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  1. #11
    Stammgast  
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    dass sich manche Menschen so naiv verhalten verstehe ich nicht. Wenn der Verkäufer sagt das wird eng, warum geht der Käufer hier nicht weiter drauf ein und lässt sich eine Gewichtsbilanz erstellen. Auch wenn der Käufer ein "Neuling" ist muss er sich doch ein bisschen kundig machen.

  2. #12
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    In meinen Augen hat der Verkäufer unfair gehandelt.
    Ein ehrlicher Verkäufer hätte den Kunden darauf hingewiesen dass unter den gegebenen Umständen ein zGG von 3,5 Tonnen nicht reicht.
    Rechtlich ist ihm nichts vorzuwerfen. Eigentlich....
    Das meiste Zubehör/Zusatzausstattung wird auch nicht bei Knaus im Werk verbaut, sondern üblicherweise bei Deinem Händler, es mag hier Ausnahmen, wie z.B. die Anhängerkupplung geben, aber selbst da bin ich mir nicht sicher ob die nicht erst beim Händler verbaut wird.
    Ich denke daran wird das Problem liegen, auf die Zulassungsfähigkeit zu pochen. Wenn der Hersteller das Fahrzeug gemäß COC Papieren entsprechend ausliefert und der Händler das vom Kunden bestellte Zubehör später dranbaut, dann ist es nicht üblich das Leergewicht an zu passen.

    Ferner hat der Händler dem Kunden klar und deutlich gesagt, dass es mit dem Gewicht nicht passen wird.
    Es heißt ja nicht, dass der Kunde was zum Fahren mit nehmen wollte, der Kunde hat es so bestellt und der Händler ihm geliefert, was der Kunde bestellt hat. Darauf hingewiesen dass das mit dem Gewicht "Eng" wird hat er, aber hat ja noch geklappt, der Kunde hat ja sogar noch Zuladung frei. Ok, nicht mehr viel, aber das wollte er ja auch nicht. Er wollte ja nen 3 Liter Motor zum Anhänger ziehen, kann er ja nun.

  3. #13
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Ich habe jetzt mal selber nachgelesen. COC ist die Konformitätserklärung zum Fahrzeug. Also steht da dann eben das Leergewicht in der Grundausstattung drin.
    Wäre dem nicht so, müsste der Hersteller ja für jede Ausstattungs-Kombination ein eigenen COC beantragen. Das wäre ja Quatsch.

    Wäre nur eine Zulassung bis 3,5t möglich, dann hätten meiner Ansicht nach Knaus bzw. der Verkäufer ein Problem. Aber wenn ich das richtig erfasst habe, läßt sich das Wohnmobil ja auch mit 3,85t zulassen. Und damit sind Hersteller und Händler raus. Der Kunde wollte unbedingt die Ausstattungen und hat auf keinerlei Bedenke reagiert.
    Er hat mit seinen Aussagen klar zum Ausdruck gebracht, dass er sich um die Gewichtsproblematik gekümmert hat.
    Da der Kunde für die Zulassung selber verantwortlich ist, kann der Händler ja auch nichts dafür, wenn der Kunde das Wohnmobil nur bis 3,5t zulässt.

    Aber:
    Fragen die ich noch dazu habe:
    Gab es da nicht mal eine Bestimmung, dass dem Wohnmobil ein Protokoll des tatsächlichen Gewichtes beiliegen muss?
    Welches Zubehör war ab Werk verbaut, welches hat der Händler verbaut?
    (in der Regel wird ja Zubehör aus der Preisliste des Herstellers im Werk verbaut)
    Steht im Fahrzeugschein nicht das tatsächliche Gewicht?
    Wenn ja, hätte sich die Zulassungsstelle nicht weigern müssen ein Fahrzeug mit Kennung Wohnmobil überhaupt mit diesem Gewicht zuzulassen, oder aber die Zulassung für mehr als eine Person verweigern müssen?

    Gruß
    Andi

    Gibt es dazu nicht schon Urteile? (Bilde mir ein, das mal gelesen zu haben)
    Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  4. #14
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    (in der Regel wird ja Zubehör aus der Preisliste des Herstellers im Werk verbaut)
    Nein, viel Zubehör wie Fahrradträger, Markisen & Anhängerkupplungen werden auch wenn sie in der Werkspreisliste aufgeführt sind, erst beim Händler montiert.

    Ferner kann es ja sein, dass der Kunde sein Wohnmobil mit 3,5 Tonnen schonmal zum Anhängerziehen nehmen kann, und dann schon "nutzen" kann, bis er einen entsprechenden Führerschein gemacht hat und dann auflasten kann. Vieleicht wollte der Kunde es eh Ortsfest in Spanien aufn Campingplatz stellen und dann gar nicht mehr bewegen, auch so hätte ihm die Zuladung ja reichen können. Das sind alles konstellationen die eine "übliche" Nutzung durchaus zulassen, aber m.E. nicht eine Problematik mit der sich der Händler über Gebühr hinaus auseinander setzen muss. Er hat verkauft was bestellt wurde und den Kunden auf mögliche Probleme hingewiesen und fertig.

  5. #15
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Hallo Andi!
    Womit sollte das begründet werden, dass ein Hersteller einen Wiegeschein vorliegen sollte?
    Der Fall ist so betrachtet doch eindeutig: Kunde bestellt Fahrzeug mit gehobener Ausstattung. Hersteller wiegt freiwillig und gibt das Gewicht bei Auslieferung mit Wiegekarte an. Dann fällt dem Kunden noch beim Händler ein, etwas zusätzlich an- bzw. einbauen zu lassen. Müsste Deiner Ansicht nach dann der Händler eine neue Wiegekarte ausstellen lassen? Wohl eher ein Traum.

    Ich bestellte damals, noch vor Einführung der COC, ab Werk ein Fahrzeug mit 3800 kg zGG. Im Fahrzeugschein steht nur das max. zulässige Gewicht von 3800 kg, nicht das Realgewicht. Im Fahrzeugschein steht ja auch die theoretisch maximale Höhe von 3300 mm angegeben, obwohl das Fahrzeug real nur 3120 mm Höhe aufweist. oder die zulässige maximale Fahrzeuglänge. Da steht aber z.B. nicht mit eingetragen, ob diese Länge mit einem Radträger gemeint ist oder mit ener Rollerbühne.
    Mit dieser Begründung, nämlich keine realen Gewichte, Höhen oder Längen, ist natürlich auch nicht die Zulassungsstelle für Eintragung des Realgewichts, der realen Höhe oder Länge zuständig.

    Meine Meinung,: Ich hätte mir den Weg zum Gericht gespart, wenn ich durch eigenen Starrsinn den Aussagen des Verkäufers nicht gefolgt bin. Da ich aber nicht beim Verkaufsgespräch anwesend war, kann ich nur zu den hier geäußerten angeblichen Aussagen antworten.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)



  6. #16
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Zitat Zitat von AndiEh Beitrag anzeigen

    ...............................................Wel ches Zubehör war ab Werk verbaut, welches hat der Händler verbaut?
    (in der Regel wird ja Zubehör aus der Preisliste des Herstellers im Werk verbaut)........................................
    Hej Andi,

    Z.B. bei meinem Pössl wurde auch Zubehör das in der Pösslpreisliste stand erst vom Händler montiert, wie´s bei anderen aussieht kann ich jetzt nicht beurteilen.

    Bei dem jetzt erworbenen Chausson 627GA Titanium, wird alles was von mir Gewünschte, vom Händler eingebaut, das Fahrzeug selbst ist ein Sondermodell und wird mit der Sonderaustattung ausgeliefert, Wahloptionen gibt´s genau vier Stück:

    -mit oder ohne Hubbett
    -Zusatzpolster für Bett in Sitzgruppe, wenn die Option ohne Hubbett gewählt wird
    -Anhängerkupplung
    -Motorradträger

    Gruß Jochen

  7. #17
    Ist öfter hier   Avatar von sonnenscheinfahrer
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    Hallo Ulrich,

    deine Frustration kann ich gut nachvollziehen. Manchmal hilft es, "Freud und Leid" in einem Forum zu teilen, was du mit deinem Beitrag hier und im anderen Forum getan hast.
    Hallo Jürgen,

    es geht darum Missstände aufzuzeigen und eine Sensibilität zu erzeugen, dass so etwas nicht wieder vorkommen kann.

    Evtl. ergibt sich aus der einen oder anderen sinnvollen, themabezogenen Antwort eine konstruktive Sichtweise.

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    -Aus deinem Beitrag oben habe ich folgendes verstanden: du
    kennst grundsätzlich die Gewichtsproblematik bei WoMos
    Nein, leider erst nach Übernahme des Fahrzeugs - dafür bin ich jetzt hierin Experte. Vorher hatte ich einen Bresler/Mercedes mit 3.5 to - damit hatte ich 8 Jahre keine Gewichtsproblematik - vielleicht auch deshalb, weil wie so viele andere 3,5 to Fahrer unwissend auf der Straße unterwegs sind.
    Der Gesetzgeber bestraft eine Überladung, aber eine Gewichtsprüfung wird weder vom TÜV gefordert noch angeboten - da muss man auf irgendwelche Waagen fahren, die dann meistens eine achsweise Wägung gar nicht zulassen.

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    - hast dich für ein 3,5 to Mobil entschieden, dieses zusätzlich mit "schweren" Extras (Motor, Anhängerkupplung, ???) ausgestattet
    Lt. KNAUS 430 kg Zuladung, nach Motor 50 kg und AHK 50 kg bleiben immer noch 330 kg übrig - reicht das nicht?
    Nein, reicht eben nicht. KNAUS verschweigt hier, dass in diesen 430 kg noch 3 Passagiere a 75 kg = 225 kg und die Mindestnutzlast lt. EU VO 1230/2012 von 10 kg pro Sitzplatz und 10 kg pro Laufmeter Länge des WoMos (hier 7,5m) hinzukommen = 40 kg + 75 kg = 115 kg
    430 kg - 225 kg - 115 kg = 90 kg !!!
    90 kg dürfen an Zusatzausrüstung max. verbaut werden um einer Zulassung zu entsprechen.
    Kann ein "nacktes" WoMo mit 90 kg Zusatzausrüstung verkauft werden - wenn ja, warum wird das nicht so im Prospekt beworben?

    90 kg abzüglich 50 kg 3.0 Ltr. Motor = 40 kg Rest für Zusatzausrüstung.

    Allein die im Basisfahrzeug bei FIAT eingebaute Zusatzausrüstung wie Automatik, FIAT Paket, Styling Paket betragen 55 kg.

    Laut Händleraussage wurde das Fahrzeug komplett von KNAUS mit im Wer montierter Zusatzausrüstung angeliefert => insgesamt 350 kg

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    - hast die Hinweise (mit dem "Zaunpfahl") des Händlers ignoriert (verstehe ich, manches will man nicht wahrhaben)
    Zaunpfahl = "eng" - was ist hier eng? Sind wir im Modehandel bei H&M beim Hosenkauf - sinnvollerweise meinte die Richterin, "bei eng würde ich (als Frau) schon nachfragen!"

    Was für eine Bedeutung hat in einem deutschen Fachhandel die Aussage "eng" ??? - ACHTUNG, hier überschreiten Sie die zulässige Gesamtmasse, Sie können das Fahrzeug nicht mehr bestimmungsgemäß nutzen, Ihre Frau kann zu Hause bleiben, einen zukünftigen Weiterverkauf des Fahrzeugs schließen Sie hiermit aus, weil Sie keinen Käufer mehr hierfür finden werden, ...!

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    - du hast nun dein "Wunsch" WoMo, es hat nur kaum Zuladungskapazität.
    Ja, mein Queensbett habe ich, aber 3,5 to nicht!
    Da es ja mit falschen 3,5 to Papieren zugelassen wurde es auf 3,85 to aufgelastet - das Fahrzeug kommt mit 4 besetzten Sitzplätzen an 75 kg und der Mindestnutzlast von 340 kg auf genau (rechnerisch) 3.845 to - also 5 kg unter der zul. GM.
    Die max. Achslast vorne 1.850 kg und hinten 2.000 kg = 3.850 kg
    In der Praxis wird es kaum möglich sein die Masse von 3.845 kg so zu verteilen, dass eine Achse NICHT überladen ist - somit kommt nur eine Auflastung auf 4 to in Frage, die auch entsprechend kostet.

    Zitat Zitat von Jabs Beitrag anzeigen
    Meine Empfehlung: laste es auf, ergänze ggf. deinen Führerschein, fahre in den Urlaub und freue dich über dein "Wunsch" WoMo.

    Grüsse Jürgen
    Jürgen, danke für deinen freundschaftlichen Ratschlag, den ich gerne mal so stehen lassen möchte.
    Grüße vom Tegernsee

    Ulrich

    Wie Leute dich behandeln ist deren Karma. Wie du darauf reagierst ist dein Karma.​

  8. #18
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Hallo,

    ich habe im Hymer- Konfigurator die Gewichte der Sonderausstattungen addiert bekommen
    Masse im fahrbereiten Fahrzeug (3670 kg) --plus-- Sonderausstattungen (270 kg)...... ergibt Tatsächliche Masse des Fahrzeugs

    Dieses Ergebnis steht auch individuell für unser WoMo in der EG-Übereinstimmungsbescheinigung von Hymer
    Vom Händler wurde nur noch eine Solaranlage zusätzlich eingebaut.

    Ich habe das WoMo nach Abholung "leer" wiegen lassen ... es hat bis auf 30 kg gestimmt
    Das was alles sehr korrekt

    Gewichtstransparenz bei Hymer .... ziemlich perfekt



    Bei unserem Ahorn war das anders
    Masse in fahrbereitem Zustand (3039 kg) --plus-- 16kg (wo die auch immer her kamen) ergibt tatsächliche Masse des Fahrzeugs (3055 kg)
    Unsere bestellte Sonderausstattung ist komplett nirgendwo aufgetaucht (außer später auf der Waage )

    Gewichtstransparenz bei Ahorn ... gleich null


    Zwischen diesen beiden Beispielen wird es immer wieder zu Streitigkeiten kommen, wobei wohl Käufer und Verkäufen ihren Anteil beitragen.


    LG
    Dietmar
    Ein Wohnmobil ohne Hecksitzgruppe ist kaputt

  9. #19
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Für mich liegt die gesamte Schuld im handeln des Käufers. Bei Ausgaben in dieser Größenordnung ist es normal das der Käufer sich entsprechend informiert, dieses scheint hier versäumt worden zu sein, mir scheint es nach dem Motto, 2Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" . Informationen hat der Käufer in der Zeit der Lieferfrist scheinbar zur genüge bekommen, oder wie ist sonst der Waggen-Besuch erklärbar.
    Hat der Kunde dies so wie es aussieht scheinbar geahnt, hätte er das Wiegen schon vor der Zulassung veranlasst um den Schaden so klein wie möglich zu halten.

    Von einer Kenntnis des Käufers über die Problematik gehe ich aus, und sehe daher den § 442 BGB als angebracht an.

    Kein Verkäufer kann man veranlassen alle Schwachpunkte der Ware zu nennen, sonst würden bestimmt sehr viele Kinokarten zurückgegeben, ein gewisses Risiko muß der Käufer schon tragen.

  10. #20
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: § 442 BGB Kenntnis des Käufers

    Laut Händleraussage wurde das Fahrzeug komplett von KNAUS mit im Wer montierter Zusatzausrüstung angeliefert => insgesamt 350 kg
    Was steht bei dir unter 13. und 13.2. der EG-Übereinstimmungsbescheinigung ???
    Ein Wohnmobil ohne Hecksitzgruppe ist kaputt

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