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  1. #11
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Die alte Regel bergab im gleichen Gang fahren, wie man bergauf fahren würde, beherzige ich auch noch heutzutage weitgehend. Ich bin derzeit auf Sardinien etliche Berg- und Serpentinenstrecken (vorwiegend Nebenstrecken) gefahren. Bergab i.d.R. nicht über 3.500 Umdrehungen, eher weniger. Die Bremse nach Möglichkeit nur sporadisch treten, um eine Überhitzung zu vermeiden. Die Erfahrung, die ich mit dem neuen Ducato und dem 6-Gang Schaltgetriebe mache, das klappt ordentlich, aber ich bin dann oft relativ langsam. Ob das die nachfolgenden Autofahrer immer gut finden? Wo auch immer sich eine Möglichkeit bietet, ermögliche ich ein Überholen.

    Gruß Bernd
    Alles hat zwei Seiten: Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten." (Werner Mitsch)

    Alpa, Konzept Top, Qualität Flop


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  2. #12
    Stammgast   Avatar von Sky Traveller
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Zitat Zitat von LT35 Beitrag anzeigen
    5000 ?
    Ja.

    Zitat Zitat von LT35 Beitrag anzeigen
    eher bei ~ 4600 als bei 5000
    Das wollte ich auch als Näherungswert verstanden wissen. Die Nadel zuckt irgendwo zwischen 4500 und 5000 U/min, zu schnell fahre ich dabei nicht, ich habe höchstens mal 60 km/h am Ortseingang drauf, aber darum geht es hier auch nicht. Das Auto macht einen Höllenlärm, aber mehr als zwischendurch mal das Bremspedal antippen muss ich so nicht. Und ich möchte wirklich gerne wissen, ob das den Motor über Gebühr belastet, wenn das Auto in Schubabschaltung mit hoher Drehzahl rollt. Verringere ich die Drehzahl (höherer Gang), wird mehr gebremst und dann leiden Scheiben und Klötze eben erheblich. Mich interessiert, ob man sich einen Vorteil mit einem Nachteil erkauft (hinsichtlich Verschleiß).

  3. #13
    Stammgast   Avatar von Trail 660
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Moin

    Ja, Drehzahlen über der Abregeldrehzahl sind schädlich. Je nach Motor kann Zahnriemen oder Steuerkette überspringen, mit erheblichen Schaden. Normalerweise wird im Fahrbetrieb der Dieselmotor nicht über 4000 U/min. gedreht. Sinn macht auch das schon eigentlich nicht, da Leistung, Drehmoment und vor Allem der Wirkungsgrad über 3000 U/min steil abfällt. Drehzahlen im Schubbetrieb über 4000 U/ min. würde ich strikt meiden.
    Die Bremse ist zum Bremsen da. Dosiert eingesetzt gibt es auch keine Probleme. Nie lange leicht die Bremse treten. Lieber mal beherzt die Bremse treten und zur Abkühlung wieder komplett lösen.

    Passion for Life

  4. #14
    Stammgast   Avatar von Dieselreiter
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Zitat Zitat von Trail 660 Beitrag anzeigen
    Drehzahlen im Schubbetrieb über 4000 U/ min. würde ich strikt meiden.
    Die Bremse ist zum Bremsen da. Dosiert eingesetzt gibt es auch keine Probleme. Nie lange leicht die Bremse treten. Lieber mal beherzt die Bremse treten und zur Abkühlung wieder komplett lösen.
    Bei steilen Bergabfahrten dreht mein Multijet schon mal 4.500 U/min im zweiten Gang, das hält der Motor mit Sicherheit aus. Mehr würde ich ihm nicht zumuten - außerdem wird man dann im 2. Gang schon um soviel schneller, dass es einem beim Bergabfahren schon mulmig wird.

    Ansonst schließe ich mich an - die Bremse darf niemals nie für längere Zeit durchgetreten werden. Nicht nur, dass die Bremsflüssigkeit zu kochen anfängt, durch die Hitze werden auch die Sättel und Bremskolben nachhaltig geschädigt. Irgendwann arbeiten die Bremskolben nicht mehr richtig und die Sättel müssen komplett getauscht werden. Das ist dann ein Posten auf der Werkstattrechnung, den man nicht gerne sieht.
    Liebe Grüße, Peter


  5. #15
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Leider ist speziell beim Ducato kaum eine Bremswirkung des Motors vorhanden so dass man wohl oder übel einen kleinen Gang einlegen muß um wenigstens eine minimale Bremswirkung zu erzielen. Drehzahlen über 3000/min tun meinen Ohren schon weh, dem Motor sollten sie nichts ausmachen. Eine Behinderung des nachfolgenden Verkehrs beim Bergabfahren ist kaum zu vermeiden, man fährt halt mal rechts ran und läßt die Nachfahrenden vorbei. Für Passfahrten sind die Bremsen des Ducato wohl schon etwas sparsam dimensioniert, die etwas größeren Scheiben des Maxi- Fahrwerks bringen auch nicht viel mehr als die kleineren des 35L-Ducato.
    Man muß sich halt darauf einstellen.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    https://www.promobil.de/forum/threads/35607-So-arbeiten-unsere-Moderatoren

  6. #16
    Stammgast  
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Ich dreh auch nicht zuuu hoch, lieber brems ich ab und zu mal stärker runter und dann wieder Motorbremse. Zwischendurch immer die Bremsen lösen.
    Extrem am Katschberg. Unten stinkts eh.
    Aber an sich alles ohne Probleme.

  7. #17
    Stammgast   Avatar von Sky Traveller
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    So ein 3,5to-Ducato bräuchte eigentlich schon etwas robustere Bremseinrichtungen. Das Ding hat normale PKW-Bremsen drauf, daher verschleißen die Anlagen beim Ducato auch recht schnell, weil die an sich nicht für Bremsungen solcher Fahrzeuge / Massen ausgelegt sind. Folglich gehe ich spärlich mit dem Bremspedal um und nutze viel die Motorbremse, auch beim Ausrollen vor Kreuzungen etc.

    Auch wenn ich bei höheren Drehzahlen einen vergleichbaren Gehörschmerz empfinde wie Bauers Franz, bin ich schon der Ansicht, dass ein Dieselauto 4000 U/min mit dem Zeiger weit vor dem roten Bereich des Drehzahlmessers das aushalten sollte.

  8. #18
    Stammgast   Avatar von Trail 660
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Moin

    Ich fahre den Renault Master III. Die Bremse ist sehr Leistungsfähig.

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  9. #19
    Stammgast   Avatar von golfinius
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Hallo Dinkelsbühler,
    diese Behauptung ist recht abenteuerlich. Hast Du schon einmal eine Vollbremsung bei 100 kmh hingelegt und weißt Du, welche Strecke Du noch bis zum Stillstand benötigst?
    Ich selbst habe immer eine gewisse Furcht vor einer erforderlichen Vollbremsung, denn da traue ich meiem 4,5 t-Fiat überhaupt nichts zu .
    Interessant wäre zu wissen, ob es da Testberichte gibt. Weiß dies jemand ?
    Ich fahre auch einen 2t schwehren SUV und machte ein ADAC-Fahrtraining mit. Seitdem ist mir bewusst, was Bremsen überhaupt bedeutet.
    Und jetzt stellt Euch auch mal selbst eine Gewissensfrage:
    Eine Vollbremsung, spontan im Notfall mit dem PKW oder auch mit einem LKW für Berufsfahrer kann gut funktionieren.
    Mit dem WoMo habe ich jedoch immer im Kopf ob hinten alles fest ist, wenn ich drauf trete. Würde mich erstauen, wenn es Euch nicht so geht wie mir.
    Schöne Grüße aus
    Niedersachsen
    von Hans-Heinrich
    oder unterwegs mit Hymer B DL 678

  10. #20
    Stammgast   Avatar von AlterHans
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    Standard AW: Wovon hängt die Motorbremswirkung ab?

    Hallo Hans-Heinrich,
    generell halte ich viele Bremsen von Wohnmobilen für dringend verbesserungswürdig.
    In Promobiltestberichten werden Bremswege regelmässig veröffentlicht:
    Neueste mittelgroße Mobile haben 43 bis 48 m Bremsweg aus 100 km/h.
    Moderne PKWs dagegen nur 33 bis 35 m. Das ist ein Riesenunterschied.

    Meine sehr defensive Fahrweise zwingt mich praktisch nie zu einer Notbremsung. So weiss ich nicht wo da mein VW T4 liegt.
    Vor einem Jahr beobachtete ich allerdings schlechte Bremswirkung. Nach anschliessender Bremsüberholung bei ca 280T km wars dann gefühlt wieder deutlich besser.
    Gruß vom AltenHans!
    VW T4 syncro.Eigenbau m.Ormocarleerkab. L5,52; B1,99; H2,80, 3 T.
    https://get.google.com/albumarchive/...sR06Is0B-zdVPD

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