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  1. #31
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    Der Forster VB699 meiner Tochter hat seinen ersten Test hinter sich. Bis auf ein Knarren im Alkovenbereich während der Fahrt funktionierte soweit alles gut.

    Was Kunstleder, Möbeloberflächen und Design betrifft, da gibt es eben verschiedene Geschmäcker. Für meine Tochter hatte außerdem der familientaugliche Grundriss eine hohe Priorität, da gab es keine überzeugenden Alternativen in dieser Preisklasse.

    Gruß Bernd
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  2. #32
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    Ich bin jetzt drei Tage mit dem Forster meiner Tochter unterwegs. Bis auf Kleinigkeiten passt es. Die Schubladen mit Einzug, Klappen mit je zwei Gasdruckhebern, prima. Der Möbelbau als solcher, na ja... . Das LED Lichtkonzept ist ganz nett, gute Ausleuchtung, sogar zwei Schwanenhalsleuchten in den Heckbetten.
    Eine doppelte USB Steckdose mit blauer LED, 230 Volt allerdings nur zwei Steckdosen, plus eine im Bad. Das Kunstleder auf den Sitzen (im Fahrerhaus Stoff) ist überraschend angenehm beim sitzen.

    Außerdem hat Forster eine Druckwasserpumpe verbaut und Armaturen aus Metall. Das ganze gepaart mit dem holzfreien GFK Aufbau, den Rahmenfenstern mit Gasdruckhebern. Die eine oder andere Nachlässigkeit der Italiener muss man großzügig übersehen, oder selbst ein wenig Hand anlegen. Unter dem Strich passt das Preis- Leistungsverhältnis durchaus. Zumal der Grundriss mit sieben Gurtplätzen, für die Patchwork Familie meiner Tochter, quasi alternativslos war.
    Was mich stört, ist die sechsstufige Alu-Leiter in den Alkoven. Da freue ich mich wieder auf die dreistufige Treppe im Alpa. Eins ist auch klar, niemals Hochglanzfronten, man sieht jeden Tapser.

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (26.04.2019 um 23:32 Uhr) Grund: Nachtrag
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  3. #33
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Der Forster VB699 meiner Tochter hat seinen ersten Test hinter sich. Bis auf ein Knarren im Alkovenbereich während der Fahrt funktionierte soweit alles gut.
    Der Händler konnte das Knarren beseitigen, hat ihm einige Stunden gekostet. Außerdem wurde ein Schlagen eines Wasserschlauches beseitigt, wenn die Pumpe lief. Eine neue Kleiderschranktüre wurde bestellt, da die vorhandene verzogen ist.

    Von Fiat ist noch ein Rückruf zu erledigen, soll eine Stunde dauern.

    Wenn das alles war, dann können wir mit dem Forster optimistisch in die Zukunft blicken.

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (30.05.2019 um 23:14 Uhr) Grund: Korrektur
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  4. #34
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    So, wir kommen gerade aus dem Sommerurlaub zurück und hatten einen "Forster T599 4fans" gemietet. Auf den ersten Blick ein interessanter Grundriss für uns drei unter 6m wie man ihn bei TIs kaum findet, zumindest mit dem 3. Schlafplatz als Hubbett. Auch der zweite Blick findet erfreuliches, AES Kühlschrank (Gas), Piezoanzünder beim Kocher, keine Dachlatten sondern GFK, der Coupeeinstieg statt irgendsoeinem Elektrotreppchen, für mich alles erstmal positive Aspekte.

    Leider wurde ich nach der Miete nicht zu einem der vier Fans von Forster :

    Besonders bei Forster ist der Kunstlederüberzug bei den Sitzen, dieser besteht leider aus einem minderwertigen Material, auf dem man schnell schwitzt. Die Überzieher der original Fiat Pilotensitze sind auch noch so vernäht, dass viel Material an den Nähten doppelt ist und man auf diesen Rändern schlecht sitzt. Die Rückbank ist noch schlimmer, da kann man keine Überzieher abmachen, sie besteht ja nur auf dem Kunstleder und als Erwachsener hat man die Kopfstützen tief im Rücken uns kann so praktisch nicht sitzen. Zwischen denen ist kein Polster, wenn also während der Fahrt der Kinderkopf mal von den Stützen rutscht findet er in der Aussparung den Metallgurtbock:
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    Als Besitzer würde ich halt vorne die Überzüge abziehen und mir beim Polsterer eine neue Rückbank beziehen lassen...

    Die Betten sehen erstmal bequem aus, leider ist durch die überdimensioniert hohe Garage das Heckbett noch höher wie in einem Exsis und daher nur mit einer Aluleiter zu erklimmen. Die versperrt Kühlschrank und natürlich auch den Schrank unter dem Heckbett. Viel schlimmer sind aber Aluquerstreben, die bei beiden Betten über dem Lattenrost angebracht sind, hier z.B. das 90cm breite Hubbett:
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    Diese hat man beim Schlafen schön im Kreuz (beim Heckbett nur, wenn man mit dem Kopf auf der Fahrerseite schläft), da kann man sich auch den Lattenrost sparen. Man könnte die natürlich abschrauben oder verschieben, allerdings macht schon so das Hubbett keinen stabilen Eindruck wie bspw. eins im Vollintegrierten, da würde ich nicht noch tragende Teile verschieben oder entfernen wollen.
    Das Hubbett geht auch nicht sehr weit runter, der Hängeschrank darunter darf ja nicht den Tisch berühren, daher bleibt nur ein alkovenähnlicher Abstand zur Decke. Die hohe Leiter versperrt die Badtür, also muss man diese beim nächtlichen Toilettengang beiseite räumen.

    Das Bad ist auch in meinen Augen eine Fehlkonstruktion. Die Grundfläche ist sehr gross, eigentlich zu gross für 5,99m und nimmt dem Heckbett viel Breite weg. Im Bad ist eine Duschabtrennung, die aber so wenig Grundfläche lässt, dass es für einen kräftigen Erwachsenen unmöglich ist zu Duschen. Vor dem Waschbecken steht man immer mit einem Bein in der tieferen Duschwanne, die Toilette ist so an die Wand versetzt, dass man an diese gepresst draufsitzt. Also zusammengefasst aus viel Grundfläche wenig gemacht.

    Die Verarbeitung generell ist einfach, Umleimer lösen sich teils, teils ist Kleber auf der Holzfolie:
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    Das Sperrholz am Fussboden wurde nicht mal an den Kanten abgeschliffen, im Fahrerhaus sieht man solche Stellen, wenn man auf den Boden schaut:
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    Das Radio war das Original Fiat Touchscreen Teil, kleiner Bildschirm und als Krönung die Original Ducato Rückfahrkamera aber so falsch eingebaut, dass man schräg nach unten nur einen Meter hinter dem Fahrzeug sieht, da bringen die Hilflinien auch nichts mehr:
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    Auch dabei fragt man sich, hat einer von den McLouis/Forster Konstrukteuren sich das mal eingeschaltet angeschaut? Oder mal eine Nacht seine Schöpfung ausprobiert...

    Die Küche hat Kastenwagenmasse, leider fehlt das übliche Klappbrettchen, man hat also beim Kochen keinerlei Ablagen. Die Verschlüsse der Garage sind nicht die aktuellen aus Metall, die es bei Forster eigentlich gibt, die 4friends haben nicht nur die billigen Rückleuchten sondern auch Plastikdrehverschlüsse, die ein ständiges Ärgernis sind, weil sie nicht beim Abschliesen einrasten.

    Der Tisch ist sehr gross für so ein kleines Fahrzeug und leider auch hoch, man bekommt kaum die Beime darunter, wenn man auf dem Fahrersitz sitzt, es stören auch ein Bowdenzug:
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    Die Decke uns somit die Dachluken sind so hoch, dass meine Frau mit 1,69m die über der Küche nicht betätigen kann und die über dem Bett nur, nachdem sie draufgeklettert ist. Auch die drei Dachfächer über dem Heckbett sind ohne Leiter auch für mich mit 1,88m nicht erreichbar. Das nervt im Alltag, wenn man ständig die Leiter an und abbaut, wie gesagt versperrt diese ja Kühlschrank und Bett Unterschrank.

    Eine interessante Frage für uns war auch, macht der 2,35m breite TI was aus den 15cm auf beiden Seiten, die er im Vergleich zum Kastenwagen mehr hat? Die Rückbank ist nicht breiter wie im Kasten, dafür aber wohl der Durchgang und die Küche. Wir kamen trotzdem nicht aneinander vorbei und der kleine Streifen in der Küche wird praktisch nicht genutzt. Wir haben die Schiebetür vom Kastenwagen vermisst, die sicher einrastet, die Forster Tür hatte nur so einen billigen Stopper, der beim kleinsten Wind die Tür so in den Mückenschutz haut, dass man sie nur noch von aussen aufbekommt.
    Beim Fahren bemerkt man leider schon die Breite, vor allem trifft man mit der breiteren Hinterachse schön Schlaglöcher, Fahrbahnmarkierungen, um die man vorne gerade rumkommt. Nach den Erfahrungen suchen wir also jetzt eher bei den schmalen TIs oder Kästen.

    Also alles in allem ein negatives Fazit, ein Forster ist halt doch kein leicht abgespeckter Eura Mobil sondern nur ein umgelabelter McLouis. Gerade die Konstruktionsfehler wie die Betten bringen uns dazu, nicht mehr nach Forster zu schauen, die Verarbeitung könnte ich aufgrund des Preises ja noch tolerieren. Und wenn ich noch viel Geld für neue Matratzen, Froli und Sitze ausgebe habe ich auch schnell die 10-20% Preisvorteil abgebaut...
    Geändert von smx (12.06.2019 um 08:21 Uhr)
    Gruß, Stefan

  5. #35
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    Hallo Bernd, hallo Stefan,

    vielen Dank für die ausführlichen Berichte! Erstaunlich wie unterschiedlich die Meinungen hier ausfallen
    Leider kann ich die Bilder in Stefans Bericht irgendwie nicht öffnen...

    Die Deckenhöhe vom Forster kann man auch als Vorteil auslegen. Großgewachsene Leute hauen sich da zumindest nicht so leicht den Kopf an.
    In meinem Eura liegt die Höhe auch bei etwas mehr als 2m, da kommt ein etwas kleinerer Mensch auch nicht mehr ohne Probleme an die Dachluke.

    Viele Grüße
    Oli

  6. #36
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    Man muss auch deutlich zwischen den 4fans und den anderen unterscheiden, ich denke die normalen Forster sind runder, die 4fans sind eher ein günstiger Schnellschuss und werden wohl auch schlampiger produziert.

    Hab die Bilder nochmal neu rein, da gab es Probleme beim ersten Schreiben, hat wohl zu lange gedauert
    Gruß, Stefan

  7. #37
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    Jetzt sind die Bilder plötzlich sichtbar

  8. #38
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Forster Erfahrungsberichte

    Hallo Stefan,

    das liest sich nicht gut, da kann ich verstehen, dass so ein Modell nicht in Frage komnt.

    Gut das der Forster Alkoven 699VB meiner Tochter keine Probleme mit den Betten hat. Küche und Bad passt bei diesen Grundriss. Bisher haben sich an den Möbeln noch keine Umleimer gelöst, nur die Türe des Kleiderschranks ist verzogen, der Händler hat eine neue bestellt. Auch haben die Fahrersitze keine Überzüge, sondern die normalen Stoffsitze. Mit Baujahr 2018/2019 wurden die Polster verändert, auch optisch, die grünen Ziernähte sind entfallen. Ob auch das Material als solches verändert wurde, weiß ich nicht, aber als minderwertig empfinden wir das nicht. Wie weiter oben geschrieben, erstaunlich angenehm. Allerdings war es in meiner "Testzeit" nicht allzu warm. Ich könnte mir schon vorstellen, wenn es sehr warm ist, dann muss man vielleicht was drüber legen. Allerdings hält man sich dann ja meist draußen auf.

    Klar ist, Forster ist kein abgespeckter Eura, die Zweitmarke wird halt in Italien gefertigt.

    Gruß Bernd
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