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  1. #31
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Zitat Zitat von dodo66 Beitrag anzeigen
    Ganz einfach: man hat die Karre auf der Grube setzt die Ölablassschraube kurz an, der Partner schütter 40-50°C warmes Motoröl von oben ein, ein paar Sec später ablassschraube auf, schmodder wird ausgespült, verwerfen und jetzt erst befüllen mit frischem Öl, hab ich seinerzeit von unserem Baumaschienen und LKW Schlosser so gelernt, wie mein Vater der allerdings 46 in der Lehrzeit.
    lg
    olly
    Eine Motorspülung mache ich gelegentlich bei meinem 67 Jahre alten Oldtimertraktor. Ich lasse das Öl ab, öffne den seitlichen Deckel am Kurbelgehäuse und wasche den Innenraum des Motors mit Dieselkraftstoff und Pinsel ab. Das Motorgehäuse ist innen weiß lackiert ! Dann kommen ca 4 Liter billigstes Motoröl rein, der Motor wird für eine halbe Stunde laufen lassen, dann wird die Brühe abgelassen und Motoröl eingefüllt.
    Bei modernen Motoren halte ich derartiges jedoch für überflüssig.

    Aber zur Abzocke: Ich weiß von einem ATU-Insider dass das "Verkaufen von Werkstattleistungen" Methode hat, da wird regelrecht Druck ausgeübt.
    Ich bin zwar ein alter Mann, lasse mich jedoch nicht über den Tisch ziehen.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  2. #32
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Mehrere Prüfinstitue halten die vorgeschriebenen Ölwechselintervalle der Hersteller für völlig überzogen. Hochleistungsöle, wie sie heute durchaus üblich sind, sollten mindestens 40 Tsd km halten.

    Gruß
    Rombert
    Das sind wieder so hohle Stammtischparolen, für mehr nicht nutze...
    Grundsätzlich legen die Fahrzeughersteller die Wartungsintervalle sehr lang aus, da dies heut zu Tage bei vielen Autotestern ein Testkriterium und ein Verkaufskriterium ist. Es gibt also seitens der Hersteller kein gesteigertes Interesse an absichtlich kurzen Wartungsintervallen. Deshalb sind die Wartungsintervalle in den letzten Jahrezehnten ja auch immer länger geworden. Mein Opel Rekord von 1959 hat nen Wechselintervall von 3.000km, ein heutiger VW mit LongLife kommt auf bis zu 50.000km. Das sind reale Zahlen, die den "Verschwörungstheorien" klar und deutlich wiedersprechen !

    Die Frage ist erst einmal, wie ein Auto eingesetzt wird, und auf diesen Einsatz wird der Serviceintervall angepasst. Der Motor darf auch nicht verrecken, wenn son Auto nur im Kurzstreckenbetrieb läuft. Da wird halt mit Sicherheiten geplant... Den unterschiedlichen Einsatzbereichen trägt man heut zu Tage sogar mit Ölqualitätssensoren Rechnung, die in der Lage sind die Intervalle bei wenig beanspruchung des Motoröles oder hoher Beanspruchung entsprechend an zu gleichen.

    Pauschal zu sagen "kann 45.000km drin bleiben" ist absolut falsch, es hängt von der Ölbeanspruchung, Kurzstrecken, etc. aber auch von der Motorkonstruktion ab. Wenn du nen S500 fährst mit 30.000er Wartungsintervall, 8l Motorölinhalt als sauberen Benziner im Langstreckenverkehr, kein Thema, passen die 45.000km.
    Aber wenn du nen kleinen VW Diesel mit 3,5 Liter Motorölinhalt fährst und das im Gemischten oder im Kurzstreckenbetrieb, dann ist der Motor bevor er die 45.000km erreicht, kaputt....

  3. #33
    Kennt sich schon aus   Avatar von .mimi.
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Das Geld wird heute im Service verdient und nicht wie vor vielen Jahren im Verkauf von Fahrzeugen. Also wird es nicht nur bei A.T.U. oder anderen Ketten so sein, sonder auch bei den üblichen Vertragshändlern, wo die Gesellen jeden Tag volle Klatten an Aufträgen abarbeiten dürfen. Das ganze zu Löhnen die echt unterirdisch sind, jedenfalls hier in Berlin Brandenburg, da macht es auch kein unterschied ob man bei Audi ,MB, Citroen, Porsche oder Maserati arbeitet, bei den genannten kenne ich persönlich Mechaniker und keiner hat zu den Zeitpunkt nur annähernd das gleiche verdient wie meine angestellten Fliesenlegergesellen.

  4. #34
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Zitat Zitat von clouliner2 Beitrag anzeigen
    Verarscht würde ich mir allerdings vorkommen, wenn mir die Werkstatt sagt, ich solle Steuerkette/Zahnriemen oder Bremsflüssigkeit wechseln......hat mein Womo nämlich alles nicht!
    Hallo,
    ist das jetzt ein Spaßsatz, oder wie soll man es verstehen.

    Gruß Rolf

  5. #35
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Zitat Zitat von .mimi. Beitrag anzeigen
    Das Geld wird heute im Service verdient und nicht wie vor vielen Jahren im Verkauf von Fahrzeugen.
    Auch das ist leider falsch.
    In der Regel haben Autohäuser den Bereich "Werkstatt / Service" und den Bereich "Verkauf" als einzelne Profitcenter aufgetrennt.
    Das Geld wird nach wie vor beim Neuwagenverkauf verdient.
    Bei den meisten Marken ist man im Controlling froh, wenn die Werkstatt eine rot/schwarze 0 schreibt, da ist die Werkstatt nur "notwendiges Übel".
    Das Umsatz den der Kunde beim Vertragshändler im After Sales geschäft, also im Service lässt, ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weniger geworden.

    Früher (vor 20 Jahren) konnte man noch regelmäßig Bremsbeläge wechseln, Ölservice alle 10 oder 15.000km oder einmal Jährlich, dazu kamen bei jedem 2. Service Zündkerzen, Luftfilter, dinge wie Lenkungsdämpfer, Spurstangen, Traggelenke, etc. lagen beim Mercedes-Händler im Lager. Auch Scheibenwischerblätter, alle 2 Jahre bekam der Kunde n neues. Bei VW Zahnriemen alle 60tkm...

    Heute bleiben Kerzen 90.000km drinnen (MB), Bremsbeläge (Ford) halten bis zu 160.000km, auch braucht man auf 180tkm nicht mehr 3x Zahnriemenwechsel, sondern theoretisch nach 180tkm den ersten, was idr. sowieso nicht mehr beim Vertragshändler gemacht wird. Das reißt auch n Ölpreis von 30€ pro Litern alle 30.000km statt nach 10tkm nicht mehr heraus... Scheibenwischer (Visoflex) halten heute auch oft länger, als der Neuwagenkäufer das Auto überhaupt fährt und in Zeiten von LED Leuchten & Xenonbrennern kann man den Erstkäufern nicht mal mehr Glühlampen verkaufen... Da bleibt für die Werkstatt bei heutigen Neuwagen außer Inspektionslisten abhaken, n paar Liter Öl und vieleicht mal n Satz Reifen oder n paar Bremsbeläge oder idr. schlecht bezahlte Garantiearbeiten gar nix mehr hängen...
    Geändert von Mark-86 (02.10.2018 um 15:56 Uhr)

  6. #36
    Stammgast   Avatar von Tonicek
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Zitat Zitat von Mark-86
    . . . Das Umsatz den der Kunde beim Vertragshändler im After Sales geschäft, also im Service lässt, . . .
    Mark, jetzt mußte ich diesen Satz drei mal lesen, bevor ich ihn verstand - sogar nachdem ich die Brille aufsetzte, begriff ich erst nicht, was Du überhaupt meinst.
    Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind. (Kurt Tucholsky)

  7. #37
    Kennt sich schon aus   Avatar von .mimi.
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Zitat Zitat von Mark-86 Beitrag anzeigen
    Auch das ist leider falsch.
    In der Regel haben Autohäuser den Bereich "Werkstatt / Service" und den Bereich "Verkauf" als einzelne Profitcenter aufgetrennt.
    Das Geld wird nach wie vor beim Neuwagenverkauf verdient.
    Bei den meisten Marken ist man im Controlling froh, wenn die Werkstatt eine rot/schwarze 0 schreibt, da ist die Werkstatt nur "notwendiges Übel".
    Das Umsatz den der Kunde beim Vertragshändler im After Sales geschäft, also im Service lässt, ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weniger geworden.








    Früher (vor 20 Jahren) konnte man noch regelmäßig Bremsbeläge wechseln, Ölservice alle 10 oder 15.000km oder einmal Jährlich, dazu kamen bei jedem 2. Service Zündkerzen, Luftfilter, dinge wie Lenkungsdämpfer, Spurstangen, Traggelenke, etc. lagen beim Mercedes-Händler im Lager. Auch Scheibenwischerblätter, alle 2 Jahre bekam der Kunde n neues. Bei VW Zahnriemen alle 60tkm...

    Heute bleiben Kerzen 90.000km drinnen (MB), Bremsbeläge (Ford) halten bis zu 160.000km, auch braucht man auf 180tkm nicht mehr 3x Zahnriemenwechsel, sondern theoretisch nach 180tkm den ersten, was idr. sowieso nicht mehr beim Vertragshändler gemacht wird. Das reißt auch n Ölpreis von 30€ pro Litern alle 30.000km statt nach 10tkm nicht mehr heraus... Scheibenwischer (Visoflex) halten heute auch oft länger, als der Neuwagenkäufer das Auto überhaupt fährt und in Zeiten von LED Leuchten & Xenonbrennern kann man den Erstkäufern nicht mal mehr Glühlampen verkaufen... Da bleibt für die Werkstatt bei heutigen Neuwagen außer Inspektionslisten abhaken, n paar Liter Öl und vieleicht mal n Satz Reifen oder n paar Bremsbeläge oder idr. schlecht bezahlte Garantiearbeiten gar nix mehr hängen...


    ...dann haut mir ein guter Freund der Geschäftsführer eine VW/Audi Hauses ist dann immer die Taschen voll, ich glaub es ja nicht.

    Werkstatt ist auch Karosserie, Lack und Elektronik also nicht nur Wartung ! Frag mal ein VW Audi Händler wie toll die Zahlen im Verkauf ausschauen, sowie sich die Leasing Diesel Rückläufer so rechnen.

  8. #38
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Zitat Zitat von Tonicek Beitrag anzeigen
    Mark, jetzt mußte ich diesen Satz drei mal lesen, bevor ich ihn verstand - sogar nachdem ich die Brille aufsetzte, begriff ich erst nicht, was Du überhaupt meinst.
    Das heist zu deutsch, dass der Umsatz den der Kunde nach dem Autokauf, also bei Ersatzteilen, Zubehör, aber vor allem bei Wartungs & Reparaturleistungen bringt, seit Jahren rückläufig ist.

    Vernünftige Zahlen dazu kann man, wenn es einen wirklich interessiert, im Jährlichen DAT Report nachlesen.

    Frag mal ein VW Audi Händler wie toll die Zahlen im Verkauf ausschauen
    Unser VW Händler ist sehr zufrieden, VW verkauft sich weiterhin wie geschnitten Brot.
    Richtig "jaulen" tut nur der Opelhändler.

  9. #39
    Kennt sich schon aus   Avatar von .mimi.
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    Geändert von .mimi. (02.10.2018 um 17:00 Uhr)

  10. #40
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Abzocke beim Motoröl

    Zum ersten Artikel:
    So geben rund 25 Prozent der Inhaber von fabrikatsgebundenen und freien Kfz-Betrieben an
    Das fasst leider Vertragshändler und freie Werkstätten zusammen, ist also wenn man nur etwas über die Vertragshändlerzahlen wissen will, so nicht als Quelle geeignet.

    Zum zweiten Artikel:
    39 beziehungsweise 36 Prozent der Befragten berichteten sogar über steigende Umsätze im Service sowie im Verkauf von Ersatzteilen und Zubehörartikeln.
    Ist mal grade nicht die Mehrheit...

    Bei den Zahlen sind die freien Werkstätten mit drinnen, da sieht es alles anders aus, da kostet der Liter Öl aber auch keine 30€...

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