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  1. #31
    Kennt sich schon aus   Avatar von Santana63
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    Standard AW: Positive Erfahrungen zum automatisierten Getriebe Comformatic

    Zitat Zitat von Aycliff Beitrag anzeigen
    Moin Moin Mario,

    bei der Handschaltung ist das klar, beim automatisierten Schaltgetriebe gibt es aber keine Möglichkeit, darauf Einfluß zu nehmen, sofern man nicht Stop & Go fährt.

    Gruß

    Aycliff
    Doch, Du beeinflusst den Schaltvorgang mit dem Gasfuß.
    Das Problem sind einzig und allein die Situationen, wo es langsam gehen soll/muß, das sogenannte Kriechen.
    Um überhaupt loszufahren und das Einkuppeln zu Starten muss beim Automaten Gas gegeben werden,
    also eine Mindestdrehzahl erreicht werden.
    Was eine höhere Mindestgeschwindigkeit dabei vor raus setzt.
    Wird dies nicht erreicht weil eben nicht gewünscht/möglich, hat man dadurch eben deutlich längere Schlupf Zeiten.
    Bei nem Schalter reicht Standgas zum Fahren, dadurch sind geringere Geschwindigkeiten mit komplett eingekuppelter Kupplung möglich.

    Das natürlich beim automat. Getriebe zusätzliche Fehlerquellen auftreten können, ist ja nur logisch.
    Geht los bei der Elektrik über Steuergerät bis hin zu den mechanischen Elementen die ein Handschalter ja erst gar nicht hat.

    Das mit dem zu lang übersetzten Rückwärtsgang hat mich auch schon beim 280/290er Fiat gestört,
    auch bei vielen Handgeschalteten PKWs, da eben beim Rangieren mit Hänger.
    Habe nie verstanden warum man bei Rückwärtsgang schneller fahren muss wie im 1 vorwärts.

    Ps. gerade das ruppige Anfahren der Schaltroboter sollte ja übermäßige Belastungen der Kupplung verhindern,
    nur wollten die Kunden das halt nicht und empfanden das als Mangel, deswegen gibts es ja die Softwareupdates mit verlängerten Schlupfzeiten, und höherer Drehzahl dabei

    Genau aus diesen Grund wird meiner Meinung nach auch wieder zum Wandler zurück gegangen.
    Geändert von Santana63 (05.02.2019 um 11:26 Uhr)
    Gruß Mario
    wie sagte schon Mielke, liebe Euch doch alle, alle Menschen


  2. #32
    Kennt sich schon aus   Avatar von Aycliff
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    Standard AW: Positive Erfahrungen zum automatisierten Getriebe Comformatic

    Hallo Mario,

    vielen Dank für Deine Antwort. Das ist aber nun doch die Sondersituation. Im normalen Fahrbetrieb gibt es das kam. Rückwärts kriecht man schon eher, vorwärts allerdings nur im Stau (was der ADAC im Hinblick auf die Kupplung und die Geruchsentwicklung schon vor Jahren bemängelt hat). Putzig ist nur, daß es bei Fiat mal so und mal so ist. Wie ich schon geschrieben habe, hatten wir im gemieteten Wohnmobil mit 2,3 Liter/150 PS keine Schwierigkeiten, während in unserem eigenen Wohnmobil (3,0 Liter/177 PS) die Kupplung auf ca. 33.000 km fünfmal den Geist aufgegeben hat (einmal Original, 3x Austausch und einmal nicht mehr repariert, weil Fahrzeug an den Händler zurück). Putzig ist es außerdem, daß es bei Fiat so ist: bei meinen Tourans mit DSG, also demselben Prinzip, hat es nie Probleme gegeben.

    Gruß

    Aycliff
    Wenn wir wollen, daß alles so bleibt wie es ist, dann müssen wir alles verändern.
    (di Lampedusa)

  3. #33
    Kennt sich schon aus   Avatar von Santana63
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    Standard AW: Positive Erfahrungen zum automatisierten Getriebe Comformatic

    Naja,
    ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) ist schon etwas anders.

    Insgesamt kommt es halt immer auf den Einsatz an,
    nur Flachland oder oft Berge Serpentinen mal als extrem Unterschied genannt.

    Zu Deinem Getriebe mit den wiederholten Ausfällen,
    das ist genau dann das Problem, wenn der eigentliche Fehler nicht gefunden wird.
    Das gibt es auch bei anderen Sachen im Leben,
    es ist immer schlecht wenn man die Ursachen nicht findet, und nur die Folgen behebt.

    Die hohe Kunst ist die Diagnose,
    Teile tauschen kann jeder handwerklich nicht ganz unbegabte.
    In unserer Wegwerfgesellschaft, hat sich aber über Jahrzehnte das Tauschen durchgesetzt,
    weil meistens erst mal "günstiger".
    Gruß Mario
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  4. #34
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    Zitat Zitat von Santana63 Beitrag anzeigen
    Doch, Du beeinflusst den Schaltvorgang mit dem Gasfuß.
    Das Problem sind einzig und allein die Situationen, wo es langsam gehen soll/muß, das sogenannte Kriechen.
    Um überhaupt loszufahren und das Einkuppeln zu Starten muss beim Automaten Gas gegeben werden,
    also eine Mindestdrehzahl erreicht werden.
    Was eine höhere Mindestgeschwindigkeit dabei vor raus setzt.
    Wird dies nicht erreicht weil eben nicht gewünscht/möglich, hat man dadurch eben deutlich längere Schlupf Zeiten.
    Bei nem Schalter reicht Standgas zum Fahren, dadurch sind geringere Geschwindigkeiten mit komplett eingekuppelter Kupplung möglich.
    Aha, der Schalterfahrer beeinflusst den durchschnittlichen Anfahrvorgang also nicht mit dem Gasfuss? Naja, das sollte man den Schalterfahrern dann aber auch mal sagen, denn das was man da sieht bzw. hört ist etwas ganz anderes.

    Der Anfahrvorgang wird bei er Fiat-Comfortmatic nicht durch irgendeine Mindestdrehzahl eingeleitet, sondern durch den Gaspedalsensor, der eine Erhöhung der Leerlaufdrehzahl meldet. Die "Erhöhung kann im Bereich von 50 oder 100 U/Min bereits den Anfahrvorgang auslösen. Dabei kuppelt das Fahrzeug bei einer derart niedrigen Drehzahl bereits komplett ein, das ich eine höhere Wette eingehen würde, das der Schlupf bei jedem durchschnittlichen Schalterfahrer erheblich höher ist, da er mit deutlich höheren Drehzahldifferenzen arbeitet, als die Comfortmatik.

    Das Kriechen, also das mögliche völlige Einkuppeln unter Standgas beim Schalter, läßt sich bei der Comfortmatik mit einer ca. 200 U/min höheren Drehzahl darstellen. Und das soll jetzt die Kupplung aussergewöhnlich beanspruchen? Wie gesagt, die Ampelstarts der Schalterfahrer beanspruchen das Kupplungssystem im Durchschnitt mehr als das bei extrem niedrigen Drehzahlen stattfindende völlige Einkuppeln der Comfortmatik.

    Aber um das mal zu erleben, muss man die Comfortmatik auch mal für eine bestimmte Zeit fahren und nicht vom Hörensagen oder einer selbstgemachten Theorie aus beurteilen.

    Die Kupplung war noch in den seltensten Fällen das wirkliche Problem der Comfortmatik.

    Der Rest der Comfortmatik (also das Schaltgetriebe mit seiner elektronische gesteuerten Benutzung) ist sicher komplexer (und damit ggf. ausfallgefährdeter) als ein manuelles Schaltgetriebe, aber vielleicht auch nicht so sehr wirklich komplexer (und damit ggf. ausfallgefährdeter), als dieses manuelle Schaltgetriebe in der leider notwendigen Zusammenarbeit mit seinem mechanischen Benutzer - dem Fahrer. Den Eindruck kann man jedenfalls bekommen, wenn man die Rangierarbeit der manuellen Kollegen am Stell-/Campingplatz miterleben darf.

    Weder mit der Comfortmatik, noch mit dem manuellen Schaltgetriebe sollte man langsam den Berg heraufkriechen (übrigens auch nicht mit den vielgepriesenen DSG-Getrieben, denn die fahren mit einem ähnlich Kupplungssystem an, wie die Fiat-Comfortmatik), dafür brauchts dann halt den Wandler, damit dies straffrei bzw. völlig verschleißfrei möglich ist. Und genau deshalb ist der Wandler am Ende das beßte Automatikgetriebe für ein Womo, gibt´s halt leider nur zur Zeit für den Ducato noch nicht....und solange ist die Comfortmatik für mich prima.

    Tom

    p.s.: das Rückwärtsfahrproblem haben alle Ducato´s, egal ob Schalter oder Automat
    Geändert von AndiEh (05.02.2019 um 13:04 Uhr)

  5. #35
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    Du widersprichst mir, gleichzeitig widersprichst Du Dich teilweise im eigenen Beitrag selber und gibst dadurch mir wieder recht.

    Sorry,
    ist mir zu zeitintensiv das auseinander zu klamüsern.

    Zu deinem Ps
    ..das Rückwärtsfahrproblem haben alle Ducato´s, egal ob Schalter oder Automat
    Mein Ducato nicht
    Wandler
    Geändert von Santana63 (05.02.2019 um 12:50 Uhr)
    Gruß Mario
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  6. #36
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    Zitat Zitat von Santana63 Beitrag anzeigen
    Ps. gerade das ruppige Anfahren der Schaltroboter sollte ja übermäßige Belastungen der Kupplung verhindern,
    nur wollten die Kunden das halt nicht und empfanden das als Mangel, deswegen gibts es ja die Softwareupdates mit verlängerten Schlupfzeiten, und höherer Drehzahl dabei
    Ich will jetzt nix bestätigen und auch nix widerlegen, sondern nur informieren. Nicht das Dir wieder die Zeit ausgeht....

    Das damalige Softwareupdate für unser Getriebe hat lediglich den unruhigen Leerlauf bei kaltem Motor/Getriebe stabilisiert, der war nämlich daran Schuld, das die Kupplung "nicht genau wusste, was sie tun sollte" und dadurch "hin- und herflatterte" und das führte zu dem ruckigen Anfahren. Der Update hatte nix mit Schlupfzeiten oder Drehzahlerhöhungen zu tun. Warm hat ja auch am Anfang alles ordentlich funktioniert.

    Tom

    p.s.: Tja, das stimmt der alte ZF-4-Gang-Automat hatte keine Probleme mit dem Rückwärtsfahren. Aber den gibt´s ja nun auch schon seit 13 Jahren nicht mehr.
    Geändert von nanniruffo (05.02.2019 um 15:41 Uhr)

  7. #37
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Positive Erfahrungen zum automatisierten Getriebe Comformatic

    Ich verstehe die Anfahrproblematik nicht, denn: "Je nach Fahrbedingungen und persönlichen Vorlieben kann zwischen folgenden Betriebsmodi gewählt werden: automatisch, halbautomatisch, manuell." Quelle und mehr lesen: https://www.fiatcamper.com/de/nachri...matic-getriebe

    Und: "Die Steuereinheit wählt und legt die Gänge entsprechend der unterschiedlichen Fahrbedingungen ein. Halbautomatisch: Ohne Verlassen des Automatik-Modus kann ein höherer oder niedriger Gang durch einfaches Berühren des Schaltknaufs, zum Beispiel beim Überholen, eingelegt werden. Manuell: Mit einem seitlichen Antippen des Hebels können Sie die Gänge nach Belieben sequenziell schalten."

    Gruß Bernd
    Alles hat zwei Seiten: Das ist das Gute am Schlechten und das Schlechte am Guten." (Werner Mitsch)

    Alpa, Konzept Top, Qualität Flop


    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren
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  8. #38
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    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Anfahrproblematik nicht, denn: "Je nach Fahrbedingungen und persönlichen Vorlieben kann zwischen folgenden Betriebsmodi gewählt werden: automatisch, halbautomatisch, manuell." Quelle und mehr lesen: https://www.fiatcamper.com/de/nachri...matic-getriebe

    Und: "Die Steuereinheit wählt und legt die Gänge entsprechend der unterschiedlichen Fahrbedingungen ein. Halbautomatisch: Ohne Verlassen des Automatik-Modus kann ein höherer oder niedriger Gang durch einfaches Berühren des Schaltknaufs, zum Beispiel beim Überholen, eingelegt werden. Manuell: Mit einem seitlichen Antippen des Hebels können Sie die Gänge nach Belieben sequenziell schalten."

    Gruß Bernd
    Bernd,
    die Modis haben nichts mit der "Anfahrproblematik", und "Krichfahrt"zu tun.

    Es ist bisher einfach nicht gelungen, die Wandler-Kraftübertragung in diesem Bereich mit herkömmlichen Kupplungen verschleißfrei hinzubekommen.
    Wobei auch beim Wandler da Verschleiß auftritt, halt im Öl, wo aber die Reibungsenergie Wärme,
    notfalls auch noch durch zusätzliche Kühlung abgefangen wird.
    Bei längerem extrem Anspruch, zeigt mir auch der Wandler Überlastung/Temperatur an,
    geht bei modernen in den Notlauf damit das Öl nicht "verbrennt".


    Im Gegensatz dazu wurde der Nachteil des ungewollten Schlupf beim Wandler, schon seit vielen Jahren durch (WÜK) Wandler-Überbrückungs-Kupplungen eliminiert. (Verbrauch)

    Wandler sind halt aufwändiger und schwerer,
    mit dem Schaltautomaten hat man versucht die Vorzüge von Schalter und Automatik zu vereinen,
    und das eben günstiger und leichter wie mit dem Wandler.

    Je größer und stärker so ein Schaltroboter Getriebe/Kupplung ausgelegt ist, desto weniger Probleme und längere Haltbarkeit,
    widerspricht aber dann eigentlich wieder dem Ziel leichter billiger.
    Gruß Mario
    wie sagte schon Mielke, liebe Euch doch alle, alle Menschen


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