch an der Kleidung erkennbar, verarmte Menschen.

    Wir waren u.a. auch in Tirana, weiter zum Ohird-See und im Naturpark bei Korca. Aber es hat nicht „gezündet“, gesehen und es ist kein Reiz entstanden das Land öfters zu besuchen. Hier ein Schnappschuss bei den schwefelhaltigen Thermalquellen von Bebja:

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    Gruß Bernd
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  4. #24
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Also den Schuss, wieder nach Albanien zu wollen, hat es nicht gegeben. Bei mir ist das ja auch ne Wettersache, ich fahre als nächstes wieder klassisch nach Portugal...
    Aber, die Menschen habe ich als Überaus freundlich und Hilfsbereit in Erinnerung. Was die Straßen angeht, dürftest du ja mit deinem Auto da keine Probleme gehabt haben...
    Frauen haben wir dort fast gar nicht gesehen, die Straßen, Cafes und Bars waren idr. mit Männern gefüllt. Nur vereinzelt haben wir Frauengruppen gesehen, meist sehr jung, die mal wo gelandet sind, aber im Straßenbild bleibt es sich männlich...

  5. #25
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

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  6. #26
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Albanien, SH72...

  7. #27
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Schöne Pisten, bin ich allerdings nicht gefahren. War alles auch Fiat tauglich...

    Gruß Bernd
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  8. #28
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Da biste schnell auf ner Piste, ehe du dich versiehst...
    Nur die Hauptstraßen an der Küste sind nach EU Standard ausgebaut...

  9. #29
    Ganz neu hier  
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Wir sind im Juni 2018 von Griechenland kommend zum Ohridsee und dann weiter nach Peshkopia gefahren. Die Straßen in diesem Bereich waren durchwegs asphaltiert, ohne große Schlaglöcher und Aufbrüche. Die Weiterfahrt im östlichen Bergland nach Kukes und weiter nach Puke zeigte an einigen Stellen vom Frost aufgebrochene, zum Teil auch abgerutschte Straßenteile, aber alle, mit einem Duc 244 Alkoven kurz , gut und problemlos fahrbar. Im Osten Albaniens waren nicht sehr viele Fahrzeuge unterwegs, doch zeigten sich die Albaner dort als Autofahrer, an die man sich nicht gewöhnen musste, da alles im europäischen Rahmen war.
    An Stellplätzen und dem Mini CP in Peshkopia sahen wir keinerlei Probleme mit dem Trinkwasser.
    Die kleine Supermärkte in Pogradec oder auch in Peshkopia oder Kukes führten im wesentlichen alles, was man zur alltäglichen Versorgung braucht.
    Wir erlebten die Albaner als äußerst aufgeschlossen und freundlich, Fußgänger und Autofahrer winkten, wenn sie unsere deutschen Kennzeichen sahen. Viele sprachen uns auf englisch an, ob wir Hilfe brauchten oder auch nur, um ihre gelernten Englischkenntnisse anzuwenden. Das gilt vor allem für die Kinder.
    In einigen Fällen wurden wir auch auf deutsch angesprochen.
    Das östliche und nördliche Bergland war von der Landschaft sehr beeindruckend, die Fahrt wegen der unzähligen Kurven und dem ständigen Auf und Ab anstrengend. Leider ermöglichte das Wetter nicht die geplante Fährfahrt auf dem Komansee und die Weiterfahrt ins Valbona.
    Insgesamt ist Albanien ein schönes Reiseland, das wir in den nächsten Jahren noch einmal besuchen wollen, um andere Landesteile kennen zu lernen.

    Gruß Charly

  10. #30
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Mark fährt nach Albanien . . .

    Das kann ich 1:1 bestätigen, die Küstenroute ist durchweg asphaltiert und in relativ gutem Zustand, kein Problem die mit einem "normalen" Wohnmobil zu befahren...
    In den kleinen Märkten gibt es im Prinzip alles was man braucht, aber die ein oder andere Spezialität die man zu Hause gerne isst, musst man halt vorher kaufen, wenn man solche Vorlieben hat...

    Grade deine Aussage über die Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der Leute kann ich 100%ig bestätigen..

    Was den Verkehr angeht, also Geschwindigkeitslimits sind wenn es sie gibt lächerlich niedrig und werden komplett ignoriert, Ampeln gibt es kaum, dafür aber Kreuzungen die eigentlich Ampeln brauchen. Man fährt in Albanien auf Zentimeter, sprich, jeder freie Zentimeter auf der Straße wird genutzt und es wird grade in den Städtischen Bereichen wie Tirana auf kurz vor knatsch gefahren, wer zuerst vor dem anderen ist, fährt zu erst, an dieses im ersten Augenblick für mich als deutschen völlig rücksichtlos wirkende / sehr knapp gefahrene Verhalten musste ich mich erst gewöhnen, das dauerte 2 Tage... Gebremst wird erst im allerletzten Moment und ein Handy hat man grundsätzlich am Ohr, wenn man den Bogen einmal raus hat, fährt es sich entspannt...

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